DE848771C - Vergnuegungsbahn - Google Patents

Vergnuegungsbahn

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DE848771C
DE848771C DER5443A DER0005443A DE848771C DE 848771 C DE848771 C DE 848771C DE R5443 A DER5443 A DE R5443A DE R0005443 A DER0005443 A DE R0005443A DE 848771 C DE848771 C DE 848771C
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DE
Germany
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car
track
curves
adjustable
rollers
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Expired
Application number
DER5443A
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English (en)
Inventor
Walter Rick
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63KRACING; RIDING SPORTS; EQUIPMENT OR ACCESSORIES THEREFOR
    • A63K1/00Race-courses; Race-tracks

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Vergnügungsbahn Die Erfindung betrifft eine Vergnügungsbahn als Volksbelustigung, bei der sich selbst steuernde Wagen in einer schienenlosen, im Querschnitt muldenförmigen Bahn nach Art einer Bobbahn von einem höchsten Punkt in Serpentinen zu Tal fahien. Die Beförderung der Wagen zum höchsten Punkt der Bahn erfolgt durch einen Aufzug, welcher tunnelartig abgedeckt ist und innen durch (las Licht von Quarzlampen erhellt wird, das auf rotierende, mit zahlreichen Spiegeln besetzte Körper geworfen wird. Die muldenförmige Fahrbahn, die vorzugsweise aus kurzen Holzstäben zusammengesetzt ist, ist in allen Kurven nach Art einer Bobbahn überhöht. Die Wagen besitzen eine starre mittlere Achse sowie vorn und hinten je eine in waagerechter und senkrechter Ebene bewegliche Achse, deren Rollen nach allen Seiten frei beweglich sind, so daß der Wagen ohne jede zwangsmäßige Steuerung sich von selbst durch die Kurven und in den Geraden steuert. Das Fahrgestell ist außerdem um eine horizontale Achse, welche scharnierartig zwei Fahrgestellteile verbindet, beweglich, so daß der Wagen sich automatisch allen durchlaufenen Bahnprofilen anpassen kann.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung, in der an Hand der Zeichnung eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstands der Erfindung erläutert ist. In der Zeichnung zeigt Fig. r eine schematische Darstellung der gesamten Fahrbahnanlage, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Bahnprofile in den Kurven und in den dazwischenliegenden Bahnteilen, Fig. 3 einen Wagen in der Draufsicht, Fig. 4 ein Fahrgestell in der Seitenansicht, Fig. 5 die Kupplung zwischen zwei Wagen.
  • Mit i ist der Aufzug bezeichnet, durch welchen die Wagen durch mechanische Mittel zum höchsten Punkt 2 der Bahn befördert werden. Über die ganze Länge des Aufzugs i ist ein Tunnel vorgesehen, dessen Eingangs= und Ausgangstüren sich automatisch öffnen und schließen und der innen durch Quarzlampenlicht, das auf rotierende Siegel fällt, magisch erleuchtet wird. Vom Punkt 2 windet sich die Bahn in mehreren Serpentinen zum Umkehrpunkt 3, der "twa auf halber Höhe des Punktes 2 liegt, und von hier in weiteren Windungen zum Punkt 4, wo die Wagen in den Auslauf 5 gelangen und im Bahnhof 6 ihre Fahrt beenden. Der Punkt 2 kann eine Höhe von etwa 16 bis 18 m aufweisen, und die Gesamtanlage kann eine Länge von 40 m und eine Breite von 16 m besitzen.
  • In den Kurven ist die Bahn, wie Fig. 2 erkennen läßt, stark überhöht, so daß die Wagen hier in einer um 9o° gegenüber der Normallage veränderten Lage liegen, genau wie Bobschlitten in den steilen Kurven.
  • Um zu erreichen, daß sich die Wagen, die vorzugsweise zu Zügen von drei hintereinandergekuppelten Wagen zusammengeschaltet sind, durch alle Kurven der Bahn selbst ihren Weg suchen, ohne daß mittels irgendwelcher Steuereinrichtungen eine zwangsmäßige Steuerung erfolgt, sind die Wagen in folgender Weise ausgebildet. Das Fahrgestell besteht aus zwei Teilen 7 und 8, die durch ein Scharrier 9 gelenkig verbunden sind, so daß sich der Wagen, wie Fig. 4 zeigt, den Biegungen der Bahn anpassen kann. Von den drei Achsen ist die mittlere Achse starr, während die Vorderachse io und die Hinterachse i i nach allen Seiten in gewissen Grenzen beweglich sind, was z. B. durch Kugelgelenke und Anschläge erreicht werden kann. Die Räder, die vorzugsweise als Gummirollen ausgebildet sind, sind ebenfalls in kleinen Grenzen nach allen Seiten beweglich. Das Fahrgestell ist vorzugsweise an den Punkten 12 und 13 nachgiebig an der Vorder- und Hinterachse gelagert, so daß der Wagen sich nach allen Richtungen im Raum den Bahnverhältnissen anpassen kann.
