CH632589A5 - Uebungs-handgranate. - Google Patents

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CH632589A5
CH632589A5 CH921678A CH921678A CH632589A5 CH 632589 A5 CH632589 A5 CH 632589A5 CH 921678 A CH921678 A CH 921678A CH 921678 A CH921678 A CH 921678A CH 632589 A5 CH632589 A5 CH 632589A5
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CH
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tube
plastic
plastic tube
charge
metal
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Application number
CH921678A
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Inventor
Hans Assmann
Original Assignee
Oregon Ets Patentverwertung
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/12Projectiles or missiles
    • F42B8/26Hand grenades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Übungs-Handgranate neren Metallrohres anpasst.
mit einem am Zünderkopf gelenkig eingehängten, abwerfbaren 35 Die äussere Metallhülse zum Festhalten des Kunststoffroh-
Bügel, einem an diesem Bügel unter Federspannung ausge- res kann aus billigem Material hergestellt werden, beispielswei-
schwenkt anliegenden Schlaghammer und einem in dem Zün- se kann es sich um eine Aluminiumhülse handeln. Wird diese derkopf eingeschraubten rohrförmigen Ladungsträger, welcher gleich lang gemacht wie das Kunststoffrohr selbst, so ist eindeu-
eine vom Schlaghammer über eine Zündkapsel zündbare Ver- tig sichergestellt, dass die Entladung nur durch das von der zögerungsladung und einen von dieser zündbaren Knallsatz ent- 40 Kunststoffmembran verschlossene Ende des Kunststoffrohres hält. erfolgen kann.
Bei derartigen Übungs-Granaten soll die Funktion des Zün- Die Anordnung der Kunststoffmembran ganz nahe dem Enders einer scharfen Handgranate möglichst wirklichkeitsgetreu de der Metallhülse verhindert, dass der Knallsatz zusätzlich vernachgeahmt werden, jedoch so, dass beim Zünden des Knallsat- dämmt wird, was zu einer ungewünschten Erhöhung der Explo-zes keine gefährlichen Splitter und überhaupt keine Teilchen 45 sivleistung führen würde.
entstehen, die mehr als 1 bis 1,5 m weit weggeschleudert wer- Durch die erfindungsgemässe Ausbildung einer Übungsgraden. Die Übungs-Handgranate unterscheidet sich von der nate ist insgesamt in hervorragender Weise gewährleistet, dass scharfen Handgranate also im wesentlichen dadurch, dass der nicht nur Abwurf und Explosion der Granate wirklichkeitsnah Ladungsträger statt Detonator und Übertragungsladungen nur erfolgen, sondern auch, dass die Explosion des Knallsatzes völ-einen Knallsatz enthält, und dass der Splitterträger durch einen 50 lig ungefährlich verläuft.
unten offenen Gusskörper von gleicher Form und gleichem Ge- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anschliessend wicht ausgetauscht ist. an Hand der Zeichnimg erläutert.
Bei einer Übungs-Handgranate der eingangs beschriebenen Dabei zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Übungs-
Art (vgl. AT-PS 323 608) ist vorgesehen, dass der Knallsatz in Handgranate,
einem rohrförmigen Ladungsträger untergebracht und mit 55 Figur 2 und 3 sind vergrösserte Ausschnitte, welche den den einem näpfchenförmigen Kunststoffkörper verdämmt ist, wel- Knallsatz enthaltenden Teil des Ladungsträgers vor und nach eher mit seinem zylindrischen Rand am Ladungsträger auf einer der Explosion zeigen.
Bördelung od.dgl. aufsitzt. Eine derartige Halterung für den Die Übungs-Handgranate nach Fig. 1 besteht aus einem
Knallsatz ist nicht nur in der Herstellung aufwendig, sondern sie unten offenen nicht splitternden Granatenkörper 1 und aus kann auch nicht mit hinreichender Sicherheit verhindern, dass 60 einem Übungszünder. Dieser umfasst einen Zünderkopf 2 mit der ganze näpfchenförmige Kunststoffkörper aus seiner Veran- einem Bügel 4, gegen den unter der Wirkung einer Feder 3 ein kerung gerissen und herausgeschleudert wird, auch wenn Soll- Schlaghammer 6 drückt. Eine Schutzhaube 5 verhindert, dass bruchstellen in dessen Boden vorgesehen sind. sich der Bügel 4 vor dem Ausziehen des Splintes 7 mittels des
Aufgabe der Erfindung ist es somit in erster Linie, zu ver- Ausziehringes überschlägt und damit den Schlaghammer 6 freihindern, dass bei der Zündung des Knallsatzes grössere Teile 65 gibt.
des Ladungsträgers für den Knallsatz die Granate verlassen. Der in den Zünderkopf 2 mittels eines Gewindes 12 einge-
Zudem soll eine möglichst einfache und billige Art der Herstel- schraubte Ladungsträger umfasst eine Zündpille 11, auf welche lung des vorgeschlagenen Ladungsträgers möglich sein. Diese mehrere Verzögerungsladungen 13 folgen, die in einem Metall-
3
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rohr 10 angeordnet sind, welches mit Ringnuten 9 versehen ist. Der aus einer Pulverladung von beispielsweise 0,3 g bestehende Knallsatz 14 befindet sich in einem Kunststoffrohr 15, das mit einer Abschlussmembran 16 in einem Stück, beispielsweise durch Spritzgiessen, hergestellt ist. Das Kunststoffrohr 15 ist mit den übrigen Teilen des Ladungsträgers dadurch befestigt, dass es durch eine aus Aluminium bestehende Metallhülse 17 auf das Metallrohr 10 geklemmt ist.
Fig. 2 zeigt deutlicher die Ausbildung des Kunststoffrohres 15 samt Abschlussmembran 16 und dessen Befestigung auf dem Metallrohr 10. Ein Übereinanderschieben der Rohre 10,15 und 17 genügt überraschenderweise zur Herstellung einer dem Explosionsdruck widerstehenden Verbindung, da, wie aus Fig. 3 hervorgeht, während des Abbrennens der Verzögerungsladungen 13 das Kunststoffrohr 15 so weit aufgeweicht wird, dass es unter dem Druck der sich in dieser kurzen Zeit nur wenig auf-5 weitenden Metallhülse 17 in die Ringnuten 9 eindringt und dadurch optimal festgehalten wird.
Beim Aufreissen der Abschlussmembran 16, das von der Spitze her erfolgt und durch insbesondere sternförmige Einprä-gungen vorbereitet werden kann, wird nur der Spitzenbereich io der Membran pulverisiert und ausgestossen, während der Randbereich durch die Art der Herstellung dauernd mit dem Kunststoff rohr 15 verbunden bleibt.
C
1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

