DE863244C - Kunstfell und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Kunstfell und Verfahren zur Herstellung desselben

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DE863244C
DE863244C DEC4074A DEC0004074A DE863244C DE 863244 C DE863244 C DE 863244C DE C4074 A DEC4074 A DE C4074A DE C0004074 A DEC0004074 A DE C0004074A DE 863244 C DE863244 C DE 863244C
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DE
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leather
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DEC4074A
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Hermann Josef Condermann
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/28Processes or apparatus for the mechanical treatment of hides or leather not provided for in groups C14B2700/01 - C14B2700/27

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Kunstfell und Verfahren zur Herstellung desselben Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen neuartigen Werkstoff für die Täschnerei und für die Herstellung von Lederbekleidung sowie verwandte Anwendungsgebiete, der das Aussehen eines Felles vom Kurzhaarfell, nach Art von Velour, bis zum Langhaarfell besitzt und durch dieWahl seiner Rohstoffe die wertvollen Eigenschaften des natürlichen Felles, jedoch ohne die Herstellungs- und Verarbeitungsnachteile solcher besitzt.
  • Ein natürliches Fell, dessen Leder für Verarbeitungen, wie vor allem für Täschnerei- und Bekleidungszwecke sehr schmiegsam, andererseits fest, nähbar und haltbar gegen Steppung, öseneinsatz u. dgl. sein muß, bedarf einer weitgehenden Aussortierung und mitunter umständlicher Zubereitung. Von dem zur Verfügung stehenden Fell eignen sich deshalb nur besondere Stücke, und der Abfall ist mitunter nicht gering. Vor allem lassen Leder für Bekleidungs- und Täschnereizwecke, die durch Schleifprozesse ein velourartiges Aussehen besitzen, also an sich zwar keine Felle darstellen, aber durch ihr Aussehen ähnlich wirken, Fehlerstellen, wie Insektenstiche, durch Fleckenbildung beim Färbprozeß leicht erkennen, so daß mitunter nur bis zu 3o% des Leders verwendbar sind.
  • Ein Nachteil natürlicher Leder und Felle besteht auch darin, daß ihre Echtfärbung entweder umständlich und verhältnismäßig kostspielig ist bzw. die Möglichkeit der Echtfärbung von einer entsprechenden Gerbung abhängig ist oder aber die Schmiegsamkeit des Leders durch die Farbaufträge verlorengeht. In der' Regel muß in Kauf genommen. werden, daß die Aasseite des Leders nicht farbecht gefärbt wird und infolgedessen besonders Beldeidungsleder, für Gürtel u. dgl., im Gebrauch, vor allem durch Einwirken von Feuchtigkeit, Schweiß u. dgl., zur Abfärbung und damit zur Beschädigung der Kleidung des Trägers führen.
  • Das Kunstfell nach der vorliegenden Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß es aus einem schmiegsamen natürlichen Leder besteht, das nach an sich bekannter Zurichtung der Narbenseite auf der Aasseite mit zu elastischen Häuten erstarrenden Überzügen aus plastifizierten oder nichtplastifizierten Emulsionen bzw. Dispersionen von Kunstharzen, Natur- oder Kunstkautschuken oder Lösungsklebern versehen ist, die natürliche oder künstliche Fasern einseitig in sich verhaften.
  • Gegenüber dem natürlichen Fell ist danach ein Seitenvertausch des Haarüberzuges geschaffen, in dem die Narbenseite die Rolle der Abseite übernommen hat und die Haarwurzelbettung auf der Aasseite durch eine elastische Kunststoffschicht erreicht ist. Hierdurch wird eine Echtfärbung des Leders mit allen sonstigen wertvollen Eigenschaften möglich, ohne,daß .die Weichheit und Geschmeidigkeit des Leders eine Einbuße erleidet, da sich bekanntlich die Narbenseite des Leders ohne besondere Schwierigkeiten mit dünnsten Aufstrichen üblicher Ledergrundierungsmittel färben läßt, während für die Überzugsschicht der Aasseite ein Kunsthaarmaterial verwendet werden kann, welches unabhängig von dem angewendeten Gerbprozeß sich mit üblichen Echtfarben einfärben läßt und. das farbige Bild gewünschter Art für die Schauseite abgibt.
