DE871083C - Aufzeichnungsgesteuerte Maschine mit zwei Abfuehlstationen - Google Patents
Aufzeichnungsgesteuerte Maschine mit zwei AbfuehlstationenInfo
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- DE871083C DE871083C DEI2066A DEI0002066A DE871083C DE 871083 C DE871083 C DE 871083C DE I2066 A DEI2066 A DE I2066A DE I0002066 A DEI0002066 A DE I0002066A DE 871083 C DE871083 C DE 871083C
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Description
Beim Aufstellen einer Rechnung oder eines Kontoauszuges
durch Druckmaschinen, die durch Aufzeichnungsträger, z. B. durch Lochkarten, gesteuert
werden, besteht vielfach das Bedürfnis, daß außer den reimen Zahlenbeträgen auch eine Folge von
Buchstaben in eine oder mehrere Zeilen gedruckt werden können. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen,
an den- Kopf z. B. einer Rechnung den Namen und die Anschrift des Kunden·, und unter Umständen
verschiedene Einzelangaben über Lieferungen u. dgl. zu drucken.
Um eine derartige Druckmaschine handelt es sich bei der Erfindung. Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung werden.als Aufzeichnungsträger
Lochkarten verwendet, die durch ein Getriebe geführt und befördert werden, indem eine
gruppenweise Bearbeitung von Lochkarten erfolgt. Jede Gruppe weist als erste eine Lochkarte, die
Hauptkarte, auf, die Namen und Anschrift enthält; darauf folgen Karten mit weiteren, einzelnen '20
Angaben. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in. der neuen Maschine drei verschiedene
Eintragungen, die sich auf einer Lochkarte befinden, in drei aufeinanderfolgende Zeilen
gedruckt werden. Die Lochkarte wird hierbei nur von zwei Satz Bürsten an zwei Abfühlstellen, an
denen die Karten nacheinander vorbeigeführt werden, abgetastet. Diese beiden Äbfühlstellen
steuern gemeinsam da® Druckgetriebe zum Drucken der Buchstaben (einem Feld der Aufzeichnungen
entnommene Angaben) in eine Zeile der Rechnung und außerdem ein Speichergetriebe zur Aufnahme
von Buchstabenangaben mehrerer anderer Aufzeichnungsfelder.
Eine durch das Speichergetriebe gesteuerte Vorrichtung veranlaßt ferner das Druckgetriebe,
mehrere Zeilen von· Buchstabenangaben zu drucken. Die Angaben jedes der anderen Aufzeichnungsfelder
werden in eine Zeile gedruckt. Als Speicher für das Feld mit Buchstabenangaben dient
eine Relaisschaltung, während als- Speicher für die Ziffern ein Zähler verwendet wird.
An Hand der Figuren wird nunmehr ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung im einzelnen näher beschrieben.
Fig. i ist eine Außenansicht de® Kartenvorschub- und Kartenführungsgetriebes der Maschine;
Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Mitte des Getriebes nach Fig. 1; .
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Mitte des Druckgetriebes der Maschine;
Fig. 4 stellt die Außenansicht des Druckgetriebes dar;
Fig. 5 zeigt Einzelheiten des Antriebes der Drucktypenstangen;
Fig. 5 a zeigt Einzelheiten der Nockenscheiben zum Betätigen des Zonengetriebes;
Fig. 6 zeigt Einzelheiten einer Vorrichtung zum Speichern eines Anschniftfeldes;
Fig. 7 ist ein Schnitt längs der Linie y-y der
Fig. 6;
Fig. 8 ist ein Schnitt längs der Linie 8-8 der Fig.7; _ ■
Fig. 9 stellt eine Gruppe der verwendeten Lochkarten
dar;
Fig. 10 ist eine Rechnung, die infolge der durch die Lochkartengruppe nach Fig. 9 erfolgten Steurung
hergestellt ist;
Fig. 11 ist -ein: Zeitdiagramm von bestimmten, durch Nocken gesteuerten Kontakten;
Fig. 12 stellt schematisch die Arbeitsfolge dar, die bei der Führung einer Gruppe Lochkarten stattfindet
;
Fig. 13 stellt ein weiteres Diagramm der Arbeitsfolge
für (eine von Fig. 12 ab weichende Lochkartenanordnung dar;
Fig. 14a bis 14c zeigen die elektrischen Schaltbilder
der ■ Maschine, wobei die drei Schaltbilder untereinanderzureihen sind.
Bevor auf die Arbeitsweise der Maschine im ganzen eingegangen -wird, werden die verschiedenen
mechanischen Einheiten getrennt beschrieben. Hier-. auf wird eine typische Aufgabe erläutert, und es
werden die verschiedenen Stufen zum Herstellen einer Rechnung erklärt, um dann das Zusammenwirken
der einzelnen Einheiten, zu beschreiben. Gemäß Fig. 1 wird die Hauptwelle 10 über eine
übliche Verbindung von eimern Motor oder einer anderen Antriebsquelle angetrieben und dauernd in
Betrieb gehalten. Atif der Welle 10 sitzt die Kupplungsscheibe
11, die mit einer an einem Arm 13 befestigten
Sperrklinke 12 zusammenarbeitet. Der Arm 13 ist mit einem Zahnrad 14 fest verbunden,
das das Kartenvorschub- und Kartenabtastgetriebe über ein Zwischenrad 15 antreibt.
Das Schalten dieser Kupplungselemente erfolgt durch einen Magneten 16 und dessen Anker 17.
Dieser Anker hält im Ruhezustand die Sperrklinke 12 außer Einwirkung mit der Scheibe 11, wie es in
Fig. ι dargestellt ist. Beim Erregen des Magneten 16 wird, der Anker 17 angezogen und gibt die
Sperrklinke 12 frei, so daß die Feder 18 diese in
Einwirkung mit der Antriebsscheibe 11 bringt. Beim Aberregen des Magneten 16 wird der Anker 17
durch seine Feder in die Bahn einer an der Sperrklinke1
angebrachten vorspringendien " Zunge gelangen und so die Sperrklinke außer Einwirkung
mit der Scheibe 11 bringen. Der Arm 13 wird in
gleicher Weise durch den Anker 17 betätigt und verhindert eine weitere Drehung des Zahnrades 14
im Uhrzeigersinn.
Das Zwischenrad 15 treibt über ein weiteres Vorgelege
19 ein größeres Zahnrad 20 an, von dem aus die Vorschubrollen das Entnahmiegetriebe und der
Stapler betätigt werden, wie später erläutert wird. Nach Fig. 2 werden die Karten einzeln von
dem Vorratsbehälter 21 durch das übliche Kartenentnahmegetriebe weitergeleitet, das eine gleitbar
angebrachte Platte 22 mit Messer zum Weiterbefördern der Karten enthält. Die Platte 22 weist
einen Stift auf, der in einen Schlitz des Hebels 24
faßt. Der Hebel 24 sitzt aiuf einer Achse 25, auf der ebenfalls an ihrem Ende ein Arm 26 befestigt
ist (vgl. Fig. i), der im Ruhezustand im Gegenuhrzeigersinn
gegen einen Anschlag 27 durch eine Feder 28 vorgespannt ist. Am Arm 26 ist eine
Sperrklinke 29 drehbar gelagert und greift in einen Einschnitt in einem Arm 30, der sich frei um die
Achse 25 drehen kann. Der Arm 30 ist durch ein Gelenk mit dem Hebel 31 verbunden, dessen
anderes Ende exzentrisch am einem durch das große
Zahnrad· 20· angetriebenen Zahnrad 32 angebracht
ist. Der Arm 30 bewegt sich so unveränderlich einmal bei jedem Umlauf der Maschine hin und
her.
Wenn während der Gegenuhrzeigersinn- oder Rückbewegung des Armes 30 der Magnet 32 erregt
wird, wird das freie Ende seines Ankers in die Bahn des kurzen Armes der Sperrklinke 29 gelangen,
so daß die Sperrklinke,.wenn sie ihre Ruhestellung erreicht, in die gestrichelt dargestellte Lage
bewegt ist; wenn der Magnet 33 erregt bleibt, wird der Arm 26 dem Arm 30 beim nächsten Arbeitsgang
nicht folgen. Infolgedessen wird das Entnahmegetriebe auch keine Lochkarte bei der nächsten Bewegung
des Armes 30 vorwärtsbewegen. Das Zahnrad 32 ist nun so angeordnet, daß es eine Umdrehung
bei jeder Kartenperiode der Maschine macht. Solange die Sperrklinke 29 im Eingriff mit
dem Arm 30- bleibt, wird bei jeder Periode eine Karte vorgeschoben. Bei Erregung des Magneten
wird das Kartenentnahmegetriebe eine Periode überspringen, so daß die Maschine eine Arbeits-
periode zurücklegt, ohne daß eine andere Karte vorrückt. Auf welche Weise der Magnet 33 gesteuert
wird, wird später bei Erklärung der elektrischen Schaltbilder auseinandergesetzt. Das
Messer 23 rückt die Lochkarten einzeln vom Boden des Stapels ab über einen Schlitz 35 (vgl. Fig. 2),
zu dem ersten Rollenpaar 36 einer Reihe hintereinander angeordneter Rollenpaare vor, die die Karte
über eine gebogene Bahn zwischen üblichen Führungsplatten befördern. Die Rolleiipaare 36
werden über ein Getriebe (vgl. Fig. 1) von- dem großen Zahnrad 20 angetrieben. In dem Weg der
Lochkarten sind zwei Abtastplätze vorgesehen. Beim ersten Platz tasten die Bürsten UB, die mit
der Kontaktwalze 37 zusammenarbeiten, die Löcher ab, die weiter unten angebrachten Bürsten LB, die
mit der Kontaktwalze 38 zusammenarbeiten, fühlen die Karten das zweite Mal ab. Die Plätze sind voneinander
so weit entfernt, daß beim Abtasten einer besonderen Lochpunktstelle durch die weiter unten
angebrachten Bürsten die oberen Bürsten gleichzeitig dieselbe Lochpunktstelle der nächstfolgenden
Karte abtasten.
