DE867682C - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Reissverschluessen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Reissverschluessen

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DE867682C
DE867682C DER7602A DER0007602A DE867682C DE 867682 C DE867682 C DE 867682C DE R7602 A DER7602 A DE R7602A DE R0007602 A DER0007602 A DE R0007602A DE 867682 C DE867682 C DE 867682C
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DER7602A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14549Coating rod-like, wire-like or belt-like articles
    • B29C45/14565Coating rod-like, wire-like or belt-like articles at spaced locations, e.g. coaxial-cable wires
    • B29C45/14573Coating the edge of the article, e.g. for slide-fasteners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Reißverschlüssen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren sowie eine Einrichtung zur Herstellung von Reißverschlüssen.
  • Insbesondere betrifft die Erfindung ein solches Verfahren, bei welchem Tragbänder in eine Form eingespannt werden, in welcher Verschluß glieder durch Spritzguß in Reihen auf den Tragbändern erzeugt werden.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei in der beschriebenen Weise hergestellten Reißverschlüssen nach dem Spritzvorgang eine Verkürzung der Bänder und demzufolge eine Verengung der ursprünglichen Teilung bzw. eine Verkleinerung des gegenseitigen Abstandes der aufgespritzten Verschlußelemente auftritt. Je nach der Qualität und Beschaffenheit der verwendeten Bänder kann diese nachträgliche Schrumpfung bis 2,5 0/o der ursprünglichen Länge betragen. Durch die genannte Bänderverkürzung vermindert sich auch das zwischen den einzelnen miteinander in Eingriff kommenden Verschlußgltedern erforderliche Spiel. Dies hat zur Folge, daß die Kupplungselemente der Verschlußglieder durch zu große Reibung starker Abnutzung ausgesetzt sind und somit rasch zerstört werden können. Außerdem bewirkt dies einen zu harten Lauf des Reißverschlusses.
  • Die Ursache der auftretenden Bandverkürzung liegt in dem starken Anspannen der Verschlußbänder unmittelibar vor dem Spritzvorgang. Dieses Spannen der Bänder ist unerläßlich, um die Wulst des Bandes mit den sich in der Form befindlichen Bandkanälen in Übereinstimmung zu bringen, was besonders wichtig ist bei der Verwendung von langen, zweiteiligen Spritzformen. Nach beendetem Spritzvorgang wird das Band wieder enfspannt, und da es eine gewisse Elastizität aufweist, kehrt es zu seinem Anfangszustand zurück.
  • Um diese Nachteile zu beheben, sind schon verschiedene Wege vorgeschlagen worden, z. B. Rollen und Walzen der Bänder oder eine Dlampfbehandlung Derselben und anderes mehr. Solche Verfahren sind -aber meist umständlich und kostspielig. Außerdem ist ihr Erfolg mehr oder weniger in Frage gestellt, da schon nach einmaligem Waschen des Reißverschtlusses die genannte Schrumpfung wieder auftrat. Zur Vermeidung der genannten Nachteile wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung von Reißverschlüssen ein Teil jedes Bandes Idurch in der Form angeordnete Mittel vor dem Spritzen der Verschlußglieder gestreckt. Damit kann ein Schrumpfen und demzufolge jede kostspielige Nachbehandlung des Bandes vermieden werden.
  • Die ebenfalls Erfindungsgegenstand bildende Einrichtung zur Herstellung von Reißverschlüssen ist beispielsweise in Ider Zeichnung dargestellt, an Hand welcher Zeichnung das erfindungsgemäße Verfahren ebenfalls näher erläutert werden soll.
  • Es zeigt Fig. 1 schaubildlich den Ober- und Unterteil einer zweiteiligen Form mit eingebauten Mitteln zur Bandstreckung, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. I, Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie III-III in Fig. I, Fig. 4 eine Variante der Streckmittel und Fig. 5 schaubildlich einen Teil eines unmittelbar nach dem Spritzen geschlossenen Verschlusses mit gestreckten Bändern.
