DE866917C - Vorrichtung zum Halten von Schneidwerkzeugen, insbesondere Fraesermessern, beim Schleifen - Google Patents

Vorrichtung zum Halten von Schneidwerkzeugen, insbesondere Fraesermessern, beim Schleifen

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DE866917C
DE866917C DE1949S0000580 DES0000580A DE866917C DE 866917 C DE866917 C DE 866917C DE 1949S0000580 DE1949S0000580 DE 1949S0000580 DE S0000580 A DES0000580 A DE S0000580A DE 866917 C DE866917 C DE 866917C
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DE
Germany
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groove
angle
cutting edge
plate
parallel
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Expired
Application number
DE1949S0000580
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English (en)
Inventor
Stig Per Gustaf Hoeglund
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandvik AB
Original Assignee
Sandvikens Jernverks AB
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Publication date
Application filed by Sandvikens Jernverks AB filed Critical Sandvikens Jernverks AB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies
    • B24B41/066Work supports, e.g. adjustable steadies adapted for supporting work in the form of tools, e.g. drills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Halten von Schneidwerkzeugen, insbesondere Fräsermessern, beim Schleifen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten von Schneidwerkzeugen, insbesondere Fräsermessern, beim Schleifen, die eine Haüptschneidkante und eine winklig dazu verlaufende Stirnschneidkante aufweisen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß sie aus einer Platte besteht, welche auf der einen Seitenfläche mit einer Rille für die Aufnahme des Werkzeuges versehen ist und daß die Platte die Form eines Parallelogramms aufweist, dessen Seiten derart in bezug auf die Längsrichtung der Rille verlaufen, daß das eine Paar von Parallelogrammseiten dazu bestimmt ist, mit der für die Hauptschneidkante des in der Rille liegenden Werkzeuges vorgeschriebenen Richtung parallel zu verlaufen und das andere Paar von Parallelogrammseiten dazu bestimmt ist, mit der für die Stirnschneidkante vorgeschriebenen Richtung parallel zu verlaufen, wobei die Bodenfläche der genannten Rille in bezug auf die andere Seitenfläche der Platte eine Neigung sowohl in der Längsrichtung als auch in der Ouerrichtung der Rille aufweist.
  • Vorzugsweise ist die Vorrichtung mit einer zweiten, zur genannten Rille parallelen Rille versehen, wobei die Neigungswinkel der Bodenfläche der einen Rille gegenüber den Neigungswinkeln der Bodenfläche der andern Rille verschieden sind zum Zweck, daß die eine Rille für den Vorschliff oder eigentlichen Schliff des Werkzeuges, die andere Rille für den Nachschliff (die Läppung) des Werkzeuges verwendet werden kann. Ferner ist es zweckmäßig, die Vorrichtung mit einer Lehre zur Nachprüfung der Form der geschliffenen Werkzeugspitze zu versehen.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dar.
  • Fig. i zeigt einen Grundriß desselben, Fig. a eine Seitenansicht desselben, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. I, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. i, Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V in Fig. I, , Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie VI-VI in Fig: i; Fig. 7 eine perspektivische Ansicht nach Fig. i und 2, Fig. 8 und 9 Seitenansicht bzw. Grundrßeines Fräsermessers für einen Stirnfräser in gegenüber, den Fig.i bis 7 vergrößertem Maßstab; Fig. io zeigt einen Querschnitt nach derLinie X-X und Fig. i i einen Schnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 9 in noch größerem Maßstab. -Das in den Fig. 8 bis i i dargestellte Fräsermesser besteht aus einem Schaft i aus- Stahl mit einem darin eingelassenen Hartmetallplättchen 2. -Das Hartmetallplättchen weist eine Haüptschneidkante 3 mit dein Anschnittwinkel a und eine zu derselben winklig