Zwischen den Bürsten UB und LB befindet sich ein durch die Lochkarte zu betätigender Hebel 40,
der, wenn sich eine Karte den Bürsten LB nähert, seine Kontakte LCL schließt. Bei ihrem weiteren
Vorrücken nach Vorbeiführen an dem letzten Abtastplatz
gelangen die Karten zur Stapeltrommel 42, auf der drehbar gelagerte und durch Federn gespannte
Klammern 43 vorgesehen sind, die mit einer festen Nockenrolle 44 derart zusammenwirken,
daß, wenn die Klammern sich an einem Punkt vorbeibewegen, von dem die Tangente das
Ende der kreisförmigen Bahn der Karten berührt, diese sich öffnen und die Führungskante der Karte
zwischen dem Umfang der Trommel und den Klammern eintreten lassen. Die Klammern legen
sich darauf auf die Karte und ziehen sie in den Ablagebehälter 45. Die Trommel 42 weist ein solches
Übersetzungsverhältnis auf, daß sie sich während vier Kartenperioden nur einmal dreht. In dem Entladebehälter
werden die Karten in bekannter Weise von den Klammern weg abgestreift. Wenn die Karten sich in dem Behälter anhäufen, wird die
Druckplatte 46 nach links gedrängt.
Nach Fig. 4 sitzt auf der Hauptwelle 10 eine mit Einkerbungen versehene Scheibe 67 neben einem
Zahnrad 68. Diese Scheibe kann durch eine Sperrklinke 69, die drehbar auf einem mit dem Zahnrad
68 fest verbundenen Arm 70 gelagert ist, eingeschaltet werden. Durch ein Zwischenrad 71, das
in ein Zahnrad 72 eingreift, wird die Druckvorrichtungsantriebswelle 73 gedreht. Durch Erregen des
Kupplungsmagneten 74 wird der Anker 75 im Gegenuhrzeigersinn angezogen; die Sperrklinke
wird in Einwirkung mit der dauernd umlaufenden Scheibe 67 gebracht, und diese beiden Elemente
werden gekuppelt. Auf der Achse 73 sind zwei komplementäre Nockenscheibe^ 66 befestigt, die
von den Enden des gegabelten Armes 65 abgetastet werden (vgl. Fig. 5). Dieser Arm 65, der auf einem
Zapfen 76 sitzt, wird beim Drehen der Nockenscheiben hin und her bewegt. Auf dem Zapfen 76
ist auch ein Arm JJ befestigt, der durch einen
Gelenkarm 78 mit dem Hebel 79 verbunden ist, der auf der Achse 80 sitzt (vgl. Fig. 5). Die Achse 80
(vgl. Fig. 3) trägt ferner Arme 81, die über Gelenkarme 82 mit einem Bügel 83 verbunden sind, der
um den Zapfen 84 drehbar gelagert ist. Um den Zapfen 84 können sich ebenfalls die die Typenträger
betätigenden Arme 85 drehen, deren freie Enden ! mit den unteren Enden der Typenträger über
: Gelenkarme 87 verbunden sind. Die Arme 85 j werden im Uhrzeigersinn durch Federn 88 vorj
gespannt, deren obere Enden an einer sich"zwischen den Armen 81 erstreckenden Ouerschiene befestigt
sind. Wenn die Arme 81 und der Bügel 83 im Uhrzeigersinn infolge der Wirkung der Nocken 60
bewegt werden, werden die Arme 85 in dieselbe Richtung durch die Federn 88 bewegt und veranlassen
ein Anheben der Typenträger 86, die in üblicher Weise für eine senkrechte Bewegung eingerichtet
sind.
Die Typenträger sind in bekannter Weise mit Typen für den Druck von Buchstaben und Ziffern
versehen. Es genügt daher eine kurze Beschreibung ihrer Arbeitsweise. Die Typenträger 86 werden an
einer Schreibwalze 89 vorbeibewegt. Am Kopf 86 α jedes Typenträger® 86 befinden sich die Typenelemente
90 für den Druck der Zahlen. 1 bis 9 und der Buchstaben A bis Z. Die Typen sind in neun
Gruppen nach folgendem Schema angeordnet: 9, I, R, Z; 8, H, O, Y; 7, G, P, X; 6, F, O, W; 5.
E, N, V; 4, D, M, U; 3, C, L, T; 2, B, K, S; 1, A, J.
Am unteren Ende des Typenkopfes befinden sich zwei o-Typen. Die Zifferntypen 90 stimmen mit den
Typen der bekannten Hollerithtypenstangen überein, doch sind sie so weit auseinander versetzt, daß
in den Zwischenräumen drei Buchstabentypen zwischen aufeinanderfolgenden Zifferntypen angeordnet
werden können. Die Auswahl der Zifferntypen erfolgt unter der Steuerung der Lochungen 1
bis 9 in der Lochkarte. Die Auswahl der Buchstabentypen erfolgt durch eine Kombination von
zwei Löchern, wobei ein Loch in der Position 0,11 oder 12, das andere in den Positionen 1 bis 9 sich
befinden kann.
Die Auswahl der Buchstabentypego erfolgt durch
Feststellung jedes Typenträgers> 86 in der der Lochung ι bis 9 entsprechenden Stellung und durch
eine zusätzliche Bewegung des Typenkopfes 86 a um ein, zwei oder drei Schritte in Übereinstimmung mit
den für diese Kombination vorgesehenen Löchern in der o-, 11- oder 12-Position. Das Getriebe, das
die relative Bewegung des Kopfes des Typenträgers 86 a gegenüber dem Typenträger 86 bewirkt, wird
Zonengetriebe genannt. Jeder Träger ist mit einer Anzahl von Halteansätzen 91 versehen, welche den
Stellen ο bis 9 in der Lochkarte entsprechen. Wird der Typenträger aufwärts bewegt, gleiten die Ansätze
91 nacheinander an einer Halteklinke 92 vorbei. Diese Klinke wird in der in Fig. 3 gezeigten
Stellung durch ein Sperrglied 93 gehalten, das über einen Lenker 94 mit dem Anker eines Druckmagneten
95 in Verbindung steht. Wenn der Typen-
träger nur zum Druck von Ziffern, verwendet wird, wird seine Bewegung durch ein einziges Loch in
einer der Lochkartenpositionen ο bis 9 gesteuert.
In diesem Fall wird der Typenträger in dem Augenblick der Abführung eines Loches in der
Karte durch Erregung des Magneten 95 und der danach erfolgenden Freigabe der Klinke 92 in
der der abgefühlten Wertlochung entsprechenden Stellung angehalten. Dadurch wird die entsprechende
Zifferntype genau bis an die Drucklinie gebracht.
Der Typenträger 86 weist eine Nut 96 und eine
Führung 97 auf; in welche ein mit einem Schlitz versehener Block 98 und das untere Ende 99 des
Typenkopfes 86a eingreifen. Der Block 98 gleitet in der Nut 96, das Ende 99 in der Führung 97.
Eine Feder loa, deren unteres Ende am Typenträger
86 befestigt ist und dessen hakenförmig ausgebildetes oberes Ende an die untere Kante einer
Schaftöffnung des Typenträgerkopf es 86 α angreift, hält den Typenträger 86 und den Typenträgerkopf
86 α in elastischer Verbindung. Am unteren Teil j edes Typenträgers 86 ist ein Schieber 101 mit mit Nuten
versehenen Blöcken 102 vorgesehen, die in Schlitze des· Trägers 86 eingreifen. Eine Feder 103, deren
unteres Ende am Typenträger 86 und deren oberes Ende am Schieber 101 befestigt ist, sucht den
Schieber ιοί nach unten zu bewegen, so· daißi ein
Ansatz 104 am Schieber 101 in Eingriff mit einer
Sperre 105 am Typenträger 86 gelangt.
. Die Feder 103 zieht dem Typenträgerkopf 86 α
mit den in Fig. 3 dargestellteni Teilen in dieselbe
Richtung, so daß das untere Ende 99 mit dem Schieber 101 ini Einwirkung kommt. Es ist klar,
daß der Typenkopf 86 a, wenn sich der Schieber
gegenüber dem Träger 86 aufwärts bewegt, in gleiche Richtung bewegt wird. Eine durch eine
Feder gespannte, am unteren Ende des Typenträgers 86 drehbar angeordnete Sperrklinke 106
kann in drei Ansätze 107 am unteren Ende des Schiebers ιοί fassen. Wenn· der Schieber einen
oder mehrere Schritte gegenüber dem Träger aufwärts bewegt wird, wird die Sperrklinke 106 -in
einen der Halteansätze 107 fassen und die Teile in
ihrer verschobenen Lage festhalten.
Mit jeder Buchstabentypenstange wirkt eine senkrecht bewegliche Stange 108 zusammen, die bei
jedem Maschinenspiel abwärts oder aufwärts bewegt wird. Jede Stange 108 hat drei Sperrzähne
109, gegen weiche sich bei Aufwärtsbewegung der ■Stange eine Sperrklinke 110 in zeitlicher Übereinstimmung
mit dem Durchgang der o-, 11- und 12-Zonienlochung in. der Lochkarte unter den oberen
Bürsten UB legen kann. Jede Sperrklinke no wird
durch einen Zonenmagneten in gesteuert, dessen Anker bei der Erregung des Magneten die Sperrklinke
110 freigibt, so daß sie in einen der Sperrzähne
109 eingreift und die weitere Aufwärtsbewegung der Stange 108 verhindert. Die Aufwärtsbewegung
der Stange 108 wird durch eine Feder 112 bewirkt, während die Abwärtsbewegung
durch den Bügel 113 der Welle 114 bei deren
Drehung im entsprechenden Zeitpunkt erfolgt.
