DE86602C - - Google Patents

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DE86602C
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gelatine
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J3/00Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms
    • A61J3/07Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms into the form of capsules or similar small containers for oral use

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom al. Dezember 1894 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um die auf Formen hergestellten Gelatinehülsen bezw. Kapseln an beiden oder nur einem Ende scharf zu beschneiden, welche Arbeit bisher gewöhnlich mittelst einer Scheere von Hand ausgeführt wird. Zu diesem Zwecke wird die Gelatinehülse auf einen umlaufenden Dorn geschoben, mit dem sie sich zu drehen gezwungen wird und der in der Länge der zuzuschneidenden Hülse entsprechendem Abstande mit Nuthen versehen ist, gegen welche die aus zwei oder einem Messer bestehende Schneidvorrichtung verschiebbar ist.
. Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Vorderansicht,
Fig. 2 die Oberansicht der Schneidvorrichtung für beiderseits offene Gelatinehülsen,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Schneidvorrichtung allein;
Fig. 4 ist die End- und
Fig. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Beschneiden von einseitig geschlossenen Gelatinehülsen;
Fig. 6 ist die Oberansicht zu Fig. 5.
Die durch einen bekannten Antrieb gedrehte und geeignet gelagerte Spindel α erhält einen einschraubbaren Theil b, dessen Stärke und Länge sich nach der aufzuziehenden Hülse richtet und in dessen vorderem Ende ein Ansatzstück c verschraubt werden kann, welches mit Nuthen c1 c2 c3 versehen ist, deren Abstand der Länge der zuzuschneidenden Hülse entspricht.
Um die auf das Ansatzstück c aufzuschiebende einseitig geschlossene Gelatinehülse mit dem Spindelstück c regelmäfsig umlaufen zu lassen, wird an dem freien Ende derselben ein mit Stacheln d1 versehener, dem Spindeldurchmesser entsprechender Kopf d eingeschraubt, so dafs der Boden der von Hand oder mittelst eines Korkes etc. auf die angetriebene Spindel aufgedrückten Gelatinehülse von den Stacheln d1 durchbohrt und die Hülse dadurch die Drehung der Spindel mitzumachen gezwungen wird. Die die Hülsenenden beschneidenden Messer e e1 (Fig. 2) sind einstellbar an dem zweckmäfsig auswechselbaren Klotz f eines auf einem Bockgestell h verschiebbaren Schlittens g in einem Abstande befestigt, welcher der Länge der zuzuschneidenden Hülse bezw. dem Abstande der Nuthen in dem Ansatzstück c entspricht. Die Bewegung der Messer e el bezw. des dieselben tragenden Schlittens g gegen die Spindel wird durch einen um einen Bolzen j drehbaren Kurbelhebel i vermittelt, dessen Gabelende einen Bolzen k des Schlittens umfafst, und an dessen anderem Arm eine Feder / angreift, um den Messerschlitten nach dem Beschneiden der Gelatinehülse wieder selbstthätig zurückzuführen. Die beschnittene Hülse wird mit den .Abfallstücken von dem Ansatzstück c über den Stachelkopf fort von Hand oder mittelst eines Korkes oder dergl. abgestreift.
Handelt es sich nur um das Beschneiden des einen offenen Endes der Gelatinehülse oder Kapsel, so wird, wie aus Fig. 4 bis 6 ersichtlich, am Ende des Spindeltheils b ein Spindelansatzstück c4 angeschraubt, dessen freies Ende dem geschlossenen Ende der Gelatinehülse entsprechend geformt und zweckmäfsig mit einer Bekleidung m aus Gummi oder dergl.. versehen ist. Zum Beschneiden ist in diesem
Falle nur ein Messer e (Fig. 6) nothwendig. Um die auf die umlaufende Spindel aufgestreifte Gelatinehülse von der Spindel sicher mitzunehmen,, wird gegen das freie Ende des Spindelstückes c4 mittelst einer Scheibe η ein Druck ausgeübt. Diese Scheibe besteht zweckmä'fsig aus Holz und erhält etwa die Gröfse eines Handtellers. Die der Spindel zuzukehrende Seite ist mit einer kugelförmig ausgehöhlten Buchse ο aus Rothgufs oder dergl. und diese wiederum mit einer Ausfütterung ρ aus Gummi versehen. Die Buchse ο mit ihrem Futter kann in der Holzscheibe κ um den Bolzen q sich frei drehen. Wird die Scheibe gegen das Spindelende gedrückt, so wird die zwischen den Kautschuklagern ni und ρ gehaltene Gelatinehülse von der umlaufenden Spindel c4 und der sich gleichfalls drehenden Buchse ο mitgenommen.
Ist die am Ende zu beschneidende Hülse verhältnifsmäfsig lang oder inwendig weiter, als die Spindel stark ist, so empfiehlt es sich, an dem Messerklotz/ (Fig. 5 und 6) eine Stange r anzubringen., die in Gabelträ'gern r1 Gummiwalzen s trägt, welche sich bei vorgeschobenem Messerschlitten ein wenig früher als das Messer oben und unten gegen die auf die Spindel gestreifte Gelatinehülse legen und diese gegen die umlaufende Spindel drücken.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Vorrichtung zum Beschneiden von Gelatinehohlkörpern, gekennzeichnet durch eine dieselben auf- und mitnehmende umlaufende Spindel (c bezw. c*) mit, den Schnittstellen der Gelatinehülsen entsprechenden, Nuthen (C1C2C^), gegen welche ein Messerschlitten (g) hin- und herbewegt werden kann.
2. Bei der unter 1. genannten Vorrichtung die am Ende der Spindel anzubringende Stachelkappe (d), welche die sichere Mitnahme der beiderseits zu beschneidenden Gelatinehülse vermittelt.
3. In Verbindung mit der unter 1. genannten Vorrichtung ein mit drehbarer Buchse (0) versehener Druckteller fn), welcher gegen das geschlossene Ende der auf die Spindel aufgestreiften Gelatinehülse gedrückt wird und event, gemeinsam mit vom Messerschlitten vorgeführten Druckrollen (s) die einseitig zu beschneidende Gelatinehülse mitnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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