  • Je nach den Beanspruchungszwecken oder der Verarbeitungsart kann die überzugsschicht der Schauseite durch Kurzfasern pflanzlicher oder tierischer Herkunft oder durch eine Kunstkurzfaser auf Eiweiß- und Kunststoffbasis gebildet sein.. Die Belegung der Narbenschicht auf die Aasseite bedingt eine hohe mechanische Festigkeit des Felles. Die natürlichen Felle sind .dadurch selbst in dünnsten Schichten von hoher mechanischer Festigkeit, die zudem noch durch die vorherige Bearbeitung des Leders verstärkt werden kann, weil auf das Vorhandensein des Felles nicht Rücksicht genommen' werden muß, Während die Schauseite, die nunmehr von der Aasseite übernommen ist, beliebig uhd ohne Rücksicht auf etwaige kleine Fehlstellen gleichmäßig und im Bilde einwandfrei zugerichtet sein kann.
  • Inder praktischenDurchführüng zurHerstellung derartiger Kunstfelle kann man beispielsweise Schaffelle nach dem ühlichenZubereitungsgang und nach Einfärbung der Narbenschicht auf der Aasseite mit einer Kunstharzemulsion, z. B. auf Polyvinylbasis, und unter Zusatz von Weichmachern, wie Tricresylphosphat, Rizinusöl, Ricinolsäurebutylester, nach bekannten Verfahren auftragen und anschließend in .die noch klebfähige Schicht Kürzhaarschicht, z. B. sog. Mikroschnitt von Baumwollefasern, derart aufbringen, daß sich die Kurzfasern in Parallelstellung senkrecht zur Fell-.ebene einseitig verhaften. Vorzugsweise wendet man hierzu elektrostatische Verfahren an, bei denen durch Führung des Felles mit dem noch klebfähigen Überzug die angeblasenen oder angestäubten Kurzfasern. sich im Augenblick der Anlagerung aufstellen, da sie zwischen .den beiden Gegenelektroden hindurch-wandern. Auch können durch Sog- und Blaswirkung arbeitende Verfahren Anwendung finden, .die eine Richtung der Fasern so bedingen, daß sie sich nicht parallel zur Fellebene, sondern als Stehhaare, gegebenenfalls unter Bildung einer Strichrichtung, eines Wirbelbildes od-. dgl., in die Haftschicht einbetten. Verwendet man in. einem vorherigen Arbeitsgang echt eingefärbte Naturfasern oder Kunstfasern, z. B. Baumwollfasern, Viskoseseidefasern od. dgl., so kann man an der Grenze eines Felles liegende Erzeugnisse von Velourart erzielen.
  • Durch die Dichte der Einlagerung, je nach der Einfärbung, wird. das gewünschte Aussehen erreicht. Man kann auch Langhaar einbetten, das durch Scherung oder weitere Arbeitsgänge, wie Kräuselung, Prägung u. dgl., das Aussehen eines bestimmten Fellbildes erhält.
  • Vorteilhaft ist es, Überzugsmittel zu verwenden, die in an sich bekannter Weise den Zeitpunkt der Verfestigung verzögern; um nach der Überziehung der Aasseite und der entsprechenden Oberflächenverankerung der Überzugsschicht im Leder noch eine einwandfreie Haftung der Fasern bzw. Haare zu erzielen, wobei durch Vorversuche festgestellt werden muß, welche Weichmacher und Zusatzstoffe gegenüber der Cerbung des Leders, z. B. Chromgerbung oder Lohgerbung, jeweils zweckmäßig sind.
  • Ein Durchdringen des Haftmittels und: dadurch eine Beeinträchtigung des Leders, besonders bei dünnen Lederschichten, wird vermieden, indem zunächst die Narbenseite vorbehandelt, beispielsweise mit Grundierungsmitteln gestrichen und gefärbt wird, und durch deren Einlagerung von der Narbenseite her gewissermaßen eine Sperrschicht gegen das Haftmittel geschaffen wird, beispielsweise dadurch, daß für die Grundierung des Leders einerseits und der Sperrschicht andererseits untereinander nicht oder nur schwer verträgliche Lösungsmittel verwendet werden, beispielsweise bei der Verwendung von Emulsionen, für die Sperrschicht mit Wasser nicht mischbare Löser für die Grundierung Verwendung finden.
