DE861985C - Vorrichtung fuer Buegelmaschinen zur Erzeugung des Anpressdruckes fuer die Buegelmulde - Google Patents

Vorrichtung fuer Buegelmaschinen zur Erzeugung des Anpressdruckes fuer die Buegelmulde

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DE861985C
DE861985C DES6363D DES0006363D DE861985C DE 861985 C DE861985 C DE 861985C DE S6363 D DES6363 D DE S6363D DE S0006363 D DES0006363 D DE S0006363D DE 861985 C DE861985 C DE 861985C
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DE
Germany
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trough
slip clutch
ironing
transport roller
clutch
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Expired
Application number
DES6363D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Weimers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F65/00Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces
    • D06F65/02Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces with one roller only
    • D06F65/06Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces with one roller only the bed being urged against the roller by power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Bügelmaschinen zur Erzeugung des Anpreßdruckes für die Bügelmulde Bei dem bisher bekannten, elektromotorisch angetriebenen Bügelmaschinen wird die beheizte Bügelmulde auf die Transportwalze gewöhnlich durch eine Federung angepreßt, die mittels eines Hand- oder Fußhebels spannbar oder entspannbar ist. Wenn bei einer solchen Bügelmaschine die Bügelmulde angepreßt bzw. abgehoben werden soll, so muß dies von der Bedienungsperson jedesmal unter überwindung des Federdruckes geschehen. Da nun die durchschnittliche menschliche Kraft eine bestimmte Größe nicht überschreitet, so ist bei einer solchen Anpreßvorrichtung der Anpreßdruck der Bügelmulde beschränkt und kann infolgedessen nicht auf eine solche Größe gebracht werden, wie sie in manchen Fällen wünschenswert wäre. Man hat deshalb auch schon vorgeschlagen, an Stelle der menschlichen Kraft die Kraft eines Motors, und zwar vorteilhaft des Antriebsmotors der Transportwalze zur Erzeugung des Anpreßdruckes der Bügelmulde zu benutzen, und zwar hat man zu diesem Zweck das Rückdrehmoment des Motors zum Andrücken der Bügelmulde an die Transportwalze ausgenutzt. Hierfür ist jedoch eine besonders umständliche Ausbildung des Antriebsmotors bzw. seiner Lagerung erforderlich. Im folgenden wird nun eine verbesserte Ausbildung einer solchen mit motorischer Kraft arbeitenden Antriebsvorrichtung gezeigt.
  • Erfindungsgemäß ist die Anpreßvorrichtung in der Weise ausgebildet, daß von einem Motor, insbesondere dem Antrielys@mlotor :der Transportwalze, gegebenenfalls über ein Zwischengetriebe eine Schlupfkupplung, angetrieben ist und der schlupfende Kupplungsteil das zum Anpressen der Bügelmulde an die Transportwalze dienende Druckmittel bildet. Die Mitnahmekraft der Schlupfkupplung ist dabei vorteilhaft verschieden groß einstellbar, so daß man hierdurch ohne weiteres den Anpreßdruck kleiner oder größer einstellen kann. Bei einer solclien Vorrichtung zur Erzeugung des Anpreßdruckes braucht die Bedienungsperson keinerlei Kraft mehr aufzubringen, sondern der Anpreßdruck wird durch die Kraft des Antriebsmotors der Schlupfkupplung erzeugt. Der Aufbau der Einrichtung ist dabei sehr einfach und billig und erfordert keinerlei besondere Bedienung. