DE863356C - UEbersetzersteuerung fuer Telegrafengeraete - Google Patents

UEbersetzersteuerung fuer Telegrafengeraete

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DE863356C
DE863356C DEL4201D DEL0004201D DE863356C DE 863356 C DE863356 C DE 863356C DE L4201 D DEL4201 D DE L4201D DE L0004201 D DEL0004201 D DE L0004201D DE 863356 C DE863356 C DE 863356C
Authority
DE
Germany
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locking
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Expired
Application number
DEL4201D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dr Phil Klement
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL4201D priority Critical patent/DE863356C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE863356C publication Critical patent/DE863356C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/16Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L17/18Code selection mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

  • Übersetzersteuerung für Telegrafengeräte Es sind Übersetzer vorgeschlagen worden, bei denen durch fünf Stromschritte des Telegrafierzeichens fünf Kurbeln in eine von zwei um iäo° gegeneinander verschobene Stellungen gebracht werden können. Diese Kurbeln werden durch Schaltkupplungen angetrieben, deren Schaltstück zwei um iäo° gegeneinander versetzte Nasen aufweist, die einerseits von der Empfängerwelle, andererseits vom Empfangsmagneten. gesperrt oder freigegeben werden. Die vorgeschlagenen Anordnungen sind in den Abb. i und 2 dargestellt, in denen das Sperrstück i :der Kupplung vorgesehen ist, die das nicht dargestellte einzustellende Übersetzerorgan betätigt. Das Sperrstück i besitzt zwei Anschläge 2 und 3, die einander diametral gegenüberstehen und in axialer Richtung gegeneinander versetzt sind. Die Klappe q. wird von einer nicht dargestellten Empfängerwelle gesteuert und ist so breit, daß beide Anschläge 2 und 3 des Sperrstückes i gesperrt werden können. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sperrstückes ist auf einer Achse 6 eine Zunge 5 derart angeordnet, daß sie bei Verdrehung der Achse um einen bestimmten Winkel zwei Stellungen einnehmen kann. In jeder der beiden Stellungen liegt die Zungenspitze in der Bahn einer der beiden Anschläge 2 und 3. Wird die Klappe q. angehoben:, so. versucht das Sperrstück i sich zu drehen. Ist nun die Zunge so, eingestellt, daß sie vor dem untenstehenden Anschlag 3 liegt, so wird die Drehung des Sperrstückes i verhindert. Liegt die Zunge nicht vor dem untenstehenden Anschlag, so dreht sich das Sperrstück, bis der andere in der Bahn liegende Anschlag an die Zunge 5 anstößt. Die Zunge 5 wird vom Empfangsmagneten -.eingestellt. Während dieser Einrstellung darf der Anschlag des Sperrstücks die Zunge nicht behindern. Es muß also zwischen den Nasen :2 oder 3 und der Zunge 5 ein geringer Abstand bestehen, der in der Abb. 2 sichtbar dargestellt ist. Wird nun: von der Klappe 4 das Sperrstück freigegeben und ist die Zunge 5 in Sperrstellung, so wird sich die Nase 3 his zur Zunge 5 bewegen und von dieser an der Weiterdrehung aufgehalten. Diese geringe Drehbewegung muß aber rückgängig gemacht werden, damit die Zunge beim nächsten Stromschritt wieder frei beweglich ist. Es ist daher die Klappe 4 derart ausgestaltet, daß. sie bei der Rückkehr in die Ruhelage das Kupplungsstück um einen geringen Betrag wieder rückwärts dreht.
  • Diese vorgeschlagene Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die Einstellung des Sperrstückes mit der damit verbundenen Rückwärtsdrehung ziemlich schwierig ist.
  • Die Erfindung vermeidet diesen, Nachteilf dadurch, daß jeder der beiden Anschläge von einem besonderen Sperrorgan (Sperrklinke) angehalten wird, und es werden diese beiden Sperrorgane durch die Empfängerwelle einerseits und vom Empfangsmagneten; andererseits gesteuert.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung sei durch eine beispielsweise Ausführungsform durch die Abb. 3 und 4 näher erläutert. Bei dem Sperrstück i, welches mit Nasen :2 und 3 versehen ist, werden die Nasen jede für, sich von einem besonderen Hebel 7 bzw. 8 angehalten. ' Die Federn 12 sind bestrebt, die beiden Hebel von den Nasen :2 bzw. 3 des Sperrstückes wegzuziehen, werden aber durch einen weiteren Hebels 9 daran gehindert. Außerdem wird jeweils ein Hebel gesperrt durch die auf der Achse 6 .des Magnetankers. sitzende Zunge 5. Der Heber 9 wird durch die Empfängernocke 13 angehoben. Die Hebel. 7 und 8 werden durch die Federn 12 zurückgezogen, wobei einer sieh -gegen die Zunge 5 legt und von ihr aufgehalten wird, während .der - andere seine Bewegung fortführt und das . Sperrstück i, falls gerade auf diesem eine der Nasen geruht hatte, zur Drehung freigibt.
  • Die Ahb:.4 zeigt in einem vergrößerten Maßsfab-die Spitzen der Teile 7, 8 und` 5 im Ho:rizontalabsclin:itt, Der Hebel 7 ist durch die Zunge 5 gesperrt, der Hebel $ ist an der Zunge vorbeigegangen. Dabei ist er in eine -Lage gekommen, welche die Zunge -5 daran hindert,. ihre einmal ein-,genommene Stellung zu verlassen. Diese Sperrwirkung ist aus folgenden Gründen erwünscht. Bei jedem - Telegrafenempfänger wird in einem bestimmten Zeitpunkt 'die Stellung des Empfangsn,aigneten' abgetastet.- Das Ergebnis dieser Abtastung darf dadurch nicht mehrgeändert werden, daß - der Magnetanker sich im Augenblick der Abtastung anschickte, in die entgegengesetzte Lage zu gehen. Zu diesem Zweck wird hei zahlreichen Geräten eine zusätzliche Einrichtung angebracht, um' den Anker im Augenblick der Abtastung in der einmal eingenommenen Lage festzuhalten. Die Abtastung soll in möglichst kurzer Zeit erfolgen, d. h. die Hebel 7 und 8 sollen möglichst schnell freigegeben werden. Um nun die Nocke der Scheibe 13, welche von, der Empfängerwelle ii angetrieben wird, nicht zu steil zu machen, ist es zweckmäßig, letztere nicht mit einer Erhöhung, sondern mit einer Vertiefung zu versehen. Eine derartig ausgebildete Nockenscheibe ist mit io bezeichnet; die die Scheibe i3 ersetzen kann. Der Daumen des Hobels g nimmt dann die gestrichelt dargestellte Lage ein, und. die Rückzugslieder müß nach der entgegengesetzten Seite wirken. Der Zwischenhebel 9 ist in. diesem Fall nur dann notwendig, wenn die Lage der Empfängerwelle es nicht gestattet, die Hebel 7 und 8 direkt durch Nockenscheiben auf der Empfängerwelle zu steuern. .