  1. 632 589 2
    PATENTANSPRÜCHE Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der als
    1. Übungs-Handgranate mit einem am Zünderkopf gelenkig Kunststoffrohr mit einstückig angeformter Abschlussmembran eingehängten, abwerfbaren Bügel, einem an diesem Bügel unter ausgebildete, den Knallsatz aufnehmende Teil des Ladungsträ-Federspannung ausgeschwenkt anliegenden Schlaghammer und gers mit seinem oberen Rand über den die Verzögerungsladung einem in dem Zünderkopf eingeschraubten rohrförmigen La- 5 enthaltenden, als Metallrohr ausgebildeten Teil des Ladungsträ-dungsträger, welcher eine vom Schlaghammer über eine Zünd- gers geschoben und auf diesem durch eine über das Kunststoffkapsel zündbare Verzögerungsladung und einen von dieser rohr geschobene Metallhülse festgehalten ist.
    zündbaren Knallsatz enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Einerseits wird also vorgeschlagen, den Behälter für den als Kunststoffrohr (15) mit einstückig angeformter Abschluss- Knallsatz samt dessen Boden aus einem Stück zu fertigen, so-
    membran (16) ausgebildete, den Knallsatz (14) aufnehmende îodass der Rand des Bodens bei der Explosion praktisch nicht
    Teil des Ladungsträgers mit seinem oberen Rand über den die abgerissen werden kann, was insbesondere dann gänzlich ausge-
    Verzögerungsladung (13) enthaltenden, als Metallrohr (10) schlössen wird, wenn die Abschlussmembran wie die Spitze ei-
    ausgebildeten Teil des Ladungsträgers geschoben und auf die- ner Platzpatrone ausgebildet wird, also ogival zusammenläuft,
    sem durch eine über das Kunststoffrohr (15) geschobene Me- Das Aufplatzen der ogival ausgebildeten Membran kann dabei tallhülse (17) festgehalten ist. 15 überdies durch die Anordnimg von Sollbruchstellen erleichtert
  2. 2. Übungs-Handgranate nach Anspruch 1, dadurch gekenn- werden.
    zeichnet, dass das die Verzögerungsladung (13) enthaltende Andererseits stellen die erfindungsgemäss vorgeschlagenen
    Metallrohr (10) in dem vom Kunststoffrohr (15) überdeckten Massnahmen sicher, dass mm nicht der den Knallsatz aufneh-
    Bereich Ringnuten (9) aufweist. mende Teil des Ladungsträgers als Ganzes aus der Granate ge-
  3. 3. Übungs-Handgranate nach Anspruch 1 oder 2, dadurch 20 schössen wird, indem der obere Teil des den Knallsatz enthal-gekennzeichnet, dass die Metallhülse (17) aus Aluminium be- tenden Kunststoffrohres durch eine einfache aber äusserst si-steht und mindestens angenähert gleich lang ist wie das Kunst- chere Verbindung an dem in den Zünderkopf eingeschraubten stoffrohr (15). Teil des Ladungsträgers befestigt wird. Die Festigkeit dieser
  4. 4. Übungs-Handgranate nach einem der Ansprüche 1 bis 3, Verbindung beruht darauf, dass während des Abbrennens der dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussmembran (16) ogi- 25 Verzögerungsladung, das etwa 4 sec in Anspruch nimmt, das die val zusammenläuft. Verzögerungsladung umgebende Metallrohr stark erhitzt wird,
  5. 5. Übungs-Handgranate nach einem der Ansprüche 1 bis 4, so dass das aufgeschobene Kunststoffrohr anschmilzt und von dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussmembran (16) am der darübergeschobenen Metallhülse mit grosser Kraft zusam-Ende des Kunststoffrohres (15) angeordnet ist. mengepresst wird. Sind beispielsweise in dem inneren Metall-
    30 rohr Ringnuten oder ähnliche Vertiefungen vorgesehen, so wird die während des Erhitzens hergestellte Verbindung mit dem ursprünglich glatten Kunststoffrohr überdies auch noch formschlüssig, da sich das Kunststoffrohr den Unebenheiten des in-
CH921678A 1977-09-07 1978-09-01 Uebungs-handgranate. CH632589A5 (de)

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AT642077A AT351971B (de) 1977-09-07 1977-09-07 Uebungs-handgranate

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GR65345B (en) 1980-08-18
SG20684G (en) 1985-06-07
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