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Schlupfkupplung erfindungsgemäß als Reibungsgleitkupplung ausgebildet ist. Um eine besonders einfache und vorteilhafte Ausbildung der Anpreßvorrichtung zu erzielen, kann ferner erfindungsgemäß die Einrichtung so getroffen sein, daß die Schlupfkupplung aus einem Spill besteht, das mindestens einmal von einem Band od. dgl. umschlungen ist, dessen eines Ende, nämlich der ziehende Trum, mit der anzupressenden Bügelmulde- verbunden ist, während das andere Ende, also @ der gezogene Trum, mit einer Vorrichtung, z. B. einem Hand- oder Fußhebel, verbunden ist, die eine gewisse Zugwirkung auf das Band auszuüben gestattet. Die Bedienungsperson braucht dann nur mit verhältnismäßig geringer Kraft auf den Fuß- oder Handhebel zu drücken, um dadurch den erforderlichen Anpreßdruck der Bügelmulde hervorzurufen. Um zu erreichen, daß ein bestimmter Anpreßdruck auf die Transportwalze nicht überschritten wind, ist dabei zweckmäßig der gezogene Trum durch federnde Zwischenglieder, z. B. eine Schraubenfeder, mit der die Zugkraft ausübenden Vorrichtung verbunden. Die von der Bedienungsperson dafür aufzuwendende Zugkraft ist insbesondere dann, wenn das Band mehrmals um das Spill herumgeschlungen ist, nur sehr gering, so daß sie auch von schwächsten Personen mühelos aufgebracht werden kann. Mit einer solchen Ausbildungsform der Vorrichtung ist ferner der Vorteil verbunden, daß man durch plötzliches Nachlassen der Zugwirkung jederzeit auch ein rasches Abheben der Bügelmulde und durch Ausüben der Zugwirkung ein ebenso rasches Anpressen der Bügelmulde bewirken kann.
  • In -der Fig. i ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Bügelmaschine in perspektivischer Ansicht schematisch dargestellt. i ist die Transportwalze einer Bügelmaschine, die auf der Welle 2 sitzt und von einem Elektromotor 3 über die Kegelräder 4 und 5 in langsame Drehung versetzt wird. 6 ist die Bügelmulde, die in üblicher Weise" ausgebildet und mit einer geeigneten Beheizung, z. B. durch elektrische Widerstände, versehen ist. Die Bügelmulde 6 ist mittels der beiden Arme 7 und 8 auf einer horizontalen Welle 9 befestigt, die bei fo und ii drehbar gelagert ist. An dem vorderen Ende der Welle g ist nun ein etwa waagerechter Hebelarm 12 angebracht, mittels dessen man 'die Welle 9 so verschwenken kann, daß die Bügelmulde 6. z. B. entgegen der Wirkung einer Feder 13 an die Transportwalze angepreßt werden kann. An dem Ende des Hebels 12 ist zu diesem Zweck ein Seil 14 befestigt, das zunächst über die Rolle 15 nach oben umgelenkt und dann über ein auf der Welle 2 sitzendes Spill 16 mehrmals herumgeschlungen und dann wieder nach unten geführt ist, wo es, wie aus der in Fig.2 dargestellten Seitenansicht hervorgeht, über eine Schraubenfeder 17 an einem Fußtrittshebel i8 befestigt ist. Die Einrichtung ist also so getroffen, daß der ziehende Trum des über das Spill 16 gewundenen Seiles 14 mit der anzupressenden Bügelmulde verbunden ist, während man auf den gezogenen Trum mit dem Fußhebel.einen ausreichenden Zug auf das Seil ausüben kann.
  • Die Feder 13 hält die Bügelmulde 6 zunächst in abgehobener Stellung, und zwar so lange, wie auf den Fußhebel 18 kein Druck ausgeübt wird. Tritt nun die Bedienungsperson auf diesen Hebel, so wird die Reibung zwischen dem Seil U4 und dem Spill alsbald,so stark, daß die Bügelmulde entgegen dem Druck der Feder 13 an die Transportwalze z angedrückt wird. Infolge der Spillwirkung kann die Bedienungsperson dabei mit geringer Kraftaufwendung einen für die Bügelwirkung völlig ausreichenden Anpreß,druck erzielen, -da die zur Erzielung des Druckes notwendige Kraft im wesentlichen von dem Antriebsmotor 3 hergegeben wird und nicht mehr von der Bedienungsperson selbst aufgewendet zu werden braucht. Durch plötzliches Nachlassen .des Fußhebels 18 kann man jederzeit auch ein rasches Abheben der Bügelmulde 6 erreichen.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht ferner gemäß der Erfindung darin, daß die Schlupfkupplung in einem besonderen von dem Zwischengetriebe getrennten Gehäuse angeordnet ist. Es wird,daidureh verhindert, daß etwa Öl- oder Staubteilchen od. dgl. auf die Gleitflächen -der Schlupfkupplung gelangen könnten, so @daß hierdurch eine unerwünschte Veränderung der Reibungsverhältnisse eintreten könnte. Gegebenenfalls kann ferner ,die Anordnung noch so getroffen sein, daß die Schlupfkupplung auf einer Verlängerung der Transportwalzenwelle angebracht ist. Hierdurch ergibt sich ein besonders einfacher konstruktiver Aufbau,der Einrichtung.
