DE856352C - Fensterrahmen, insbesondere Blendrahmen - Google Patents

Fensterrahmen, insbesondere Blendrahmen

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Publication number
DE856352C
DE856352C DESCH6530A DESC006530A DE856352C DE 856352 C DE856352 C DE 856352C DE SCH6530 A DESCH6530 A DE SCH6530A DE SC006530 A DESC006530 A DE SC006530A DE 856352 C DE856352 C DE 856352C
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DE
Germany
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window frame
window frames
window
sill
water
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Expired
Application number
DESCH6530A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Schmitz
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/14Measures for draining-off condensed water or water leaking-in frame members for draining off condensation water, throats at the bottom of a sash

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Fensterrahmen, insbesondere Blendrahmen
    Die Ertin-lung betrifft eine neuartige Ausbildung
    von Fensterrahmen, insbesondere von Blendrahmen
    aus 1-lolz.
    Die lüslieri-@@e;i Konstruktionen an Fenster-
    rahmen, iiisliesi>nclere von Blendrahmenfenstern,
    lassen da: Kondenswasser vom Fensterglas über
    die S1>rosseii und rlas lZahinenprofil nach unten ab--
    tropfen. w(J)ei es auf die darunterliegenden Pro-
    file lizw. auf die Fensterbank tropft und gegen
    die Gardinen spritzt. l)ei Fenstern mit Sprossen-
    tcilung gelangt somit nur ein Bruchteil des Kon-
    denswas;ers iii die unterhalb des Rahmens meist
    angeordnete Sammelrinne, wobei die Gardinen und
    die hensterhatik, je nach der Witterung, fast
    st:indig feucht sind und sich in jedem Falle ein
    Niederschlag von Kondenswasser in den Fugen und
    E -en an> ammelt, die all sich schon besonders
    ck
    fäulnisgefiihrdet sind.
    Von der Sammelrinne ist dann meist ein Abflußr<ihrchen nach außen geführt, das häufig in der \litte angebracht ist und nur dann Wasser abführen kann. wenn die Rinne zur Mitte hin mit Gefalle ausgebildet und absolut waagerecht eingebaut w:ire. Dies lä.ßt sich aber meist nicht errichen, so daß das Wasser stehenbleibt. übertritt und auf die Fensterbank läuft; auch ist das Rillenprofil im allgemeinen nicht geeignet, das Wasser schnell abzuführen, da die Rinnensohle zu breit ist und -las \`'asserröhrchen infolge seiner Länge sehr schnell verstopft wird; auch die Reinigung dieses Röhrchens ist schwierig. Bei starkem Windanfall kann durch das Wasserröhrchen vielfach eine bet ächtliche Menge Kaltluft von draußen unmittelr, bar in das Innere der Räume gelangen.
  • Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die an der Innenseite des Fensters angeordneten waagerechten Rahmenprofile und gegebenenfalls auch die Sprossen mit unmittelbar an die Scheibe angrenzenden Vertiefungen, Nuten od.,dgl. versehen sind, die eine Wassersammelrinne bilden und mit einem entlang der Scheibenoberfläche nach unten führenden Abflußkanal ausgerüstet sind. Dabei ist,:es zweckmäßig, die Rahmenprofile an der Unterseite mit einer vorzugsweise kreisbogenförmigen Unterschneidung am Abflußkanal zu versehen.
  • Um eine saubere Abführun g ,des auf diese Weise an der Scheibe gesammelten Kondenswassers sicherzustellen. ist gemäß der weiteren Erfindung im Sohlbankschenkel eine Wassersammelrinne mit nach außen führendem Abflußrohr vorgesehen.
  • Eine weitere Verbesserung ergibt sich dadurch, daß der Sohlbankfries mit einer Deckleiste, vorzugsweise einem Metallprofil, abgedeckt ist, die oder das in eine Nut am Fensterrahmen eingreift und einen dichten Abschluß herstellt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den Fensterrahmen gemäß der Linie 1-I in Abb.4; Abb.2 ist eine Draufsicht auf eine Sprosse gemäß der Linie II-11 in Abb. 4; Abb.3 ist ein Schnitt durch die Sprossen gemäß der Linie I@II,11I in Abb.2; Abb.4 zeigt eine Ansicht des Fensters; Abb. 5 ist ein teilweiser Schnitt durch -den bisher üblichen Fensterrahmen, und Abb.6 ist ein gleichartiger Schnitt durch das erfindungsgemäße Rahmenprofil.