  • Fig. I zeigt den Oberteil 1 und den Unterteil 2 einer zweiteiligen Form, die zum Einsetzen in eine Spritzgußmaschine bestimmt ist. In dieser Form werden durch Spritzguß die Verschlußgliederreiben beilder Bänder des Reißverschlusses gleichzeitig hergestellt. Zur Erzeugung der genannten Verschlußglieder sind im Formoberteil zwei Reihen Ausnehmungen 3 und 4 und im Formunterteil zwei entsprechende Reihen Ausnehmungen 5 und 6 vorgesehen. Diese Aulsnehmungen 3 bis 6 bilden bei zusammengebauten Formteilen die Einzelformen für die zu spritzenden Verschlußglieder. Eine im Formoberteil I vorgesehene Zuführungsöffnung 7 (Fig. 2) mündet in eine in Längsrichtung durch den Formoberteil I verlaufende Eingußrinne 8 (Fig. I und 2), die sich über die ganze Länge der Reihen der Vertiefungen 3, 4 erstreckt und zum Zuführen des flüssigen oder plastischen Werkstoffs zur Herstellung der Verschlußglieder zu den genannten Einzelformen dient. Zu diesem Zweck ist die Eingußrinne 8 mit kleinen Abzweigkanälen 9 im Oberteil I versehen, die in die Ausnehmungen 3 und 4 münden. Entsprechende Kanäle 10 sind im Unterteil 2 vorgesehen, die in die Ausnehmungen 5 und 6 münden. Seitlich der beiden Reihen von Vertiefungen 3,4 bzw. 5, 6 sind in den beiden Formhälften I und 2 flache Ausnehmungen ii bzw. 12 vorgesehen, die sich über die ganze Länge der Form erstrecken und zur Aufnahme der Tragbänder des herzustellenden Reißverschlusses bestimmt sind. Zwischen diesen Ausnehmungen II, 12 und längs ,den Reihen der Vertiefungen 3, 4 und 5, 6 verlaufenden Kanälen 15 sind Erhöhungen 14 vorgesehen. Letztere dienen den Tragbändern als Auflage und dichten idie Ausnehmungen 3, 4 und 5, 6 gegen außen ab, wobei die genannten Kanäle 15 zum Einlegen der Randwulste der Tragbänder bestimmt sind. Die Ausnehmungen ii und I2 sind über einen Teil iihrer Länge vertieft, wobei in diesen Vertiefungen zahnstangenförmige Strecklineale6 bzw. I7 zum Strecken eines Teils der Außenkante der Tragbänder angeordnet sind. Die Strecklineale I6 sind in den Vertiefungen der Ausnehmungen II des Formoberteils I je mittels zweier Schrauben I8 befestigt. In Idie in den Vertiefungen der Ausnehmungen 12 des Formunterteils 2 angeordneten Strecklineale I7 sind je zwei Schrauben 19 eingeschraufbt, die mit Anschluß ringen versehen sind. In diese Ringe ist je eine Zugfeder 20 eingehängt, die durch entsprechende Bohrungen im Unterteil 2 ragen. Die freien Enden der Federn 20 sind mittels Stiften 21 an Schultern 22 der genannten Bohrungen (Fig. 3) abgestützt. Die Vertiefung der Ausnehmungen 12 im Formunterteil 2 ist derart, daß- die Strecklineale I7 bei zusammengesetzter Form Idie Vertiefungen nicht vollständig ausfüllen, sondern zufolge der Federn 20 mit Spiel federnd im Unterteil 2 festgehalten sind.
  • Zur Herstellung eines Reißverschlusses mittels der beschriebenen zweiteiligen Form 1, 2 werden die beiden Tragbänder in die Ausnehmungen 1I eingelegt, wobei die Randwulste der Bänder in die Kanäle 15 ZU liegen kommen. Dann wird der Formoberteil I derart auf den Unterteil 2 aufgesetzt, daß die am Oberteil 1 einander diagonal gegenüberliegenden Führungsstifte 23 mit entsprechenden Bohrungen 24 im Formunterteil 2 in Eingriff kommen, so daß ;die Formteile in ihrer Relativlage fixiert sind. Die in der beschriebenen Weise zusammengefügten Formteile, zwischen welchen sich die eingelegten Bänder befinden, werden in dieser Lage durch geeignete Mittel zusammengepreßt.