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: .i. Übersetzersteuerung für Telegrafengeräte, bei welchen die fünf Stromschritte die Einstellung von fünf durch Schaltkupplungen angetriebenen Kurbeln oder Exzentern in zwei um i8o° voneinander verschiedenen Stellungen durch wahlweises Anhalten, oder Freigeben zweier entsprechender Anschläge auf dem Kupplungsschaltorgan bewirken, dadurch gekennszeichnet, daß jeder der beiden Anschläge (2 und 3) von einem besonderen Sperrorgan (Sperrklinke) (7 oder 8) angehalten wird und däß diese beiden Sperrorgane durch die Empfängerwelle einerseits und vom Empfangsmagneten andererseits gesteuert werden.
  2. 2. Übersetzersteu.erung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Noch (io oder. 13) auf der Empfängerwelle (i2) die beiden Sperrorgane (7 und 8) freigibt, wobei eines. der beiden Sperrorgane die Schaltkupplung freigibt, während das andere von einem durch den Empfangsmagneten gesteuerten Organ, (7) angehalten wird.
  3. 3. Übersetzerstenerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dasjenige Sperr-Organ (7 oder 8j, welches die Schaltkupplung (bei 2 oder 3) freigibt, seinerseits das vom Empfangsmagneten gesteuerte Organ (7 oder 8) hindert, die einmal eingenommene Stellung zu wechseln: 4. übersetzersteuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet; -daß die Freigabe der Sperrorgane (7 oder .8) -durch die Empfängerwelle (i i) dadurch geschieht, daß die Sperrorgane oder ein Zwischenglied in, die Lücke einer einzigen Scheibe (io) auf die Empfängerwelle (i i) einfällt.
DEL4201D 1943-03-28 1943-03-28 UEbersetzersteuerung fuer Telegrafengeraete Expired DE863356C (de)

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