DE85169C - - Google Patents

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DE85169C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/02Filling cartridges, missiles, or fuzes; Inserting propellant or explosive charges
    • F42B33/0285Measuring explosive-charge levels in containers or cartridge cases; Methods or devices for controlling the quantity of material fed or filled
    • F42B33/0292Measuring explosive-charge levels in containers or cartridge cases; Methods or devices for controlling the quantity of material fed or filled by volumetric measurement, i.e. the volume of the material being determined before filling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtungen, welche zur Zeit dazu benutzt werden, das für eine Patrone benöthigte Pulver abzumessen und in letztere einzufüllen, sind in mehrfacher Beziehung als ungenügend zu betrachen. Einestheils kommt es sehr darauf an, dafs die Pulvermengen genau ein bestimmtes Gewicht haben, anderenteils soll auch wieder die Operation des Abwä'gens in möglichst kurzer Zeit geschehen.
Wegen der blätterigen Beschaffenheit des rauchlosen Pulvers und weil jede einzelne Patronenfüllung nur ein geringes Quantum, ca. 1,8 g, ausmacht, war die bisherige Methode mangelhaft; es ergaben sich zu grofse Gewichtsdifferenzen.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Apparat ist geeignet, allen Anforderungen hinsichtlich Genauigkeit, Gleichmäfsigkeit und schneller Arbeit zu genügen. Das Pulver wird der Waagschale zugeführt, in automatischer Weise genau einstellbar abgewogen und dann ebenfalls automatisch in die Patronen gefüllt.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Ansicht des Apparates in Ruhestellung,
Fig. 2 ein Grundrifs zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorderansicht zu Fig. 1.
Fig. 4 bis 6 sind Detaildarstellungen.
Es bezeichnet A einen Fülltrichter für das Pulver; α ist ein endloses Band unterhalb der Trichteröffnung, welches seinen Antrieb mittelst der Räderübersetzungen r r1 r'2 r3, Schnurscheiben ss1 von einer Antriebswelle oder einer Kurbel h erhält. Das Band α befördert das Pulver in die Schale B, welche kippbar an dem einen Ende des mit Gleitgewicht g versehenen Waagbalkens C gelagert ist.
Wenn der Waagbalken einzuschwingen beginnt, senkt sich der auf der Schale B ruhende Schieber m allmälig und sperrt die Pulverzufuhr ab. Wenn der Waagbalken in die Gleichgewichtslage gelangt, so wird mit Hülfe des am Waagbalken hängenden Stiftes D in der Leitung .eines elektrischen Stromkreises ein Quecksilbercontact geschlossen und der in der Leitung befindliche Elektromagnet E zieht dann den um Zapfen bl drehbar gelagerten Anker b an, welcher mittelst Hebelübersetzung c die Kuppelung der Schnurscheibe s mit dem Rade r1 (s. Fig. 2 und 3) löst und die Kuppelung der Scheibe s mit dem Rade r4 bewirkt.
Dadurch wird die Transportvorrichtung a aufser Thätigkeit gebracht und es tritt die nachstehend beschriebene Vorrichtung in Wirksamkeit.
Mit dem Rade r5 fest verbunden ist ein am Ende mit einem Anschlagstift i versehener Hebel h. Bei seiner Umdrehung trifft Stift i auf die obere Fläche des um Zapfen d am Gestell drehbar gelagerten sichelförmigen Hebels h1. Indem er denselben nach unten drückt und dabei auf der Oberfläche des Hebels längsgleitet (Fig. 4), hebt er den mit Hebel h1 fest verbundenen Hebel h2, bis derselbe in seine äufserste Stellung (s. Fig. 4) gelangt ist. In dieser Lage wird er eine Zeit lang dadurch erhalten, dafs der Stift i jetzt auf dem bogenförmigen Theil des Hebels h1 gleitet.
Bei der Aufwärtsbewegung des Hebels h2 wird der bei e am Gestell gelagerte, mit Gegengewicht versehene Hebel hs mitgenommen,

Claims (3)

