DE627733C - Quecksilbermanometer fuer Stroemungsmessung mit radizierend wirkendem Schenkel - Google Patents

Quecksilbermanometer fuer Stroemungsmessung mit radizierend wirkendem Schenkel

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Publication number
DE627733C
DE627733C DES108137D DES0108137D DE627733C DE 627733 C DE627733 C DE 627733C DE S108137 D DES108137 D DE S108137D DE S0108137 D DES0108137 D DE S0108137D DE 627733 C DE627733 C DE 627733C
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DE
Germany
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leg
mercury
manometer
flow measurement
measuring range
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Expired
Application number
DES108137D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Garthe
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Priority to DES108137D priority Critical patent/DE627733C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE627733C publication Critical patent/DE627733C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/34Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure
    • G01F1/36Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction
    • G01F1/37Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction the pressure or differential pressure being measured by means of communicating tubes or reservoirs with movable fluid levels, e.g. by U-tubes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Quecksilbermanometer für Strömungsmessung mit radizierend wirkendem Schenkel Bei Strömungsmanometern liegt bekanntlich die Aufgabe vor, die Menge eines flüssigen Mediums auf Grund einer Druckdifferenzmessung als eine der Strömung proportionale Hub- oder Drehbewegung zu ermitteln. Da aber die Druckdifferenz h proportional dem Quadrat der Strömung q ist, hat man die vorerwähnte Aufgabe bisher meist so zu lösen versucht, daß man einen radizierend wirkenden Schenkel verwendete. Zu diesem Zweck wurde der Querschnitt dieses Schenkels veränderlich ausgebildet, derart, daß der Hub des im anderen Schenkel befindlichen Schwimmers dadurch proportional .der Strömung gemacht wurde.
  • Zur Berechnung des Durchmessers des radizierend wirkenden Schenkels benutzte man bisher die Gleichung die sich ergibt, wenn man die Kuppenform der Quecksilberoberfläche vernachlässigt. Darin ist d1 der veränderliche Durchmesser des radizierend wirkenden Schenkels, D2 der konstante Durchmesser des anderen Schenkels, H der maximale Meßdruck des Manometers, L2 der Schwimmerhub bei dem Meßdruck I3 und 12 der jeweilige Schwimmerhub. -Bezeichnet man mit q die Strömung beim Meßdruck h und mit 0 die Strömung beim Meßdruck H, so wird beim Vorhandensein der Beziehung der Durchmesser d, theoretisch unendlich groß. Daher begnügt man sich in der Praxis meist mit einem maximalen Durchmesser des radizierend wirkenden Schenkels, der der Bedingung genügt dl - D2. (3) Daran schließt man meist einen Zylinder vom Durchmesser D2 an. Die theoretische Grenze eines fehlerfreien Meßbereiches für derartige Strömungsmanometer ist dann durch die Gleichung , gegeben. Es ist weiter auch bereits vorgeschlagen, den Zylinder nicht unmittelbar an den kurvenförmigen Teil des radizierend wirkenden Schenkels anzuschließen, sondern zunächst noch eine ebene Fläche einzufügen und dem abschließenden Zylinder einen Durchmesser meist zwischen r bis q. gewählt wird. zu geben, wobei dann die Zahl n In diesem Falle erhält man theoretisch zwar bei- eine fehlerfreie Anzeige; es 'ergeben sich jedoch für theoretisch Meßfehler.
  • Eingehende Versuche - undl Überlegungen haben nun ergeben, daß die bekannten Bezechnungen für die Querschnitte- des radizierend wirkenden Schenkels bei O_üecksilbermanometern für Strömungsmessung den Forderungen; der Prams nicht in. vollem Umfange gerecht werden.
