DE86073C - - Google Patents
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- DE86073C DE86073C DENDAT86073D DE86073DA DE86073C DE 86073 C DE86073 C DE 86073C DE NDAT86073 D DENDAT86073 D DE NDAT86073D DE 86073D A DE86073D A DE 86073DA DE 86073 C DE86073 C DE 86073C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B11/00—Pressing molten glass or performed glass reheated to equivalent low viscosity without blowing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren nebst Vorrichtung, welches es ermöglicht,
innerhalb des Glashafens Gegenstände aus Glas herzustellen.
Der Grundgedanke, welcher hierbei in Ausführung gebracht wird, ist im wesentlichen der
folgende:
Eine als Form gestaltete Vorrichtung wird in die im Hafen befindliche Glasmasse eingetaucht
und dann durch Verschieben der die Form bildenden Vorrichtung innerhalb der
flüssigen Glasmasse oder durch Andrücken der Vorrichtung an die innere Hafenwandung die
Glasmasse in die Form gebracht bezw. eingedrückt und festgehalten.
Die hierfür benutzte Vorrichtung kann je nach der Art der zu formenden Gegenstände
a) aus zwei lösbar an einander befestigten Formtheilen,
b) aus mehreren ebensolchen Formtheilen, aber auch
c) nur aus" einem Formstück bestehen.
Zur Erläuterung dieses Verfahrens ist in der beiliegenden Zeichnung eine der unter a) angeführten
Vorrichtungen dargestellt.
In derselben bedeutet:
Fig. ι einen Querschnitt durch die Form,
Fig. 2 eine Ansicht von oben.
Fig. 3 zeigt die losgeklappte Formhälfte mit zurückgegangenem Rechen und
Fig. 4 die Form in' einen Glashafen eingetaucht.
Die Form, die an einem Handgriff S befestigt ist, besteht aus den beiden aufklappbaren
Hälften K und B.
Die Formhälfte B besitzt Eintrittsöffnungen i für die Glasmasse. Die Formhälfte B ist ferner
auf ihrer Aufsenseite mit einer beweglichen Schiene D versehen, welche als Abschneider für
die überschüssige Glasmasse dient. Der Abschneider kann mit Hülfe geeigneter Mechanismen,
z. B. eines Hebels h, welcher mittels Zugstange Z vor den Oeffnungen i auf- und
abbewegt werden kann, zur Wirkung gebracht werden.
Sollen Hohlgegenstände, z. B. Perlen, hergestellt werden, so wird die Form von einem
Lochrechen R durchbrochen, welcher sich in Richtung der zu erzeugenden Durchbohrung
verschieben läfst. Zu diesem Zwecke ist der Rechen R in geeigneter Weise durch Zugstange
Y vom Griff g aus bewegbar.
Die Vorrichtung wird in folgender Weise benutzt:
Man bringt die Form in ihre durch Fig. 4' gekennzeichnete Arbeitsstelle und führt sie
dann in die Glasmasse eines Glashafens ein, wobei durch entsprechende Bewegung das Eindringen
von flüssiger Glasmasse in die Form befördert wird. Dann wird, um die Durchbrechungen
herzustellen, der Lochrechen bezw. dessen Zinken ρ mehrfach in der Form hin-
und hergeschoben.
Hierauf führt man die Abschneideschiene D vor den Eintrittsöffnungen i vorbei, wodurch
die überflüssige Glasmasse abgeschnitten wird.
Es folgt nunmehr das Herausheben der Form aus dem Hafen und nach Aufklappen
derselben ihre Entleerung.
Bei Herstellung einfacherer Gegenstände, wie z. B. von Glasplatten, ist, wie bereits oben
unter c) erwähnt wurde, nur ein Formtheil er-
forderlich. Die Herstellung von Glasplatten geschieht in der Weise, dais die Form, eine
mit entsprechenden Randleisten versehene Platte, in die flüssige Glasmasse eingetaucht und nach
dem Zusammenlaufen des Glases über derselben wieder herausgehoben wird. Ueberschüssiges
Glas wird ' sodann durch eine Walze oder Schiene beseitigt und die fertige Glasplatte in
den Kühlofen gebracht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Verfahren, -innerhalb des Glashafens Gegenstände zu formen, darin bestehend, dafs eine Formvorrichtung in die Glasmasse des Hafens gebracht und die flüssige Masse durch Bewegen der Vorrichtung oder Andrücken derselben gegen die innere Hafenwand in die Form. gebracht bezw. geprefst wird.Zur Ausführung' des unter Anspruch ι bezeichneten Verfahrens eine Vorrichtung, bestehend aus lösbar mit einander verbundenen Theilen, die mit einer Abschneideschiene und, sofern es sich um Herstellung hohler Gegenstände handelt, mit einem beweglichen Lochrechen versehen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86073C true DE86073C (de) |
Family
ID=358157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86073D Active DE86073C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86073C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062897B (de) * | 1956-11-03 | 1959-08-06 | Josef Preissler Jun | Mehrfachpressform fuer gestochene Glasperlen |
| DE2937681A1 (de) * | 1978-11-10 | 1980-05-22 | Windhager Ohg Anton | Heizkessel |
-
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- DE DENDAT86073D patent/DE86073C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062897B (de) * | 1956-11-03 | 1959-08-06 | Josef Preissler Jun | Mehrfachpressform fuer gestochene Glasperlen |
| DE2937681A1 (de) * | 1978-11-10 | 1980-05-22 | Windhager Ohg Anton | Heizkessel |
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