DE862708C - Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Lichtdrucken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Lichtdrucken

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DE862708C
DE862708C DEG6120A DEG0006120A DE862708C DE 862708 C DE862708 C DE 862708C DE G6120 A DEG6120 A DE G6120A DE G0006120 A DEG0006120 A DE G0006120A DE 862708 C DE862708 C DE 862708C
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DEG6120A
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Helmut Dr Phil Nat Geller
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/46Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera for automatic sequential copying of different originals, e.g. enlargers, roll film printers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Lichtdrucken Es ist bekannt, daß ausgefüllte Formblätter mittels Kontaktkopierverfahren oder auf dem Wege der optischen Aufnahme vervielfacht werden können; es ist jedoch mit den bekannten Mitteln nicht möglich, während eines derartigen Vervielfachungsprozesses die geometrischen Flächen des Originals so zu verschieben, daß in der Wiedergabe eine andere Anordnung dieser Flächen zueinander eintritt.
  • Die vorliegende Erfindung löst daher die Aufgabe der Herstellung zusammengesetzter Lichtdrucke auf optischem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß das Original über eine Spiegeleinrichtung derart zerlegt wird, daß in der Wiedergabe beliebige Teile des Originals fortgelassen oder an anderer Stelle wiedergegeben werden und daß zusätzlich aus anderen Originalen Angaben auf der Wiedergabe erscheinen. Ein solches Verfahren hat Bedeutung in Werkstätten und Büros, z. B. zur Vorbereitung der Betriebsunterlagen für Fertigungsaufträge, welche durch .diese Unterlagen in Gang gesetzt und während ihrer Fertigungszeit in. Gang gehalten werden. Meist wird den einzelnen zu fertigenden Teilen als Stammunterlage eine Laufharte beigegeben, aus der alle Angaben, wie Teilebenennung Menge und Materialart, und schließlich die einzelnen am Stück auszuführenden Arbeiten hervorgehen. Außerdem müssen Einzelunterlagen ausgefertigt werden, wie Materialentnahmescheine, Lohnzettel und Prüfscheine. Alle diese Unterlagen müssen mit Betriebskennzeichen, Nummern und Mengen, wie Terminangaben, versehen sein und schließlich muß die Wiedergabe auf Formblättern erfolgen, damit die gleichen Angaben stets an der gleichen Stelle zu finden sind. Das hier beschriebene Verfahren löst diese Aufgaben erfindungsgemäß in folgender Weise Es wird zunächst für jedes zu fertigende Teil eine Stammunterlage hergestellt, welche alle Angaben enthält, die ständig in gleicher Form wiederkehren, und von dieser ein photographisches Negativ hergestellt. Besteht ein Gerät (Maschine, Apparat) aus. mehreren Teilen, so ist für jedes Teil eine solche Stammunterlage vorhanden. Die Aufnahme erfolgt zweckmäßig auf einem Filmband. Die so hergestellten Negative auf Filmband, es kann die Aufnahme auch auf Platten erfolgen, werden in ,der Vorrichtung nach Fig. i vervielfacht.
  • Die Vorrichtung (Fig. i) besteht aus einem lichtdichten Kasten, in welchen bei z i und 12 zwei Projektionsapparate und bei 13 eine zusätzliche Lichtquelle eingebaut sind. Die Lichtstrahlen der Projektionsapparate ii und 12 fallen auf eine Spiegelkombination 1q. und werden von dort in noch zu beschreibender Weise zur Projektionsebene 15 gelenkt, in der die Formblätter entstehen sollen. 16 ist ein um die Achse 161 drehbarer Schablonenträger, 17 eine von außen zu beobachtende Mattscheibe, 18 die Abwickel- bzw. Aufwickelspule für das Wiedergabepapierband.