Die Stange 108 trägt einen drehbaren Hebel 115,
dessen freies Ende in der Bahn des Schiebers 101
liegt. Der Hebel 115 ruht mit seiner unteren Fläche auf einem um den Punkt 117 drehbaren Hebel 116.
Unter Steuerung durch die Zonenlochungen. 12, 11
oder ο kann der Drehpunkt des Hebels 115 in drei
verschiedene Lagen-gebracht werden. In der Fig. 3
sind alle Teile mit der Stange 108 in der Stellung
gezeigt, welche gegeben ist, wenn kein Zonenloch in die Karte'gelocht ist, wenn also nur Zifferndruck
erfolgen soll. Wenn der Typenträger 86 in seiner tiefsten Stellung sich befindet, wird der Hebel 116
in entgegengesetztem Uhrzeigersinn gedreht und bewegt dadurch auch den Hebel 115 im selben Sinn
und bringt diesen in Einwirkung mit dem Schieber ιοί. Die Größe der Aufwärtsbewegung des freien
Endes des Hebels 115 unter Steuerung des Hebels 116 ist abhängig von der jeweiligen Lage seines
Drehpunktes. Bel· der Lage nach der Fig. 3 wird sich das freie Ende des Hebels 115 nur so weit
nach aufwärts bewegen, daß es den Schieber 101
kaum berührt. Ein o-Loch in der Karte bewirkt, daß das freie Ende des Hebels 115 um drei Schritte
aufwärts gegenüber der Stellung nach Fig. 3 bewegt wird. Eine Lochung in der ii-Position hat
eine entsprechende Bewegung des Hebelendes um zwei Schritte und ein 12-Loch nur um einen Schritt
zur Folge. Diese Bewegungsschritte werden auf den Schieber 101 übertragen, der 1,2 ader 3 Schritte
aufwärts, entsprechend der Einstellung der zugehörigen Stange 108 bewegt wird; die Klinke 106
an dem Träger 86 kann den Schieber 101 in der
gegenüber dem Träger verschobenen Stellung festhalten.
Es wird nochmals erwähnt, daß, falls die Karten nur Ziffernlochungen enthalten, das durch die
Zonenmagneten in gesteuerte Getriebe keine Bewegung des Schiebers 101 gegenüber dem Typenträger
86 hervorruft. Es erfolgt die Feststellung jedes Typenträgers unterschiedlich nur durch das
Arbeiten des Druckmagneten 95 in der bei den
bekannten Holleritbmaschinen üblichen Weise.
Der Hebel ii6· wird mittels eines Kniehebels
betätigt, der aus Gelenkhebeln 170 besteht, von denen einer am Hebel 116, der andere an einem
Hebelarm 171 angelenkt ist. Am gemeinsamen Verbindungspunkt
der Hebel 170 greift ein Arm 172 an, der gegenüber dem Arm 173 drehbar gelagert
ist. Der Arm 173 ist an der Welle 174 befestigt.
Auf der Welle 174 sitzt auch ein Hebelarm 175
(Fig. 5 a), welcher durch einen Lenker mit einem auf der Achse 177 befestigten Hebelarm 176 verbunden
ist. Ein ebenfalls auf der Achse 177 sitzender Hebelarm 178 tastet eine auf der Welle 180
angebrachte Nockenscheibe 179 ab.
Ein auf der Achse 182 befestigter Hebelarm
(Fig. 3) kann aus seiner gestrichelten Lage in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage
gebracht werden, bevor der Kniehebel sich streckt, so daß, wenn die Welle 174 sich im Gegenuhrzeigersinn
unter Steuerung der Nockenscheibe 179 dreht, der Arm 171 festgehalten wird und durch das
Strecken des· Kniehebels der Hebel 116 aufwärts
bewegt wird. Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, trägt die Achse 182 auch einen- Hebelarm 183, dessen
oberes Ende durch das freie Ende des Ankers 187 eines Magneten 185 in Einwirkung gebracht werden
kann. Bei Erregen des Magneten 185 kann sich der Hebelarm 183 durch eine Feder nach links
drehen, wodurch auch der Hebelarm 181 in die in Fig. 3 gezeigte Lage gelangt.
Die Welle 114 überträgt ihre Bewegung über eine
Hebelverbindung 186 und 187 auf eine Welle 188,
welche einen Bügel 189 trägt (Fig. 5, 3). Durch diese Verbindung wird ein Drehen der Welle 114
zur Rückstellung der Stange 108 auch ein Drehen des Bügels. 189 im Uhrzeigersinn veranlassen und
bringt dabei die Verriegelung der Sperrklinken 110
in ihre Grundstellung. Die Welle 188 weist eine Arm- und Gelenkarmverbindung 190 mit einem
Hebel 191 auf der Achse 182 auf, wodurch der Arm
183 durch Anliegen gegen das freie Ende des Ankers 184 wieder gesperrt wind.
Wenn der Typenträger 86 sich von der Druckstellung mit dem Schieber 101, der durch die Sperrklinke
106 in der verschobenen Lage festgehalten ist, abwärts bewegen soll, muß zunächst der
Schieber 101 wieder in seine unterste Stellung gebracht werden, bevor eine neue Zoneneinstellung
erfolgt. Zu diesem Zweck ist ein Bügel 192 vorgesehen,
der in die gestrichelte Lage der Fig. 3 gedreht wird, bevor der Typenträger 86 seine tiefste
Stellung erreicht. In dieser Stellung befindet sich der Bügel 192 in der Bahn eines vorspringenden
Armes der Klinke 106. Wenn der Typenträger 86 sich weiter abwärts bewegt, wird der vorspringende
Arm in Einwirkung mit dem Bügel 192 gelangen und die Sperrklinke 106 zum Auslösen des Schiebers
im Uhrzeigersinn drehen. Anschließend wird der Bügel abwärts* bewegt, und der Schieber 101 ist für
eine neue Einstellung unter Steuerung durch den Hebel 115 bereit.
Der Bügel 192 sitzt auf der Welle 193, die über
einen Hebel- und Gelenkarm 194 mit einem auf der Welle 196 sitzenden Arm 195 verbunden ist (vgl.
Fig. 5 a). Ein ebenfalls auf der Welle 196 befestigter
HebeL 197 tastet die Nockenscheibe 198 auf der
Welle 180 ab. Die Welle 114 des Bügels 113 trägt
auch einen Hebel 199, dessen freies Ende eine Rolle trägt, die gegen einen Arm 200 anliegt, der auf
einer Welle 201 sitzt. Die Welle 201 trägt auch einen Hebelarm 202, der die auf der Welle 180
sitzende Nockenscheibe 203 abtastet. Die Welle 180 wird über ein Getriebe 204 von der Hauptwelle
10 angetrieben (vgl. Fig. 3).
Auf der Hauptwelle 10 oder auf von dieser betätigten Getrieben sind verschiedene durch
Nockenscheiben betätigte Kontakte vorgesehen, deren zeitliches Ansprechen aus Fig. 11 zu entnehmen
ist. Diese Kontakte sind mit den vorgesetzten Buchstaben CR bezeichnet, weil sie durch
fortwährend umlaufende Nockenscheiben gesteuert werden, die eine Umdrehung während eines
Maschinenspiels machen. Ein durch eine Nockenscheibe betätigter Kontakt mit der Bezeichnung PM
sitzt auf der Welle 76 und wird nur beim Drehen der Welle 73 betätigt. Von dem Zahnrad 15 werden
verschiedene andere, durch Nockenscheiben gesteuerte Kontakte betätigt, die mit den Vorbuchstaben
CF bezeichnet sind, weil diese Kontakte durch Nockenscheiben gesteuert werden, die sich
nur drehen, wenn das Kartenvorschubgetriebe in Tätigkeit ist.
Der Auszug oder die Rechnungen befinden sich (vgl. Fig. 4) in bekannter Weise auf der an dem
Wagengestell angebrachten Schreibwalze 89. Das Fortschalten der Schreibwalze 89 erfolgt mittels
des gebräuchlichen Sperrades mit Sperrklinke, das von der am Wagen gelagerten Achse 118 betätigt
wird. An der Achse 118 ist ein Hebel 119 befestigt,
dessen Stift 120 in das gabelförmige Ende eines
Hebels 121 eingreift, der auf dem Zapfen 122 sitzt.
Ebenfalls in fester Verbindung mit dem Zapfen 122 ist ein Hebel 123, der über einen Gelenkarm 124
mit einem Arm 125 der Welle 126 verbunden ist. An dem ständig umlaufenden Zahnrad 127 auf
der Hauptwelle 10 (Fig. 5) ist eine doppelte Nockenscheibe 128 befestigt, gegen deren Umfangskurve
der eine Arm eines zweiarmigen Hebels 129 durch Federkraft gedrückt wird. Der sich aufwärts
erstreckende Arm des Hebels 129 bewegt sich mit einem Stift 130 in einem L-förmigen Schlitz eines
Gelenkarmes 131. Der Arm 131 ruht mit einem
Ansatz 132 auf dem Anker 133 eines Magneten 134.
Dieser Magnet, der in dem Zeitpunkt erregt wird, wenn die Rolle des Hebels 129 das Nockental der
Nockenscheibe 128 abtastet und der Stift 130 im
Schlitz des Armes 131 nach rechts gedrückt ist, läßt
nun zu, daß der Arm 131 in Arbeitsabhängigkeit
mit dem Stift nach unten gezogen wird, so daß die Welle 126, wenn der Hebel 129 im entgegengesetzten
Uhrzeigersinn bewegt wird, gedreht wird, wodurch die Schreibwalze 89 weitergeschaltet wird.
