DE85541C - - Google Patents

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DE85541C
DE85541C DENDAT85541D DE85541DA DE85541C DE 85541 C DE85541 C DE 85541C DE NDAT85541 D DENDAT85541 D DE NDAT85541D DE 85541D A DE85541D A DE 85541DA DE 85541 C DE85541 C DE 85541C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D61/00Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Ausführungsform des durch Patent Nr. 85222 geschützten Gleisringwagens und bezieht sich auf die Gestaltung des Wagenkastens, sowie auf die Steuerung des Wagens.
Der verbesserte Wagen ist auf beiliegenden Zeichnungen in mehreren Ansichten dargestellt.
Das Vordergestell α des Wagens ist mit dem Hintergestell b durch eine waagrechte Hauptachse c und zwei Nebenachsen d d verbunden, welch letztere einerseits an dem auf dem hinteren Ende der Hauptachse c drehbaren Querstück e, an den Armen ff des Vordergestelles α bezw. an diesem selbst befestigt sind. Der Wagenkasten besteht aus den beiden Theilen g und h, die sich, auf dem Vorderbezw. Hintergestell des Wagens ruhend, unabhängig von einander um die Achse c drehen können. An ihren zusammenstofsenden Enden sind die Wagenkastentheile g und h mit einander verbunden, und zwar ist bei dem in der Zeichnung dargestellten Wagen der hintere Wagenkasten h oben in der Mitte und unten auf beiden Seiten mit gebogenen Schienenstücken oder Schuhen i versehen, welche in entsprechend gestaltete Führungen, m des vorderen Wagenkastens g eingreifen. Der Krümmungsradius der Schuhe i und ihrer Führungen m richtet sich nach ihrem Abstande von der Drehungsachse c. Diese Verbindungsweise des vorderen und hinteren Wagenkastens ist äufserst dauerhaft und beeinträchtigt in keiner Weise die unabhängige Bewegung der beiden Wagentheile.
Die Steuerung erfolgt bei dem vorliegenden Wagen in der Weise, dafs die Vorderrahmen und Hinterrahmen, in welchen die Gleisringe laufen, stets parallel zu einander von einem Handhebel s aus gedreht werden. Der in der Mitte des Wagens angeordnete Handhebel s greift in eine auf der Achse c verschiebbare Gleitmuffe η ein, welche einerseits mit dem auf der rechten Seite des Hintergestelles b gelagerten Winkelhebel 0, andererseits mit dem auf der linken Seite des Vordergestelles α gelagerten Winkelhebel ρ verbunden ist. Erstere Verbindung wird durch einen in das Auge q des Winkelhebels 0 eingreifenden Stift r, letztere durch eine Schubstange t hergestellt, die mit ihrem einen gabelförmigen Ende die Muffe η umfafst, während das andere zu einem Auge ^ ausgebildete Ende mit dem freien Arm des Winkelhebels ρ in Verbindung steht. Der Winkelhebel 0 ist an der Verbindungsstange ν der Hinterrahmen, der Winkelhebel ρ dagegen an der Verbindungsstange f der Vorderrahmen befestigt. Durch Vor- oder Zurückschieben der Gleitmuffe η mittelst des Handhebels s werden durch die Winkelhebel 0 und ρ die Vorder- und Hinterrahmen stets in demselben Sinne gedreht, wodurch die Lenkung des Wagens herbeigeführt wird. Die geschilderte eigenartige Verbindung der Gleitmuffe η mit den Winkelhebeln 0 und ρ ermöglicht die Lenkung
des Wagens auch dann, wenn die beiden Wagentheile sich gegen einander um die Achse c drehen, da hierbei sowohl der Winkelhebel ο mit dem Stift r als auch der Winkelhebel ρ mit dem Auge ^ der Schubstange t stets in Eingriff bleiben.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 85222 geschützten Gleisringwagens, gekennzeichnet durch einen zweitheiligen Wagenkasten, dessen Theile an ihren zusammenstofsenden Enden durch in Führungen gleitende Schuhe. oder ,dergl. mit einander verbunden sind und sich unabhängig von einander um eine waagrechte Achse (c) drehen können.
    2. Eine Ausführungsform des unter 1. ge-, kennzeichneten Gleisringwagens, bei welcher eine mittelst eines Handhebels oder dergl. auf der Achse (c) verschiebbare Gleitmuffe durch zwei diagonal gegenüberliegende, in dem Wagengestell gelagerte Winkelhebel (op) mit den Verbindungsstangen (wv) der Vorder und Hinterrahmen derartig verbunden ist, dafs durch eine Verschiebung der Gleitmuffe die Vorder- und Hinterrahmen stets in demselben Sinne gedreht werden, zu dem Zwecke, den Wagen zu lenken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4239524A (en) * 1979-03-05 1980-12-16 Schering Aktiengesellschaft Thiadiazolyl ureas with herbicidal effect
FR2743005B1 (fr) * 1996-01-03 1998-02-13 Cogema Dispositif de transfert et de melange de produits pulverulents

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DE85222C (de)

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