DE177340C - - Google Patents

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DE177340C
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tubes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/70Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by building-up from preformed elements
    • B28B21/74Producing pipe bends, sockets, sleeves; Moulds therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

K AISERUC H
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Drainröhren in liegender Stellung, welche sich bei einfacher Herstellung und geringen Anschaffungskosten durch hohe. Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit, leichte Bedienung und leichte Auswechselbarkeit der Arbeitsteile auszeichnet. In ihrer Bauart schließt sie sich im wesentlichen an die bekannten Maschinen zur Herstellung von Hohlsteinen an, bei denen die Lochkerne durch Hebel oder in ähnlicher Weise seitlich aus der Form herausgezogen werden und die fertiggeformten Hohlsteine durch senkrecht bewegliche Stützstangen aus den Formen herausgehoben werden. Die Herstellung von Drainröhren nach vorliegender Erfindung geschieht nämlich in der Weise, daß der obere Teil der Röhren nach Fertigstellung des unteren Teiles durch eine Streichschablone geformt wird, welche der äußeren Form der oberen Röhrenhälfte entsprechend gestaltet ist, und daß dann die Unterlagsformbleche mit den fertigen Röhren durch mit den senkrecht beweglichen Stützstangen in Verbindung stehende" Gabeln in üblicher Weise über den Formtisch herausgehoben -werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Maschine in
Fig. ι in Vorderansicht, teilweise im Schnitt, in
Fig. 2 in Draufsicht dargestellt, während
Fig. 3 einen Querschnitt der Maschine zeigt.
Der auf den Füßen b ruhende Werktisch a ist mit einer feststehenden senkrechten Wand c ausgestattet, die mit nebeneinander liegenden, dem lichten Durchmesser der herzustellenden Drainröhren entsprechenden Kreisausschnitten versehen ist. Hinter der feststehenden Wand c ist eine zweite Wand d vorgesehen, die mit Hilfe des zweiarmigen, im Punkte e drehbaren Handhebels f und der Verbindungsstange g verschoben werden kann. Die zwischen den auf dem Tisch α befestigten Schienen h geradlinig geführte Wand d trägt die Hohlkerne für die Herstellung der Drainröhren, die der Anzahl und Stellung der Kreisausschnitte in der feststehenden Wand c entsprechend angeordnet sind und durch die Kreisausschnitte Führung erhalten. An der vorderen Kante des Tisches α ist eine senkrecht stehende Schiene k und in einem der Länge der herzustellenden Drainröhren entsprechenden Abstande von der vorderen Kante des Tisches ist eine zweite senkrechte Schiene u befestigt. Beide Schienen weisen ebenso wie die feststehende Wand. c Löcher für den Durchtritt der Hohlkerne i auf.
Zwischen den Schienen k, u befestigte gebogene Platten Z, die konzentrisch mit den Hohlkernen i verlaufen, geben in Gemeinschaft mit den Hohlkernen eine Halbform für die Herstellung der Drainröhren ab. Senkrecht verschiebbare, die Tischplatte a und die Platten I durchdringende Stützstangen m tragen an ihrem oberen Ende Stützgabeln v, die der Rundung der Platten I angepaßt sind und in inneren Querrillen der letzteren Aufnahme finden können, so daß die Innenfläche der Platten absatzlos verläuft. Ein die unteren Enden der Stützstangen m

Claims (2)

verbindender und versteifender Metallrahmen η steht durch die Gelenkstange ο mit dem zweiarmigen, im Tischgestell um den Punkt ρ drehbaren Hebel q in Verbindung. Der Zwischenraum zwischen den konkaven Platten / wird durch Querschienen r abgeschlossen, welche ungefähr in Höhe der Mittelachse der Kerne i verlaufen und gleichzeitig zur Führung der Streichschiene t dienen. ίο Zur Herstellung der Drainröhren wird wie folgt verfahren. Nachdem mit Hilfe des Handhebels / die Hohlkerne so weit nach vorn geschoben sind, daß sie mit ihren vorderen Enden in die Ausschnitte der Platte k eindringen, werden auf die konkaven Platten / halbzylinderförmige Bleche s aufgelegt, derart, daß zwischen diesen Blechen und den Hohlkernen ein der Stärke der anzufertigenden Drainröhren entsprechender Zwischenraum verbleibt. Nunmehr wird Tonmasse in den Ringraum zwischen den Kernen / und den Halbzylinderblechen 5 eingefüllt, und es werden die Kerne auf der oberen Hälfte ebenfalls mit Ton reichlich bedeckt. Ist dies geschehen, so nimmt man das Streichbrett t, dessen unterer Rand halbkreisförmige, dem äußeren Durchmesser der herzustellenden Röhren entsprechende Ausschnitte besitzt. Mit Hilfe dieser Streichschiene wird durch mehrmaliges Hin- und Herbewegen die obere Hälfte der Röhren fertiggeformt, wobei der obere Rand der beiden Schienen k und u den Ausschnitten der Streichschiene entsprechende Vorsprünge besitzt, um einen über die Länge der Röhren hinausgehenden Hub der Streichschiene zu ermöglichen und durch diese Schienen k und u die Stirnflächen der Drainröhren zu formen. Um die über die hintere Schiene u auf den Werktisch α fallende überschüssige Formmasse von den Führungsschienen h fernzuhalten, ist über diesen Schienen eine Leiste n> angeschlagen, die das überfallende Gut auffängt, so daß es sich von Zeit zu Zeit leicht entfernen läßt. Nach Abnahme der Streichschiene t und nachdem die Hohlkerne i mit Hilfe des Handhebels/aus den fertiggeformten Röhren zurückgezogen sind, wird in üblicher Weise durch Druck auf den zweckmäßig mit einer Trittplatte versehenen zweiarmigen Hebel q der die Stützarme m führende Rahmen η gehoben, so daß die auf den Gabeln ν der Stützarme m ruhenden Halbzylinderbleche s mit den Drainröhren über den Scheidewänden r freiliegen. Die Unterlagsbleche s mit den Drainröhren können dann ohne weiteres dem Trockenplatz zugeführt werden. Durch Vorschieben der Kerne i und Niederführen der Gabeln ν wird die Maschine nach Einlegen frischer Halbzylinderbleche s von neuem betriebsfertig. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Formmaschine zum Formen von1 Drainröhren in liegender Stellung, bei welcher die untere Hälfte der Röhren durch Ausfüllen des zwischen den Unterlagsplatten und den seitlich aus der Form herausziehbaren Lochkernen vorhandenen Ringraumes, die obere dagegen durch Abstreichen mit einer Streichschablone gebildet wird, gekennzeichnet durch eine Reihe nebeneinander liegender halbzylinderförmiger, mit Unterlagsblechen (s) bedeckter Platten (I), durch welche die untere Hälfte der Röhrenform gebildet wird, und welche etwa in Höhe der Mittelachse der Lochkerne (i) durch Schienen fr), miteinander verbunden sind, die der Streichschablone (t) als Führung dienen.
2. Drainröhrenformmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushebestangen (m) an ihrem oberen Ende zu Stützgabeln (v) ausgebildet sind, auf welchen die Unterlagsbleche (s) unmittelbar aufruhen und welche zwecks Ausstoßens der auf den Unterlagsblechen (s) liegenden fertigen Röhren durch die Platten (I) hindurchtreten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Gedruckt in der REicHsDRÜCKEREi.
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