Die Rückschaltung der Welle 126 und der mit ihr verbundenen Gelenkarme wird durch eine Feder
135 bewirkt. Nach jeder Papierweiter schaltung arbeitet ein Stift 136 in dem Zahnrad 127 mit einem
Winkelhebel 137 zusammen und hebt zwangsläufig den Arm 131 aus der tätigen Einwirkstellung mit
dem Stift in dem L-förmigen Schlitz und hält ihn auf dem Anker 133 fest. Wegen des zweimaligen
Anstiegs auf der Nockenscheibe kann eine zweite Papierweiterschaltung von der oben beschriebenen
Vorrichtung stattfinden. Wie der Magnet 134 gesteuert wird, wird später im Zusammenhang mit
dem Schaltschema erläutert.
In der Maschine ist eine Speicherungseinrichtung vorgesehen, deren Ausführung den bekannten
Speichern gleicht.
Die Welle 140 (Fig. 6) wird von der Hauptwelle
10 dauernd angetrieben und macht eine Umdrehung pro Arbeitsgang der Maschine. Ein Zahnrad 141
auf der Welle 140 treibt ein Zahnrad 142 (Fig. 7) iao
an, das frei um eine Achse 143 drehbar ist. Das Zahnrad 142 treibt ein Sperrad 144 an, das axial
verschiebbar ist, durch eine Blattfeder 145 aber gewöhnlich in der in der Fig. 7 gezeichneten
Stellung gehalten wird. Ein anderes Sperrad 146, das einen Teil der Speichereinrichtung darstellt und
ein Zählrad" 147 und einen Zehnerübertragungsnocken
148 besitzt, sitzt achsengleich zum antreibenden Sperrad 144 auf einer Achse 149.
Das Sperrad 144 kann mit dem Sperrad 146
gekuppelt werden. Diese Kupplung erfolgt durch eine an einem Winkelhebel 151 anigebrächte, abgeschrägte
Scheibe 150. Der Winkelhebel befindet sich aber für gewöhnlich in der in Fig. 6 dargestellten
Sperrstellung, in der der eine Arm des Winkelhabeis
151 sich gegen den Anker 152 eines Einführmagneten
153 legt. Bei Erregung dieses Magneten wird der Winkelhebel 15 r ausgelöst.. Die Feder 154
dreht den Winkelhebel, und dieser bewegt die Scheibe 150 abwärts gegen die Achse das Sperrades
144, wodurch das Sperrad 144 mit dem Sperrad 146
gekuppelt wird. -
Das Zahnrad 142 trägt Rollen 155, welche gegen
den Hebel 151 stoßen und die Entkupplung zwischen den Sperrädern 144 undi 146 bewirken, wenn die
erste der Rollen 155 den Vorsprung am Hebel 151
erreicht. Die Magneten 153 wenden gewöhnlich zu
verschiedenen Zeiten erregt, d. h. bei i, 2, 3 usw.
bis zu 9 sog. Umlauf Zeitpunkten, bevor die erste Rolle: 155 die Aliskupplung bewirkt, so daß der in
das Zählrad 147 eingeführte Zahlenwert vom Zeitpunkt
der Erregung des Magneten. 153 abhängig ist. -Soll-also z.B. eine 7 eingeführt wenden, wird
der Miagnet 153 sieben Zeitabschnitte vor der Entkupplung
erregt, und das Rad 147 wird um sieben Schritte Weitergeschaltet.
Auf der Welle 149 (Fig. 8) ist ein, Bürstenträger
156 mit zwei Bürsten angeordnet, der sich mit dem Rad 147 vorwärts bewegt und so die Kontaktsegmente
157 nacheinander mit dem gemeinsamen " Leitungssegment 158 verbindet. Wird z. B. eine 7
eingeführt, dann wird der Bürsten träger um sieben
Schritte von seiner Ruhestellung weitergeschaltet in eine Stellung, bei welcher das Segment 7 mit dem
gemeinsamen Leitungssegment 158 über die Bürsten verbunden ist und eine elektrische Verbindung
zwischen; den Schaltelementen herstellt.
Der Zehnerübertragungsnocken 148 steuert die
Zehnerübertragungskontakte, die ans einer beweglichen
Kontaktfeder 159 und einer festen.' Kontaktfeder
160 bestehen. Bei dem Schaltschritt des Zählrades von 9 nach ο wird der Hebel 162 im Sinn des
Uhrzeigers gedreht (Fig. 6), und durch die Klinke 163 wird die Kontaktfeder 159 in Berührung mit
der Kontaktfeder 160 gehalten. Die Kontakte 159, 160 dienen aber in. diesem Fall nicht als Übertraigninigskontakte,
dfa die Anordnung verwendet wird, um -nmr jeweils einen einsägen Wert aufzunehmen, der wieder vor Aufnahme eines nächsten
Wertes geiosdhiti wird). Die Kontakte werden zur
Löschung idieis· Zählers· benutzt. Dar Magnet 153
wird) erregt und venanillaßt diais Rad' 146 ziu zehn
Schritten!, währemiddlesBen das Raid) von 9 bis ο läuft.
Der sich hierbei ergebende Konitaktischluß der beiden· Kontakte 159 und! 160 erregt den Lösehmagneten
164. Der Magnet zieht seinen Anker 165 an,
der dien Hebel1166 zu. einer Drehung im Gegenumr-
'-'■'- zeigersiniru unter (der Wirkung der Feder 154 um
den Zapfen 167 freigibt. DaJbei bewegt der Stift 168 den W'inkeliheibel 151 im Sinn; des Uhrzeigers,
wodurch die Sperräder entkuppelt weiden und das Radi 147 im sieinier o-SteMunig verbfeibt. Die Klinke
163 wird in bekannter Weise dloirch. Rollen ausgelöst
und! idler Hebel 166 wieder zurückgestellt, das
Rad 147 wird durch bekannte Anordnungen gesperrt.
Die Fig. 9 zeigt eine Gruppe von Lochkarten R, deren erste al® Haupt- O'der AdiresBenkarte bezeichnet
wind. Diese Karte enthält dien Namen und
die valfetändiige cAnschrift dies Kunden. Diese Angialben
wenden dttrrih die Bürsten 'der Maschine abgefüfol/t
und! in drei Zeilen, z. B. einer Rechnung, gedruckt (Fig. 10). Bieter war es nötig, für diese
Angaben1 mehrere Karten zu verwenden, was aber verschiedene Mangel !hatte, vor allem mußten sie
in bestimmter Reihenfolge in dien Stapel gelegt wenden. Diese Mängel werden dtedh die Maschine
gemäß der Erfindung beseitigt, dia alte Angaben
sieb in eimer einzigen Karte befinden. Der Name ist
in® linke Feld! der Karts, dlie Straße ins, Mittelfeld
und! Stadt undi Land ins rechte Feld dier Karte
gelocht (Fig. 9).
Die Angaben werden im bekannter Weise durch Lochfeomibiniatlionen. dargestellt, während die Ziffern
nur durch ein Loch in einer der 9 bis ο entsprechenden·
LodhpunlktsteiMen diar Lochspaltlem'verisinnibild-licht
werden^. Die Kombination für die Buchstaben enthält ein LoA der Ziffeornirei'he 9 bis 1 und eine
zusätzliche Lodhumg an· -der o-, 11- oder -12-Stelle
der Karte. Die Karten liauifen mit ihrem 9-Lochpunkt
voraus; [durclh die Maschine. Jede Hauptkarte ist außerdem mit· einer besonderen Lochung 50 in
eimer ausgewählten Kartenspalite verisehen.
Die Arbeitsweise 'der Maschine soll· nun Schritt
für Schritt erklärt werden unter Hinweis, wie diie im Fig. 9 gezeigte Gruppe vom Karten durch die
Maschine' ,geführt uqd abgefohlt und deren Eintragiunigeni
in die Rechnung· (Fig. 10) gedruckt wenden.
Im Schaltbild! (Fig. 14 a, r4ib, 14 c) sind die Verbindungen!,
die für nur zwei Spalten in jedem der drei Adireßfeldier erfordlerlidh eimdi, gezeigt, um 1QS
Wiederholungen zu vermeiden. Die Steckverbindungen sind gestrichelt; gezeichnet. Die verwendeten
Relais sind mit R und1 einer Ziffer bezeichnet. Die
von diesem Relais gesteuerten Kontakte haben die gleiche Bezeichnung und einen zusätzlichen kleinen
Buchstaben. Zur Vereinfachung· des Schaltbildes
sindiniebenj/dien Kontakten, sofern sie nicht unmittelbar
bei dem Relaismagneten gezeigt siod1, die
steuerniden; Relais gasitrichelt angiedeutet.
Wenn dlie Kartengruppe im den Behälter 21
(Fig. 2) eingelegt lisit, isiwdi die Kontakte HC gesichilossen
(Fig. 14c) unid bleiben es, solange sich
Karten im Behälter befinden. Die Netzspannung liegt-awdam Leitungen 205 undi 206. Beim Schließen
der Sta3rjttiasteniko0fiaikte 207 fließt ein Strom von
dar Hauptleitung· 205 über die Stoppkomtakte 208,
Startkomtakte 207, Nockenkomtakte CR 28, Relais
R 6 zur Hauptleitung 206. Das Relais R 6 schließt seine KontakteR6b, wodurch ein Stromkreis vom
Leiter 205 über die Stoppkontakte1 208, Kontakte R6b, 'dlie gewöihmlioli geschlossenen Kontakte R40/
.oder Ä46/, KartenVorsehuibkupplungsmagnet 16
und) den parallel au diesem Magneten Hegenden Relais i? 7 zum Leiter 206 vervollständigt wird.
