DE854841C - Bedachung fuer Tankstellen - Google Patents

Bedachung fuer Tankstellen

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DE854841C
DE854841C DEM9269A DEM0009269A DE854841C DE 854841 C DE854841 C DE 854841C DE M9269 A DEM9269 A DE M9269A DE M0009269 A DEM0009269 A DE M0009269A DE 854841 C DE854841 C DE 854841C
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DE
Germany
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roof part
weight
hose
suspension hook
roof
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Expired
Application number
DEM9269A
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English (en)
Inventor
Heinrich Moosburner
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/343Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport
    • E04B1/34305Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport telescopic
    • E04B1/3431Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport telescopic with only one level of nesting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Bedachung für Tankstellen Bei Tankstellen, die sich auf dem Gehsteig neben der Straße befinden, besteht das Bedürfnis nach einer Bedachung, die während des Tankvorganges das tankende Fahrzeug bzw. die Bedienungspersonen (Tankwart und Kunden) schützt, die aber den Straßenverkehr nicht dadurch stört, daß sie über die Straße auslädt. Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Bedachung erfindungsgemäß mit einem ausziehbaren Dachteil zum Schutze des tankenden Fahrzeuges und der Bedienungspersonen versehen, vorzugsweise in Verbindung mit einer Vorrichtung, welche diesen Dachteil nach Beendigung des Tankvorganges selbsttätig wieder einzieht. Fährt ein Fahrzeug an der Tankstelle zum Tanken vor, so wird der bewegliche Dachteil in die ausgezogene Stellung über das Fahrzeug gebracht; nach Beendigung des Tankvorganges kehrt er in die Ruhelage selbsttätig zurück, so daß der Tankwart das Einziehen des Dachteiles in diese Lage nicht vergessen kann. Die Auslösung der Einziehbewegung erfolgt in Abhängigkeit von der Aufhängung des Tankschlauches an seinem Ruheort. Als Antriebskraft zum Einziehen des Dachteiles dient ein Gewicht oder eine Feder. In diesem Falle ist der Aufhängehaken des Tankschlauches als Halteklinke für den ausgezogenen gewichts- oder federbelasteten Dachteil ausgebildet, derart, daB diese Klinke beim Einhängen des Schlauches auslöst und den Dachteil der Wirkung der Rückholkraft (Feder oder Gewicht) freigibt.
  • Als Antrieb zum Einziehen des beweglichen Dachteiles kann aber auch ein Elektromotor Verwendung finden. In diesem Falle ist der Aufhängehaken des Tankschlauches als Schaltkontakt ausgebildet, der beim Einhängen des Schlauches den Stromkreis eines den. Dachteil einziehenden Elektromotors schließt. Das öffnen dieses Stromkreises erfolgt zwangsläufig in dem Augenblick, in welchem der Dachteil in die eingezogene Ruhelage zurückgegangen ist.
  • Um zu verhindern, daß in unbewachten Zeitperioden, insbesondere also während der Nacht, der bewegliche Dachteil von Unbefugten in die ausgezogene Stellung übergeführt werden kann und iw dieser Stellung verbleibt, ist der in der verschließbaren Tanksäule angeordnete Aufhängehaken für den Tankschlauch mit dem außerhalb angeordneten, als Halteklinke ausgebildeten Aufhängehaken derart gekuppelt, das letzterer in Ruhelage bleibt, solange ersterer von dem Tankschlauch belastet ist. Unter Ruhelage ist diejenige Lage zu verstehen, in welcher die Klinke den beweglichen Dachteil in der ausgezogenen Stellung nicht arretiert, so daß der Dachteil, wenn er in diese Stellung übergeführt wurde, sofort wieder in die Ruhelage zurückkehrt.
  • Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel, und zwar Fig. i die Bedachung in Ruhelage, also bei eingezogenem beweglichen Dachteil, Fig. 2 die Bedachung in Arbeitsstellung, also bei ausgezogenem beweglichen Dachteil.