  • Zum Spritzen der Verschlußglieder des Reißverschlusses wird die zusammengebaute Form in eine nicht gezeichnete Spritzgußmaschine üblicher Ausbildung eingespannt, und zwar auf einen federnden Formträger. Dieser besitzt eine Anzahl starrer Druckstifte 25, die Idurch Bohrungen im Formunterteil 2 ragen und mit ihren konisch auslaufenden Enden die Strecklineale 17 entgegen der Wirkung der Federn 20 gegen die entsprechenden Strecklineale 16 drücken, so daß die Tragbänder zwischen Iden zahustangenförmigen Strecklinealen I6, I7 festgeklemmt sind. Dabei liegen die Randwulste der Bänder in den Kanälen I5, und die Bänder sind in der Form außerhalb der zahnstangenförmigen Strecklineale 16; 17 eingespannt.
  • Durch das Festklemmen der entsprechenden Band- teile zwischen den Strecklinealen werden diese Bandteile gestreckt. Das Spritzen der Verschlußglieder erfolgt dann in bekannter Weise.
  • Die Strecklineale, von welchen beim beschriebenen Beispiel die Lineale des Formunterteils federnd vertikal beweglich angeordnet sind, können auch in beiden Formteilen fest angeordnet oder mit dem entsprechenden Formteil aus einem Stück sein.
  • Die Strecklineale können aber auch in beiden Formteilen federnd beweglich angeordnet sein.
  • Die Oberflächen der Strecklineale können, anstatt gezahnt zu sein, eine andere Form besitzen, so können sietbeispielsweise gewellt sein, wie dies bei den in Fig. 4 gezeigten Strecklinealen I6' und I7' der Fall ist. Ein mittels einer gewellte Strecklineale I6', 17' aufweisenden Form hergestellter Reißverschluß ist teilweise in Fig. 5 dargestellt.
  • Die Streckung der Bandteile 26 innerhalb der Randwulste 27 ist noch ersichtlich. Diese verschwindet aber kurze Zeit nach dem Entfernen der mit Verschlußgliedern 28 versehenen Tragbänder aus der Form, zufolge der obengenannten unvermeidlichen Schrumpfung. Wie leicht ersichtlich, erhält dadurch das Band wieder seine ursprüngliche Länge, so daß keine Verengung der Teilung bzw. keine Verkleinerung des gegenseitigen Abstandes der Verschlußglieder eintritt.
  • PATENTANSPFCHE: I. Verfahren zur Herstellung von ReißvSerschlüssen, bei welchem Tragbänder (26) in eine Forin (1, 2) eingespannt werden, in welcher Verschlußglieder (28) durch Spritzguß in Reihen auf den Tragbändern erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil jedes Bandes durch in der Form angeordnete Mittel vor dem Spritzen der Verschlußglieder gestreckt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine zweiteilige Form (I, 2) mit Mitteln zum Strecken eines Teils eines jeden Tragbandes (26).
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel Strecklineale (I6, I7) sind, deren Arbeitsfläche zahnstangenförmig ausgebildet ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel Strecklineale (16', 17') sind, deren Arbeitsfläche geweilt ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel in beiden Formteilen (1,2) paarweise angeordnete Strecklineale (I6, I7) sind, von welchen wenigstens ein Paar (I7) unter Feiderspannung beweglich angeordnet ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel in beiden Formteilen paarweise vorgesehene Strecklineale (I6, I7) sind, die mit den entsprechenden Formteilen (I, 2) ein Stück bilden.
    7. Einrichtung nach Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Strecklineale (17) im Formunterteil (2) angeordnet sind, der mit durchgehenden Bohrungen versehen ist, die dazu bestimmt sind, als Führungen für Druckstifte (25) zum Anpressen der beweglichen Strecklineale (17) gegen die Strecklineale (I6) des Formoherteils (I) zu dienen.
    8. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel Strecklineale (16, 17) sind, die zum Strecken eines Teils der Außenkante der Traghänder bestimmt sind.
DER7602A 1950-12-14 1951-11-13 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Reissverschluessen Expired DE867682C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2820179A1 (de) * 1977-08-22 1979-03-01 Textron Inc Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen spritzen von kunststoffteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2820179A1 (de) * 1977-08-22 1979-03-01 Textron Inc Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen spritzen von kunststoffteilen

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