Hierdurch wirdl das Kartenvorisehufagetriebe eingeschaltet,
wodurch auch alfe Noekemscheibenkontakte
CF in zeitlicher Abstammung mit den Ci?-Kontakten der ständig umlaufenden1 Nocken-
- scheiben arbeiten.
Erster Arbeitsgang
Beim ersten Kartenvonschubarbeitsgang (erster Arbeitsgang in Fig. 12) wird die Hauptkarte bis
auf das. erste Rollenpaar 36 (Fig. 2) geführt, die diese bis an die Bürsten UB befördert, so· daß sie
in Bereitsdhaft sind, an -diesen beim nächsten Arbeitsgang vorbeizulaufen. Durch Schließen der
durch die Nockenscheibe betätigten. Kontakte- CF1
entsteht ein Stromkreis· von der Leitung 205, Kontakte CF ι, Kontakte HC, Relais, i? 3 zur Leitung
206. Dais. Relais i? 3 schließt über seine Kontakte i? 3 α einen eigenen Haltestromkreis über die Kontakte
CF2, die das Relais i?3, wie aus der Fig. 11
zm ersehen ist, über idem Zeitabschnitt 7 des· nächsten
Aribeitsganges: erregt halten.
Während dieses. Arbeitsganges wird ein weiterer
Stromkreis· von der Leitung 205 (Fig. 14a) über die Kontakte CR 1, CR 3, CF 11, i? 1 &, Kontaktrolle 37
der oberen Bürsten UB, die besondere.Bürste UBa, da zu dieser Zeit noch keine Karte bei den Bürsten
UB sich 'befindet!, welche den ungelochten Rand der Karten überstreichen, über die Kontakte CF 9,
Relais i? 1 zur Leitung 206 geschlossen. Das· Relais
i? ι schließt die Kontakte' Ria und damit einen
Haltestnomkreisi über die Nockenkontakte CF 8 und die zweite Wicktang des Relais. Der Kontakt Rib
unterbricht den' über die Kontaktrolle 37 laufenden
Stromkreis., so· daß heim Abtasten der Zonenlochungen
zui dieser Zeit des Arbeitsganges kein Strom über die Bürsten UB fließen kann. Es ist zu
bemerken', daß während dieser Arbeitsperiode sich keine Karte zwischen dien Bürsten UB und deren
Kontaktrolfe befindet. Am Ende dieses ersten Arbeitsganges' wird die- Kupplung das- Vorschubgetriebes
ausgerückt und: dieses angehalten. Es ist nun erforderlich, die Starttiaiste niederzudrücken
oder auch die Starttaste niedergedrückt zu halten,
bis der nächste Arbeitsgang beginnt.
Zweiter Arbeitsgang
Mit Beginn des. zweiten Arbeitisgangeis läuft die
Hauptkarte zwischen dien Bürsten UB und der Kontaktrolle
37, wodurch die Saniderbüriste UBa von ■der Rolle 37 abgehoben wird), so daß das Relais i? 1
nicht erregt wird und die Kontakte i? 1 b geschlossen bleiben. Da die erste Karte eine Hauptkarte ist,
enthält sie die Lochung 50 in der 9-Stellung, wodurch ein Stromkreis' geschlossen wird, der von der
Leitung 205 (vgl. Fig. 14a) über die Kontakte CR1,
CR3, CFii,Rib, Kontaktrolle37, Steuerloch 50,
Bürste UBc, Steckverbindung 209 (vgl·. Flg. 14a
und 14c), Kontakte CF15, ferner über die jetzt
geschlossenen. Kontakte i? 3 & über das Relais i? 39 zur Leitung 206 verläuft. Das Relais R 39 stellt
niadh seinem Ansprechen über seine Kontakte R 39 α eineniHaltieisitromkreiis' für die zweiteRelaiswieklung
über die Noekenkomtakte CF 31 her.
In diesem Arbeitsgang betätigt die Karte später dann dien Hebel· 40, 'dessen Kontakte LCL geschlossen»
werden (vgl·. Fig. 14b), wodurch das Relais R4
erregt wird, und !seine Kontakte R 4α schließt. Diese
Kontakte liegen in Reihe mit den Noökenkomtakten
Ci? 23.. Durch diese Scbal'tmaßnahime werden
die Öffnungszeiten der Hebeilkontakte LCL überbrückt,
und die Erregung das Relais-i? 4 bleibt so
lange aufrechterhalten, als1 Karten, durch die Maschine
laufen. Die geschlossenen. Kontakte-i? 4 rf
überbrücken die Startkontakte 207 (Fig. 14c) und halten das. Relais i? 6 und so von der Leitung 205
über die Kontakte 208, i?4iZ, i?6a, Relais· i? 6 zur
Leitung 206 den Kartenvonsohiubkuppkingsimiagneten
16 erregt. Dieser Stromkreis wird noch vor der Öffnung der Nockenkontakte CR 34 hergestellt.
Das,' Relais, i? 39 schließt seine Kontakte i? 39 c
(Fig. 14c), wodurch dter Kartenabnehmerkupphingsmiagnet
33 erregt windi, so daß während dieses Arbeitsganigeis keine zweite Karte befördert wird.
Später fließt während dieses- Arbeitsganges, wenn die Nockenkontaikte' CF 34 geschlossen, sind;, ein
weiterer Strom von der Leitung 205 über die Kontakte CF31, R^gb, CF34, Relais i?4O zur Leitung
206. Da® Relais schließt seine Kontakte i? 40 a
und R 4.0 ε, wobei durch die Kontakte i?4oa ein
Haltestromkreis für dlais Relais. i?4o über den Nockenkontakt CF 32 hergestellt wind, während
durch die Kontakte i? 40g ein, Stromkreis über die
Kontakte CF 32, i?4O e und den Kupplungsmagneten
33 ziur Leitung 206 geschlossen wird. Dadurch
bleibt der Magnet 33 während des'zweiten und! dritten
Arbeitsganges1 erregt, in. welchen die Hauptkarte an. den Bürsten UB vorbeigeführt wird (vgl.
Fig. 12).
Wenn in diesem Arbeitsgang· die o-, 11- und
12-Stelleni der Hauptkarte an den, Bürsten UB vorbeigleiten,
wenden Stromkreise zu den Zonenmagneten in hergestellt, wodurch eine Zonenvorednstelilung
dler Typenträger erfolgt, welche sich zu diesem Zeitpunkt in ihrer tiefsten Stellung1 befinden.
Die Stromkreise, die entsprechend dem Abtasten diar Zonenlöcher geschaltet sind,, verlaufen
von der Leitung 205 (vgl. Fig. 14a) über die Kontakte CR i, CR3, CFii, i?i6. Kontaktrolle 37,
Zonenlochungen in dam Namenfeld der Hauptkarte, Steckverbindungen.210, linke Kontakte i? 40 c, linke
Kontakte i? 42 d, Zonenmagneten 111 und über die Nockenkonitakte CF16 zur Leitung 206. Die Magneten
in werden beim Vorbandensein entsprechender
Lochungen in der o-, 11- oder 12-Steile
der Hauptkarte erregt. Zu dieser Zeit gleiten die Zähne 109 der Stange' 108 (vgl. Fig. 3) an der 120
Klinke 110 vorüber, so daß die Stange 108 entsprechend
den abgetastetem Zonenlöchearn verschoben wird und somit der Drehpunkt dies· Hebels1115 eingestellt
wird.
Im weiteren Verlauf dieses ArbeitsgangeB, wenn
sich die Nockenkontakte CR 33 wieder schließen,
671
■wird' ein Stromkreis von; der Leitung 205 über die
Kontakte Ci? 33, die jetzt gesichilosseniein Kontakte
Ry α Hind i?4c, den Kupplunigsimagnetetn 74 und
den zum Magnieten 74 parallel !liegenden Magneten
185 zur Leitung1206 geschlossen. Die Erregung des
Maigneten 185 bewirkt, wie bereits beschrieben
wunde, über den· Hebel 116 (vgl. Fig. 31) eine Drehung
dlasT Habefci 115 um veränderliche Winkel-
- betrage und dlamib eine Verstellung die® Schiebers
101 .am Typenträger 86 und damit eine Versteldung
des TypenträgierkopfeS' 86 a im Übereinstimmung . mit der: Zonienlochunig im Naimenfeld der Hauptkarte.
Tcotadtem der Dnuckkuppliungsrnagnet zu
dieser Zeit -ausgelöst ist, beginnen' die Typenstangen
i'bre Aufwärtsibewegung erst zw1 Beginn 'des nächsten
Arbeitsgangies, wänrenddasiseni die Ziffernstellen
der Karte an· dem Bürsten LB vorbeigeführt und die Magnaten 95 erregt wenden, um die Auswahl
der Typen' für den' au, druckenden Namen zu
vollenden^.
Die Abfiihlunig idler Zomentodhiunigen idles Straßenfeldes
erfolgt gleichzeitig mit 'der Abfühlung des
Namenfeldas1, aibier im enstenen Fall werden die
Zoneniangaben in sogenannte Speicherrelaiis eingea5
führt, deren1 Einstellung bis zu dem folgenden
Arbeitsgang nach dem Druck des Namens erhalten bleibt, wenn die Speicherrelais die Zonienmagneten
in steuern. ■ ■
Die Nockenkonfakto CF 3 (vgli. Fig. 11) schließen
sich während der Abfühlung der o- und ii-Zonen-'
lochungen und die Kontakte CF 4 während der :.. Abfühlung der ii- und 12-Zonenlochungen, so
daß bei geschlossenen Konitakten i? 39 a" ein Stromkreissiidb
, zum Erregen, des1. Relaisti? 10 bildet.