  • Auf einer Trägersäule i ruht ein flaches Dach 2, unter welchem sich die Tanksäule 3 befindet. Unterhalb des ortsfesten Daches 2 ist ausziehbar ein zusätzlicher beweglicher Dachteil 4 geführt, und zwar zweckmäßig mittels Laufrollen 5 in U-Schienen, die einen Bestandteil des ortsfesten Dachgerüstes bilden. Am vorderen Ende des ausziehbaren Dachteiles 4.greift ein Gelenkhebelgestänge 6, 7 an. Die Gelenkstange 6 ist bei 8 an den ausziehbaren Dachteil 4 angelenkt; die beiden Stangen 6 und 7 sind durch ein Gelenk 9 miteinander verbunden; die Stange 7 ist bei io an der Trägersäule i angelenkt. Mit der Gelenkstange 7 fest verbunden ist ein Hebel i i, der ein Belastungsgewicht 12 trägt. Letzteres ist zweckmäßig auf dem Arm i i verstellbar und feststellbar. Die Verlängerung 7' der Stange 7 über die Anlenkachse 1o hinaus dient als Handgriff. -Mit der Stange 7 fest verbunden ist ferner ein kürzerer Hebel 13, der mit einer Halteklinke 14 in Wechselwirkung arbeitet. Letztere ist von dem Aufhängehaken 15 des Tankschlauches getragen. Der Aufhängehaken 15 steht unter dem Einfluß einer nichtgezeichneten Feder oder Gewichtsbelastung, die den Aufhängehaken in der Stellung hält, in welcher die Klinke 14 den Hebel 13 fängt (Fig. 2), wenn dieser aus der Stellung der Fig. i in die Stellung der Fig. 2 verschwenkt wird. Diese Stellung nimmt der Aufhängehaken 15 ein, wenn der Tankschlauch abgehängt ist.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Fährt an der auf dem Gehsteig dicht neben der Straße stehenden Tankstelle ein Fahrzeug vor, so bewegt der Tankwart den ausziehbaren Dachteil 4 aus der Stellung der Fig. i in die Stellung der Fig. 2 dadurch, daß er den Griff 7' faßt und, nachdem er den Tankschlauch aus dem Haken 15 genommen hat; die Stange 7 um die Anlenkachse io entgegen dem Uhrzeigersinn so lange verschwenkt, bis der Hebel 13 hinter die Klinke 14 einrastet (Stellung Fig. 2), wobei über die Gelenkstange. 6 der Dachteil 4 ausgezogen wird und nunmehr das vorgefahrene Fahrzeug und die Bedienungspersonen schützt. Ist der Tankvorgang beendet, so hängt der Tankwart den Tankschlauch an dem Aufhängehaken 15 wieder ein, was bewirkt, daß dieser Haken zusammen mit der Halteklinke 14 soweit entgegen dem Uhrzeigersinn aus der Stellung der Fig. 2 ausschwenkt" daß die Klinke 14 den Hebel 13 freigibt und das Gewicht 12 aus der Stellung der Fig. 2 in die Stellung der Fig. i zurückschwenken kann, wobei der ausziehbare Dachteil 4 aus der ausgezogenen Stellung in die eingezogene Stellung (Fig. i) zurückgeht.
  • In der absperrbaren Tanksäule 3 befindet sich ein Aufhängehaken 16 für den Tankschlauch. Dieser Aufhängehaken ist durch eine Gelenkstange 17 Mit der Klinke 14 des außerhalb der Tanksäule 3 liegenden Aufhängehakens 15 derart gekuppelt, daß, wenn der Tankschlauch auf dem Haken 16 liegt, die Klinke 14 eine Stellung einnimmt, in der sie den Hebelarm 13 nicht hintergreifen kann. Der Zweck dieser Maßnahme ist, zu verhindern, daß während unbewachter Zeitperioden, insbesondere während der Nacht, der ausziehbare Dachteil 4 von Unbefugten in die ausgezogene Stellung übergeführt werden kann und in dieser Stellung verbleibt. Die Teile 13, 14 und 17 sind zweckmäßig in einem Gehäuse, für Unbefugte unzugänglich, gekapselt.
