DE850080C - Apparat, der es gestattet, die von einem mit veraenderlicher Temperatur behafteten Fluessigkeitsstrom mitgefuehrten Waermeeinheiten zu messen - Google Patents

Apparat, der es gestattet, die von einem mit veraenderlicher Temperatur behafteten Fluessigkeitsstrom mitgefuehrten Waermeeinheiten zu messen

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DE850080C
DE850080C DEG2429A DEG0002429A DE850080C DE 850080 C DE850080 C DE 850080C DE G2429 A DEG2429 A DE G2429A DE G0002429 A DEG0002429 A DE G0002429A DE 850080 C DE850080 C DE 850080C
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DEG2429A
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Louis Gailloud
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K17/00Measuring quantity of heat
    • G01K17/06Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device
    • G01K17/08Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device based upon measurement of temperature difference or of a temperature
    • G01K17/10Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device based upon measurement of temperature difference or of a temperature between an inlet and an outlet point, combined with measurement of rate of flow of the medium if such, by integration during a certain time-interval
    • G01K17/12Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature
    • G01K17/14Indicating product of flow and temperature difference directly or temperature using mechanical means for both measurements

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Apparat, der es gestattet, die von einem mit veränderlicher Temperatur behafteten Flüssigkeitsstrom mitgeführten Wärmeeinheiten zu messen Die gegellxv.irtige Ertiiidung bezieht sich auf einen Apparat. der es gestattet. die von einem mit ver änderlicher Temperatur behafteten Flüssigkeitsstrom mitgeführten \\ärmeeinlleiten zu messen. Dieser Apparat ist dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem durch die Temperaturschwankungen der Flüssigkeit selbst einregulierten Verschlußelement \versehen ist, wobei letzteres dazu bestimmt ist, einen Teil der Flüssigkeit in einem zu einem geöhnlichen volumetrischen Wassermesser führenden Kanal zu leiten, während der restliche Teil der Flüssigkeit zu einem Nebenauslaß geleitet wird, wobei die ganze Anordnung dermaßen eingerichtet ist, daß der Druck sowohl im Xehenauslaß als auch in der zum Wassermesser führenden Leitung mittels einer Druckausgleichsvorrichtung stets gleichwertig gehalten wird, so daß die Flüssigkeitsmenge, die den volumetrischen W assermesser durchströmt, direkt proportional der Flüssigkeitstemperatur ausfällt.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen verschiedene beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstands.
  • Fig. 1 ist ein Schnitt des Aufrisses einer ersten Ausführungsform; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie Il-II dei Fig. I; Fig. 3 ist ein Schnitt im Aufriß einer zweite Ausführungsform des Apparates; Fig. 4 ist der Schnitt im Aufriß eines Details einer dritten Ausführungsform des Apparates; Fig. 5 ist ein Schnitt einer Draufsicht nach Linie V-V der Fig. 4; Fig. 6 ist ein Schnitt im Aufriß nach Linie VI-VI der Fig. 5; Fig. 7 ist ein Schnitt im Aufriß einer vierten Ausführungsform des Apparates; Fig. 8 und 9 sind Schnitte im Aufriß von Details zweier Abarten dieser vierten Ausführungsform; Fig. Io ist ein Schnitt im Aufriß einer Druckausgleichsvorrichtung gemäß einer fünften Ausführungsform.
  • In der durch die Fig. I und 2 veranschaulichten Ausführungsform weist der Apparat eine Flüssigkeitszufuhrleitung I auf, der eine als Nebenauslaß 2 ausgebildete Leitung 36 folgt, und ferner eine Leitung 3, die zu einem gewöhnlichen volumetrischen Wassermesser 4 führt. Der Nebenauslaß ist mit einem Rohr 82 versehen, das sich an die Hauptleitung, hinterhalb des Wassermessers 4, anschließt.
