DE85396C - - Google Patents
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- DE85396C DE85396C DENDAT85396D DE85396DA DE85396C DE 85396 C DE85396 C DE 85396C DE NDAT85396 D DENDAT85396 D DE NDAT85396D DE 85396D A DE85396D A DE 85396DA DE 85396 C DE85396 C DE 85396C
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- Push-Button Switches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Juni 1895 ab.
Der in Vorliegendem beschriebene Stromschlufsknopf hat die Eigenthümlichkeit, dafs
die Innenfläche des hohlen Knopfes als Stromschlufsfläche ausgebildet ist und zum Schliefsen
des Stromes mit einer in das Innere des Knopfes ragenden,, gegen die Metalltheile des
Knopfes isolirten Spindel in Berührung tritt. Der Knopf ist hierbei beweglich angeordnet,
so dafs er die Berührung der mit der elektrischen Leitung verbundenen Metalltheile durch
seine Verschiebung ermöglicht. Die Vortheile, welche diese Anordnung .bietet, bestehen vor
allem darin, dafs die Stromschlufsflächen vor
jeder äufseren Einwirkung und Gefährdung geschützt sind, da sie in dem nach aufsen völlig
abgeschlossenen Knopfe liegen, ferner dafs sich die Stromschlufstheile in dem Knopfe selbst
befinden, so dafs der Knopf selbst als voll-. ■ endetes Ganzes an jeder Fläche angebracht
werden kann, ohne dafs Theile in die Wand u. s. w. eingelassen werden müssen, und endlich
darin, dafs man zu den Stromschlufstheilen durch Oeffnen des Knopfdeckels gelangen kann,
ohne den Knopf abnehmen zu müssen.
In beiliegender Zeichnung ist die Einrichtung im Schnitt dargestellt. An ' der Befestigungsplatte
α sitzt eine Hülse. b, welche die durch die Scheiben c c aus Ebonit, Hartgummi oder
ähnlichem is'olirendem Stoffe isolirte Spindel d so einschliefst, dafs sie über und Änter, der
Isolirung hervorragt. Auf der Hülse b sitzt eine Feder e, welche sich unten gegen "den
unteren Rand des Knopfes g und nach oben gegen eine Hülse f legt, auf der sich der
Knopf g hin- und herschiebt. Die Spindel d f ragt oben über die Hülse f hinaus und trägt/'
die Stromschlufsplättchen h h; oben -IsK^sie
durch eine Schraube oder, einen Niet befestigt---.
und unten unter der Isolirung durch eine Mutter eingespannt. Der hohle Knopf g ist
durch einen Deckel i verschlossen. Die elektrischen Leitungen sind mit der Spindel d einestheils
und mit dem Metall des Knopfes anderentheils verbunden. Es tritt der Stromschlufs
ein, wenn der Knopf g auf der Hülse f nach . vorn gezogen wird und die Stromschlufsplättchen
h h die innere Knopffläche berühren. Die Feder e zieht den Knopf wieder von den
Stromschlufsplättchen h h weg und unterbricht so den Strom.
Eine Abänderung des Stromschlufsknopfes ist in. Fig. 2 im Schnitt dargestellt und bezieht
sich auf. eine besondere Anwendung der bekannten Vereinigung eines Stromschlufsknopfes
mit einer Glühlampe. Damit nämlich der Betreffende,. welcher durch den Zug am Stromschlufsknopfe
angerufen worden ist, antworten kann, dafs er dem Rufe Folge leisten wird, ist auf die Spindel d oder sonst einen geeigneten
isolirten Theil eine kleine Glühlampe aufgesetzt, welche die Verschlufsplatte des ;
Knopfes g beleuchtet und welche durch einen entfernt liegenden'' Schalter · in Thätigkeit gesetzt
wird. Wenn also der Angerufene antworten will, so stellt er durch den in seinem .
Zimmer angebrachten Schalter einen Strom her, welcher die Lampe zum Leuchten bringt,
und erleuchtet dadurch mit Hilfe seiner Strom-
schlufsvorrichtung den entfernt liegenden Stromschlufsknopf,
an welchem der Anrufer gezogen hat.
Diese Einrichtung ist besonders wichtig für Nachtglocken der Aerzte u. s. w. Der Bote
des Kranken zieht an dem mit der Glühlampe versehenen Knopf, wodurch die Lärmglocke
bei dem Arzte in Thätigkeit gesetzt wird, der Arzt zieht an seinem Stromschlufsknopfe und
antwortet dadurch dem Boten, indem der Knopf, an welchem dieser wartet, durch die
Glühlampe mit Hilfe der Batterien B und B1 beleuchtet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Stromschlufsknopf, bestehend aus einem hohlen Metallknopf (g), der auf einer leitenden, an den einen Pol einer Stromquelle angeschlossenen Hülse (b) verschiebbar ist, während der andere Pol mit einer achsialen, gegen die Hülse (b) isolirten Metallspindel (d) verbunden ist, deren am Ende angeordnete Stromschlufsstücke (h) beim Ziehen des Knopfes (g) mit der inneren Wandung des letzteren in Berührung kommen und hierdurch den Strom schliefsen.-Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85396C true DE85396C (de) |
Family
ID=357543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85396D Active DE85396C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85396C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947907C (de) * | 1953-02-19 | 1956-08-23 | Westfaelische Metall Ind G M B | Mit einer durchsichtigen Schutzhuelle versehener Handgriff, insbesondere fuer Schalter von elektrischen Geraeten |
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- DE DENDAT85396D patent/DE85396C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947907C (de) * | 1953-02-19 | 1956-08-23 | Westfaelische Metall Ind G M B | Mit einer durchsichtigen Schutzhuelle versehener Handgriff, insbesondere fuer Schalter von elektrischen Geraeten |
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