  • Je nach er Wahl der Größe LJH ergeben sich . schon bei Werten mehr oder weniger.große Abweichungen gegenüber der bisherigen Rechnung. Die Erfindung beruht auf der überraschenden Feststellung; daß bei den bekannten Quecksilbermanonletern der-erwähnten Art eine außerordentlich große Steigerung, nämlich etwa eine Verdoppelung des fehlerfreien.' 1Vleßbereiclies oder, falls eine solche Meßbereichsvergrößerung nicht gewünscht wird, eine weitgehende Vergrößerung der Verstellkräfte und damit ' eine größere Meßgenauigkeit erreicht wird, dadurch, daß man gemäß der Erfindung bei der Krümmung des radizierend wirkenden Schenkels des Ouecksilbermänorneters die Küppenbildung des Quecksilbers berücksichtigt, Es hat. sich gezeigt, daß es irn 'allgemeinen geniigt, bei der Berechnung des Durchmessets: >des radizierend wirkenden Schenkels lediglich in dessen dem unteren Gebiet des Meßbereiches entsprechenden - Teil die Kuppenbildung des Quecksilbers dadurch 'zu berücksichtigen,. daß der Durchmesser A dieses Teiles des, Schenkels der Bedingung - geriügt. Darin bedeuten: -_ k.- konstante -Kl-"Ppenhöhe des Otteck _ - silbers, e - Basis der natürlichen- Logarithmen,
    2_ f e--e- ax (Gaußsches
    v@ ,oJ Fehlerintegral)
    Zur Erläuterung der Erfindung möge das auf der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel dienen.` Fig: r zeigt ein Beispiel für die Anwendung der Erfindung bei Quecksilbermanometern, während in Fig. a eine die erfindungsgemäße Berechnung erläuternde Skizze ist.
  • Nach Fig.- r ist ein z. B. U-förmiges Manometer i - mit Quecksilber :2 gefüllt. Der eine Schenkel 3 des Manometers hat einen konstanten Durchmesser D2. Im Schenkel 3 ist ein - Schwimmer q. vorhanden. Das Manometer wird in an sich bekannter Weise an zwei beim Durchströmen eines Mediums unterschiedlichen' Druck aufweisende Stellen einer Rohrleitung, z. B. an die Meßstellen eines Venturirohres, angeschlossen, durch welche irgendein Gas-, Dampf- oder Flüssigkeitsmedium strömt. Der zweite Schenkel 5 des Manometers i hat verschiedene Durchmesser. Sein oberer Teil entsprach bei Zugrundelegung der obenerwähnten, bisher benutzten Formel (i) der gestrichelten Linie 6. Durch die Anwendung der Erfindung erhält der obere Teil dieses Schenkels 5, der dem unteren Teil des Meßbereiches entspricht, die, voll ausgezogen gezeichnete Krümmung 7.
  • Es -sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß, sich nach Vig. 2 eine praktisch ausreichende Genauigkeit der Berechnung zur Berücksichtigung der KuppenbildUngdes Quecksilbers dadurch erreichen läßt, daß man -die Quecksilberkuppe, wie in der Formel (5) geschehen, als Kreiszylinder mit der konstanten Höhe k annimmt. Es hat sich nämlich gezeigt, daß die in Fig. a angedeutete Quecksilbermenge FL mit ausreichender Genauigkeit gleich dem Volumen F2 gesetzt werden kann, das .zur Vervollständigung des vorerwähnten Kreis.zylindets notwendig ist.
  • Durch die dargestellte Formgebung des Schenkelteiles 7 lassen sich die Fehler an der unteren Grenie des. Meßbereiches, deren Korrektur bei den bisherigen -Quecksilbermanometern für Strömungsmessung nicht unerhebliche Schwierigkeiten bereitete, ohne weiteres vermeiden und sogar der absolute Meßbereich praktisch .verdoppeln, wie durch folgende Erwägungen belegt sein möge: Für ergibt die Gleichung (5) nicht wie die bisher benutzte Beziehung (z) einen unendlich großen Durchmesser, sondern vielmehr einen. endlichen Durchmesser, der für die in der Praxis gebräuchlichen Manometerkonatruktionen etwa zwischen den Werten o,7-# D2 bis z-,5 # D2 liegt: Dabei wird das Verhältnis um so. kleiner, je größer man den theoretischen Meßbereich, also das Verhältnis H :-L2'wählt. Das Verhältnis ist bei dem neuen Manometer meist. kleiner als r. Man kann somit den fehlerfreien Meßbereich bei dem neuen Manometer bis zu dem Wert ausdehnen. Versuche haben ergeben, daß eine Abweichung von nur -E- 2- % Fehlern in der Proportionalität zwischen Strömung q und Hub h bei der auf Grund der Formel durchgeführten Gestaltung des Teils 7 des Manometerschenkels 5 eintritt, während bisher bei der bekannten Ausführung nur die Hälfte des durch die Beziehung (6) gekennzeichneten Meßbereiches durch empirische Korrektion ausgenutzt werden konnte.