  • An Stelle des Gewichtes 12 könnte auch eine die Einziehbewegung des Dachteiles 4 bewerkstelligende Feder vorgesehen sein. Der Antrieb des beweglichen Dachteiles .4 könnte aber auch elektromotorisch erfolgen, in der Weise, daß der Aufhängehaken 15 als Schaltkontakt ausgebildet ist, der beim Aufhängen des Tankschlauches den Stromkreis eines das Einziehen des Dachteiles 4 bewirkenden Elektromotors schließt. Das Öffnen dieses Stromkreises erfolgt zwangsläufig nach Rückkehr des Dachteiles 4 in die Ruhelage.
  • Bei dem gezeichneten und beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Dachteil 4 von Hand ausgezogen. Auch diese Ausziehbewegung könnte elektromotorisch stattfinden, etwa in der Weise, daß beim Abheben des Tankschlauches von dem Aufhängehaken 15 selbsttätig ein Kontakt im Stromkreis eines Elektromotors geschlossen wird, der, wenn der bewegliche Dachteil 4 die ausgezogene Stellung erreicht hat, selbsttätig wieder abgeschaltet wird.
  • Die Endstellungen des ausziehbaren Dachteiles sind durch Pufferanschläge, z. B. Gummipuffer, festgelegt.
  • Der ausziehbare Dachteil kann auch an einem Gebäude angebracht sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bedachung für Tankstellen, gekennzeichnet durch einen ausziehbaren Dachteil zum Schutz des tankenden Fahrzeuges und der Bedienungs- Personen, zweckmäßig in Verbindung mit einer Vorrichtung, «-elche diesen Dachteil nach Beendigung des Tankvorganges selbsttätig wieder einzieht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung der Einzieh-1>ewegung in Abhängigkeit von der Aufhängung des Tankschlauches an seinem Ruheort erfolgt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und ?, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebskraft zum Einziehen des Dachteiles ein Gewicht oder eine Feder dient. .4. 1?iiiriclitnng nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, ((aß als Antriebskraft zum Einziehen des Dachteiles ein Elektromotor dient. Einrichtung nach Anspruch r bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhängehaken des Tankschlauches als Halteklinke für den ausgezogenen, gewichts- oder federbelasteten Dachteil ausgebildet ist, derart, daß er diese Klinke beim Hinhängen des Schlauches auslöst und den Dachteil der Wirkung der Rückholkraft (Gewicht oder Feder) freigibt. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhängehaken des Tankschlauches als ein Schaltkontakt ausgebildet ist, der beim Einhängen des Schlauches den Stromkreis eines den Dachteil einziehenden Elektromotors schließt. . Einrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der verschließbaren Tanksäule angeordneter Aufhängehaken mit dein außerhalb angeordneten, als Halteklinke ausgebildeten Aufhängehaken derart gekuppelt ist, daß letzterer in Ruhelage bleibt, solange ersterer von dem Tankschlauch belastet ist. B. Einrichtung nach Anspruch i bis 7, dadui:cli gekennzeichnet, daß der ausziehbare Dachteil Tiber ein mit einem Belastungsgewicht versehenes Gelenkhebelgestänge derart an dem Trägergerüst des Daches angelenkt ist, daß er bei Hochschwenken des Gewichtes ausgezogen und in dieser Stellung durch die einfallende Halteklinke arretiert, bei Auslösung der letzteren hingegen durch das zurückschwingende Gewicht eingezogen wird. cg. Einrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausziehen des Dachteiles von Hand, motorisch oder durch Gewichts- oder Federkraft, zweckmäßig in Abhängigkeit von dem Ausheben des Schlauches aus dem Aufhängehaken erfolgt.
DEM9269A 1951-04-22 1951-04-22 Bedachung fuer Tankstellen Expired DE854841C (de)

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