Dieses Relais schließt seine Kontakte R10 a, während
die o- und ii-Zonenloctangen der Karte abgefüMt
wenden. Ein: paralleler Stromkreis zum Erregen
das-Relais111 wird hergestellt1, dessien Kontakte
R11 α während der AbfüWunig 'der -11- und
ia-ZonieniliochiUögen gesehfostsein wenden.
Demgemäß wind! beiim Vorhandensein eines
o-Loches in einer Lochliartenispialite des Straßetifelidas:ein
Strom voni dar Leitung205 (vgl. Fig. 14a)
über die Kontakte CRi, CR3, Ci7H, Rib, Kontaktroille
37, o-Loch^ Bünste UB, Steckverbindung
211, Konitakte R10 a, Relais R12 zur Leitung 206
: ■ fließen. Ist ein. ii-Lodh vorhiandeni, dann werden
. ein gleicher Stromkrei© umdl daziu ein parallel liegender
Stromkreis von der Stecfcverbimdung2ii über
die Kontakte R1τ α unid das' Reliaiisi?i3 ziuar Leitung 206 gabiildtet. Ist in der Karte ein1 12-Lodh
"-·-■ vO'rhiamdierii, dann wird nur dlast Relaisii?i3 erregt,
Die Rielaiisi i? 121 und i?i3 schließen ihre Kontakte
R12α bzw. 'R13 α unidi' dami* eigenie Haltestromkreisia
über ilhne zweiten Wicklungen von der Leitung
206 über das Relais R12 unid! R13 in· Parallel·
•: schaltung, Korataktei?i2a und RiJ)O. und über die
für gewönnilidh.' geschloisisenien Kontakte R 44 d zur
Lsi'tung2O5. Diese Haltestromkreise werden über
weitare zwei Arlbeitisgänige auifrechterhaltien.
In der eben- beschriebenen; Weisfe erfolgt auch
;;- die Abfühlung der Zoaeriilochuingenj für die Stadt
und! das Land in dem rechten Feld der Lochkarte, wodurch die Relais i? 18 uonid i?I9 erregt werden.
Diese Einistollung bleibt über die Kontakte R 44 d
aufrechterfeialten.
Die Abfühlung das Sonderlodhes 50 in. dler Hauptkarte
während das zweitani AnbeiitsganigeS' bewirkt
die Erregung das Relais1 R 39, wodurch die Zonenangaben
für die Stnaße uodi Staidlt unid Land in der
ReliaiisiSipai'chervorri'chtunig gespeidhert werden. Die
Kartenzuführung ist während dieser Zeit unterbrochen.
Dritter Arbeitsgang
Während des dritten Arbeitsganiges wird' die
Hauptkarte an den Bürsten LB voribeigeführt, während
gleichzeitig die Typenistangeai ihre Aufwärtsbewegung
vollführen; die Stromkreise für die Erreguog der Druckmiagneten' 95 wenden geschilosisen,
und' «die Typenistangeini wenden in Übereinstimmung
mit den Lodhungen im Naimenfeld einigestellit. Einer
dieser Stromkreise verläuft von der Leitung 205
(vgl. Fig. 14b) über die Kontakte CRία, CR3a,
CF 12, die jetzt geschlossenen Kontakte R 4 b,
Kontaktnoille 38, Ziffemlochung im Namenfeld der
Karte, Bünste LB, Steckverbindung 212, die linken Kontakte i?42c unid die linken Kontakte R 44 c,
Drudkmagneteri'95 zur Leituinig 206. Im weiteren
Verlauf das Arbeitsgangeis wenden die Druckhammer ausgelöst und in bekannter Weise die
Typeniträgeneinistellunig de» Namens auf die Rechnung
übertragen.
Die Abfühlung der Ziffernlochungen 9 bis 1 in
dem Straßenfeld stimmt mit den Abfühlvorgängen der Ziffernangaben im Namenfeld überein. Die
Speicherung dieser ersteren Angaben erfolgt in der Einrichtung nach den Fig. 6,7 und 8, welche
Speicherung zur Erregung der Druckmagneten 95 für einen späteren Arbeitsgang aufrechterhalten
wird. Wie aus Fig. 11 zu ersehen ist, wer den die
Nockenkontakte CBa während der Ziffernabfühlung in diesem Arbeitsgang geschlossen, so daß bei der
Abfühlung des Straßenfeldes Stromkreise von der i°5 Leitung 205 (Fig. 14b) über die Kontakte CR1 a,
CRza, CF12, RA-b, Kontaktrolle 38, BürstenLB,
Steckverbindungen 213 über die, wie vorher erwähnt wurde, geschlossenen Kontakte R 20 a, die
Kontakte CBa, die gewöhnlich geschlossenen Kontakte TSa, die Einführungsmagneten 153- zur Leitung
206 verlaufen. Die zeitlich abgestimmte Erregung der Magneten 153 bringt ihre entsprechenden
Abnahmebürsten 156 an den Segmenten 157
entsprechend dem Wert der abgefühlten Ziffern in der Straßen-Lochkartenspalte in Stellung.
Es wurde vorher beschrieben, wie während des ersten Arbeitsganges das Relais i?4O erregt und die
Erregung während dieses Zeitabschnittes des zweiten Arbeitsganges, aufrechterhalten wurde. Ein
Kontaktpaar R 40 d (Fig. 14 b) wird- demgemäßgeschlossen,
und dadurch spricht das Relais R 20 über die ganze Kontaktgabezeit der Nockenkontakte CF 32 an.
In der gleichen Weise, wie eben für die Straßen-Ziffern
beschrieben wurde, geht auch die Speiche-
rung der Zahlenwerte des; Stadt-und-Land-Feldes der Hauptkarte vor sich, so daß auch in der dazugehörenden
Speichereinrichtung die Abnahmebürsten 156 entsprechend den Lochungen im
Kartenfeld eingestellt werden.
Während dieses Arbeitsganges wird die Zonenangabe
für die Straße, die durch die Relais R12 und i?i3 gespeichert wird, die Zonenmagneten in
steuern. Ein Sender £ (Fig. 14b), desisen ständig
umlaufende Bürste 214 zu bestimmten Zeiten mit den Segmenten 2>i 5 Kontakt gibt, stellt nacheinander
über die Segmente o, 11 und. 12 Strom wege
von der Leitung 205 über die Kontakte CR1 a, CR τ,α, Leitung 216, Bürste 214, Kontaktsegmente ο
bzw. 11 oder 12 zu Leitungen 217 her.
Ist vorher eine o-Zonenlochung gespeichert, in welchem Fall die Relais i?i2 und R13 erregt sind,
verläuft der oben beschriebene Stromweg vom o-Segment des Senders über die Leitung 217
(Fig. 14a), rechte Seite der Kontakte R 13c, Kontakte
R12b, rechte Seite der jetzt geschlossenen
Kontakte R 40 c, linke Kontakte R 42 d, Zonenmagneten
in und über die Nockenkontakte CF16
zur Leitung 106.
Ist eine ii-Zonenlochung gespeichert, in welchem
Fall die Relais R12 und i?i3 erregt sind, dann
wird der Stromkreis vom 1 i-Segment des Senders E
über die Leitung 217, die linken Kontakte i?i3Cj
Kontakte R12b zu den Zonenmagneten in wie
vorher geschlossen. Bei der Speicherung einer 12-Zonenabfühlung, in welchem Fall das Relais R13
angesprochen hat, wird der Stromkreis von der entsprechenden 217-Leitung über die Kontakte
R12 c und R13 b zum Zpnenmagneten 111 wie
vorher hergestellt.
Während des dritten Arbeitsganges der Maschine wird der Name gedruckt und werden die Typenträger
zonenmäßig eingestellt, um. diese für den Druck der Straße im nächsten Arbeitsgang vorzubereiten];
das Rechnungsformular wird um eine Zeile weitergeschaltet. Wenn sich die Nockenkontakte
CF 33 während' dieses Arbeitsganges (Fig. 11) schließen, entsteht ein Stromkreis
(Fig. 14 c) von der Leitung 205 über die Kontakte CF 33, über die zu dieser Zeit noch geschlossenen
Kontakte i?4O b, Relais R 41 zur Leitung 206.
Das Relais R 4.1 schließt über seine Kontakte R 41 a
und die Nockenkontakte CF 31 einen eigenen Haltestromkreis,
während über seine Kontakte i?4i b ein Stromkreis von der Leitung 205 über die Kontakte CFt,!, R41 b, CF35, Relais i?42 zur Leitung
206 hergestellt wird. Das Relais 42 schließt über seine Kontakte R 42 α und die Nockenkontakte
CF 32 einen Haltestromkreis, welcher die Erregung des Relais R 42 über die Abfühlungsperiode des
nächstfolgenden Arbeitsganges aufrechterhält. Das Relais i?4O fällt während des Arbeitsganges durch
Unterbrechung der Kontakte CF 32 ab und öffnet so seine Kontakte R 40 e, so daß1 der Kartenabnahmekupplungsmagnet
33 aberregt wird und dadurch das Vorrücken einer Karte aus dem:
Kartenbehälter während des nächstfolgenden Arbeitsganges der Maschine zuläßt.