  • Eine Ausdehnung des Meßbereiches unterhalb der durch die Beziehung (6) dargestellten Grenze ist bei dem neuen Quecksilbermanometer nicht möglich, weil von da ab mit abnehmender Druckdifferenz der Quecksilberspiegel in dem Schenkel 5, 7 unter Zunahme des in diesem Schenkel befindlichen Quecksilbervolumens wieder sinken müßte, was praktisch sich nicht durchführen läßt.
  • Die Erfindung ermöglicht also ohne weiteres eine Verdoppelung des bisher ausnutzbaren absoluten Meßbereiches. Dabei bietet sie außerdem den Vorteil, daß sich die Form des radizierend wirkenden Schenkels 5, 7 genau berechnen läßt, so daß zeitraubende, die Eichung verteuernde empirische Korrektionen, die bisher bei Quecksilbermanometern meist notwendig waren, gänzlich in Fortfall kommen können. Ist die durch die Erfindung mögliche Verdoppelung des Meßbereiches nicht erwünscht, so kann man statt dessen, wie die Beziehung (6) ohne weiteres erkennen läßt, auch den Hub L2 verdoppeln, wodurch sich größere Verstellkräfte und damit auch eine größere Meßgenauigkeit des Manometers erreichen läßt.
  • Es liegt auf der Hand, däß man die Erfindung in ganz entsprechender Weise nach sinngemäß gleichen Berechnungsmethoden auch für solche Quecksilbermanometer verwenden kann, deren beide Schenkel ineinandergeschachtelt sind, oder auch für solche, die einen Schwimmer oder Tauchkörper mit kurvenförmigen Begrenzungsflächen in einem zylindrischen oder ebenfalls mehr oder weniger parabolisch gekrümmten Schenkel haben. Auch für solche Manometerausführungen läßt sich durch Berücksichtigung der Kuppenbildung des Quecksilbers eine erhebliche Vergrößerung des praktisch ausnutzbaren Meß: bereiches oder gewünschtenfalls eine wesentliche Steigerung der Verstellkräfte und damit der Meßgenauigkeit erreichen.
  • Als Beispiel für .den. durch die Erfindung erreichten technischen- Fortschritt sei erwähnt, daß man durch ihre Anwendung bei einer bisher üblichen Ausführung eines Quecksilbermanometers mit getrennten Gefäßen bei Innehaltung der Fehlergrenze von -I- 2- °/o und Berechnung nach Gleichung (i) nur einen Meßbereich von r2-,5 bis ioo °/o Q, bei Anwendung der Erfindung, also unter Berücksichtigung der Kuppenbildung des Quecksilbers, einen Meßbereich von 3,8 bis ioo °/o Q unter Beibehaltung der gleichen Fehlergrenzen praktisch ausnutzen konnte, wenn man den Durchmesser des Teils 7 des radizierend wirkenden Schenkels gemäß der Formel (5) berechnete, wie durch Versuche bestätigt wurde.
  • Statt, die Krümmung der Innenfläche des radizierend wirkenden Manometerschenkels genau nach der obigen Formel (5) auszuführen, kann man gewünschtenfalls statt dessen auch näherungsWeise diese Krümmung ersetzen durch eine aus Kegeln verschiedener Neigung zusammengesetzte Fläche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Quecksilbermanometer für Strömungsmessung mit einem radizierend wirkenden Schenkel; dadurch gekennzeichnet, daß bei der Gestaltung der Krümmung der Innenfläche des Schenkels die Kuppenbildung des Quecksilbers derart berücksichtigt wird, daß der Durchmesser dk des radizierend wirkenden Schenkels in seinem dem unteren Gebiet des Meßbereiches entsprechenden Teil der Bedingung genügt worin bedeuten: k =konstante Kuppenhöhe des Quecksilbers, e = Basis der natürlichen Logarithmen, - v #e-=@-# dk (Gaußsches Fehlerintegral).
DES108137D 1933-02-01 1933-02-01 Quecksilbermanometer fuer Stroemungsmessung mit radizierend wirkendem Schenkel Expired DE627733C (de)

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