verlaufende Stirnschneidkante 4 mit dem Stirnschneidwinkel b auf. Der Hauptschnedkante 3 entspricht eine Hauptfreifläche 5, welche den Hauptfreiwinkel f aufweist; der unmittelbar an die Hauptschneidkante grenzende Teil 6 der Hauptfreifläche ist jedoch abgeschrägt (gelappt) und weist somit einen andern Freiwinkel e auf, der im vorliegenden Fall negativ ist. In ähnlicher Weise entspricht der Stirnschneidkante 4 die Stirnfreifläche 8 mit dem Freiwinkel d und die Abschrä@gung 7 mit dem Freiwinkel c. Die Winkel a bis f sind in bezug auf ein Werkstück festgelegt, dessen relative Schnittbewegung senkrecht auf die Ebene der Fig. 9 gerichtet und dessen relative Vorschubbewegung horizontal . von rechts nach links in Fig. 9 gerichtet ist. Falls die Einspannung des Fräserinessers irn Fräserkopf derart ist, daß die Bewegung des Werkstückes in bezug auf das Messer eine andere als die obenerwähnte wird, werden auch die Beträge der wirksamen Winkel von den .oben festgelegten Winkeln a bis f in einer Weise, die hier nicht näher erklärt zu werden braucht, abweichen.
  • Die in den Fig. i bis 7 gezeigte Vorrichtung hat den Zweck, den Winkeln a bis f beim Schliff selbsttätig die richtigen Beträge ohne irgendeine Umstellung des Schleiftisches zu erteilen. Die Vorrichtung besteht aus einer Metallplatte 9, die auf der oberen Seitenfläche mit zwei zueinander parallelen Rillen i 1, 1-9 versehen ist. Die Rillen haben rechteckige Querschnittform, d.h. ihre Seitenwände stehen in rechtem -Winkel zur Bodenfläche der Rille. Die Breite der Rillen ist so gewählt, daß das Fräsermesser darin ohne nennenswertes Spiel eingelegt werden kann. Die Plätte hat die Form eines Parallelogramms mit zwei kurzen Seiten 13, 14 und zwei Längsseiten 15, 16. Der Winkel A zwischen den kurzen Seiten 13, 14 und der Längsrichtung der Rillen hat denselben Betrag wie der Winkel a in Fig. 9; während der Winkel B zwischen den Längsseiten 15, 16 und: der Längsrichtung der Rillen das Komplement des Winkels b in Fig. 9 darstellt. Die Bodenfläche der Rillen i i, 12 weist sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung eine Neigung gegeniiber der Bodenfläche io der Vorrichtung auf. So bildet der Boden der Rille z i mit der Bodenfläche io der Platte 9 den Winkel D (Fig: q.) in der Längsrichtung der Rille und den Winkel F (Fig. 6) in der Querrichtung der Rille, wobei die Winkel D und F entsprechend dem gewünschten Stirnfreiwinkel d bzw. Hauptfrei-Winkel f gewählt sind, und der Böden der Rille 12 mit der :Bodenfläche io der Platte 9 den Winkel C (Fig. 3) in der Längsrichtung der Rille und den Winkel E (Fig. 5) in der Querrichtung der Rille, wobei die Winkel C und E entsprechend den gewünschten Freiwinkeln c und e (Fig. io bzw. i i) gewählt sind. Die Neigungswinkel der Bodenfläche der Rille i i zur Bodenfläche io der Platte 9 sind gegen !über den Neigungswinkeln der Bodenfläche der Rille 12 zur Bodenfläche io verschieden.
  • Die beschriebene Vorrichtung ist in Verbindung mit einer Schleifmaschine, deren Schleifscheibe eine senkrechte Schleiffläche aufweist, zu verwenden. Falls die Maschine mit einem schwenkbaren Tisch versehen ist, ist dieser Tisch in einem rechten Winkel zu der Schleiffläche einzustellen. Das zu schleifende Fräsermesser wird zuerst in die Rille i i in solcher Lage eingelegt, daß das Hartmetallplättchen nach oben (gegen den Betrachter in Fig. i) gewendet und -der Schaft z nach unten von der Messerspitze geneigt ist: Der Schliff wird dann am besten so .ausgeführt, daß der Arbeiter mit der Hand die Platte mit dem in der Rille angebrachten Werkzeug gegen die senkrecht angeordnete Schleiffläche zuerst mit der Seite 16 und dann mit der Seite 14 parallel mit der Schleiffläche gedrückt hält, wobei die Stirnschneidkante 4 mit dem Stirnschneidwinkel b und die entsprechende Stirnfreifläche 8 mit dem Freiwinkel d bzw. die Hauptschneidkante 3 mit dein Anschnittwinkel a und die entsprechende Hauptfreifläche 5 mit dem Hauptfreiwinkel f erhalten werden. Nachdem auch die Spitzenrundung geschliffen worden ist, wird das Messer in die Rille 1Z verlegt und die Seiten 13 bzw. 15 der Platte 9 werden parallel mit der Schleiffläche gedrückt gehalten, wobei die Abschrägungen 6 mit dem Freiwin1,el e bzw. mit dem, Freiwinkel c geschliffen bzw. gelappt werden: Nachher kann auch eine Läppung der Spitzenrundung ausgeführt werden.