  • Die Mündung der Leitung 36 ist mit zwei Stauscheiben 5 und 6 versehen, die zwischen ihnen eine Offnung 7 bilden und mittels der Stellschlitze 5' und 6' regulierbar sind. Die Leitung 36 ist rechteckig gestaltet und erweitert sich dann in einen hohlen Raum 8. Letzterer schließt eine Druckausgleichsvorrichtung ein, deren Gehäuse g einen Kolben lo aufweist, welcher das gleiche Gewicht der von ihm verdrängten Flüssigkeit hat und dermaßen angeordnet ist, daß er das Abschließen der Öffnung I I des Nebenauslasses zu erwirken vermag. Auf das Gehäuse g des Druckausgleichers und der Öffnung 7 gegenüber gelegen ist das Ende I21 einer auf die Gesamtbreite des Kanals 36 sich erstreckenden und den hohlen Raum 8 in zwei Teile trennenden bimetallischen Lamelle 12 befestigt, wodurch der Nebenauslaß 2 sowie die Leitung 3 gebildet werden.
  • Das zweite, durch 122 bezeichnete Ende der Lamelle 12 ist zwischen den Stauscheiben 5 und 6 angeordnet, und zwar so, daß es der jeweiligen Flüssigkeitstemperatur entsprechend der einen oder der anderen Stauscheibe näher gelegen ist. Je nach den jeweiligen minimalen und maximalen Betriebstemperaturen, unter welchen der Apparat arbeiten soll, vermag die Lage der Lamellen oder Stauscheiben 5 und 6 zwecks Abänderung der Weite des Durchgangsquerschnittes sowohl in den Nebenauslaß als auch in die Leitung 3 einreguliert zu werden.
  • Die Arbeitsweise des Apparates ist die folgende: Bei Minimaltemperatur der Flüssigkeit stützt sich die Lamelle I2 auf die Stauscheibe 5 und schließt somit die zu dem Wasserzähler 4 führende Leitung. Die ganze Flüssigkeitsmenge fließt durch den Nebenauslaß 2 hindurch; somit findet keine Eintragung statt. Das Gegenteil tritt ein, wenn die Flüssigkeit ihre maximale Temperatur erreicht hat und sich jetzt die Lamelle 12 gegen die Stauscheibe 6 stützt. Für eine Zwischentemperatur der Flüssigkeit nimmt das Ende 122 der Lamelle 12 eine entsprechende Lage zwischen den Stauscheiben 5 und 6 ein. Es genügt nun, daß der Druck im Raum 8 auf beiden Seiten der Lamelle 12 gleich sei, damit die Flüssigkeitsmenge, die den Zähler durchfließt, proportional der Temperatur ausfällt.
  • Dank dem Druckausgleicher, dessen Kolben 10 im Innern des Gehäuses 9 schwebend angeordnet ist, wird diese Bedingung erfüllt. Sobald z. B. der Druck im Wassermesser zunimmt, wird der Kolben 10 nach unten gestoßen. Die Verschiebung des Kolbens 10 drosselt die Öffnung II ab, so daß jetzt die Flüssigkeit weniger leicht ausströmen kann, was ein Ansteigen des Druckes unterhalb der Lamelle 2 veranlaßt, und zwar so lange, bis das Gleichgewicht wiederhergestellt ist.
  • Die Vorrichtung gestattet dem Wasserzähler 4, die vom Flüssigkeitsstrom, welcher sowohl im Volumen als auch in der Temperatur gleichzeitig veränderlich sein kann, mitgeführten Wärmeeinheiten einzutragen. Es genügt nämlich, den volumetrischen Index des Wassermessers 4 mit der dem Apparat eigens zugehörigen Konstante zu multiplizieren, um das Resultat direkt in Wärmeeinheiten zu erhalten.
  • Der Wert dieser Konstante wird durch die Anzahl Wärmegrade entsprechend dem Temperaturunterschied, der dem Abstand zwischen den beiden Stauscheiben 5 und 6 entspricht, bestimmt. Die Skala könnte übrigens mit einer besonderen Teilung versehen werden, so daß das Resultat direkt abgelesen werden könnte.
  • Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten durch die Verschlußvorrichtung sowie durch den Druckausgleicher.
  • In Fig. 3 bezeichnet I3 die Flüssigkeitszufuhrleitung, 14 den Nebenauslaß und 15 die Leitung, die zu dem volumetrischen Wasserzähler I6 führt.
  • Das Gehäuse des Apparates ist durch I7, dasjenige des Druckausgleichers durch I8 bezeichnet. Zwei Ventilsitze 19 und 20 sind im Gehäuse I7 befestigt.
  • Die Lage dieser Sitze vermag nach den jeweils gewünschten Temperaturahweichungen, mit welchen der Apparat arbeiten soll, abgeändert zu werden.
  • Der Verschluß schließt ein Ventil 21 ein, dessen eine Fläche 2I1 zusammen mit dem Sitz 19 und dessen andere Fläche 212 zusammen mit dem Sitz 20 mitzuwirken bestimmt sind. Dieses Ventil ist auf eine axial verschiebbare Welle 22 aufmontiert und ist weiter mittels des Hebels 23 und der wenig ausdehnbaren Stange 24 an einem freien Ende 251 eines einen großen Ausdehnungskoeffizient aufweisenden Rohrs 25 verbunden, dessen zweites Ende 252 am Gehäuse befestigt ist. Die durch die Temperaturschwankungen der Flüssigkeit im Rohr 25 erwirkten Längenänderungen veranlassen eine axiale Verschiebung der das Ventil 2I tragenden Welle 22.
  • Infolgedessen öffnet das Ventil mehr oder weniger entweder den Nebenauslaß oder aber die Leitung 15.
  • Der Druckausgleicher, dessen Zweck es ist, den gleichen Druck sowohl im Nebenauslaß 14 als auch in der Leitung 15 aufrechtzuerhalten, weist eine Membran 26 auf, die einerseits an dem Gehäuse, andererseits an einer mittels einer Stange 28 solidal verbundenen Scheibe 27 befestigt ist und ein im Gleichgewicht gehaltenes Doppelventil 29 und 30 trägt, wobei letzteres dazu bestimmt ist, den Flüssigkeitsausfluß vom Nebenauslaß zu regulieren.
  • Das Arbeitsprinzip des Apparates stimmt mit demjenigen der ersten Ausführungsform genau überein.
  • Der nach der dritten Ausführungsform vorgesehene Apparat (s. Fig. 4, 5 und 6) ist dazu bestimmt, die der Flüssigkeit zugeführten Wärmeeinheiten zu messen, und zwar unter Berücksichtigung der von der Speiseflüssigkeit herrührenden Temperaturschwankungen, wie dies z. B. bei einem Dampfkessel der Fall ist.
  • Zu diesem Zweck wird dem Apparat eine Ausgleichsvorrichtung in ähnlicher Weise, wie dies in der ersten Ausführungsform geschehen ist, zugefügt, wobei sich jedoch diese Ausgleichsvorrichtung durch die Art und Weise der Befestigung des Endes I21 der bimetallischen Lamelle 12 von der anderen unterscheidet. Das Ende I21 ist nämlich auf eine aus dem Gehäuse des Apparates hervorragende Welle 31 aufmontiert, um in das Speisezuflußrohr des Dampfkessels einzudringen. Eine in die Speiseflüssigkeit tauchende bimetallische Lamelle 33 ist durch ihr Ende 331 und die Welle 3I befestigt.
  • Ihr anderes Ende 332 ist zwischen zwei einstellbare Anschlagschrauben 34 und 35 dermaßen geklemmt, daß es zwischen denselben eine Gleitbewegung auszuführen vermag. Die Lamellen 12 und 33 weisen die gleichen Charakteristiken auf. Etwaige eintretende Temperaturschwankungen der Speiseflüssigkeit veranlassen eine mehr oder weniger große Verzerrung der Lamelle 33, wodurch die Welle 31 eine kleine Drehung ausführt, die die Lamelle 12 um einen entsprechenden Betrag verschiebt.
