DE86807C - - Google Patents

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DE86807C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C63/00Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
    • B29C63/26Lining or sheathing of internal surfaces
    • B29C63/30Lining or sheathing of internal surfaces using sheet or web-like material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C63/26Lining or sheathing of internal surfaces
    • B29C63/34Lining or sheathing of internal surfaces using tubular layers or sheathings
    • B29C63/341Lining or sheathing of internal surfaces using tubular layers or sheathings pressed against the wall by mechanical means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/0096Lining or sheathing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. März 1895 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Auskleiden der Innenfläche von Röhren oder Röhrenleitungen zum Zweck der Isolation für den Fall, wo die Röhren in elektrischem Betriebe verwendet werden, und zum Zwecke des Schutzes vor Angriff von ätzenden Stoffen, wenn die Röhren als Leitung für Flüssigkeiten dienen sollen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, dafs die Bekleidungsröhren aus flachen Streifen von dem zu bekleidenden Material bestehen und diese in die zu bekleidenden Röhren eingeführt werden. Diese Streifen werden mit Klebmaterial vor der Einführung in die Röhre bestrichen und nach der Einführung mit Hülfe eines geeigneten Werkzeuges gegen die innere Wandung der Röhre angeprefst. .Hiernach kann die Röhre mit ihrer fertigen Bekleidung in ein heifses Bad von Paraffin, Asphalt oder einem anderen, für ähnliche Zwecke gebräuchlichen Kohlenwasserstoff eingetaucht werden.
Der Papierstreifen wird in der Weise in die Röhre eingeführt, dafs man die vorderen Enden des Streifens um das Ende einer cylindrischen Stange bindet, die dann durch die Röhre hindurchgezogen wird. Die Form der Stange giebt dem vorderen Ende des Streifens eine vorläufige Biegung, die sich dann dem Inneren der Röhre um so mehr anschmiegt, als die Arbeit fortschreitet.
Man kann sowohl einen einzelnen Streifen, der gerade die Breite hat gleich dem inneren Umfang der Röhre, als auch zwei oder mehr Streifen anwenden, von denen der eine Streifen zum Theil über dem anderen liegt, wobei man zweckmäfsig die Anordnung so trifft, dafs durch Ueberlappungen Lücken vermieden werden.
Nachdem die Streifen in die Röhre eingeführt sind, bringt man sie dadurch in enge Berührung mit der Röhre, dafs man durch die Röhre eine Stange hindurchtreibt, die mit einer nachgiebigen und elastischen Bürste oder einem hohlen Ball von solchem Durchmesser versehen ist, dafs der Durchgang durch die Röhre ohne Schwierigkeit möglich ist, aber andererseits auch alle Stellen des Streifens nach aufsen gegen die innere Wandung der Röhre genügend stark angeprefst werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 ein Querschnitt einer Röhre, die nach der eben beschriebenen Methode bekleidet ist, wobei mit α die Metallröhre und mit b c eine Doppelte der Papierbekleidung bezeichnet ist.
Fig. 2 zeigt die Art und Weise, wie das Papier eingeführt wird. Die Metallröhre α ist zum Theil im Schnitt, zum Theil in Ansicht gezeichnet; b und c sind die Papierstreifen und d ist eine Stange, um welche die vorderen Enden der Papierstreifen gebunden sind.
In Fig. 3 ist eine Bürste dargestellt, mit welcher zweckmäfsig die Papierstreifen gegen die innere Wandung der Röhre angeprefst werden. In dieser Figur bezeichnet a die Röhre im Schnitt, b c sind die Papierstreifen und d ist die Bürste, die sich an dem Ende der Stange e befindet.
Man kann durch das beschriebene Verfahren den Vortheil erreichen, dafs man eine viel dünnere Bekleidung anzuwenden braucht, als dies bei der älteren Methode der Einführung einer vorher präparirten Papierröhre möglich
war; ferner kann die Dicke der Bekleidung durch Anwendung von einer oder mehreren Papierlagen nach Wunsch eingerichtet werden. Auch ist es nicht nothwehdig, dafs die Röhre in kurze Enden zerschnitten wird. Das Verfahren ist anwendbar für Röhren von unbegrenzter Länge. Die Bekleidung kann in viel innigere und gleichmäfsigere Berührung mit den Wandungen der Röhre gebracht werden, als dies bei den früheren Verfahren möglich

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zur Auskleidung von Röhren mit Isolirmasse, dadurch gekennzeichnet, dafs das Auskleidungsmaterial (Papier oder anderes Fasermaterial) in Form eines oder mehrerer Streifen in die auszukleidende Röhre eingebracht wird, wobei das einzuführende Auskleidungsmaterial mit Hülfe eines ausdehnbaren Werkzeuges gegen die innere Wandung der Röhre angedrückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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