DE87284C - - Google Patents

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DE87284C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F1/00Card games
    • A63F1/06Card game appurtenances
    • A63F1/12Card shufflers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. September 1895 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Spielkarten-Mischvorrichtung, welche sich von der durch das Patent Nr. 2396 bekannten Vorrichtung zum Mischen von Spielkarten dadurch unterscheidet, dafs der dort feste Rechen durch geeignete Mechanismen derart bewegt werden kann, dafs ein Theil der in den Mischkanal eingeworfenen Karten durch den Rechen aufgefangen wird, während späterhin die aufgefangenen Karten durch Entfernen des Rechens aus dem Mischkanal herabfallen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine derartige Mischvorrichtung, und zwar zeigt Fig. 1 einen Verticalschnitt, Fig. 2 eine Ansicht des oberen Theiles der Vorrichtung bei entfernter vorderer Wand, Fig. 3 einen Horizontalschnitt, Fig.'4, 5 und 6 verschiedene Bewegungsmechanismen für den Rechen.
Die Mischvorrichtung besteht aus einem beliebig gestalteten Gehäuse g mit einem entsprechend grofsen Karteneinwurfkanal C, in welchem die eingeworfenen Karten k von einem beweglichen Rechen jR zum Theil aufgefangen werden, zum Theil durch den Rechen durchfallen, während die aufgefangenen Karten erst nach dem Entfernen des Rechens wieder herabfallen.
Die Bewegung des Rechens R in den und aus dem Kanal C kann auf verschiedene Art erfolgen, z. B. durch einen Knopf, der mit dem Rechen direct verbunden ist und durch die Hand herausgezogen oder eingedrückt wird, oder durch eine beliebige Hebelvorrichtung.
. In Fig. ι, 2 und 3 erfolgt die Bewegung des Rechens R vermittelst des Deckels £), indem der mit Schlitz versehene und auf dem Deckel befestigte Bogen b den Hebel e und dadurch die Spindel w dreht, welche letztere den mit ihr verbundenen Rechen R in den oder aus dem Kanal C bewegt.
Durch diese beschriebene Vorrichtung gelangt beim Oeffhen des Deckels D der Rechen R in das Innere des Kanals C, so dafs die in den letzteren eingeworfenen Spielkarten zum Theil von den Löffeln i des Rechens aufgefangen werden, während die übrigen Karten durch die Zwischenräume herabfallen und auf der schiefen Ebene O liegen bleiben. Beim Schliefsen des Deckels D gelangt der Rechen aus dem Kanal C, wodurch die aufgehaltenen Karten k herunterfallen und über die bereits auf der Fläche O liegenden Karten sich ordnen, von wo sie zum weiteren Spielen herausgenommen werden.
In den Fig. 4 bis 6 wird der Rechen R durch Eindrücken eines Knopfes η gedreht, welch letzterer an beliebigen Stellen der Vorrichtung angebracht werden kann und durch Hebel oder Hebelübersetzung den Rechen in Bewegung setzt.
An der Mischvorrichtung kann auch eine bekannte Kartengeberanzeigevorrichtung (vergl. z. B. Patent Nr. 18913) angebracht werden, welche aus einer Scheibe, die beim Schliefsen des Deckels oder Eindrücken des Knopfes η gedreht wird, besteht; auf dieser Scheibe sind Ziffern oder andere Zeichen angebracht, welche
durch ein Loch im Gehäuse G nach jedem Oeffnen und Schliefsen des Deckels bezw. nach jedem Kartenmischen zum Vorschein kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Spielkarten-Mischvorrichtung mit einem in den Karteneinwurfkanal C tretenden Mischrechen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Rechen R durch geeignete Mechanismen derart bewegt werden kann, dafs ein Theil der in den Kanal C eingeworfenen Karten durch den Rechen R aufgefangen wird, während späterhin die aufgefangenen Karten durch Entfernen des Rechens R aus dem Kanal C herabfallen.
    Bei der in Anspruch ι gekennzeichneten Spielkarten-Mischvorrichtung die Bewegung des Rechens R in den und aus dem Kanal C vermittelst des Deckels D (Fig. ι bis 3) durch den Bogen b, Hebel e, die Spindel w und den Rechenhebel R oder durch einen Knopf η (Fig. 4 bis 6), der entweder mit dem Rechen R direct' oder durch entsprechende Hebel verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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