DE620372C - Wellrohrfederungskoerper, insbesondere zur Verwendung als Geber in Messapparaten zur fortlaufenden Ermittlung des spezifischen Volumens von stroemenden Gasen, bei dem in die Wellen Fuellkoerper eingelegt sind - Google Patents
Wellrohrfederungskoerper, insbesondere zur Verwendung als Geber in Messapparaten zur fortlaufenden Ermittlung des spezifischen Volumens von stroemenden Gasen, bei dem in die Wellen Fuellkoerper eingelegt sindInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Für verschiedene Verwendungszwecke von Wellrohrfederungskörpern z. B. für kolbenlose
Pumpen mit möglichst kleinem Kompressionsraum oder für Meßzwecke ist es erforderlich,
die Wellen des Federungskörpers so auszufüllen, daß möglichst kein Hohlraum in
denselben verbleibt. Insbesondere die Verwendung als Geber in Meßapparaten zur
fortlaufenden Ermittlung des spezifischen Volumens von strömenden Gasen erfordert
diese Ausfüllung mit Einlagen, die ihr Volumen nicht ändern, d. h. Starrkörpereinlagen.
Bei diesen Apparaten wird ein in einem solchen Federungskörper eingeschlossenes Vergleichsgasvolumen
der Einwirkung des strömenden Gases so ausgesetzt, daß es dessen Temperatur und infolge der geringen Eigenfederung
des Federungskörpers auch dessen Druck annimmt. Die Längenänderung des Federungskörpers bei Änderungen des Zustandes
seines Gasinhaltes gibt ein Maß für das spezifische Volumen des strömenden Gases und wird entweder auf ein Anzeigegerät
übertragen oder zur Einwirkung auf das Zählwerk eines Mengenmessers gebracht. Für diese Zwecke lassen sich Einlagen aus
elastischen Stoffen nicht verwenden, da diese bei Änderungen des Gaszustandes ihr Volumen
ebenfalls ändern würden. Da bei hohem Druck des zu messenden Gases das Volumen der in dem Federungskörper eingeschlossenen
Gasmenge, das durch die Einlagen in den Wellen noch zusätzlich verringert wird, sehr
klein ist, so beeinträchtigen geringe Änderungen des Volumens dieser Einlage die Meßgenauigkeit
der Einrichtung in unzulässiger Weise. Ebenso isf es bei dieser Verwendung
des Federungskörpers nicht möglich, die Wellen mit Flüssigkeiten auszufüllen, da einmal
das Füllgas sich in der Flüssigkeit lösen würde und andererseits die Änderung des
Dampfdruckes der Flüssigkeit eine genaue Messung ebenfalls unmöglich machen würde.
Das Einbringen von Starrkörpereinlagen in die Wellen des Federungskörpers bereitet
aber insbesondere bei Federungskörpern mit parallel verlaufenden Wellen erhebliche
Schwierigkeiten. Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Wellen dadurch zu füllen, daß
sie mit einem leicht schmelzbaren Stoff ausgegossen werden. Dieses Verfahren ist jedoch
besonders bei langen Federungskörpern umständlich und zeitraubend; die Ableitung der
Luft aus den Wellen bereitet Schwierigkeiten, und außerdem ergibt sich leicht der Übelstand,
daß die Füllung mehrerer nebeneinanderliegender Wellen zusammenhängt, so daß die Federung beeinträchtigt wird.
Gegenstand der Erfindung sind Füllkörper, die die Wellen praktisch vollständig aus-
füllen und deren Herstellung und Einbringung, gleichgültig ob es sich um Federungskörper mit parallel oder schraubenförmig verlaufenden
Wellen handelt, überaus einfach sind. Die Füllkörper bestehen aus Blechstreifen,
erforderlichenfalls mit einem den Wellen entsprechenden Profil, deren Breite annähernd gleich der Tiefe der Welle und
denen Läjngien bei parallel gewellten Federungskörpern
gleich" dem Umfange der Welle, bei schraubenförmig gewellten Körpern beliebig
groß ist. Diese Blechstreifen werden über die ganze Länge mit Einschnitten mit
einer Tiefe bis etwa 4/5 der Breite der Streifen
versehen, so daß sie -ein, kammartiges Aussehen erhalten. Die so bearbeiteten Blechstreifen
lassen sich, mühelos so weit rund biegen, bis die Enden der Zinken sich berühren.
Durch entsprechende Wahl der Abstände zwisehen den Einschnitten und der Breite dieser
Einscihnitte läßt sich jede beliebige Krümmung der Streifen erreichen, so daß sie Federungskörpern
jeden Durchmessers angepaßt werden können. Die Einlagen können auch von beiden Seiten aus eingeschnitten werden,
wobei die Einschnitte versetzt angeordnet werden. Die Einlagen werden beim Einbringen
in den Federungskörper gebogen und legen sich infolge, ihrer Federung in die WeI-len
ein. Der Zwischenraum zwischen den sich hierbei aufspreizenden Zinken ist so gering,
daß der entstehende Hohlraum für die meisten Verwendungszwecke des Federungskörpers unerheblich ist. Durch kerbförmige
Ausbildung der Einschnitte kann dieser Hohlraum noch weiter verringert werden.