  1. wodurch auch der damit verbundene Hebel /z4 sich um e dreht und auf seinem Wege den an der Schale B befindlichen Anschlag ο trifft. Bei der Weiterbewegung des Hebels /i4 wird dann die Schale B gekippt und ihr Inhalt in den Trichter H entleert. Ein zu weites Umkippen der Schale wird durch den Anschlag ρ (s. Fig. 4) verhindert und die Schale bleibt in der Kipplage, bis die ihre Bewegung bewirkenden Hebel in die Anfangslage zurückkehren.
    Wenn bei weiterer Drehung des Hebels h (in Richtung des Pfeiles Fig. 4) der sichelförmige Arm ft1 von ihm . frei geworden ist, kehren Hebel h1 h- und ha /?4 in die Anfangslage (Fig. 1) zurück. Die Schale wird frei und der Balken hebt sich wieder, wodurch der Contact D aufgehoben wird. Der Anker wird losgelassen und durch die Feder f die Kuppelung zwischen s und r4 gelöst und zwischen s und r wieder eingerückt, worauf das Spiel von neuem beginnt und eine neue Patronenfüllung abgewogen wird.
    Auf der Fufsplatte des Gestelles, auf dem der Apparat montirt ist, ist eine um Zapfen / drehbare Scheibe G gelagert, welche nahe an ihrem Rande in gleichen Abständen angeordnete cylindrische Rohrstücke η zur Aufnahme der Patronenhülsen P trägt, und welche mit einer entsprechenden Verzahnung versehen ist. In letztere fafst ein Hebel h6 ein, welcher um q an einem Gleitstück drehbar ist, welches in dem concentrisch zu / angeordneten Schlitz t verschiebbar gelagert und durch Gelenkstange u mit dem um ν drehbaren Hebel /j5 verbunden ist. Das obere, zungenförmige Ende des letzteren wird von der in Hülse w verschiebbaren, unter Federdruck stehenden und mit Anschlagstift w1 versehenen Stange w1 geführt.
    Wenn nun nach dem Contactschlufs, der zunächst die Einrückung der Kuppelung des Rades r5 bewirkt, der an letzterem befestigte Hebel /j7 mit seinem Anschlag χ hinter den Stift w2 fafst, wird die Stange wx in die Hülse hineinverschoben, bis in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung. Dadurch wird mit Hülfe des vorhin beschriebenen Uebertragungsmechanismus die Patronenscheibe G um eine Theilung weitergedreht. Beim Abfallen des Stiftes w1 vom Anschlag χ wird die Stange jvl wieder hinausgetrieben und der Hebel hR fafst hinter den nächsten Zahn.
    Es ist ersichtlich, dafs die Stellung der Hebel h und ή5 zu einander so gewählt werden mufs, dafs die Fortbewegung der Patrone erst einige Zeit nach der Entleerung der Waagschale erfolgt.
    Um das Pulver sicher aus dem Trichter H in die Patronenhülse zu befördern, ist unterhalb der zu füllenden Hülse eine mit Vorsprüngenj^1 versehene Federj' gelagert, deren Vorsprünge durch eine Oeffnung der Platte G nach oben hindurchfassen und die darüber befindliche Hülse heben (s. Fig. 5). -
    Wenn das untere Ende des Hebels/?5 auf der Bahn ^ (s. Fig. 1, 5 und 6) entlang bewegt wird, wird letztere niedergedrückt und Zwischenhebel y% zieht die Federy abwärts, so dafs deren Vorsprünge aus der Scheiben Öffnung frei werden. In diesem Augenblick wird die Scheibe um eine Hülsentheilung gedreht.
    Statt die Hülsen auf einer rotirenden Scheibe anzuordnen, können dieselben auch in Reihen oder auf einem endlosen Bande angeordnet sein, welches in geeigneter Weise fortbewegt wird.
    Diese Waage kann gleich vortheilhaft zum Abwiegen von anderen pulverförmigen Substanzen, Apothekerwaaren etc. verwendet werden. Statt der Patronenhülsen würden dann zweckmäfsig Schachteln oder dergl. für die Aufnahme des aus der Schale entleerten Pulvers angeordnet werden.
    Patenτ-Ansprüche :
    ι. Eine Ausführungsform der Wägemaschine nach Patent Nr. 74483,- bei welcher das Füllen der Waagschale (B) mittelst eines unter einem Fülltrichter (A) fortbewegten Transportbandes (a) erfolgt, dessen Antriebscheibe (s) beim Einspielen des Waagbalkens (C) in die waagrechte Lage mit Hülfe eines Tauchcontactes und Elektromagneten ausgelöst und mit einem Rade Λ) verkuppelt wird, welches einen das Kippen der Schale bewirkenden Hebelmechanismus (h hl h2 ft3 /j4 o) antreibt, worauf nach Entleerung der. Schale und Rückkehr der Hebel in ihre Anfangslage der Waagbalken wieder steigt, der Contact aufgehoben wird und die Antriebsscheibe (s) wieder mit der Welle des Transportbandes verkuppelt wird.
  2. 2.. Bei einer Wägemaschine nach Anspruch 1 ein Hebelsystem (V1, h5 und Zi8J, welches durch das auch das Kippen der Waagschale veranlassende Rad (r^) angetrieben wird und ein die Patronenhülsen aufnehmendes Transportband oder eine Transportscheibe bewegt, zum Zweck, eine neue Hülse unter den Fülltrichter (H) zu bringen.
  3. 3. Bei einer Wägemaschine nach Anspruch 1 die Anordnung eines am Gestell drehbar gelagerten Schiebers (m), welcher auf der Schale (B) aufruht und beim Sinken der letzteren den Zuflufs absperrt, indem er sich auf das Transportband (a) auflegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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