DE848960C - Kuebelbegichtung - Google Patents
KuebelbegichtungInfo
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- DE848960C DE848960C DEP5622A DEP0005622A DE848960C DE 848960 C DE848960 C DE 848960C DE P5622 A DEP5622 A DE P5622A DE P0005622 A DEP0005622 A DE P0005622A DE 848960 C DE848960 C DE 848960C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B7/00—Blast furnaces
- C21B7/18—Bell-and-hopper arrangements
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Description
- Kübelbegichtung Die Erfindung betrifft eine Kübelbegichtung, insbesondere Rundkühelbegichtung, mittels einer von einem Führerstand einer Katze betätigten Haltevorrichtung, die an der Unterflasche der Katze angeordnet ist. Durch ausschwenkbare Auflager wird der Haltekopf des Kübels von der Unterflasche getragen. Die Drehpunkte der Auflager sind unterhalb .des in der Haltevorrichtung eingefahrenen Haltekopfes angeordnet, so daß die Auflager nur bei entlasteter Haltevorrichtung ausgeschwenkt werden können. Die Erfindung empfiehlt, die Auflager seitlich unterhalb des in die Haltevorrichtung eingefahrenen Haltekopfes anzuordnen.
- Die Auflager sind durch Zugstangen mit einer Rollentraverse verbunden und werden durch Anheben der Rollentraverse außer Eingriff mit dem Haltekopf des Kübels gebracht. Die Rollentraverse wird durch ein Seil gesteuert, das mit einem Ende an der Hub- oder Hilfstrommel der Katze und mit seinem anderen Ende an einem Schaltgestänge im Führerstand befestigt ist.
- Gemäß der Erfindung ist das zum Steuern der Rollentraverse dienende Seil unmittelbar oder mittelbar zwischen seinen Befestigungspunkten elastisch aufgehängt, insbesondere durch eine Feder od, dgl., mit der das Schaltgestänge im Führerstand ausgerüstet ist. Die Feder ist so bemessen und so gespannt, daß die in Eingriffsstellung stehenden Auflager im unbelasteten Zustand ihre Eingriffsstellung mit nur geringem Übergewicht beibehalten. Das Gewicht der Rollentraverse für das Steuerseil und das Eigengewicht der Auflager suchen die Auflager in Eingriffsstellung zu halten bzw. zurückzuziehen. Die Auflager und/oder die Traverse der Unterflasche sind mit Anschlägen ausgerüstet, die den Ausschwenkwinkel der Auflager so begrenzen, daß die Auflager ohne Hemmung in ihre Eingriffsstellung zurückfallen können.
- Die federnde Aufhängung des zum Steuern der Rollentraverse dienenden Seiles hat auch den Vorteil, daß sie geringe Hubunterschiedie zwischen Unterflasche und Rollentraverse des Steuerseiles ausgleicht. Hierbei ist wiederum von Vorteil, daß die Auflager bei belasteter Haltevorrichtung nicht außer Eingriffsstellung gebracht werden können.
- Um ein gleichmäßiges Ausschwenken der Auflager zu gewährleisten, ist nach der Erfindung die Rollentraverse des Steuerseiles von einer mit der Unterflasche verbundenen Führung für den Haltekopf des Kübels ihrerseits geführt. Diese Führung für den Haltekopf besitzt Schlitze, durch die die Auflager in die Führung hineinragen(bzw. einfallen können, so da.ß ein vorher eingefahrener Haltekopf beim Anheben der Unterflasche sich mit seiner Tragfläche auf die Auflager auflegt und von diesen getragen wird.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schematisch in der Zeichnung dargestellt.
- Fig. i zeigt die Haltevorrichtung der Kübelbegichtung, bestehend aus einer Unterflasche, in der der Haltekopf des Rundkübels bis in Höchststellung eingefahren ist; die Auflager stehen in Eingriffsstellung, tragen jedoch den Haltekopf noch nicht; Fig. 2 Seitenansicht von Fig. i, Fig.3 Gesamtanordnung der Rundkübelbegichtung, Fig.4 Schaltgestänge im Führerhaus.
- Durch Aufwinden der Hubseile i wird die aus Rollen. 2, Traverse 3, Führung 4 und Auflager 5 bestehende Unterflasche hochgezogen. Hierbei legen sich die Auflager 5, die in Schlitze 6 des Haltekopfes 7 lose hineinragen, gegen die Unterkante 8 des HaltekoPfes.7 an und tragen dann bei weiterem Aufwinden der Hubseile i den Haltekopf 7 mit anhängendem Kübel 9 hoch.
- Im gleichen Maße, wie die Hubseile i aufgewunden werden, muß auch das Seil io, das zum Steuern der Rollentraverse i i dient, aufgewunden werden. Sollte hierbei eventuell der Fall eintreten, daß das Steuerseil io um ein. geringes Maß mehr als die Hubseile i verkürzt wird, so wird dieser Unterschied gemäß der Erfindung durch .elastische Aufhängung des Steuerseiles. io ausgeglichen.
- Als Mittel zur elastischenAufhängung des Steuerseiles io ist das im Führerhaus 12 angeordnete Schaltgestänge 13 mit einer Druckfeder 14 aus-gerüstet.