Vierter Arbeitsgang
In diesem Arbeitsgang werden das Relais 42 erregt und die Typenstangen angehoben. Während
dieser Periode werden die Zifferneinstellungen der Straße die Lage der Typenstangen über Schaltkreise
steuern, die von der Leitung 205 (vgl. Fig. 14b) über die Kontakte CR1 α und CR3 a, Leitung2i6,
Bürste 214 des Senders E, Leitungen 219,
das Segment 157 der Speichereinrichtung für die Straße angaben, Kontaktfeder 156, Kontaktsegment
158, rechte Seite der Kontakte R42 c, linke Seite
der Kontakte R44C und über die Druckmagneten 95 zur Leitung 206 verlaufen. Diese Stromkreise
werden zu verschiedenen Zeiten entsprechend der Zahleneinstellung der Bürsten 156 geschlossen. Die
Straße wird gedruckt.
Während des Zonenzeitabschnittes des Arbeitsganges werden die Zonenmagneten in für die
Zoneneinstellung zum Druck der letzten oder dritten Zeile der Adresse über die Stromkreise erregt,
die von der Leitung 205 (Fig. 14b) über die Kontakte CRi a, CR^a, Leitung 216, Bürste 214
und nacheinander über die Segmente o, 11 und 12 des Senders E zu den Leitungen 217 verlaufen,
deren weitere Führung aus der Fig. 14 a zu entnehmen ist.
Ist eine o-Zone gespeichert, in welchem Fall das go Relais i?i8 erregt ist, verläuft der Stromkreis vom
o-Segment des Senders E über die Leitung 217, rechtsseitige Kontakte i?i9c, Kontakte RiSb,
Steckverbindung 220, rechte Kontakte R 42 d zum Zonenmagneten 111 und über die Nockenkontakte
CF 16 zur Leitung 206.
Bei der Speicherung einer ii-Zone, in welchem Fall die Relais R 18 und R 19 erregt sind, verläuft
der Stromkreis vom Segment 11 des Senders E über
die Leitung 217, jetzt linksseitig geschlossene Kontakte R ig c, Kontakte R 18 b zum Zonenmagneten
in wie vorher.
Bei der gespeicherten 12-Zone besteht ein Stromkreis
vom 12-Segment des Senders E über die Leitung 217, Kontakte i?i8c, die jetzt geschlossenen
Kontakte R igb und die Steckverbindung und
weiter, wie vorher beschrieben, zum Zonenmagneten in. In diesem Fall ist nur das Relais R 19 erregt.
Wenn sich während dieses Arbeitsganges die Nockenkontakte CF 33 schließen, fließt ein Strom
von der Leitung 205 (Fig. 14 c) über die Kontakte i?42& und das Relais i?43 zur Leitung 206. Über
die jetzt geschlossenen Relaiskontakte 2?43& wird
ein Haltestromkreis für das Relais R 43 über die Kontakte CF 31 geschaffen, so daß, wenn sich
später der Nockenkontäkt CF 36 schließt, ein Stromkreis von der Leitung 205 über die Kontakte
CF2,1, R4ib, CF 36 und Relais i?44 zur Leitung
geschlossen wird. Das Relais i?44 schließt seine Kontakte R 44 α und damit über die Nockenkontakte
CF 32 einen eigenen Haltestromkreis, der über die Einführungsperiode des nächsten Arbeitsgänges
aufrecht bleibt.
Das Relais R 44 öffnet auch seine Kontakte R 44 d
(Fig. 14 a), wodurch bei gleichzeitiger Unter- i*5
brechung der Nockenkontakte Ci? 5 die Haltestrom-
kreise für die Speicherrelais R 12, R 13, R 18 und
R 19 ebenfalls zusammenfallen. Dadurch sind diese
Relais in Bereitschaft, neue Zonenangaben aufzunehmen. Mittlerweile wird eine zweite Karte zu den
Rollen 36 vorrücken und zu den Bürsten UB befördert, so daß sie im nächsten Arbeitsgang daran
vorbeilaufen kann,
Fünfter Arbeitsgang
Während dieses Arbeitsganges ist das Relais R44
erregt, wenn die Typenstangen sich nach aufwärts bewegen. In diesem Zeitabschnitt werden unter der
Steuerung der Zifferneinstellungen für die Stadt-■ünd-Land-Angaben
die Typenstangen über Stromkreise eingestellt, die von der Leitung 205 (vgl.
Fig. 14b) über die Kontakte Ci?ία, CR3α, Leitung
2.16, Bürste 214 des Senders B, Leitungen 219,
Segmente 157. der Stadt-und-Land-Umschalter,
Bürsten 156; Kontaktschiene 158, rechte Kontakte i?44c und über die Druckmagneten 95 zum Leiter
206 verlaufen.
In diesem Arbeitsgang wird ferner die zweite Karte an den Bürsten UB vorbeigeführt und darauf
werden, wenn die Zonenlochungen an den Bürsten vorbeilaufen, die Zonenstromkreise in der gleichen
Weise hergestellt, wie oben für das Namenfeld der Hauptkarte beschrieben wurde. Es erfolgt demgemäß
unmittelbar die Erregung der Zonenmagneten 111. Ein diesbezüglicher Stromkreis läuft von
der Leitung 205 (vgl. Fig. 14a) über die Kontakte CR i, CR 3, CF 11, R1 b, Kontaktrolle 37, Zonenloch
in der Karte, obere Bürste UB, Steckverbindung 210, linke Kontakte Ä40C -und linke Kontakte'42ci,
Zonenmagneten in und über die Kontakte CF16 zur Leitung 206. Während dieses
Arbeitsganges wird eine dritte Karte bis unmittelbar vor die Bürsten UB befördert. Wenn in diesem
Arbeitsgang die Kontakte CF 33 sich schließen, wird das Relais i?45 über die Kontakte R44b erregt,
schließt seine Kontakte R 45 und damit einen Haltestromkreis über die Nockenkontakte CF 31,
so daß, wenn sich die Nockenkontakte CF 37 schließen, ein Stromkreis von der Leitung 205 über
die Kontakte CP 31, Kontakte i?45&, CF 2,7 und
das Relais R 46 zur Leitung 206 hergestellt wird. Das Relais 2?46 schließt über seine Kontakte R46 a
und die Nockenkontakte CF 31 seinen Haltestromkreis, der bis zum Öffnen der Kontakte CF31 'während des nächsten Arbeitsganges aufrechterhalten
wird.
Sechster Arbeitsgang
Wenn während dieses Arbeitsganges die Ziffernlochungeh
der zweiten Karte durch die Bürsten LB abgefühlt werden, werden die Druckmagneten 95
auf die gleiche Weise erregt, wie es bei der Abfühlung der Ziffernwerte im Namenfeld der Hauptkarte
beschrieben wurde, so daß eine nochmalige Erklärung der Schaltkreise nicht nötig ist. Es erübrigt
sich auch eine Beschreibung der Zonenstromkreise, die bei der Abführung der Zonenlochungen
in der dritten Karte hergestellt werden, da sie auf gleiche Weise wie bei der zweiten Karte zustande
kommen.
Die Arbeitsweise bleibt nunmehr die gleiche, solange Karten mit Einzelangaben folgen, d.h. Karten
ohne Sonderlochung 50. Beim Durchgang jeder
Karte unter den Bürsten UB erfolgt die Zoneneinstellung
und beim Durchgang unter den Bürsten LB der Druck, wobei die Zoneneinstellung einer Karte
mit dem Druck der vorhergegangenen Karte im selben Arbeitsgang stattfindet.
Es wird nunmehr die Löschung im Ziffernspeicher beschrieben. Das Relais 46 schließt seine
Kontakte R 46b (vgl. Fig. 14c), so daß1 ein Strom
von der Leitung 205 über die Kontakte CR 33, die jetzt geschlossenen Kontakte R6c, die Kontakte
R46b und über den Magneten 221 zur Leitung 206
fließt. Wenn der Magnet 221 erregt ist und seinen.
Anker anzieht, gibt dieser einen Hebel 222 frei (vgl. Fig. 14b), der vorgespannt eine ständig umlaufende
Nockenscheibe 223 abtastet und dabei die Kontakte TSa steuert. Wenn sich daher die Kontakte
CR 35 schließen, entsteht ein Stromkreis von der Leitung 205 über die Kontakte Ci? 35, i?46c,
R6d, die linken KontakteTSa und über alle Einführungsmagneten
153 zur Leitung 206. Diese par-, allel liegenden Schaltlireise treten zur rechten Zeit
auf, um die Drehbewegung der Speicherräder einzuleiten, die, wenn keine Unterbrechung stattfindet,
zehn Schritte fortgeschaltet werden können und go
nach ο zurückkehren. Steht dabei ein Zählrad auf o, dann führt dieses Rad zehn Schaltschritte aus.
Wenn die Räder auf einer anderen Ziffer stehen, rücken sie bis zur o-Stellung vor und werden dann
in dieser Stellung entkuppelt, wie jetzt näher erläutert wird.
Wie bereits ausgeführt wurde, berühren sich die Kontaktfeder 159 und die feste Feder 160, wenn ein
Speicherrad von 9 nach ο läuft, wodurch ein Stromkreis von der Leitung 205 (Fig. 14 b) über die Kontakte
Ci?36, die Federn 159 und 160, die Kontakte
TSa und über die bezüglichen Löschmagneten 164 zu der Leitung 206 -geschlossen wird. Auf diese
Weise wird der Ziffernspeicher auf ο wieder eingestellt.
Siebenter und achter Arbeitsgang
Die Vorgänge in diesen Arbeitsperioden sind in der Fig. 12 veranschaulicht. Währenddessen werden
der Kartenvorschubkupplungsmagnet 16 über die geschlossenen Kontakte R6b und der Druckkupplungsmagnet
74 und der Zonenbügelmagnet 185 über die Kontakte i?4C des Kartenhebelrelais i?4
erregt gehalten.
