DE855609C - Spinner, insbesondere Fluegelspinner fuer Umspinnmaschinen - Google Patents

Spinner, insbesondere Fluegelspinner fuer Umspinnmaschinen

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Publication number
DE855609C
DE855609C DER6256A DER0006256A DE855609C DE 855609 C DE855609 C DE 855609C DE R6256 A DER6256 A DE R6256A DE R0006256 A DER0006256 A DE R0006256A DE 855609 C DE855609 C DE 855609C
Authority
DE
Germany
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spinners
spinner
pot
spinning machines
bearing
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Expired
Application number
DER6256A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Garritzen
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P F REINSHAGEN FA
Original Assignee
P F REINSHAGEN FA
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/36Cored or coated yarns or threads
    • D02G3/362Cored or coated yarns or threads using hollow spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Spinner, insbesondere Flügelspinner für Umspinnmaschinen
    Es sind Spinner bekannt, bei denen die Lagerung
    der Spinnspindel ganz oder teilweise oberhalb der
    I3efestigungsehene des Spinners liegt. Dadurch
    kommt dessen Schwerpunkt hoch über ,der Befesti-
    gungsstelle zu liegen, und gleichzeitig ist ein langer
    Hebel gegtlxn, der durch unachtsames Anstoßen
    leicht ein Verbiegen oder Verkanten der Spindel
    lier\-orrüft. Ferner tritt bei nicht genau festsitzen-
    den Lagern ein Schlagen auf, das zunimmt, je
    weiter d;@r Scli\\erl)unkt von der Befestigungsstelle
    entfernt ist. Di,:se Fehler wirken sich auf die mit
    hoher Drehzahl unilaufenden (ungefähr 6ooo U/min)
    Spinner besonders stark aus, wodurch Un-
    gl-eichheit im Lauf, Beschädigung des Fadengutes
    sowie unter Umständen ein Bruch der Spindel auf-
    treten kann.
    Die Erfindung sucht diese:ii Mängeln abzuhelfen,
    indem sie eine Ausführung schafft, deren Schwer-
    punkt unter oder unmittelbar in der Nähe der Befestigungsebene liegt. Dieses ist im wesentlichen dadurch erreicht, draß die Lager der Spinnspindel nicht mehr oberhalb, sondern unterhalb der Befestigungsebene zu lieigen kommen. Fern@e!r ist die mehrfach abgesetzte Spinnspindel so ausgebildet, daß sich ihr größter Durchmesser innerhalb der Lagerstille befindet. De;r Topf zur Aufnahme der Lager ist so ausgeführt, daß sich sein Befestigungsflansch an seinem oberen Ende befindet. Wie ersichtlich, kommt durch diese Maßnahmen der SchNverpunkt oder die Masse des Spinners unmittelbar in die Nähe der Befestigungsstelle zu liegen oder sogar, was noch vorteilhafter ist, bei leichtem Fadengut unterhalb der Befestigunngsstelle. Versuche halsen ergeben, daß bei dieser Lagerung eine Drehzahl bis zu io ooo U/min möglich ist, ohne ein einwandfreies Arbeiten des Spinners zu gefährden. In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und, zwar zeigt Fig. i ehren Spinner im Schnitt mit einfacher Riemenscheibe und Fig. 2 denselben Spinner mit geteilter Riemenscheibe.
  • Der Spinner besteht im wesentlichen aus einer mehrfach abgesetzten Spindel oder Welle 3, die mit ihrem den größten Durchmesser aufweisenden Teil in einem topfförmigen Gehäuse 4 durch zwei Kugellager 5, 6 direhbar gelbalten ist. Das dürr Spule 7 nahehegende Kugellager 5 ist als Loslager ausgebildet, während das andere Lager 6 als Festlager gedacht ist und durch einen den Topf 4 nach unten hin abschließenden Deckel 8 gehalten wird. Nach der Spulenseite zu ist der Topf 4 mit einem Flansch 9 versehen, der zum Befestigen des Topfes 4 in .der Spindelrbank des Spinnmaschinengestelles dient. Ferner ist der Topf 4 an seiner Flanschse-ite 9 durch einen Deckel io verschlossen, in den ein Staubschutzring i i zum staubdichten Abschluß des Topfinneren eingebettet liegt. Zur Schmierung der Kugellager' 5, 6 kann vorzugsweise der ganze Topf 4 mit Fett gefüllt sein.
