DE56801C - Schlagfeuerzeug mit selbstthätiger Zündung - Google Patents
Schlagfeuerzeug mit selbstthätiger ZündungInfo
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- DE56801C DE56801C DENDAT56801D DE56801DA DE56801C DE 56801 C DE56801 C DE 56801C DE NDAT56801 D DENDAT56801 D DE NDAT56801D DE 56801D A DE56801D A DE 56801DA DE 56801 C DE56801 C DE 56801C
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- Germany
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- disk
- lighter
- squibs
- disc
- automatic ignition
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/18—Lighters with solid fuel
- F23Q2/24—Lighters with solid fuel ignition pills or strips with inflammable parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Meine Erfindung behandelt eine Neuerung an dem durch Patent No. 52688 geschützten
Schlagfeuerzeug, bei welchem die Zündpillenscheibe auf beiden Seiten mit Zündpillen besetzt
ist.
Fig. ι ist eine Ansicht des Feuerzeuges in geöffnetem Zustande.
Fig. 2 ist eine Oberansicht desselben mit abgenommenem Deckel, während
Fig. 3 die Zündpillenscheibe in Endansicht darstellt. A und B sind die beiden durch
Gelenke C verbundenen Hälften des Feuerzeuges und' D der durch Gelenke E an dem
Theil B angebrachte Deckel.
Das Feuerzeug nimmt, um auch als Taschenlaterne verwendbar zu sein, den Behälter F für
die Brennflüssigkeit auf,, durch dessen Deckel G die Dochtscheide H für den Docht K läuft,
der durch die gezündete Pille angezündet wird.
Die Zündvorrichtung besteht aus einer Scheibe L von passendem Stoff mit einem
Pillenkranz M auf jeder Seite der Scheibe, zweckmäfsig nahe dem Stande derselben. Der
Scheibenträger, auf welchem die Zündscheibe L befestigt ist, b.esteht aus der Scheibe JV und
dem Zapfen O, welcher mit dem Gehäusetheil
B verbunden ist oder durch denselben hindurchragt. Mit der Scheibe JV ist ein Sperrrad
P derart verbunden, dafs sich beide zusammen auf dem Zapfen O drehen. Die Zündpillen
sind so'angeordnet, dafs ihre Entfernung von einander mit der Verzahnung des Sperrrades
übereinstimmt und eine Zündpille bei jeder Bewegung dem Reiber dargeboten wird. Diese Zündpillen werden durch einen zweckmäfsig
gebogenen Reiber R aus federndem Metall gezündet, dessen eines Ende mit dem
Behälter F verbunden und dessen oberes freies Ende mit der Zündscheibe L und den Zündpillen
in Berührung kommt, wenn das Gehäuse geschlossen ist. Die Drehung der ScheibeL
wird durch die federnde, an dem Druckknopf T befestigte Klinke S bewirkt, die mit der Verzahnung
des Sperrrades P in Eingriff steht, dessen Drehung in entgegengesetzter Richtung
durch die Feder U verhindert wird. Die Zündung erfolgt beim Oeffhen des unter Wirkung
der Feder V stehenden Deckels D beim Eindrücken der Haltefeder W mittelst des
Knopfes T.
Die Verbindung der Trägerscheibe JV mit der auf den Zapfen O aufsteckbaren Zündpillenscheibe
L erfolgt durch federnde Finger X der ersteren, die gekrümmt und entgegengesetzt
gerichtet sind und durch Löcher der Pillenscheibe treten. Beim Einsetzen der Zündscheibe
L ist es nothwendig, dieselbe in der Richtung der Trägerscheibe nach unten zu
drücken, bis der Zapfen O durch die mittlere Oeffnung tritt, worauf die Scheibe langsam
angedrückt wird, bis die federnden Finger X durch die Oeffnungen derselben getreten sind.
Nun wird der Zündscheibe L eine geringe Drehung gegeben, so dafs die Finger X noch
weiter durch die Oeffnung fassen und die
Pillenscheibe fest gegen die Trägerscheibe N andrücken. Indem die Scheibe L mit Pillen
auf jeder Seite versehen wird und man die Scheibe so herstellt, dafs dieselbe auf dem
Träger umgekehrt und fest in jeder Lage gehalten werden kann, erreicht man, dafs die
Pillen durch dieselbe Vorrichtung entzündet werden.
Eine'weitere Abänderung besteht in der Anbringung des Behälters .F mit Gelenkdeckel und
einem Docht, welcher so durch den Deckel läuft, dafs derselbe in unmittelbarer Nähe der
Zündvorrichtung sich befindet und bei geschlossenem Feuerzeug durch die Flamme der
Pille gezündet wird.
Claims (2)
1. Ein Schlagfeuerzeug der durch das Patent No. 52688 geschützten Art, insofern die
Scheibe (I) daselbst auf beiden Seiten mit Zündpillen besetzt ist, damit, wenn die
Zündpillen auf der einen Seite verbraucht sind, die Scheibe umgekehrt werden kann,
um die Zündpillen auf der anderen Seite zu verbrauchen.
2. In Verbindung mit dem im Patent No. 52688 geschützten, sowie der im Anspruch 1. genannten
Neuerung versehenem Schlagfeuerzeug eine Lampe F, deren Docht K bei
geschlossenem Feuerzeug durch die entzündete Pille in Brand gesetzt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56801C true DE56801C (de) |
Family
ID=331214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56801D Expired - Lifetime DE56801C (de) | Schlagfeuerzeug mit selbstthätiger Zündung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56801C (de) |
-
0
- DE DENDAT56801D patent/DE56801C/de not_active Expired - Lifetime
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