  • Auf diese Weise werden zusätzliche, durch den Dampfkessel infolge einer durch die Speiseflüssigkeit verursachte Temperaturerniedrigung gelieferte Wärmeeinheiten durch den Wassermesser automatisch eingetragen.
  • In Fig. 7 bezeichnet 37 die Zuleitung, die zu dem durch 38 bezeichneten gewöhnlichen volumetrischen Wassermesser führt, während 39 den Nebenauslaß und 40 die bimetallische Lamelle bezeichnet. Die Ausgleichsvorrichtung umfaßt ein zwischen der Zuleitung 37 und dem Nehenauslaß 39 angeordnetes Gehiiuse 41. Drei durch 42, 43 und 44 l>ezeichnete Kammern behuden sich im Gehäuse 41. Die beiden ersten, und zwar 42 und 43, sind durch eine durch eine elastische Membran gebildete bewegliche Scheidewand 45 voneinander getrennt. Die Kammer 42 ist mit dem Nebenauslaß durch einen Kanah 46 verhullden, während Kammer 43 an die Zuleitung 37 vermittels eines Kanals 47 verbunden ist.
  • Damit der Druck sowohl in der Zuleitung 37 als auch im Nehenauslaß gleich ausfällt, muß der Druck gleichfalls in den Kammern 42 und 43 den gleichen Wert aufweisen. Eine Reguliernadel 48 ist an die Membran 45 befestigt. Die Nadel vermag die Flüssigkeitszuflußöffnung 49 der Kammer 44 zumindest teilweise zu verschließen, wobei die Flüssigkeit einen Zwischenraum oder eine Kammer 50 durchfließen muß. Die Kammer 44 wird durch eine elastische feml)ran 51, die mit einem kleinen kalibrierten, als Durchflußlehre dienenden Loch 52 versehen ist, begrenzt. Diese Membran vermag zumindest teilweise eine Öffnung oder einen Durchgang 53 des Abflusses des Nebenauslasses abzuschließen, dessen zweiter Teil 54 hinter dem Durchgang 53 angeordnet ist.
  • Die Membran 51 bildet somit ein Regulierorgan für den Abfluß des Nebenauslasses. Zwecks Vermeidung von Schwankungen am System und um letzteres stabil zu gestalten, ist eine zwangsläufige Vorrichtung vorgesehen, die einen mit der Reguliernadel 48 solidal verbundenen Kolben 55 umfaßt, wobei letzterer sich in einem mit der Membran 51 solidal verbundenen Zylinder 56 bewegt.
  • Die Arbeitsweise des Ausgleichers ist die folgende: Bei bestehendem Gleichgewicht liegt die Membran 45 so, daß die Wassermenge, welche die Reguliernadel 48 unter Wirkung des zwischen den Kammern 50 und 44 bestehenden Druckunterschiedes hindurchläßt, gleich derjenigen Wassermenge ist, die aus der Öffnung 52 unter Einwirkung des Druckunterschiedes zwischen den Kammern 44 und 54 ausfällt. Demnach weist der Druck in der Kammer 44 einen mittleren Wert auf, der dem mittleren Wert des in jeder Kammer 50 und 54 vorhandenen Druckes entspricht.
  • Ist z. B. der Druck in der Leitung 37 höher als im Nebenauslaß 39, dann wächst der Druck auch in der Kammer 43 und wird auf die Membran 45 so ausgeübt, daß die Reguliernadel 48 den Durchgang 49 öffnet, was eine Erhöhung des Druckes in der Kammer 44 hervorruft. Dieser Druck bewirkt eine Verschiebung der Membran 51 und drosselt etwas den Durchgang 53, bis das Gleichgewicht zwischen den Leitungen 37 und 39 wiederhergestellt ist.
