DE898396C - Vorrichtung zum Einkopieren von Titeln, Texten u. dgl. in Bildfilme - Google Patents

Vorrichtung zum Einkopieren von Titeln, Texten u. dgl. in Bildfilme

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DE898396C
DE898396C DET3113D DET0003113D DE898396C DE 898396 C DE898396 C DE 898396C DE T3113 D DET3113 D DE T3113D DE T0003113 D DET0003113 D DE T0003113D DE 898396 C DE898396 C DE 898396C
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Tobis Tonbild Syndikat GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C11/00Auxiliary processes in photography
    • G03C11/02Marking or applying text

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einkopieren von Titeln, Texten u. dgl. in Bildfilme Es ist bekannt, das Einkopieren von Titeln, Texten u. dgl. in Bildfilme bzw. Tonbildfilme dadurch vorzunehmen, daß die Titel oder Texte auf einem besonderen Filmband in Form von schwarzen Zeichen auf völlig transparentem Untergrund angebracht werden und daß dieses Titelband in bekannter Weise auf den Bildfilm überkopiert wird. Ist hierbei der Bildfilm ein Negativ, so erscheint im endgültigen Positivfilm die Schrift in schwarzen Buchstaben. Wenn wegen der geringen Anzahl der herzustellenden Kopien die Anfertigung eines besonderen Negativs nicht lohnt, so kann unmittelbar auf dem Positivfilm kopiert werden, wobei die Schrift in hellen Buchstaben erscheint.
  • Beim Kontaktkopieren muß das Titelband die gleiche Länge aufweisen wie der Bildfilm. Beim optischen Kopieren ist es bei Benutzung von Kopiermaschinen mit absatzweiser Fortschaltung der Bilder möglich, das Titelband zu kürzen und jeden Titel nur ein einziges Mal vorzusehen. Dieser Titel wird dann so oft kopiert als er erscheint, und beim Wechseln des Titels wird jeweils das Titelband um einen Schritt weitergeschaltet.
  • Die Erfindung ermöglicht diese Ersparnis an Filmmaterial für die Vorlage und an Arbeitsaufwand für deren Herstellung auch bei solchen Maschinen, bei denen die Vorlage auf den zu belichtenden, stetig fortgeschalteten Film optisch abgebildet wird und zwar in der Weise, daß zwischen die beim Titelwechsel absatzweise fortgeschaltete Vorlage und den zu belichtenden Film eine Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung eingeschaltet ist. Die Ausgleichsvorrichtung kann z. B. aus einem Vielkantprisma, einem Spiegel- oder Linsenkranz oder einem Schwenkspiegel bestehen, und die Bewegung dieses Ausgleichsmittels erfolgt synchron mit der Bewegung des Bildbandes. Der erforderliche Synchronismus wird in einfacher Weise durch Kupplung der entsprechenden Antriebsachsen erreicht.
  • Zur näheren Erläuterung ist die erfindungsgemäße Einrichtung in der Zeichnung schematisch dargestellt. In Abb. i bezeichnet i das zu beschriftende Filmband, das mit stetiger Geschwindigkeit durch die Zackenrollen 2 und 3 im Sinne der Pfeile 4 fortbewegt wird. In einigem Abstand davon befindet sich der Titelfilm 5, der normal stillsteht und nur bei einem Titelwechsel durch die Zackenrollen 6 und 7 ruckweise um einen Schaltschritt im Sinne der Pfeile 8 fortbewegt wird. Die Übertragung der Schriftvorlage vom Titelfilm 5 auf den Bildfilm i erfolgt durch das optische Ausgleichsorgan 9, z. B. durch ein Vielkantprisma, unter Verwendung der üblichen Optik, bestehend aus Lichtquelle io, Kondensor ii, Blende 12 und Objektiv 13. Um den Bildfilm i vor schädlicher Belichtung oder mehrfacher Beschriftung zu schützen, empfiehlt es sich, eine zweite Blende 16 unmittelbar dem Bildfilm i vorzusetzen, deren Öffnung 17 ebenso wie das Fenster 15 an Blende 12 entsprechend bemessen sein muß.
  • Bei richtiger Kupplung der Welle des optischen Ausgleichsorgans 9, beispielsweise mit -der Antriebswelle der Zackenrolle 2, wird in an sich bekannter Weise erreicht, daß das Bild der am Titelfilm 5 angebrachten Schriftvorlage sich synchron mit dem Bildfilm fortbewegt und somit auf diesem mit voller Schärfe abgebildet wird.
  • Das Auslösen eines Schaltschrittes bei Szenenwechsel bzw. bei Änderung des Textes oder Titels kann in bekannter Weise durch Randstanzen am Bildfilm selbsttätig veranlaßt werden. Für die Dauer des Schaltschrittes oder für die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Beschriftungen empfiehlt es sich, eine der beiden Blenden 12 oder 16 zu schließen oder sonstiwiz die Lichtzufuhr zu unterbinden.
  • Die benötigte Länge des Titelfilms nach dem Verfahren ergibt sich aus der Summe der Längen für die verschiedenen Titel oder Texte. Wird für jeden Titel eine Länge von i cm angenommen, so ergibt sich bei 5o verschiedenen Titeln eine Gesamtlänge von nur 5o cm. Mit der geringen Länge ist auch ein entsprechend verminderter Aufwand an Arbeit, Apparatur und Bedienung verbunden.
  • Abb. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab Blende 12, Text- oder Titelband 5 und die Zackenrollen 6 und 7 in Draufsicht. Der Schaltschritt erfolgt in üblicher Weise durch Greifer oder Malteserkreuz. Zum Abblenden der Lichtzufuhr können Blendenverschlüsse oder in den Lichtweg eingesetzte Drehspiegel bekannter Art Verwendung finden, die selbsttätig in Wirksamkeit treten, sobald eine Bildfolge ohne Beschriftung erscheint oder ein Schaltschritt einsetzt. Die Länge des Films 5 je Schaltschritt ist durch die Strecke 17 gegeben.
  • Schaltbänder, die in der Kopiermaschine beispielsweise nur bei Wechsel des Kopierlichtes einen Schaltschritt ausführen und im übrigen stillstehen, sind bereits bekannt. Neu ist dagegen bei vorliegender Erfindung die Anwendung dieses Prinzips auf den bandförmigen Schriftträger und die optische Übertragung der Schriftvorlagen auf den stetig fortbewegten Bildfilm unter Zwischenschaltung eines optischen Ausgleichsmittels.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Einkopieren von Titeln, Texten u. dgl. in Bildfilme mittels optischen Abbildens der Vorlage auf den zu belichtenden Film, dadurch gekennzeichnet, daß dieser stetig, die Vorlage aber nur bei einem Titelwechsel absatzweise fortgeschaltet wird und zwischen Vorlage und Film eine Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung eingeschaltet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger für die Titel, Texte u. dgl. jeweils bei einem Titelwechsel selbsttätig um einen Schritt weitergeschaltet wird, wobei das Weiterschalten in an sich bekannter Weise durch Marken am Bildfilm selbst oder ein synchron mit ihm ablaufendes Steuerband ausgelöst wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Abdeckblende (14) die nur an den für die Beschriftung vorgesehenen Stellen des Filmbildes eine Belichtung zuläßt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Dauer eines Wechsels der Beschriftung die Lichtzufuhr unterbunden wird.
DET3113D 1943-02-28 1943-02-28 Vorrichtung zum Einkopieren von Titeln, Texten u. dgl. in Bildfilme Expired DE898396C (de)

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