DE854530C - Lastwechselvorrichtung bei Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen - Google Patents

Lastwechselvorrichtung bei Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen

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DE854530C
DE854530C DES9076D DES0009076D DE854530C DE 854530 C DE854530 C DE 854530C DE S9076 D DES9076 D DE S9076D DE S0009076 D DES0009076 D DE S0009076D DE 854530 C DE854530 C DE 854530C
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DE
Germany
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changing device
cap
load changing
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brake cylinder
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Expired
Application number
DES9076D
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Haldex AB
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Bromsregulator Svenska AB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail vehicle brakes
    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • B61H13/30Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight
    • B61H13/32Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight by varying brake lever leverage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Lastwechselvorrichtung bei Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen Durch das Patent 849 858 ist eine Lastwechselvorrichtung bei Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen, unter Schutz gestellt worden, hei der der Lastwechsel aus einem mit einem verschiebbaren Stützpunkt zusammenwirkenden Umkehrhebel zur Übertragung der Bremskraft mit veränderlichem Übersetzungsverhältnis von dem Bremszylinder auf den einen zweier zur Verteilung der Bremskraft auf die beiden Wagenenden dienender Ausgleichhebel besteht und bei der die Teile dieses Lastwechsels zu einer Einheit zusammengebaut sind, die auf ihrem Platz unten am Wagenuntergestell mittels eines für den verschiebbaren Stützpunkt und den mit diesem-zusammenwirkenden Umkehrhebel gemeinsamen Traggliedes befestigt ist, das als ein von dem Lastwechsel aus in Richtung nach dem einen und dem anderen Wagenende verlängerter Träger ausgeführt ist und das an der gegen das eine Wagenende gerichteten Verlängerung den Bremszylinder und an der gegen das andere Wagenende gerichteten Verlängerung den, zu dem anderen Ausgleichhebel (dem Festpunkthebel) gehörigen Festpunkt trägt. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf diese Lastwechselvorrichtung und bezweckt gewisse Verbesserungen, durch welche sich die Konstruktion vereinfachen läßt und welche die Auseinanderbau-und Wiederzusammensetzungsarbeit verringern oder erleichtern, die bei Nachbesichtigung und Ausbesserung, insbesondere hinsichtlich des Bremszylinders, erforderlich ist.
  • Die Erfindung ist in einer Ausführungsform in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. i einen waagerechten Längsschnitt durch die Lastwechselvorrichtung, Fig.2 eine Seitenansicht derselben, Fig.3, 4, 5 und 6 in größerem Maßstabe eine Einzelheit in waagerechtem Längsschnitt, in Seitenansicht, in Endansicht und in senkrechtem Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 3.
  • Für die verschiedenen Einzelheiten werden in größtmöglichem Umfange dieselben Bezugszeichen verwendet wie für die entsprechenden Einzelheiten in den Zeichnungen des Hauptpatentes, damit sie leicht mit dem verglichen werden können, was aus dem Hauptpatent hervorgeht.
  • In den Zeichnungen bezeichnet demnach i den verschiebbaren Stützpunkt 2 den mit diesem zusammenwirkenden Umkehrhebel, 3 den Bremszylinder, 4 und 5 die beiden durch die Kupplungsstange 6 miteinander verbundenen Ausgleichhebel, 7 und 8 die von diesen gegen je eines der Wagenenden ausgehenden Bremszugstangen, 9 die an dem einen Ende des Umkehrhebels angreifende Bremskolbenstange, io die das andere Ende des Umkehrhebels mit dem einen Ausgleichhebel4 verbindende Stange sowie i i und 12 die oberen und unteren Teile des den Umkehrhebel 2 und den für denselben angeordneten verschiebbaren Stützpunkt i tragenden Trägers, der von dem eigentlichen Lastwechsel aus, welcher von dem verschiebbaren Stützpunkt i und dem mit diesem zusammenwirkenden Umkehrhebel 2 gebildet wird, in Richtung nach dem einen und dem anderen Wagenende verlängert ist und auf seiner einen Seite an der gegen das eine Wagenende gerichteten Verlängerung den Bremszylinder 3 und auf seiner anderen Seite an der gegen das andere Wagenende gerichteten Verlängerung den zu dem Festpunkthebel5 gehörigen Festpunkt 16 trägt. Ferner bezeichnet 14 die zwischen die oberen und unteren Trägerteile i i und 12 eingesetzte Querzwischenwand, welche die für den verschiebbaren Stützpunkt i vorgesehene Führung bildet, die nach derjenigen Seite des Trägers, auf welcher dieser den Bremszylinder 3 trägt, verlängert ist, während 15 den im Träger vorgesehenen, quer durchlaufenden Raum für den Umkehrhebe12 und 24 die diesen Raum auf der dem Bremszylinder 3 entgegengesetzten Seite des Trägers verschließende Kappe bezeichnet.