Nach jedem Druckvorgang findet ein Zeilenvorschub des Rechnungsformulars statt, so daß bei der
in Fig. 12 gezeigten Kartengrüppe drei Zeilen unter Steuerung durch die Hauptkarte und je eine Zeile
unter Steuerung durch die folgenden Karten gedruckt werden.
Die Fig. 13 zeigt die Folge der Vorgänge, wenn zwei Karten nacheinander eine Sonderlochung 50
aufweisen. In diesem Fall werden für jede Karte drei Zeilen gedruckt, und zur leichteren Erklärung
sollen die Angaben der beiden Karten als Adreß-
angaben bezeichnet werden, obwohl in die beiden Karten verschiedene Angaben gelocht sein können.
Die Karten mit der Sonderlochung 50 bewirken einen Druck in drei Zeilen, während durch alle
folgenden Karten nur eine einzige Zeile gedruckt wird.
Bei Verwendung von zwei aufeinanderfolgenden Hauptkarten sind die ersten vier Arbeitsgänge
gleich den oben beschriebenen Arbeitsgängen 1 bis 4 nach Fig. 12. Bei Beginn des fünften Arbeitsganges
wird das Sonderloch 50 der zweiten Hauptkarte abgefühlt, und über die Kreise, die schon für den
zweiten Arbeitsgang angegeben sind, wird das Relais 39 wieder erregt. Der Kartenabnehmer wird
entkuppelt und bleibt so fest stehend.
Während dieses Arbeitsganges werden die Angaben des Stadt-und-Land-Feldes der ersten Karte
genau so, wie es schon vorher beschrieben wurde, gedruckt. Die Angaben des Namenfeldes der zweiten
Karte bewirken unmittelbar die Zoneneinstellung, und die Straßen- und Stadt-und-Land-Zonenangaben
der zweiten Karte werden durch die Relais R12, R13, R iS und R19 gespeichert, wie es
vorher für die erste Karte erfolgte.
Gegen Ende dieses x\rbeitsganges wird das Relais R46 erregt, wie es vorher für den fünften Arbeitsgang
nach Fig: 12 erläutert wurde, und wenn die Kontakte CF34 sich schließen, wird auch das Relais
R40 erregt (vgl. Fig. 14c). Die Erregung der Relais R 40 und R46 bewirken das Öffnen der
beiden parallel liegenden Kontakte R40/ und Ä46/,
wodurch der Kupplungsmagnet 16 für den Kartenvorschub stromlos wird und somit der Kartenvorschub
und damit auch der Umlauf der Nocken-Scheibenkontakte CF unterbrochen werden. Gleichzeitig
wird das Relais Ry stromlos, so daß durch die sich öffnenden Kontakte Ry α das Druckgetriebe
zum Stillstand kommt.
Während des sechsten Arbeitsganges nach Fig. 13
wird die Ziffernspeichereinrichtung unter Steuerung der Kontakte des Relais R46 in gleicher Weise wie
beim sechsten Arbeitsgang nach Fig. 12 eingestellt. Dabei findet aber kein Druckvorgang oder eine
Zonenauswahl statt, da die Druck- und Kartenvorschubgetriebe jetzt außer Betrieb sind. Wenn im
letzten Abschnitt dieses Arbeitsganges das ReIa's R46 infolge des Öffnens der Nockenkontakte CF 31
(vgl. Fig. 14c) aberregt wird und seine Kontakte i?4Ö/ wieder schließt, wird der Kupplungsmagnet
16 wieder erregt, und das Relais Ry stellt den Stromkreis für den Druckkupplungsmagneten 74
wieder her. Der Stromkreis zur Wiedererregung des Kupplungsmagneten 16 verläuft von der Leitung
205 über die Stopptastenkontakte 208 (vgl.
Fig. 14c), Kontakte R6b, Kontakt R4<af über den
Magneten 16 zur Leitung206. Die Kontakte R6b
sind wegen der geschlossenen Kontakte R4a des
angezogenen Relais R4 geschlossen, durch das infolge der Einführung einer zweiten Hauptkarte
zwischen den Bürsten UB und LB und des damit verbundenen Schließens der Kontakte LCL ein
Strom fließt. Der Strom zum Druckkupplungsmagneten läuft von der Leitung 205 über die Kontakte
Ci? 33, Ry a, die jetzt geschlossenen Kontakte R4C und über die Magnete 74 und 185 zur Leitung
206. Dieser Arbeitsgang ist erforderlich, um die Ziffernspeicherung zu löschen und den Speicher für
die Ziffernangaben der Straßen- und Stadt-und-Land-Felder während des nächsten Arbeitsganges
aufnahmebereit zu halten. Die Kartenzufuhrvorrichtung bleibt noch weiter unwirksam.
Der siebente Arbeitsgang nach Fig. 13 verläuft in der gleichen Weise wie der oben beschriebene
dritte Arbeitsgang nach Fig. 12, und die folgenden gleichen den Arbeitsgängen 4, 5, 6, 7 usw., so daß
■eine genaue Beschreibung an dieser Stelle sich erübrigt.
Eine kurze Wiederholung zeigt, daß für die gegebene Erklärung der Maschine eine buchstabendruckende
Maschine verwendet wurde, in welcher Lochkarten nacheinander an einem Satz oberer
Bürsten UB und an einem Satz unterer Bürsten LB vorbeigefü'hrt werden. Bestimmte Karten, sog.
Haupt- oder Adreßkarten, enthalten verschiedene Eintragungen, welche in drei untereinanderliegende
Zeilen des Auszuges gedruckt werden. Diese Karten sind mit einer Sonderlochung in der 9-Lochpunktstelle
einer ausgewählten Lochspalte versehen. Die anderen Karten enthalten Angaben, welche nur in
eine Zeile der Rechnung gedruckt werden sollen, wie es bei Alphabetbuchstaben druckenden Maschinen
üblich ist.
Es ist gebräuchlich, die zu druckenden Buchstabenangaben durch Lochkombinationen darzustellen,
wobei sich in sog. Zonen- und Ziffernabschnitten der Karte Lochungen befinden. Wenn die
Karten durch die Maschine geführt werden, werden die Zonenlochungen durch die oberen Bürsten UB
und die Ziffernlochungen durch die unteren Bürsten LB abgefühlt. Wird eine Hauptkarte von den
Bürsten UB abgefühlt, so bewirken die Zonenlochungen eines Angabenfeldes die direkte Steuerung
der Druckeinrichtung, während die Zonenangaben der beiden anderen Felder in Speicherrelais eingeführt
werden, von welchen sie entnommen werden, und die die Einstellung der Druckeinrichtung während
der beiden folgenden Arbeitsgänge veranlassen.
Beim Vorbeilaufen an den unteren Bürsten LB werden die Ziffernlochungen aller Angaben abge- no
fühlt, wobei die Angaben des einen Feldes direkt die Druckeinrichtung steuern, während die Angaben
der beiden anderen Felder in elektromechanische Speichervorrichtungen eingeführt werden, von
denen sie nacheinander in zwei aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen zur Steuerung des Druckgetriebes
abgenommen werden. Die Zuführung der der Hauptkarte folgenden Karte wird auf die Dauer
von zwei Arbeitsperioden verzögert, währenddessen die Angaben des zweiten und dritten Feldes der
Hauptkarte gedruckt werden, und setzt dann wieder ein.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Aufzeichnungsgesteuerte Maschine mit zwei Abfühlstationen, bei der die Aufzeichnun-gen, die aus kombinierten Einzelangaben zusammengesetzte Buchstabenangaben enthalten, nacheinander an den Abfühlstellen vorbeigeführt werden und ein Druckgetriebe für den Druck aufeinanderfolgender Zeilen, z. B, einer Rechnung, steuern, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abfühlstellen gemeinsam sowohl das Getriebe zum Drucken der einem Feld der Aufzeichnung entnommenen Buchstäbenangaben into eine Zeile der Rechnung veranlassen als auch gemeinsam ein Speiehergetriebe zur Aufnahme von Buchstabenangaben anderer Felder des gleichen Aufzeichnungsträgers steuern und daß ferner eine durch das Speichergetriebe gesteuerte Vorrichtung das Getriebe veranlaßt, mehrere Zeilen von Buchstabenangaben in der Weise zu drucken, daß für jedes der anderen Aufzeichnungsfelder eine Zeile vorgesehen ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Speicher für die Buchstabenangaben eine Relaisschaltung und als Speicher für Ziffern ein Zähler verwendet wird.
- 3. Anordnung nach'den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufzeichnungsträger Lochkarten verwendet werden, in denen die zu druckenden Buchstabenangaben als Lochkombinationen dargestellt sind, die sich in den Zonen- und in den Ziffernabschnitten der Karte befinden, und daß die Zonenlochungen durch die Bürsten der einen Abfühlstelle und die Ziffernlochungen durch die Bürsten der zweiten Abfühlstelle abgetastet werden.
- 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abfühlen einer Hauptkarte die Zonenlochungen eines Angabenfeldes unmittelbar das Druckgetriebe steuern, während die Zonenangaben der beiden anderen Felder in einer Relaisschaltung gespeichert und dieser in den folgenden Arbeitsgängen der Maschine entnommen werden und das Druckgetriebe steuern.
- 5. Anordnung nach Anspruch3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an der zweiten Abfühlstelle abgetasteten Ziffernlochungen eines Feldes unmittelbar das Druckgetriebe steuern, während die Ziffernlochungen der beiden anderen Felder in elektromechanische Speicher eingeführt werden, aus denen sie in den folgenden Arbeitsgängen der Maschine zur Steuerung des Druckgetriebes entnommen werden.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen©5785 3.53
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DE (1) | DE871083C (de) |
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1950
- 1950-09-22 DE DEI2066A patent/DE871083C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US2426049A (en) | 1947-08-19 |
| GB585731A (en) | 1947-02-21 |
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