  • Fällt dagegen der Druck im Nebenauslaß 39 höher aus, dann tritt die entgegengesetzte Wirkung ein.
  • Ist jedoch das Wasser kalt und ist der Eintritt der Leitung 37 durch die Lamelle 40 verschlossen, dann ist der Druckabfall zwischen den beiden durch 57 und 58 bezeichneten Stellen des durch den Wasserzähler führenden Kreislaufes praktisch gleich Null, während der Druckabfall im Kreislauf des Nebenauslasses einen maximalen Wert erreicht.
  • Unter diesen Verhältnissen vermag der Ausgleicher das Gegengewicht nicht in passender Weise wiederherzustellen. In diesem Fall erweist es sich als vorteilhaft, ein durch eine gegen ihren Sitz 66 mittels einer Feder 6I gehaltenen Kugel 59 gehildetes Ventil zuzufügen, wobei zu beachten ist, daß der Widerstand des Ventils zumindest gleich demjenigen des durch den Nebenauslaß ausgeübten maximalen Widerstandes sein muß.
  • In der in Fig. 8 veranschaulichten Abart bedeutet 63 das Gehäuse des Ausgleichers, 64 die erste Kammer, die mit der Leitung 37 vermittels eines Kanals 65 verbunden ist, 66 die zweite Kammer, die vermittels eines Kanals 67 mit dem Nebenauslaß 39 verbunden ist, und 68 die dritte Kammer. Die Kammern 64 und 66 sind durch einen Kolben 69 voneinander getrennt, wobei dieser Kolben eine Reguliernadel 70 trägt, die zumindest teilweise eine Ausflußöffnung 7r, die in einem die Kammer 68 begrenzenden Kolben 72 vorhanden ist, abzuschließen vermag. Der Kolben 72 ist als Differentialkolben ausgebildet und weist demnach zwei voneinander verschiedene Durchmesser auf, wobei die entsprechenden Oberflächen im Verhältnis 1 : 2 zueinander stehen. Der Kolben 72 vermag, zumindest teilweise, den Durchgang 53 des Abflusses des Nebenauslasses abzuschließen.
  • Eine feste Wand 73 trennt die Kammern 66 und 68 voneinander. Ein in der Mitte dieser Wand gebohrtes Loch 74 läßt die Reguliernadel mit einem geringen Spiel hindurchgehen und bildet somit eine Durchflußleere zwischen den Kammern 66 und 68.
  • Die Verschiebung des Kolbens 72 schließt den Abfluß 53 des Nebenausflusses mehr oder weniger ab.
  • Bei bestehendem Gleichgewicht fließt eine geringe Wassermenge durch die Leitung 67, die Kammer 66, das Loch 74, die Kammer 68 und die Öffnung 7I hindurch. Der Druck in der Leitung 37 und der in der Kammer 64 sind einander gleich, und das gleiche gilt auch für den Druck im Nebenauslaß 39 und in der Kammer 66.
  • Der Druck in der Kammer 68 weist einen mittleren Wert zwischen demjenigen der Kammern 66 und 75 auf, wobei 75 den Raum, der sich unterhalb des großen Durchmessers des Kolbens 72 betindct. bezeichnet und welcher mit dem Nebenauslaß mittels der Leitung 76 in Verbindung steht.
  • Falls der Druck in der Leitung 37 höher zu stehen kommt als derjenige in dem Nebenauslaß 39, dann wird der Kolben 69 verschoben und schließt durch seine Reguliernadel 70 die Öffnung 7I etwas ab.
  • Demzufolge steigt der Druck im Innern der Kammer 68 und verschiebt den Kolben 72, der jetzt die Durchgangsöffnung 53 abdrosselt und dadurch den Druck in den Nebenauslaß so lange ansteigen läßt, bis der Druck der Leitung 37 wieder ausgeglichen ist. Die als Ventil wirkende Kugel 59 ist auch zu dem gleichen Zweck wie im Fall der Fig. 7 vorgesehen.