  • Während natürliche Felle mitunter durch den Zurichtungsprozeß zu Lockerungen im Haarbalg führen und das Fell dadurch gegen mechanische Beanspruchung wenig widerstandsfähig ist, besonders bei Verwendung für Täschnerei- und Bekleidungszwecke, verankert sich _ die Haftschicht der Aasseite des Leders sehr fest, ohne daß bei geeigneter Auswahl der Imprägnierungs- und Haftschicht sowie der Weichmacher, wofür in der Praxis genügend Erfahrung zur Verfügung steht, das Haar oder die Kurzfaser einwandfrei gehalten wird, vor allem auch leicht durch die Imprägnierungsstoffe gegen Pilz und Mottenfraß gesichert ist. Außerdem kann in Fällen mechanischen Abriebes oder sonstiger Beschädigung im Gebrauch die Haarfläche praktisch unsichtbar wieder erneuert werden bzw. durch verhältnismäßig einfache Maßnahmen ein Austausch, z. B. zum Zwecke modischer Umfärbung u. dgl., vorgenommen werden Für Mäntel, Jacken u. dgl. lassen sieh auf diese Weise wertvolle und formschöne Narbenleder verwenden, die einer Abfütterung nicht bedürfen, daher auf der Narbenseite frei sind von Nähten, dennoch auf der Innenseite eine Verfellung auf-«-eisen, die sicher gegen. Schädlingsbefall und Mottenfraß ist, die Geschmeidigkeit des Bekleidungsstückes nicht beeinträchtigt und im Bedarfsfalle verhältnismäßig einfach erneuert werden kann; Gürtel können in feinsten Velourarten mit Kürzestfas,erauftrag hergestellt werden, wobei der feste Narben echt gefärbt, gegen, Abfärbung sicher, die mechanischen Beanspruchungen des Nähens, Steppens, Öseneinzuges usw. aufnimmt und die Schauseite durch echtfärbbaren Faserüberzug die Nachteile des Abfärbens beseitigt und sich als wesentlich druckfester erweist als das durch Schliff erzeugte Velourbild, da es vor allem auch in völlige Übereinstimmung gebracht werden kann mit einer Velourierung der Schnallen, ohne daß es einer oft weniger haftbaren Überziehung dieser Teile bedarf.
  • Die Überziehung von Gegenständen aus Sperrholz, Kunstleder oder für Bekleidungszwecke verwendeten Häuten. aus Kunststoffen, z. B. Polyviny 1-chloriden mit Kurzhaaren, ist an sich bekannt. Derartige Stoffe, soweit sie als Werkstoffe für Bekleidungszwecke, Täschnereien u. dgl. in Betracht kommen, haben aber den Nachteil, daß sie unter dem Einfiuß wechselnder Temperatur, auch unter dem Einfluß des natürlichen Lichtes, Veränderungen unterworfen werden, die entweder ihre Haltbarkeit beeinträchtigen, z_. B. durch Brüchigwerden, der Überzugsschich.t unbrauchbar werden, oder aber sich durch verschiedenes Zusammenziehen der einzelnen Schichten in störender Weise verändern. Ein natürliches Leider dagegen behält seine Geschmeidigkeit und verbindet mit den an sich bekannten und wertvollen Eigenschaften eines echten Leders durch die erfindungsgemäße Verlegung einer künstlich verhafteten Haarschicht auf die Aasseite Eigenschaften, die es in vieler Hinsicht über die Eigenschaften des natürlichen Leders bzw. Felles Hinausheben.
  • Zur Erläuterung der obigen Ausführungen sind in der Zeichnung in Fig. i ein Gürtel, in Fig. 2 ein Mantel dargestellt, und zwar zeigt im einzelnen in I# ig. i i den Gürtelriemen mit den Ösen 2 und der Schnalle 3 und in der Auszeichnung im vergrößerten'Maßstab im Querschnitt.' nochmals die Narbenschicht, 5 die Äasseite und nach Entfernung der daneben. sichtbaren, in der Oberfläche verankerten Haftschicht 6 aus der Emulsion eines Polyvinylchlori.des mit Weichmacher und 7 die Kurzhaarschicht aus Baumwollefaser. In der Fig. 2 ist die N arbenschicht S Außenseite des Kleidungsstückes, 9 (Auszeichnung) die Haftschicht aus einem Lösungskleber, in welchem die Haarschicht To eingebettet ist, die z. B. durch Pressung ein besonderes Fellbild aufweist.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind Abänderungen und Ergänzungen möglich, insofern als beispielsweise zur Erhöhung der Nähfestigkeit das Leder noch zusätzlichen Behandlungen, z. B. Imprägnierungen, besondere Behandlungen auf der Narbenseite, zur Erzielung größerer Zähigkeit u. dgl. unterworfen wenden kann oder beispielsweise besonders vorteilhaft die Haftschicht durch zusätzliche Maßnahmen, wie Wärmebehandlungen, verfestigt werden kann, z. B. zwecks Kondensierung haftender Kunststoffe zwecks beschleunigter Entfernung von Lösungsmitteln. Ebenso können die Verfellungsfasern oder Haare z. B. 'während oder nach dem Aufbringen noch Behandlungen, wie Bürstungen, Druckluftbehandlungen, Kräuselungen u. dgl., unterworfen werden, so daß bestimmte Haarlagen, wie Wirbelungen u. dgl., erzeugt «-erden.