  • Erfindungsgemäß ist die Kappe 24, die den Raum 15 auf der mit dem Bremszylinder 3 versehenen Seite des Trägers abschließt, auf dem Träger befestigt und als Befestigungsorgan für den Bremszylinder 3 ausgebildet. Zu diesem Zweck ist die Kappe 24 nach der gezeigten Ausführungsform an ihrem dem Bremszylinder 3 zugekehrten Ende in Form einer als Anschlußflansch für den Bremszylinder dienenden Platte 5o ausgebildet, gegen die der Zylinder 3 selbst, welcher vorzugsweise in Form eines Topfes aus Blech gepreßt ist, mit seinem offenen Ende durch Bolzen 51 festgespannt ist, die durch einen Flanschring 3a hindurchgehen. Die Platte 5o, die auf ihrer dem Zylinder 3 zugekehrten Seite mit einem die Zentrierung des Zylinders erleichternden Zentrierring 52, Falz od. dgl., versehen ist, hat ein paar Vorsprünge 53, die den Träger i i, 12 gabelartig umgreifen, und ist an diesem durch Schweißen oder in einer anderen zweckmäßigen Weise befestigt. Die Platte 5o ist zweckmäßig aus Blech und ist an dem zweckmäßig ebenfalls aus Blech ausgeführten übrigen Teil der Kappe 24 festgeschweißt. Die Kappe 24 ist an dem der Platte 50 entgegengesetzten Ende durch eine entsprechend ausgebildete Verlängerung 54 der Zwischenwand 14 verschlossen und beispielsweise durch Schweißen an der genannten Verlängerung sowie an dem Träger i i, 12 befestigt. In der Kappe 24 ist unter Zuhilfenahme eines Stützbleches 55 ein Rohrstück 56 festgeschweißt, das für das gewöhnliche Bremskolbenrohr 57 als Führung dient. In der Außenseite ist die Kappe 24 mit einer Überwachungsöffnung 58 versehen, welche durch eine abnehmbar befestigte Tür 59 verschlossen ist. Zur Verhinderung eines Einsaugens von Außenluft in den Raum 15 bei den Bewegungen des Bremskolbens 6o kann ein Deckblech 61 über die Öffnung zwischen dem Stützblech 55 und der Platte 5o angebracht sowie eine Entlüftungsrille 62 in der Platte 5o aufgenommen werden.
  • Um das Innere des Bremszylinders und die in diesem und in der Kappe 24 befindlichen Teile einer Nachbesichtigung und Ausbesserung zugänglich zu machen, genügt es, die Bolzen 51 zu lösen, den Zylinder abzuziehen und die Tür 59 zu entfernen. Dadurch, daß der gewöhnliche, mit einer Führung für das Bremskolbenrohr versehene Zylinderkopf vermieden und die Führung 56 für das Bremskolbenrohr in die Kappe 24 verlegt ist, erzielt man eine nicht unwesentliche Vereinfachung der Konstruktion sowie eine Verminderung der Baulänge zwischen dem Bremskolben 6o und demjenigen Ende des Umkehrhebels 2, an dem die Kolbenstange 9 angreift.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lastwechselvorrichtung bei Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen, nach Patent 849 858, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (24), die den für den Umkehrhebel (2) angeordneten, quer durchlaufenden Raum (15) im Träger (i i, 12) an dessen mit dem Bremszylinder (3) versehenen Seite abschließt, auf dem Träger befestigt und als Befestigungsorgan für den Bremszylinder (3) ausgebildet ist.
  2. 2. Lastwechselvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (24) an ihrem dem Bremszylinder (3) zugekehrten Ende in Form einer als Anschlußflansch für den Bremszylinder dienenden Platte (50) ausgebildet ist, gegen die der Zylinder (3) an seinem einen Ende durch Bolzen (5i) festgespannt ist.
  3. 3. Lastwechselvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (24) an der Platte (5o) mit Vorsprüngen (53) versehen ist, mit denen sie den Träger (i i, 12) gabelartig umgreift, und daß sie vorzugsweise durch Schweißen mit dem Träger fest verbunden ist. .
  4. 4. Lastwechselvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (24) an ihrem der Platte (5o) entgegengesetzten Ende durch eine entsprechend ausgebildete Verlängerung (54) der eine Führung für den verschiebbaren Stützpunkt (i) bildenden Querzwischenwand (i4) im Träger (11, 12) verschlossen ist und vorzugsweise durch Schweißen mit der genannten Verlängerung fest verbunden ist.
  5. 5. Lastwechselvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (24) in ihrer Außenseite mit einer durch eine abnehmbare Tür (59) verschlossenen Öffnung (58) versehen ist.
  6. 6. Lastwechselvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungsring (56) für das Bremskolbenrohr vorzugsweise unter Zuhilfenahme eines Stützbleches (55) in der Kappe (24) befestigt ist.
DES9076D 1944-10-24 1945-10-14 Lastwechselvorrichtung bei Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen Expired DE854530C (de)

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