  • Da die Abflußbedingungen nicht für jede Lage der Lamelle 40 dem Druckabfall streng proportional ausfallen, kann man über einen noch genaueren Apparat verfügen (Fig. 9), indem die Kammern 64 und 66 (oder 42 und 43 in Fig. 7) durch mit 77 und 78 bezeichnete Pitotröhren verbunden werden, wobei die Einmündung dieser Röhren gerade an der Stelle 79, wo die Drosselung ihren maximalen Wert erreicht und wo die Geschwindigkeiten selbst ihren Höchstwert besitzen, angeordnet ist. Es werden also die dynamischen Drücke, die den an der Einmündung der Röhren 77 und 78 vorhandenen Geschwindigkeiten proportional sind, den Kammern.64 und 66 übertragen. Das Gleichgewicht auf beiden Seiten des Kolbens 69 wird nur dann erreicht, wenn diese Geschwindigkeiten einander gleich sind.
  • In der gemäß Fig. 10 veranschaulichten Druckausgleichsvorrichtung wird der Hohlkörper durch eine sehr biegsame Scheidemembran 85 in zwei Kammern getrennt, und zwar eine obere Kammer 86, die in 87 mit der Zuleitung 37 verbunden ist, während eine untere Kammer 88 mit dem Nebenauslaß 39 in Verbindung steht. Die Ausflußöffnung des Nebenauslasses 39 weist im unteren Teil eines Zentriergliedes 91 eine Löcherreihe go auf. Der obere leicht kegelstumpfförmige Teil 92 dieses Zentriergliedes dient, mit einem geringen Spielraum, zur Führung eines Kolbenmantels 93, der zur veränderlichen Abdrosselung des nützlichen Ausflußquerschnittes 98 des Nebenauslasses bestimmt ist und gleichfalls zur Bildung einer Kammer im Raum 97 dient, in welcher der gleiche Druck wie in 88 herrscht. Die Stange 94 des Kolbens 93 ist im Gehäuse der Ausgleichsvorrichtung geführt; mit der Scheidemembran ist sie wasserdicht verbunden. Der Boden des Kolbens ist mit Durchgangslöchern go versehen, deren Gesamtquerschnitt viel größer als der Durchgangsquerschnitt zwischen dem Kolbenmantel 93 und dem kegelstumpfförmigen Teil 92 sein soll, damit der in 97 herrschende Druck dem in 88 vorhandenen gleich sei.
  • Wenn die Drücke auf beiden Seiten der bimetallischen Lamelle 40 ungleich sind, so bewegt sich die Scheidemembran 85 nach oben oder nach unten und treibt den Kolben 93, der die Durchgangsöffnung 98 mehr oder weniger abschließt, bis der Druck auf beiden Seiten der bimetallischen Lamelle 40 gleich ausfällt. Dank dem in 88 und 97 herrschenden gleichen Druck sowie der Schneidekante des Kolbenmantels 93 erfährt der bewegliche Teil dieses Abschließelementes praktisch keinen durch die hydraulische Rückwirkung hervorgerufenen Antrieb. Der Sickerausfluß, der zwischen dem Kolbenmantel 93 und dem Teil 92 durchfließt, sichert dank der Kugel form des Teiles 92, eine automatische hydraulische Zentrierung des Kolbens 93.