  • Schließlich kann auch die natürliche Narbung ersetzt sein durch eine künstlich erzeugte Narbenschicht, d. h.. eine durch Auftragen von Zubereitungen hierfür bekannter Art prägbar gemachte und verfestigte Schicht, in welcher Narbenbildner erzeugt sind oder die mindestens, eine mechanisch gleich beanspruchbare Außenschicht darstellt; in allen Fällen ist aber ein natürliches Leder Voraussetzung.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kunstfell, insbesondere für Täschnerei-und Bekleidungszwecke, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Naturleder mit natürlichem oder künstlichem Narben besteht bzw. entsprechend verfestigter Außenseite, dessen Aasseite eine künstlich aufgebrachte Stehhaarschicht aus natürlicher oder künstlicher Faser oder aus Haar trägt, welche behandelt ist mit Hilfe einer gleichzeitig in der Oberfläche des Leders verankerten Schicht aus zu elastischen Häuten erstarrenden Bindemitteln, vorzugsweise weichmacherhaltigen, plastifizierten oder nichtplastifizierten Emulsionen oder Dispersionen von Kunstharzen oder Natur- oder Kunstkautschuken bzw. von Lösungsklebern.
  2. 2. Kunstfell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Haftmittelschicht an sich bekannte Schutzstoffe gegen organische Stoffe, wie Leder oder Haar, angreifende Schädlinge, enthält.
  3. 3. Kunstfell nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch Stehhaarschichten aus echt gefärbten Fasern, wie Baumwollekurzfase rn. d..
  4. Kunstfell nach .den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine mittels Grundierung, Lackierung oder Färbung zugerichtete und gegebenenfalls gegen mechanische Beanspruchung verstärkte Narbenschicht.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines Kunstfelles nach den Ansprüchen z bis q., dadurch gekennzeichnet, daß in, an sich bekannter Weise enthaarte und zu Narbenleder verarbeitete Felle auf der Aasseite mi.t.einer künstlich aufgebrachten Stehhaarschicht aus Haaren oder Natur-oder Kunstfasern mit Hilfe einer Haftschicht aus zu elastischen Häuten erstarrenden, mit der Aasseite des Leders verhafteten Bindemitteln versehen werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das: Narbenleder auf dier Aasseite, vorzugsweise mit Hilfe von narbenseitig, z. B. durch. Grundierung .angebrachten Sperrschichten mit elastische Häute ergebenden Bindern, vorzugsweise plastifizierten odernichtplastifizier.ten Dispersionen oder Emulsionen von Kunstharzen, Natur- oder Kunstkautschuken oder Lösungsklebern, mit dem vorherigen Gerbungsprozeß entsprechenden Weichmachern aufgebracht und in die noch klebfähige Schicht, zweckmäßig unmittelbar vor endgültiger Verfestigung derselben, die fellbildenden Fasern oder Haare eingetragen werden, gegebenenfalls unter zusätzlichen Verfestigungsmaßnahmen, wie Wärmebehandlung.
  7. 7. Verfahren nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch` gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung einer Stehhaaranordnung -der Haare die Einbringung in einem elektrischen Feld, beispielsweise nach dem elektrostatischen Verfahren, erfolgt.
  8. 8. Verfahren nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, .daß während. oder nach der künstlichen Befellung die Haarschicht zusätzlichen Behandlungen, wie Kräuselungen, Pressungen u. dgl., unterworfen wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964435C (de) * 1954-07-04 1957-05-23 Basf Ag Klebemittel fuer die Kaschierung von gegerbten und zugerichteten Pelzfellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE964435C (de) * 1954-07-04 1957-05-23 Basf Ag Klebemittel fuer die Kaschierung von gegerbten und zugerichteten Pelzfellen

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