DE868265C - Zange zum Abziehen von Haeuten und Fellen - Google Patents

Zange zum Abziehen von Haeuten und Fellen

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Publication number
DE868265C
DE868265C DEE764D DEE0000764D DE868265C DE 868265 C DE868265 C DE 868265C DE E764 D DEE764 D DE E764D DE E0000764 D DEE0000764 D DE E0000764D DE 868265 C DE868265 C DE 868265C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
clamping jaws
skin
furs
skins
Prior art date
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Expired
Application number
DEE764D
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Delamaire
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARCEL DELAMAIRE ETS
Original Assignee
MARCEL DELAMAIRE ETS
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/16Skinning instruments or knives
    • A22B5/161Methods or means for pulling the hide from carcasses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Klemmzange, die das Abziehen von Häuten und Fellen erleichtern soll.
  • Beim Abziehen der Haut vom Fleisch ist bisher folgendermaßen verfahren worden Nach dem Aufschlitzen --des Tieres entsprechend der über Brust und Bauch verlaufenden Scheitellinie und Freilegung,der Ränder der Haut machte ,der Abdecker einige Zentimeter vom Hautrand mit dem Messer einen 6 bis 8 cm langen Schlitz, der allgemein mit Henkel bezeichnet wird.
  • Dieser Henkel gestattete dem Abdecker, die Haut mit seiner Linken zu ergreifgn und an sich heranzuziehen., während er mit der rechten Hand das Abbalgwerkzeug (gleichviel welcherArt) handhabte; da die Haut notwendigerweise heiß und fettig ist, würde sie nämlich sonst aus der Hand entschlüpfen.
  • Diese Arbeitsweise hatte den Nachteil, daß ein nicht unbedeutender Teil der Haut unbrauchbar wurde, weil ihn der Abdecker mit Schlitzen oder Löchern zum Hin-durchstecken der Finger versehen mußte. Diesen Nachteil, der zu Zeiten der Rohstoffverknappung besonders fühlbar ist, suchte man durch - Benutzung eines geeigneten Werkzeugces zu beseitigen.
  • Ein derartiges Werkzeug müßte einerseits gestatten, die Haut ohne irgerndwelche Beschädigung anzuspannen, ohne sie während -des Abziehens entschlüpfen zu lassen, andererseits genügend kleine Abmessungen aufweisen, um dem Abdecker das Au5gestreckthalten des Armes beim Arbeiten zu ersparen.
  • Die Klemmzange gemäß der Erfindung besteht aus zwei .länglichen Klemmbacken, von denen die eine mit einer Anzahl abgerundeter Zähne und einer oder mehreren je nach dem albzudeckenden Gut geschärften Nadeln, die andere mit den Zähnen und Nadeln entsprechenden Löchern. versehen ist. Die eine Klemmbacke weist außerdem einen Schutzrand auf, der die Entstehung selbst kleinster Löcher in der Haut jenseits der Randzone verhindert, so daß die beim Abdecken einer Beschädigung ausgesetzte Hautfläche möglichst klein wird.
  • Das Zusiammenpressen .der Klemmbacken erfolgt durch die Einwirkung eines noch zu beschreibenden Schlitzführungsstückes auf die beiden Zangenschenkel.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Abb. z das Werkzeug im Aufriß, Abb. 2 und 3 -die Vorderansicht des Werkzeuges bei gespreizten bzw. zusammengepreßten Klemmbacken und.
  • Abb. 4 eine schaubildliche Ansicht.
  • In diesen Abbildungen bezeichnen r die Klemmbacken, 2dieZangenschenkel, 3diasSchlitzfÜhrungsstück, welches das Zusammenpressen ,der Klemmbacken bewirkt, 4 den Handgriff zum Anziehen des Schlitzführungsstückes, 5 und 6 die Nadeln b:zw. abgerundeten Zähne an der einen Klemmbacke, 5' und 6' die entsprechenden Löcher in der anderen Klemmbacke, 7 die zur Längsmittellinie des Werkzeuges schräg verlaufenden Führungsschlitze im Schlitzführungsstück, 8 an den Zangenschenkeln befestigte und in den Führungsschlitzen gleitende Bolzen od. .dgl. Die eine Klemmbacke ist mit einem Schutzrand 9 versehen, der in der Zeichnung etwa im rechten Winkel abgebogen ist.
  • Die Arbeitsweise des Werkzeuges wird durch einen Blick auf die Zeichnung ohne weiteres verständlich. Der Rand der abzuziehe den Haut wird zwischen die gespreizten Klemmbacken eingeführt. Wird alsdann am Handgriff 4 in der Pfeilrichtung f angezogen, sobewirkt die Konvergenz der Führungsschlitze das Zusammenpressen der Klemmbacken und gestattet die Durchführung der Abdeckarbeit.
  • Selbstverständlich läßt die Erfindung alle nützlichen Abänderung en der Einzelheiten der Awsführung und die Verwendung jeglicher geeigneter Werkstoffe zu. So können sich namentlich Zahl und Anordnung der auf der einen Klemmbacke angebrachten Zähne und Nadeln ändern, der Schutzrand kann durch eine andere Vorrichtung ersetzt werden usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zange mit griffig gestalteten Klemmbacken zum Abziehen von Häuten und Fellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken als quer zu .den Zangenschenkeln ausgerichtete Platten ausgebildet sind, deren eine mit Zähnen oder Zinnken und deren andere mit entsprechenden Lochungen versehen ist, wobei eine der Klemmbacken zugleich an der rückwärtigen Kante einen Schutzrand als Anschlag für die Haut aufweist. -Angezogene Druckschriften.: Deutsche Patentschriften Nr. 342652, 2o6 470; britische Patentschrift Nr. 01 322 - 1903; französische Patentschrift Nr. 442 317; USA.-Patentschrift Ihr. 1 747 336.
DEE764D 1942-05-18 1942-06-16 Zange zum Abziehen von Haeuten und Fellen Expired DE868265C (de)

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FR868265X 1942-05-18

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DE868265C true DE868265C (de) 1953-02-23

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ID=9346097

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DEE764D Expired DE868265C (de) 1942-05-18 1942-06-16 Zange zum Abziehen von Haeuten und Fellen

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE206470C (de) *
DE342652C (de) *
GB190321322A (en) * 1903-10-05 1904-06-09 Thomas Bowser Harrison An Improvement in or in connection with Lifting or Hoisting Apparatus.
FR442317A (fr) * 1912-03-06 1912-08-29 Georges Guimard Procédé d'équarrissage et dispositif pour la réalisation de ce procédé
US1747336A (en) * 1928-03-19 1930-02-18 Adolf Van Caneghem Self-cleaning loading device

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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FR442317A (fr) * 1912-03-06 1912-08-29 Georges Guimard Procédé d'équarrissage et dispositif pour la réalisation de ce procédé
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