Claims (20)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Apparat, der es gestattet, die von einem mit veränderlicher Temperatur behafteten Flüssigkeitsstrom mitgeführten Wärmeeinheiten zu messen, dadurch gekennzeichnet, daß er ein durch die Temperaturschwankungen der Flüssigkeit einreguliertes Verschlußelement umfaßt sowie eine zu einem gewöhnlichen volumetrischen Wasserzähler führende Leitung, einen Nebenauslaß und eine Druckausgleichsvorrichtung, wobei der Verschluß dazu bestimmt ist, einen Teil der Flüssigkeit in genannte Zuleitung zu führen, während der restliche Teil der Flüssigkeit den Nebenauslaß durchfließt und die Druckansgleichsvorrichtung dazu bestimmt ist, einen stets gleichbleibenden Druck im Nebenauslaß sowie in der Zuleitung beizubehaltell, und zwar so, daß die Flüssigkeitsmenge, die den volumetrischen Wasserzähler durchfließt, der jeweiligen Flüssigkeitstemperatur direkt proportional ausfällt.
  2. 2. Apparat nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement eine in der mit einstellbarem Querschnitt ausgebildeten Zuleitung, parallel der Strömung angeordnete bimetallische Lamelle umfaßt, die an einem ihrer Enden dermaßen befestigt ist, daß der Strom in zwei verschiedene Strömungen getrennt wird, wobei die Lage des freien Endes der bimetallischen Lamelle sich entsprechend der jeweiligen Flüssigkeitstemperatur ändert.
  3. 3. Apparat nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Ende der bimetallischen Lamelle auf einer Welle, auf welcher eine zweite himetallisclle Lamelle aufmontiert ist, befestigt ist, wobei letztere sich unter Einfluß von thermischen Schwankungen verformt und in eine andere Strömung als diejenige, in welche die erste bimetallische Lamelle eintaucht, ihre Wirkung ausübt, und zwar so, daß die thermischen Schwankungen dieser zweiten Strömung durch Vermittlung der ersten Strömung eingetragen werden.
  4. 4. Apparat nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß ein Doppelventil aufweist, welches den Nebenauslaß öffnet, Wenii es die Zuleitung zum volumetrischen Wasserzähler abschließt, oder umgekehrt, und durch die Längenänderung eines metallischen Rohres, welches sich unter Einfluß thermischer Schwankungen ausdehnt bzw. zusammenzieht, betätigt wird.
  5. 5. Apparat nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckausgleichsvorrichtung einen Zylinder von gleichem spezifischem Geweicht wie dasjenige der Flüssigkeit aufweist, wobei dieser Zylinder sich in einer Zuleitung, die den Nebenauslaß an die Zuleitung des Wasserzählers verbindet, bewegen kann und den Nebenauslaß teilweise oder ganz abzuschließen vermag.
  6. 6. Apparat nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckausgleichsvorrichtung ein im Gleichgewicht gehaltenes Ventil aufweist, das den Nebenauslaß abschließt, wobei das Ventil durch eine zwischen dem Nebenauslaß und der Zuleitung des Wassermessers angeordnete Membran betätigt wird.
  7. 7. Apparat nach Ansprüchen I und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das im Gleichgewicht gehaltene Ventil durch einen hohlen abschließenden Kolben ausgebildet ist, dessen zylindrische Wand in bezug auf die Austrittsöffnung des Nebenauslasses bewegbar ist, und daß ein mit dem Kolben und der genannten Austrittsöffnung koaxial angeordnetes Zentrierungsglied im Innern des genannten Kolbens mit einem geringen Spielraum vorgesehen ist, damit die hydraulischen Rückwirkungen auf den Kolben gedämpft werden.
  8. 8. Apparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidemembran zwischen dem Nehellauslaß und der Zuleitung zum Wassermesser an der Kolbenstange wasserdicht befestigt ist und daß der Kolbenboden kleine Durchtrittslöcher aufweist, die es ermöglichen, daß die im Nebenauslaß enthaltene Flüssigkeit in die zwischen dem Kolbenboden und dem Zentrierungsglied vorhandene Kammer, oder umgekehrt, zuströmt.
