DE475709C - Verfahren zur Herstellung von Rohrbuendeln mit nicht geradlinigen Rohrstraengen, dieauf verschiedenen Hoehen liegen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rohrbuendeln mit nicht geradlinigen Rohrstraengen, dieauf verschiedenen Hoehen liegen

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DE475709C
DE475709C DESCH83531D DESC083531D DE475709C DE 475709 C DE475709 C DE 475709C DE SCH83531 D DESCH83531 D DE SCH83531D DE SC083531 D DESC083531 D DE SC083531D DE 475709 C DE475709 C DE 475709C
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pipe strings
pipe
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Rohrbündeln mit nicht geradlinigen Rohrsträngen, die auf verschiedenen Höhen liegen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Rohrbündeln, die aus nicht geradlinigen Rohrsträngen bestehen, welche auf verschiedenen Höhen liegen. Derartige Rohrbündel finden z. B. für überhitzerelemente Verwendung, um einerseits eine große Heizfläche zu bekommen und andererseits den Querschnitt :der die überhitzerelernente aufnehmenden Heizrohre möglichst gut auszunutzen.
  • Bisher hat man die Rohrbündel der angegebenen Art in der Weise hergestellt, daß man sie ,zunächst in die gewünschte Form brachte und dann ihre Enden miteinander vereinigte. Dieses Herstellungsverfahren bietet jedoch gewisse Schwierigkeiten, insbesondere wenn die nicht geradlinigen Rohrstränge durch Schmieden miteinander verschweißt werden sollen. Die Rohrstränge besitzen nämlich infolge des Umformens nicht mehr die für das Schmieden erforderliche Starrheit, so daß durch die beim Schmieden auftretenden Beanspruchungen der Enden die Gefahr der Zerstörung des Rohrbündels besteht.
  • Der angegebene Nachteil. wird erfindwigsgemäß dadurch beseitigt, daß die. Rohrstränge zunächst an den Enden, z: B. durch Schmieden oder in anderer Weise miteinander vereinigt und dann in die gewünschte Form gebracht werden, indem sie erst gebogen und dann auf. den erforderlichen Abstand auseinandergespreizt werden, oder umgekehrt.
  • Die Vorrichtung zur Ausführung des angegebenen Verfahrens besteht vorteilhaft aus einem zweiteiligen Gesenk zum Abbiegen der Rohrstränge, das zur Aufnahme der Rohrstränge mit Erhöhungen in der einen Hälfte und entsprechenden Vertiefungen in der andern Hälfte versehen ist, und aus einem gabelförmig gestalteten Stempel, um die Rohrstränge auf den ,erforderlichen Abstand auseinanderzuspreizen. Die Zinken, dieses Stempels werden vorteilhaft an den -Enden mit Abschrägungen versehen, um den Übergang der Rohrstränge .in die neue Form möglichst allmählich erfolgen, zu lassen, und ferner gegeneinander in der Höhe versetzt angeordnet, damit nicht alle Zinken gleichzeitig zur Wirkung gelangen.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dar. Die Abb. i und z zeigen in Längsschnitt und Stirnansicht das zweiteilige Gesenk zum Abbiegen der Rohrstränge; die Abb. 3 und q. zeigen in Vorder- und Seitenansicht das gabelförmige Werkzeug zum Auseinanderspreizen der Rohrstränge; die Abb.5 und 6 zeigen im Aufriß und Grundriß eine Hilfsvorrichtung zur Unterstützung des Rohrbündels beim Auseinandersprezen der Rohrstränge; die Abb.7 und 8 zeigen in Seitenansicht und Querschnitt ein Rohrbündel nach dem Verbinden der Enden :der Rohrstränge; in Abb. 9 und io ist dieses Rohrbündel in entsprechender Darstellung nach dem zweiten Arbeitsgang gezeigt, während die Abb. i i und 12 in. perspektivischer Darstellung bzw. im Querschnitt das fertige, nach dem dritten Arbeitsgang entstandene Rohrbündel zeigen; die Abb. 13 ist ein Schnitt nach- Linie X-X der Abb.3, und die Abb.1¢ und 15 sind Schnitte nach den Linien Y-Y und Z-Z der Abb. 6.
