DE86310C - - Google Patents

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DE86310C
DE86310C DENDAT86310D DE86310DA DE86310C DE 86310 C DE86310 C DE 86310C DE NDAT86310 D DENDAT86310 D DE NDAT86310D DE 86310D A DE86310D A DE 86310DA DE 86310 C DE86310 C DE 86310C
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lever
hand
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DENDAT86310D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof
    • A61F2/58Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
    • A61F2/583Hands; Wrist joints

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Bei den bisher gebräuchlichen künstlichen Händen hat sich schon lange ein grofser Uebelstand geltend gemacht, nämlich dafs dieselben nach längerem Gebrauche in ihren einzelnen Theilen lose wurden und dann nicht mehr das leisteten, was sie sollten. Die Gelenkstifte wurden locker und zerstörten dann sehr bald den äufseren Handschuh. Mit den bisher gebräuchlichen künstlichen Händen konnte man auch keine Gabeln, Federhalter oder de.rgl. festhalten, sondern diese Gegenstände mufsten durch besondere Vorrichtungen, meist mittelst Schrauben, an der Innenseite der Hand befestigt werden, was sehr umständlich war und stets der Hülfe einer zweiten Person bedurfte.
Alle diese Uebelstände sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden, indem danach gestrebt wird, sämmtliche Gelenke in der Hand selbst fortzulassen. Der ganze Mechanismus besteht aus Hebeln und wirkt daher sehr sicher.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 eine Ansicht der künstlichen Hand dar; in Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie x-x (Fig. 1) mit geöffneter Hand, in Fig. 3 ein Schnitt nach Linie x-x (Fig. 1) mit geschlossener Hand, in Fig. 4 der Hebelmechanismus theilweise in Ansicht, theilweise im Schnitt, in Fig. 5, 6 und 7 Einzelheiten des Mechanismus dargestellt.
A ist der Rumpf der Hand, in welchem der Mechanismus angebracht ist. B, B1, B2, B3 und B* stellen die fünf Finger dar, welche, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, etwas gebogen sind und an ihren unteren Theilen Verlängerungen h, h\ h2, h3 und k haben. Die Finger B, B\ B2 und B3 sind um eine Welle i (Fig. 1), welche in dem Gestell A gelagert ist, drehbar befestigt.
Auf die Verlängerungen h, h1, /z2 und h3 legen sich lose die Hebel d, d\ d2 und ^3 auf, welche mittelst Vierkant c1 (Fig. 2 und 5) auf der Welle c befestigt sind. Die Welle c ist mittelst Lager / und ll in dem Handgestell A gelagert. Die Hebel d2 und d3 sind Winkelhebel, deren einer Schenkel d2 bezw. d3 und deren anderer Schenkel η bezw. n1 ist; letztere sind etwas gebogen (Fig. 2, 3 und 5). Der Hebel η hat an seinem freien Ende einen Schlitz p, in welchem ein Stift 0 sich befindet. Dieser stellt die Verbindung des Hebels η mit der Zugstange α her (Fig. 2 und 3); die Zugstange ist gabelförmig ausgebildet und besitzt ebenfalls einen Schlitz o1 (Fig. 2), um ein Heben der Zugstange α zu verhindern.
Die Zugstange α hat an ihrer unteren Seite Zähne a1 (Fig. 2 und 3), in die eine Sperrfeder r eingreift. An der oberen Seite der Zugstange befindet sich ein Stift mit einem Knopfe b (Fig. 1 bis 4) zur Bethätigung des Mechanismus.
Die Zugstange α wird in den Lagern I2 und I3 geradlinig geführt.
Zum Ausrücken der Sperrfeder r dient der an seiner Spitze abgeschrägte Stift s (Fig. 4 und 7); derselbe ist mit einem Bunde t und einem Knopfe w versehen. Auf den Stift c ist eine Büchse ν geschoben, welche an dem
Handgestell A seitlich befestigt und in der eine Feder η angebracht ist, die den Stift s aufser Eingriff mit der Sperrfeder r hält.
Der Daumen B^ ist mit seiner unteren Verlängerung k um eine Welle z'1 drehbar, welch letztere ebenfalls in dem Handgestell A gelagert ist. An der Verlängerung k befindet sich eine Platte g mit einem Stifte f (Fig. ι, 2, 3 und 6), auf welchen der Hebel e gesteckt wird, der wiederum mittelst des Winkelhebels κ1 (Fig. 5) mit der Welle c und so mit der Zugstange α in Verbindung steht. Um die Finger B, B1, B'2 und B3 immer wieder in ihre ursprüngliche Offenstellung zurückzuführen, sind an den Verlängerungen h, hl, /z2 und h3 Federn q angeordnet. Ferner können noch auf den Hebeln h, h1, h'2 und h3 Metallplatten befestigt sein, um die Hebel vor Abnutzung zu bewahren.
Die Wirkungsweise
des Mechanismus ist
folgende:
Angenommen, die Finger der künstlichen Hand befinden sich in der OfFenstellung Fig. 2. Zieht man nun an dem Knopf b in der Richtung des Pfeiles y, so wird auch die Zugstange α eine Bewegung in dieser Richtung machen.
Die Sperrfeder r wird also von einem Zahn a1 zum anderen einklinken und die Zugstange in jeder Lage feststellen. Die Zugstange überträgt den Zug auf den Hebel η und dieser denselben weiter auf die Welle c. Die Hebel d, d1, d'2 und d3 werden dementsprechend eine Drehung im Sinne des Pfeiles \ machen und so die Verlängerungen h, h1, /?2, h3 der Finger B, B1, B'2 und B3 herunterdrücken, bis die Finger die in Fig. 3 dargestellte Lage haben,
d. h. die Hand geschlossen halten. Mittelst des Winkelhebels d3 n1 wird auf den Hebel c ein Zug ausgeübt, welcher veranlafst, dafs der Daumen eine Bewegung nach der Innenfläche der Hand zu macht.
Soll die Hand wieder geöffnet werden, so drückt man auf den Knopf w (Fig. 1 und 4), so dafs der Stift s die Sperrfeder r abwärts drückt und sämmtliche Theile des Mechanismus, wie Zugstange a, Hebel n, n\ d, d1, d'2, d\ e, /2, h\ h>2, h3, k und die Finger B, B\ B\ ΒΆ und .B4 vermittelst der Federn q in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt werden.
Diese künstliche Hand kann in bekannter Weise mittelst Bolzen- oder Kugelgelenke an dem Armstumpf befestigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine mittelst Hebel durch die eine natürliche Hand, Armstumpf oder künstliche Hand zu bewegende künstliche Hand, bei welcher die Finger mittelst der mit Sperrzähnen a1 und Sperrfeder r verbundenen Zugstange α sich in jeder Lage feststellen lassen, indem die Zugstange α den an dem Knopf b in Richtung des Pfeiles y (Fig. 2) ausgeübten Zug auf den Hebel η überträgt und dadurch die Welle c und mit dieser die Hebel d, d1, d2, d3 bezw. den Winkelhebel dz nl dreht, welche durch Druck auf die Verlängerungen h, h1, /?2, h3 bezw. durch Zug auf den Hebel e die vier Finger B, B\ B'2, B3 und den Daumen ß4 schliefsen, wogegen die Hand durch Auslösung der Sperrfeder r mittelst des durch Druck auf den Knopf n> (Fig. 4) vorgeschobenen Stiftes s wieder geöffnet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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