  9. 9. Apparat nach Anspruch I, dadurch gekennbezeichnet, daß die Druckausgleichsvorrichtung zwei Kammern umfaßt, wobei eine derselben an die Zuleitung, die andere an den Nebenauslaß verbunden ist, und eine bewegliche Scheidewand diese beiden Kammern voneinander trennt, wthrend eine dritte Kammer, deren Öffnung mehr oder weniger durch die Verschiebung der genannten Scheidewand abgeschlossen wird, und ein Regulierabflußorgan eines der Kanäle Zuleitung und Nebenauslaß aufweist, das Ganze derart angeordnet, daß eine Änderung der erwähnten Öffnung Druckveränderungen in der dritten Kammer hervorruft, wobei diese Druck-(inderungen das erwähnte Regulierorgan betätigen, und Druckschwankungen in einer der erwähnten Zuleitungen Änderungen im Ausfluß dieser Zuleitung hervorrufen.
  10. Io. Apparat nach Ansprüchen I und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Scheidewand, die die beiden ersten Kammern voneinander trennt, mit einer Reguliernadel versehen ist die den Zweck hat, die Öffnung der dritten Kammer zumindest teilweise abzuschließen.
  11. 1 1. Apparat nach Ansprüchen I und I0, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung der dritten Kammer, die zumindest teilweise durch die Reguliernadel abgeschlossen wird, die Eintrittsöffnung darstellt.
  12. I2. Apparat nach Ansprüchen I und I0, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung der dritten Kammer, die zumindest teilweise durch die Reguliernadel verschlossen wird, die Ausflußöffnung darstellt.
  13. 13. Apparat nach Ansprüchen t und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Scheidewand, die die beiden ersten Kammern voneinander trennt, eine Membran ist.
  14. 14. Apparat nach Ansprüchen I und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Scheidewand, die die beiden Kammern voneinander trennt, als ein Kolben ausgestaltet ist.
  15. 15. Apparat nach Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erwähnte Regulierorgan eine Membran ist die die dritte Kammer begrenzt und die zumindest teilweise die Abflußöffnung des Nebenauslasses abzuschließen vermag.
  16. I6. Apparat nach Ansprüchen I, 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erwähnte Regulierorgan ein Kolben ist, der die dritte Kammer begrenzt, und daß derselbe zumindest teilweise die Abflußöffnung des Nebenauslasses abzuschließen vermag.
  17. 17. Apparat nach Ansprüchen I, 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die erste Kammer der Druckausgleichsvorrichtung an die den minimalen Querschnitt aufweisende Stelle der Zuleitung, nahe dem beweglichen Ende der bimetallischen Lamelle, durch ein Pitotrohr und andererseits die zweite Kammer der Druckausgleichsvorrichtung an die den kleinsten Querschnitt aufweisende Stelle des Nebenauslasses, nahe dem beweglichen Ende der bimetallischen Lamelle, ebenfalls durch ein Pitotrofir verbunden ist, damit die dynamischen Drücke in die betreffenden Kammern übertragen werden.
  18. 18. Apparat nach Ansprüchen I und 9, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Zwangsläufigkeit zwischen der beweglichen Scheidewand, die die ersten beiden Kammern voneinander trennt, und dem erwähnten Regulierorgan aufweist, so daß dadurch das System stabilisiert wird.
  19. 19. Apparat nach Ansprüchen I und I8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwangsläufigkeit durch einen Kolben erzielt wird, wobei dieser Kolben mit einem der beiden Elemente, d. h. bewegliche Scheidewand und Regulierorgan, unverrückbar verbunden ist, die in einem Zylinder gleiten, wobei dieser Zylinder mit dem anderen Teil fest verbunden ist.
  20. 20. Apparat nach Ansprüchen I und 9, gekennzeichnet durch das Vorhandensein eines in die Zuleitung, die zu dem volumetrischen Wassermesser führt, eingefügten Ventils, welches dazu bestimmt ist, dem Flüssigkeitsdurchfluß einen Widerstand, der zumindest demjenigen des Nebenauslasses gleich sein soll, zu leisten.
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