  • Auf das nach oben aus dem Topf 4 herausragende Ende 3' ddr Welle 3 ist dicht über dem Topfflansch g eine Riernenscheibe 12 gelagert, die mit Festsitz auf die Welle 3, 3' aufgeschoben ist und durch eine Madienschraube 13 gehalten wird. Der dem Topf 4 abgewandte Teil der Riemenscheibe 12 ist zu einem Vierkant 14 abgesetzt, der in ein in der aufgeschobenen Spule 7 befindliches Vierkantloch 15 eingreift und diese so auf Mitdirehen kuppelt. Auf der Spule 7 liegt der Fadenführer 17, der durch eine Scheibe 16 gebremst wird. Auf dem vorderen Ende 3' der Welle 3 sitzt der bekannte Ablaufkopf 18, der mittels eines Kugelschnäppers i9 gehalten ist.
  • Der Einbau des Spinners geschieht folgendermaßen: Zuerst wird das der Spule 7 benachbarte Kugellager 5 auf die Welle 3 aufgeschoben und die «gelle mit dem Kugellager in idenKopf 4 eingeführt. Dann wird das untere Kugellager 6 eingepaßt und der den Topf 4 nach unten verschließende Deckel 8 aufgeschraubt. Alsdann. wird in den Topf 4 das Fett eingeführt und dieser nach der Flanschseite 9 hin staubdicht durch dien Deckel io verschlosssen. Jetzt wird die Riemenscheibe 12 auf die Welle 3' aufgedrückt und durch die Madenschraube 13 gesichert. Der Spinner kann nun in den Tisch der Maschine einbaut werden. Nachdem der Antriebsriemen aufgelegt ist, werden nur noch die leicht auswechselbare Spule 7, der Fadenführer 17, die Bremsscheibe 16 sowie der Ablaufkopf 18 auf dem freien Ende 3' der Welle 3 angebracht, und der Spinner ist gebrauchsfertig.
  • Der Spinner nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem nach Fig. i nur dadurch, daß er mit einer festen, 12, und einer losen Riemenscheibe i9 ausgerüstet ist. Die Festscheibe 12 ist dabei genau wie die Riemenscheibe nach Fig. i gelagert, während die Losscheibe i9 mit einem Kugellager 2o drehbar auf einem Ansatz 21 des den Topf 4 nach oben abschließenden Deckels io angebracht ist. Hierbei ist das Kugellager 2o vorzugsweise mit Preßsitz auf demAnsatz 21 gelagert und gegen Heraustreten aus der Losscheibe i9 durch einen Seegerring 22 gesichert.
  • Wie schon erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung dürr Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind, mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So beschränkt sich die Erfindung nicht nur auf die dargestellten Flügelspinner, sondern kann auch mit Erfolg bei Spinnern anderer Art zur Anwendung kommen. Ferner wäre es möglich, die Riemenscheibe auch unterhalb des Beifestigungsflansches, d. h. unterhalb der Tischplatte der Umspinnmaschine zu lagern. Zu diesem Zweck muß allerdings der Lagertopf so weit ausgebildet sein, daß er die Riemenscheibe umfaßt und daß der Riemen seitlich durch eine Öffnung hindurchtreten scann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spinner, insbesondere Flügelspinner für Umspinnmaschinen, mit Einzelantriebscheibe oder mit Fest- und Losscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (5, 6) der Spinnspindel (3) unborhalb der Befestigungsebene des Spinners angeordnet sind.
  2. 2. Spinner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Befestigung.sflarnsch (9) für den Lagertopf (.4) an dessen oberen Rand befindet.
  3. 3. Spinner nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, d@aß die Spinnspindel (3) innerhalb der Lagerstelle ihren größten Durchmesser aufweist und sich nach dem oberen Ende (3') zu verjüngt.
DER6256A 1951-07-03 1951-07-03 Spinner, insbesondere Fluegelspinner fuer Umspinnmaschinen Expired DE855609C (de)

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DE855609C true DE855609C (de) 1952-11-13

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