  • Das Rohrbündel besteht aus vier flachen Rohren (Abb.7 und 8), die zunächst an ihren Enden a und b auf irgendeine Weise miteinander verbunden werden, z. B. durch Verschweißen entsprechend dem in der Patentschrift 429 556 beschriebenen Verfahren. Dieses Rohrbündel soll dann 'n die in, Abb: i i und 12 gezeigte endgültige Form gebracht werden. Zu diesem. Zweck werden die beiden äußeren Rohrstränge c, d so gebogen, daß sie die in Abb. 9 und i o dargestellte Form cl, d1 annehmen. -Zur Ausführung dieses zweiten Arbeitsvorganges kann man ein Gesenk benutzen, das aus zwei Hälften e und , f (Abt. i und 2) besteht. Diese Gelenkhälften sind reit Erhöhungen bzw. Vertiefungen versehen und werden nach Aufnahme der Rohrstränge geschlossen, so daß die Rohrstränge ohne wesentliche Deformation ihres Querschnittes in die in Abb.9 und io gezeigte Form gebracht werden, wobei die äußeren Rohrstränge c und d eine Streckung erfahren und in die Form et, dl gelangen.
  • Nun'me'hr benutzt man den Stempel g (Abt. 3, q. und 13), der die Form einer Gabel mit drei Zinken besitzt. Dieser Stempel wird zwischen die aneinanderstoßenden Rohrstränge eingeführt, und zwar an den Stellen, wo die Rohrsträag.e auseinandergespreizt werden sollen, z. B. an beiden Enden des Rohres in der Nähe der Auflager m und it, so daß die Zinken des Stempels die Rohrstränge in die in Abb. 1i und 12 gezeigte Form auseinanderspreizen. Um übermäßige Abflachungen der Rohrstränge bei dem Richtungswechsel zu vermeiden, sind die Zinken des Stempels g mit Abschrägungen o, p, q bzw. o1, p1, q1 versehen. Damit die Ziizken nicht alle zu gleicher Zeit an den Rohrsträngen angreifen, sind dieselben, wie aus Abb. 3 zu erselhen ist, in :der Höhe gegeneinander versetzt.
  • Die Hilfsvorrichtung, die in Abb. 5, 6 und 14, 15 ,dargestellt ist, dient zur Unterstützung des Rohrbündels der Abb.9 und io beim Einführen des Stempels g zwischen die verschiedenen Rohrstränge, um bei diesem. dritten Arbeitsgang eine Störung der Biegung der Rohre zu vermeiden. Die gebogenen Endrohre c1 und d' werden beim Auseinanderspreizen durch zwei Auflager k und L unterstützt, während die miteinander verschweißten Enden des Rohrbündels durch die Anschläge m und n gehalten werden. Die Reihenfolge der beiden Vorgänge, des Liegens und des Spreizens, ist für das Verfahren gemäß der Erfmdung nicht ausschlaggebend, man könnte auch in der umgekehrten Weise vorgehen, - d. h. zunächst die Rohrstränge auf den gewünschten. Abstand zueinander auseinanderspreizen und. dann das Abbiegen derselben in die gewünschte Form vornehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Rohrbündeln mit ,nicht geradlinigen Rohrsträngen, die auf verschiedenen Höhen liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstränge zunächst an den Enden miteinander vereinigt und -dann in die gewünschte Form gebracht werden, indem sie erstentsprechend gebogen und dann auf den erforderlichen Abstand auseinandergespreizt werden, oder umgekehrt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus einem zweiteiligen Gelenk (e, f) zum Biegen der Rohrstränge, das reit ErhöhunZen und Vertiefungen. zur Aufnahme der Rohrstränge versehen ist, und einemetwagabelförmig gestalteten Stempel (g) zum Auseinanderspre'izetn. der Rohrstränge auf den gewünschten Abstand.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Zinken des Gelenkes (g) in der Höhe gegeneinander versetzt und an den Enden mit Abschrägungen (o, p, q und Dl, p1, q1)- versehen sind. q.. Vorrichtung- nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch eine Hilfsvorrichtung zur Uhterstützung der Rohrstränge beim Auseinanderspreizen, mit Auflagern (k, L) für die abgebogenen Rohrstränge und Anschlägen. (m, n) für die miteinander verbundenen Enden der Rohrstränge.
DESCH83531D 1926-08-21 1927-08-12 Verfahren zur Herstellung von Rohrbuendeln mit nicht geradlinigen Rohrstraengen, dieauf verschiedenen Hoehen liegen Expired DE475709C (de)

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