- Soll nun zum Begichten der Rundkübel 9 auf die nicht gezeichnete Ofenöffnung abgesetzt werden, so werden die Hubseile i und damit auch das Steuerseil io nachgelassen. Der Kübel setzt sich auf und beim weiteren Absenken der Seile i und io öffnet sich in an sich bekannter Weise der Konusverschluß 15 des Kübels 9.
- Durch Aufwinden der Seile i und io wird zuerst der Kübel in bekannter Weise geschlossen und dann dadurch abgehoben, daß Auflager 5, die während der Kübelentleerung mit dem Haltekopf 7 im Eingriff blieben, den Haltekopf 7 mitsamt Kübel 9 hochtragen.
- Soll der Kübel 9 abgehängt werden, so wird der Kübel durch Ablassen der Seile i und io auf eine feste Unterlage gesetzt. Dann wird durch weiteres Ablassen der Seile i und io die Unterflasche so weit gesenkt, daß der Haltekopf 7 so weit in die Führung 4 der Unterflasche einfährt, daß seine Unterkante oberhalb der Führungsspitze 6 sich befindet. Jetzt wird das Steuerseil io durch anziehendes Schaltgestänge 13 verkürzt, die Rollentraverse i i wird angehoben und zieht mittels der Zugstangen 16 die Auflager 5 aus der Führung 4 heraus. Der Winkel, um den die Auflager 5 hierbei ausschwenken, ist durch Anschläge 17 begrenzt. Jetzt kann die Haltevorrichtung vom Haltekopf 7 abgezogen werden.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kübelbegichtung, insbesondere Rundkübelbegichtung, mittels einer vom Führerstand einer Katze betätigten Haltevorrichtung, die an der Unterflasche der Katze angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekopf (7) des Kübels (9) durch ausschwenkbare Auflager (5) an der Unterflasche .der Katze gehalten wird.
- 2. Kübelbegichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehpunkte der Auflager (5) unterhalb des in der Haltevorrichtung eingefahrenen Haltekopfes (7) so angeordnet sind, daß -die Auflager (5) nur bei entlasteter Haltevorrichtung ausgeschwenkt werden können.
- 3. Kübelbegichtun.g nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehpunkte der Auflager (5) seitlich unterhalb des in der Haltevorrichtung eingefahrenen Haltekopfes (7) angeordnet sind.
- 4. Kübelbegichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ausschwenkbaren Auflager (5) durch eine Rollentraverse (i i) ausschwenkbar sind und somit außer Eingriff -mit dem Haltekopf (7) des Kübels (9) gebracht verdien können.
- 5. Kübelbegichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflager (5) durch Zugstangen (16) mit der Rollentraverse (i i) verbünden sind.
- 6. Kübelbegichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ausschwenkbaren Auflager (5) durch Anheben der Rollentraverse (i i) ausgeschwenkt verdien und, daß die Rollentraverse (ii) durch ein Seil (io) gesteuert wird, das mit einem Ende an der Hulr oder Hilfstrommel der Katze und mit seinem anderen Ende an einem Schaltgestänge (s3) im Führerstand (12) befestigt ist.
- 7. Kübelbegichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Steuern der Rollentraverse (i i) dienende Seil (io) durch eine Feder (14) od. dgl., mit der insbesondere (las Schaltgestänge (;3) im Führerstand 'ausgerüstet ist, unmittelbar oder mittelbar zwischen seinen Befestigungspunkten federnd aufgehängt ist. B.
- Kiibelbegichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (i4) so bemessen und so gespannt ist, daß die in Eingriffsstellung stehenden Auflager (5) im unbelasteten Zustand ihre Eingriffsstellung mit nur geringem Übergewicht beibehalten.
- 9. Kübelbegichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollentraverse (1 i) von einer mit der Unterflasche verbundenen Führung (.l) für den Haltekopf (7) des Kübels (9) ihrerseits so geführt ist, daß sie ihre lotrechte Lage beibehält, wodurch alle Auf-Lager (5) gleichmäßig aus- und einschwenken können. io. Kübelbegichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (4) für den Haltekopf (7), Schlitze (6) besitzt, durch die die Auflager (5) in die Führung (4) hineinragen bzw. einfallen können so daß ein vorher eingefahrener Haltekopf ,(7) beim Anheben der Unterflasche sich mit seiner Tragfläche (8) auf die Auflager (5) auflegt und von diesen getragen wird. i i. Kübelbagichtung nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß dde Auflager (5) und/oder die Unterflasche mit Anschlägen (i7) ausgerüstet sind, die den Ausschwenkwinkel der Auflager (5) begrenzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP5622A DE848960C (de) | 1951-05-27 | 1951-05-27 | Kuebelbegichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEP5622A DE848960C (de) | 1951-05-27 | 1951-05-27 | Kuebelbegichtung |
Publications (1)
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|---|---|
| DE848960C true DE848960C (de) | 1952-09-11 |
Family
ID=7360118
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP5622A Expired DE848960C (de) | 1951-05-27 | 1951-05-27 | Kuebelbegichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE848960C (de) |
-
1951
- 1951-05-27 DE DEP5622A patent/DE848960C/de not_active Expired
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