  • Die in Fig. 7 eingetragenen Zeichen i und 2 sind in Vertiefungen in den Rillen eingestempelt worden, um die Reihenfolge, in der die Rillen gebraucht werden, anzugeben.. Die Seitendes Parallelogramms verlaufen in bezug auf die Längsrichtung der Rille i i derart, daß bei eingelegtem Werkzeug das eine Paar 13, 14 von Parallelogrammseiten mit der Hauptschneidkante parallel verläuft und das andere Paar 15, 16 mit der Stirnschneidkante parallel verläuft.
  • Zur Ermöglichung einer einfachen Nachprüfung der Form der geschliffenen Messerspitze, insbesondere der Spitzenrundung, ist die Platte 9 mit einem durchgehenden, viereckigen Loch 21 versehen, dessen Seitenwände 22, 18 mit den Seiten 13 (oder 1,.) bzw. 15 (oder 16) der Platte g parallel sind, während die Seitenwand 23 des Loches mit der Längsrichtung der Rillen i i und 12 parallel ist. Der Boden io der Platte 9 ist mit einer Vertiefung 17 versehen, die sich zwischen der vierten Seitenwand 24. des Loches und der Seite 16 der Platte erstreckt. Die Seitenwände 19, 2o der genannten Vertiefung liegen mit den Seitenwänden 22 bzw. 23 des Loches in einer Ebene.
  • Zur Prüfung der Spitzenform des richtig geschliffenen Werkzeuges wird das Werkzeug in die Vertiefung 17 so eingelegt, daß das Hartmetallplättchen 2 gegen das Loch 21 gewendet ist und daß die Schneidenkanten 3, .4 die Seitenwände 22 bzw. 18 des Loches berühren. Die Vorrichtung wird dann vor einen hellen Hintergrund gehalten, wobei etwaige Ungenauigkeiten des Schliffes leicht festgestellt werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Halten von Schneidwerkzeugen, insbesondere Fräsermesser, beim Schleifen, welche eine Hauptschneidkante und eine winklig dazu verlaufende Stirnschneidkante aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Platte (9) besteht, welche auf der einen Seitenfläche mit einer Rille (i i bzw. 12) für die Aufnahme des Werkzeuges versehen ist und daß die Platte (9) die Form eines Parallelogramms aufweist, dessen Seiten derart in bezug auf die Längsrichtung der Rille verlaufen, daß das eine Paar (13, 1d.) von Parallelogrammseiten mit der für die Hauptschneidkante des in der Rille liegenden Werkzeuges vorgeschriebenen Richtung parallel und das andere Paar (15, 16) von Parallelogrammseiten mit der für die Stirnschneidkante vorgeschriebenen Richtung parallel ist, wobei die Bodenfläche der genannten Rille in bezug auf die andere Seiten- , fläche (io) der Platte eine Neigung sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung der Rille aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine zweite zur genannten Rille parallele Rille aufweist, wobei die Neigungswinkel (D, F) der Bodenfläche der einen Rille (i i) gegenüber den Neigungswinkeln (C, F) der Bodenfläche der andern Rille (i2) verschieden sind.
DE1949S0000580 1945-09-21 1949-10-31 Vorrichtung zum Halten von Schneidwerkzeugen, insbesondere Fraesermessern, beim Schleifen Expired DE866917C (de)

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DE10324432B4 (de) * 2003-05-28 2005-06-02 Klingelnberg Ag Profilgeschärftes Stabmesser zur Herstellung von Kegel- und Hypoidrädern und Verfahren zum Profilschärfen eines solchen Stabmessers

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SE432216B (sv) * 1981-01-26 1984-03-26 Dodsboet Efter Hans Fredrik Bi Maskin for slipning av borrar, svarvstal, gengtappar och liknande verktyg
CN107843493A (zh) * 2017-12-11 2018-03-27 大连交通大学 一种磨粒磨损试验装置夹盘

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CH256618A (de) 1948-08-31
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