  • Mit i ist der untere Schenkel des Fensterrahmens bezeichnet, der bei a durch eine eingeschnittene Nut eine iWassersammelrinne für das von der Scheibe 3 abfließende Kondenswasser bildet und mit einem Durchflußschlitz 4 versehen ist. Die Sprosse 5 ist mit einer gleichartigen Sammelrinne ,2 und ebenfalls mit einem Durchflußschlitz4 versehen. DasWasser fließt dann unmittelbar an der Scheibenoberfläche entlang in die in der Sohlbank 6 eingeschnittene Sammelrinne 7 und wird dann durch ein kurzes Röhrchen 8 nach außen abgeführt.
  • -Wie zu ersehen ist, mündet ,das Röhrchen 8 nicht unmittelbar an der Fensterbank, so daß ein direkter Windeinfall vermieden ist. Der Sohlbankfries 9 ist mit einem Metallprofil io abgedeckt, das in eine Nut i i am Rahmenprofil eingreift und einen dichten Abschluß herzustellen gestattet. 'Gelangt trotzdem Wasser an ,der Leiste vo vorbei, so muß. es ebenfalls nach innen abfließen und wird durch das Röhrchen 8 nach außen abgeführt. Auf diese Weise bleibt das Holzwerk des Fensterrahmens stets trocken, so daß Beschlagteile nicht rosten, der Anstrich nicht so schnell verwittern und das Holz nicht faulen kann. Außerdem jergibt sich der wesentliche Vorteil, daß sowohl die Sohlbank als auch der untere Rahmenschenkel aus wesentlich schwächeren Holzstärken als bisher hergestellt werden können, da der überstehende, gestrichelt dargestellte Wasserschenkel und der ebenfalls gestrichelt dargestellte starke Sohlbankschenkel entfallen. Ebenso ist die bisher übliche, ebenfalls gestrichelt dar@gestelle Wasserrinne entbehrlich. Wie man erkennt, ist das zugehörige Wasserröhrchen meist sehr schwach geneigt, so daß es nur in geringem Maße wirksam ist. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung ist aus dem Vergleich der Abb. 5 mit der Abb.'6 zu ersehen.' Wird nämlich der Schenkel i mit einem Farbanstrich \-ersehen, so läuft die Farbe vor dem Trocknen entsprechend der Neigung der Oberfläche des Schenkels i nach innen, so daß unmittelbar an der Scheibe nur ein sehr dünner Farbanstrich vorhanden ist, der durch das Kondenswasser leicht zerstört werden und zur Fäulnis des Schenkels führen kann. Gemäß Abb.6 wird aber der Farbanstrich bevorzugt in die Wassersammelrinne 2 fließen und dort einen verstärkten Schutz bilden. Das Wasserröhrchen 8 läßt sich leicht so anordnen, daß es mit der Konstruktionslinie des Rinnenprofils fluchtet und somit ibei etwaiger Verstopfung leicht zu reinigen ist.
  • Wie aus Abb. i zu ersehen ist, liegt die äußere Mündung -des Röhrchens verdeckt, so daß es auch bei stärkstem Windanfall nicht vorkommen kann, daß das Wasser durch den Winddruck in das Innere zurückgetrieben wird, sondern ein Abfluß ständig gesichert ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fensterrahmen, insbesondere Blendrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Innenseite des Fensters angeordneten waagerechten Rahmenprofile und gegebenenfalls auch die Sprossen mit unmittelbar an die Scheibe angrenzenden Vertiefungen, Nuten od. dgl. versehen sind, die eine Wassersammelrinne :bilden -und mit einem entlang der Scheibenoberfläche nach unten führenden Abflußkanal ausgerüstet sind.
  2. 2. Fensterrahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenprofile an der Unterseite mit einer vorzugsweise kreisbogenförmigen Unterschneidung am Abflußkanal versehen sind.
  3. 3. Fensterrahmen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Sohlbankschenkeleine Wassersammelrinne mit nach außen führendem Abflußrohr angeordnet ist.
  4. 4. Fensterrahmen nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, draß der Sohlbankfries mit einer Deckleiste, vorzugsweise einem Metallprofil, abgedeckt ist, die oder das in eine Nut am Fensterrahmen eingreift und einen dichten Abschluß herstellt.
DESCH6530A 1951-05-05 1951-05-05 Fensterrahmen, insbesondere Blendrahmen Expired DE856352C (de)

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DE856352C true DE856352C (de) 1952-11-20

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