  • In der Fig. 3 ist hierfür ein Ausführunggsbeispiel im Aufriß dargestellt. Der Antriebsmotor oi treibt hier wieder über ein Zwischengetriebe 22 die auf der Welle 23 angebrachte Transportwalze 24 an. Der Motor und,das Getriebe sind hier in dem geschlossenen Gehäuse 25 untergebracht. Die Transportwalzenwelle 23 ist durch die der Transportwalze entgegengesetzte Wand des Gehäuses 25 hindurchgeführt, und auf dem herausragenden Ende ist wieder ein Spill 26 angebracht, um welches ein Seil 27 in mehreren Windungen herumgelegt ist, von dem ebenso wie bei dem in den Fi:g. i und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel die Anpreßkraft auf die hier weggelassene Bügelmulde übertragen wird. Das Spill 26 ist von einem Schutzgehäuse 28 umgeben, um jede Berührung desselben mit Sicherheit zu verhüten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung für Bügelmaschinen zur Erzeugung des Anpreß,druckes für die Bügelmulde, .dadurch gekennzeichnet, daß von einem Motor, insbesondere :dem Antriebsmotor der Transportwalze, gegebenenfalls über ein Zwischengetriebe, eine Schl.upfkupplung angetrieben ist und der schlupfende Kupplungsteil das zum Anpressen der Bügelmulde an die Transportwalze dienende Druckmittel bildet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, daadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmekraft der Schlupfkupplung verschieden groß einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch -i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlupfkupplung als Reibungsgleitkupplung ausgebildet ist. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch -i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Schlupfkuppl.ung aus einem Spill (16) besteht, das mindestens einmal von -einem Band od. dgl. (1q.) umschlungen ist, dessen eines Ende, nämlich der ziehende Trum, mit der anzupressenden Bügelmulde (6) verbunden ist, während das andere Ende, also der gezogene Trum, mit einer Vorrichtung, z. B. einem Hand- oder Fußhebel (18) verbunden ist, die eine gewisse Zugwirkung auf das Band auszuüben gestattet.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der ziehendeTrum des Bandes gegebenenfalls nach Führung über eine Umlenkrolle (15) mit .dem Ende eines Hebelarmes (12) verbunden ist, der auf einer die Bügelmulde tragenden Welle,(9) angebracht ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der gezogene Trum durch federnde Zwischenglieder, z. B. eine Schraubenfeder (17) mit der die Zugkraft ausübenden Vorrichtung verbunden ist. . Vorrichtung nach Anspruch,i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlupfkupplung in einem besonderen von dem Zwischengetriebe getrennten Gehäuse angeordnet ist. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, idaß,die Schlupfkupplung auf einer Verlängerung der Transportwalzenwelle angeordnet ist.
DES6363D 1943-09-12 1943-09-12 Vorrichtung fuer Buegelmaschinen zur Erzeugung des Anpressdruckes fuer die Buegelmulde Expired DE861985C (de)

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DE (1) DE861985C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032193B (de) * 1955-12-03 1958-06-19 Karl Friedrich Naegele Buegelvorrichtung fuer Reissverschluesse
IT202100030227A1 (it) * 2021-11-30 2023-05-30 Ali Group S R L Stiratrice a rullo perfezionata

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP4190965A1 (de) * 2021-11-30 2023-06-07 Ali Group S.r.l. Rollenbügelpresse
US12163273B2 (en) 2021-11-30 2024-12-10 Ali Group S.R.L. Roller ironing press

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