DE85577C - - Google Patents

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DE85577C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/18Lighters with solid fuel
    • F23Q2/24Lighters with solid fuel ignition pills or strips with inflammable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Zündvorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung in vergröfsertem Mafsstabe in Fig. 1 im Längsschnitt gezeigt, bei welcher eine Pille bis an das Reibblech hochgenommen ist, und in Fig. 2 ist der Stempel heruntergezogen. Fig. 3 ist ein Grundrifs zu Fig. 1.
α ist ein runder Behälter mit dem Trichter b und dem cylindrischen Ansätze c. In diesem Ansätze bewegt sich ein Stempel d mit dem Ansätze d1, der den Hub begrenzt und als Anlage für die den Stempel immer hochhaltende Feder e dient. In dem Stempel d wird ein zweiter Stempel f geführt, dessen Bundy1 den Stempel f mitnimmt, wenn er mittelst des Knopfes f'2 nach unten gezogen wird. Das Gefäfs ist mit einem Deckel g verschlossen^ dessen über dem Stempel befindliche OefFnung mit einer Platte verschlossen ist. Diese hat eine OefFnung mit vorstehenden Spitzen, durch welche die Pillen beim Durchtreiben entzündet werden. Damit der Stempel Führung bekommt, wenn er hochgeht, ist in dem Deckel g ein unten kegelig aufgebördeltes Röhrchen g1 angebracht.
Man hat bisher schon mehrfach versucht, mittelst eines Stempels eine Zündpille aus einem trichterförmigen Gefäfse hochzuheben und durch ein Reibblech zu treiben, allein diese Einrichtungen waren nicht brauchbar wegen falscher Einrichtung des Stempels. Man machte nämlich bisher den Stempel massiv mit einer kleinen Höhlung an der Spitze, in welche sich die Pille hineinlegte. Stöfst man nun mit einem solchen Stempel die Pille hoch, so bleibt ein Theil der abgebrannten Pille auf dem Stempel. Einmal wird dadurch sofort die Höhlung zugestopft und andererseits werden die Pillen im Gefäfse durch die unter dem Reibbleche brennende Pille entzündet und explodiren.
Hier wird dagegen als Stempel zunächst ein Röhrchen genommen, dessen lichte Oeffnung etwas kleiner ist als der Durchmesser der Pille, so dafs diese sich auf das Röhrchen fest auflegen kann. Das Röhrchen trägt zunächst die Pille bis dicht . unter die Reibfläche, so dafs die Pille festliegt, und wenn man des Feuers bedarf, drückt man den inneren Stempel hoch, der dann die Pille ganz durch die Reibfläche stöfst, so dafs sie oberhalb derselben abbrennt.
Auf diese Weise erhält man einen Stempel, der mit Sicherheit jedesmal eine Pille hochhebt, und ein ganz ungefährliches Feuerzeug, da die Pillen aufserhalb des Behälters abbrennen.
Diese Zündvorrichtung wird hauptsächlich zum Anzünden von Lampen und Feuerzeugen benutzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Zündvorrichtung für Lampen, Feuerzeuge und dergl, bestehend aus einem Behälter a mit kegeligem Boden, aus welchem ein Stempel d, bestehend aus einem Rohr, eine der in dem Behälter vorhandenen Pillen beim Herunterziehen aufnimmt und beim Hochschieben an die Reibplatte bringt, durch welche dann der in dem Rohrstempel angeordnete zweite Stempel f durch einen nochmaligen Druck die Pille treibt und entzündet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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