In der Zeichnung sind in Abb. 1 .und 2
Federungskörper mit verschiedenen Wellenprofilen und mit eingelegten Füllkörpern a
dargestellt. Abb. 3 zeigt eine solche Einlage mit Einschnitten b nur auf einer Seite, teils
in gestrecktem, teils in gebogenem Zustand, Abb. 4 einen solchen mit beiderseitig angeordneten
versetzten Einschnitten. Bei der in Φ5 Abb. 5 dargestellten Ausführungsform sind
die Einschnitte kerbförmig ausgebildet, um - die beim Aufspreizen entstehenden Zwischenräume
möglichst klein zu halten. Die Einschnitte können auch, wie in Abb. 6 dargestellt,
schräg angeordnet werden. Um das Einbringen der Einlagen insbesondere bei
Federungskörpern mit schraubenförmig verlaufenden Wellen zu erleichtern, können, wie
in Abb. 7 dargestellt, die Einschnitte b so an- -geordnet werden, daß sie zur Ebene des Füllkörpers
geneigt sind. Dadurch wird erreicht, daß die Zinken bei der Krümmung, die der Füllkörper beim Einbringen in den lichten
Hohlraum des Federungskörpers erfährt, sich zum Teil überlappen und, wenn der Füllkörper
in die Welle eingelegt ist, mit sehr kleinen Zwischenräumen aneinanderliegen;
außerdem ist es bei dieser Ausführung der Einschnitte möglich, den Streifen aus seiner
Ebene herauszubiegen, wodurch das Einbringen in den Federungskörper erleichtert wird.
Um Ungleichmäßigkeiten in den lichten Weiten der Wellen auszugleichen, können an
den Stoßstellen der Einlagen Füllstücke c eingelegt werden. Diese werden zweckmäßig
gegen Herausfallen gesichert, beispielsweise dadurch, daß sie, wie in Abb. 8 dargestellt,
mit einer keilförmigen Verbreiterung d sich hinter entsprechenden Vorsprüngen e legen,
die an den Enden der Füllkörper angeordnet sind.
Claims (4)
1. Wellrohrfederungskörper, insbesondere zur Verwendung als Geber in Meßapparaten
zur fortlaufenden Ermittlung des spezifischen Volumens von strömenden Gasen, bei dem in die Wellen zur mögliehst
vollständigen Ausfüllung Füllkörper eingelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllkörper aus über die ganze
Länge mit Einschnitten versehenen profilierten Starrkörpereinlagen bestehen, die
beim Einlegen in die Wellen entsprechend deren Krümmung gebogen werden.
2. Wellrohrfederungskörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die-Einschnitte
kerbförmig sind (Abb. 5).
3. Wellrohrfederungskörper nach Anspruch,
ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte zur Ebene der Füllkörper
geneigt sind (Abb. 7).
4. Wellrohrfederungskörper nach An-Spruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Stoßstellen der Füllkörper besondere Einlagen angeordnet sind, die
die nach dem Einbringen der Füllkörper durch Aufspreizen derselben entstehenden 10g
Lücken ausfüllen und die durch eine keilförmige, sich hinter entsprechende Vor- ■
Sprünge an den Enden des Füllkörpers legende Verbreiterung gegen Herausfallen gesichert sind-(Abb. 8).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN35277D DE620372C (de) | 1933-05-25 | 1933-05-25 | Wellrohrfederungskoerper, insbesondere zur Verwendung als Geber in Messapparaten zur fortlaufenden Ermittlung des spezifischen Volumens von stroemenden Gasen, bei dem in die Wellen Fuellkoerper eingelegt sind |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN35277D DE620372C (de) | 1933-05-25 | 1933-05-25 | Wellrohrfederungskoerper, insbesondere zur Verwendung als Geber in Messapparaten zur fortlaufenden Ermittlung des spezifischen Volumens von stroemenden Gasen, bei dem in die Wellen Fuellkoerper eingelegt sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE620372C true DE620372C (de) | 1935-10-19 |
Family
ID=7346975
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN35277D Expired DE620372C (de) | 1933-05-25 | 1933-05-25 | Wellrohrfederungskoerper, insbesondere zur Verwendung als Geber in Messapparaten zur fortlaufenden Ermittlung des spezifischen Volumens von stroemenden Gasen, bei dem in die Wellen Fuellkoerper eingelegt sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE620372C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2731037A (en) * | 1950-09-23 | 1956-01-17 | Chicago Metal Hose Corp | Hydraulic accumulators |
| US2781565A (en) * | 1952-03-20 | 1957-02-19 | Gen Electric | Method and apparatus for making bellows |
| US2963043A (en) * | 1955-08-05 | 1960-12-06 | Guiberson Corp | Pressure responsive device |
| US3062238A (en) * | 1960-04-25 | 1962-11-06 | Little Inc A | Metal bellows |
| EP0050469A3 (en) * | 1980-10-22 | 1982-09-22 | Standard Hose Limited | Flexible hose |
| DE3535001A1 (de) * | 1985-10-01 | 1987-04-09 | Breinlich Richard Dr | Hochdruck aggregat mit in achsialer richtung federbaren elementen und geeignet fuer nicht schmierende medien |
-
1933
- 1933-05-25 DE DEN35277D patent/DE620372C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2731037A (en) * | 1950-09-23 | 1956-01-17 | Chicago Metal Hose Corp | Hydraulic accumulators |
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