  • Projektionsapparat ii besteht aus Lichtquelle i i i, Kondensor 112, Vorrichtung zur Filmäufnahme 113, Optik 11q., Verschluß 115. Projektionsapparat i2 besteht aus Lichtquelle 121, Kondensor 122; Vorrichtung zur Aufnahme mehrerer Negativstreifen 123, Optik 12q., Verschluß 125 und Abwickel- bzw. Aufwickelspulen 126 für die Negativstreifen 123. Die Spiegelkombination 1q. besteht aus zwei feststehenden Spiegelstücken 141 und 42 und dem um,den Drehpunkt 143 drehbaren Spiegelstück 144.
  • In Fig. 2 sind dargestellt bei 21 die Stammunterlage, von welcher die Negative hergestellt werden, bei 22 eine Laufkarte, wie sie im Betrieb gebraucht wird, bei 23 eine Schablone zur Anfertigung des Liniennetzes für die Laufkarte, bei 2q. eine ebensolche für die Anfertigung eines Lohnzettels, bei 25 eine ebensolche für die Anfertigung eines Materialentnahmescheines.
  • Die Herstellung der Lichtdrucke geht nun wie folgt vor sich: Der zu vervielfachende. Filmteil wird eingestellt, hierbei sind die Verschlüsse 115 und 125 der Projektionsapparate i i und 12 geschlossen, die Lichtquelle 13 ist ausgeschaltet, eine Dunkelblende, welche auf dem drehbaren Schahlonenträger 16 befestigt ist, schirmt das lichtempfindliche Papier gegen Projektionslicht ab. Hierauf wird Verschluß 115 geöffnet; während der größte Teil der Bildstrahlen über die Spiegelstücke 143 und 144 auf die Dunkelblende bei 15 geworfen wird, erscheint der obere Rand 211 des Negativs 21, abgelenkt durch -Spiegel 142, auf der Mattscheibe 17. Diese ist mit von. außen verstellbaren Vergleichsmarken versehen, welche bezwecken, daß der Bediener des Apparates sich vor der Vervielfachung davon überzeugen kann, daß a) das Negativ sich in der richtigen Arbeitslage befindet und b) daß das zur Abbildung gelangende Negativ auch wirklich zür Abbildung gelangen soll. Erläuternd sei hierzu bemerkt, daß der Filmstreifen die Arbeitsgänge zu den verschiedensten möglichen Teilen eines Gerätes enthält, daß jedoch bei Inarbeitgabe eines bestimmten Modells eine Auswahl der zu dem gewählten Modell gehörenden Teile stattfinden muß, was durch die Übereinstimmung der Marken des Randes 211 mit den einmalig von außen eingestellten Marken an der Mattscheibe 17 mit einem Blick überprüft werden kann.
  • Hierauf ist das Negativ projektionsbereit. Normalerweise wird sich die Herstellung der Formblätter so abspielen, daß zunächst festgestellt wird; in welcher Anzahl die Formblätter benötigtwerden. Dies ist ebenfalls aus der Leiste 2ii im Mattscheibenbild bei 17 zu ersehen; die.dort gegebenen Angaben können in einer nicht dargestellten Einrichtung so voreingestellt werden, daß der Bediener die richtige Zahl der Vervielfachungen stets vor Augen hat. Diese Einstellvorrichtung kann nach bekannten Vorbildern so ausgebildet sein, daß sie bei jeder Betätigung um eine zurückschaltet und bei Erreichen der Nullage eine Fehlbedienung verhindert: Wird die Arbeit an den Betrieb in mehreren sogenannten Losen vergeben, so wird die benötigte Anzahl Formblätter am besten für jede Formblattart geschlossen hergestellt und dann erst zur nächsten Formblattart übergegangen. Im folgenden ist jedoch der Fall beschrieben, daß nur eine Vervielfachung in einfacher Zahl, also von je einer Laufkarte, einem Materialentnahmeschein, einem Lohnzettel pro Arbeitsgang benötigt wird.
  • Hierzu besteht die Bedienung für jedes Formblatt aus zwei hintereinanderfolgenden Belichtungen a) zur Herstellung des Form@blattgrundes (Liniennetz) und b) zur Einbringung der zu vervielfachenden Angaben innerhalb der freien Felder des Liniennetzes. Um dies zu bewirken, wird mittels des um Achse 161 beweglichen Schablonenträgers 16 die zunächst benutzte Dunkelblende beiseite geschwenkt und stattdessen die Formblattschablone 23 eingeschwenkt. In der Arbeitslage dieser Schablone wird. Beleuchtung 13 für die Belichtungszeit eingeschaltet, hierauf der Schablonenträger 16 auf die nächste Schablone weitergeschaltet und Verschlüsse 115 und 125 für die Belichtungszeit geöffnet, wodurch das bereits im vorherigen Gang entworfene Liniennetz mit den zu vervielfachenden Angaben ausgefüllt wird.
  • In 12 ist ein zweiter Projektionsapparat dargestellt, dessen Aufgabe es ist, die veränderlichen Größen des Werkauftrages in die zu vervielfachenden Formblätter einzusetzen. Dies geschieht dadurch, daß die benötigten Stückzahlen, Seriennummern, Fristen und ähnlichen Angaben auf einer entsprechenden Anzahl von außen einstellbarer Bildbänder (enthaltend Nummernziffern- und Zeichennegative), deren Abwickel= und Aufwickelvorrichtung bei 126 angedeutet sind; eingestellt werden. Die so festgelegten Angaben werden durch 12 über Spiegel 141 in den oberen Formblattraum projiziert. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich nun mehrfach für dieAnza:hl der benötigtenFormblätter mit der Abweichung, daß jeweils die entsprechende Schablone durch Schablonenträger 16 in die Arbeitslage eingeschwenkt wird. Nach Anfertigung des letzten Formblattes für eine bestimmte Teilnummer wird .der Film um ein Bild weitergeschaltet, und so beginnt die Herstellung der Formblätter für eine andere Teilnummer.
  • Die Betätigung des Apparates wird zweckmäßig durch zwangsläufig arbeitende Schaltmittel bekannter Art gesteuert, die hier nicht näher beschrieben sind. Der Papiervorschub ist mit der Schaltung so verbunden, daß Doppelbelichtungen ausgeschlossen sind. Darüber hinaus muß Vorsorge getroffen werden, d-aß die Länge des Papiervorschubs stets der Größe der ausgewählten Schablone entspricht, weil die Formblätter unterschiedliche Länge oder Breite oder beides haben können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Verfahren zur Herstellung zusammengesetzter Lichtdrucke, dadurch gekennzeichnet, daß das Original über eine Spiegeleinrichtung derart zerlegt wird, daß in der Wiedergabe beliebige Teile des Originals fortgelassen oder an anderer Stelle wiedergegeben werden und daß außerdem zusätzlich aus anderen Originalen Angaben auf der Wiedergabe erscheinen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine mehrfach unterteilte Spiegeleinrichtung benutzt wird, welche auch bewegliche Spiegelteile enthält, durch welche die örtlich gegenüber dem Original verschobene Wiedergabe erfolgt.
  3. 3. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf unbedrucktem lichtempfindlichem Stoff, z. B. Papier, sowohl das Liniennetz des Formblattes wie auch die einzelnen einzutragenden Angaben wiedergegeben werden. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß hierzu ein Schablonenträger mehrere Schablonen wechselweise in Arbeitsstellung zu bringen vermag. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einstellbare durchsichtige Bänder mit aufgebrachten Kennzeichen (Buchstaben, Ziffern, Zeichen) zusätzliche Angaben in die Wiedergabe hineinzuprojizieren vermögen. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beobachtungsvorrichtung, z. B. Mattscheibe, vorhanden ist.
DEG6120A 1951-05-20 1951-05-20 Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Lichtdrucken Expired DE862708C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1622904B1 (de) * 1967-07-17 1971-03-11 Rd Products Fotografische Kamera

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1622904B1 (de) * 1967-07-17 1971-03-11 Rd Products Fotografische Kamera

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