  • Um zu erreichen, daß auch bei Zusammenkupplung mehrerer Wagen ein einwandfreier Lauf durch die Kurvenbahn erreicht wird, ohne daß sich z. B. einer der hinteren Wagen in eine andere Richtung einstellt als der vorderste Wagen, ist 'es notwendig, die Kupplung zwischen zwei Wagen in besonderer Weise auszugestalten. Eingehende Versuche mit den verschiedensten Kupplungen haben ergeben, daß an der Hinterseite des vordersten Wagens, der in Fig. 5 mit 14 bezeichnet ist, ein kupplungsarm 15 anzubringen ist, der nur in einer senkrechten Ebene schwenkbar ist, wie in gestrichelten Linien angedeutet ist. Am Ende dieses Armes befindet sich ein Kugelgelenk 16, an welcliem ein starrer Arm 17 des zweiten Wagens 18 eingreift. Auf diese Weise wird verhindert, daß der zweite Wagen aus der Spur des ersten Wagens läuft und den Zug zum Umkippen bringt.
  • In genau der gleichen Weise wird der dritte Wagen mit dem zweiten gekuppelt. . Versuche auf einer derartigen Bahn haben ergeben, daß der mit sehr großer Geschwindigkeit auf der Bahn bewegende Wagenzug vollkommen selbsttätig in die Kurven gesteuert wird, in den Kurven bis zum höchsten Punkt klettert und dann, genau wie ein Schlitten, schräg durch die Mitte der Mulde in die entgegengesetzte Kurve steigt. Die beweglichen Achsen und die beweglichen Laufrollen passen sich automatisch allen Formen der Fahrbahn an, und der gesamte Zug windet sich wie ein Gliedertier durch alle Windungen.
  • In den Kurven können an den höchsten Punkten Fangleisten vorgesehen «-erden, die verhindern, daß die Wagen aus den Kurven hinausgetragen werden, und es können an den Wagen frei bewegliche Rollen angebracht werden, welche nur mit den Fangleisten in Berührung kommen, wenn die Wagen den höchsten Punkt der Kurven erreicht 'haben. Durch solche Rollen wird eine plötzliche Bremsung der Wagen an den Fangleisten verhindert.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRLC1iE: i. Vergnügungsbahn, dadurch gekennzeichnet, daß sie im Querschnitt eine muldenförmige, schienenlose, in den Kurven nach Art einer Bobbahn überhöhte Rinne darstellt, die von einem höchsten Punkt in verschiedenen Windungen und Umkehrschleifen abwärts führt, und daß die Wagen bzw. Wagenzüge mit in verschiedenen Ebenen frei verstellbaren Achsen, Laufrollen und Fahrgestellen zum steuerlosen Ablaufen auf der Bahn versehen sind. z. Bahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum höchsten Punkt der Bahn führender Wagenaufzug tunnelartig ausgebildet, mit selbsttätig sich öffnenden und schließenden Ein- und Ausgangstoren versehen und im Innern mit rotierenden Spiegelträgern ausgestattet ist, auf welche Lichtstrahlen, vorzugsweise von Quarzlampen, geworfen werden. 3. Bahn nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbahn aus kurzen und schmalen Holzstäben zusammengesetzt und in den Kurven derart überhöht ist, daß die Wagen bzw. Wagenzüge sich bis zu 9o° aus ihrer Normallage in die Kurven legen können. 4. Wagen für Bahnen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell aus zwei Teilen (7, 8) besteht, die gelenkig, z. B. durch ein quer zur Wagenlängsachse liegendes Scharnier, verbunden sind. 5. Wagen nach Anspruch .4. dadurch gekennzeichnet, daß drei Achsen vorgesehen sind, von denen mindestens die Vorderachse (io) und die Hinterachse (i i) in allen Ebenen des Raume: in kleinen Grenzen frei selbst einstellbar sind, und daß die Laufrollen ebenfalls nach allen Richtungen in gewissen Grenzen frei einstellbar angeordnet sind. 6. Wagen nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei zusammengekuppelten Wagen an der Rückseite des vordersten Wagens (r4) ein in senkrechter Ebene verstellbarer Kupplungsarm (r5) mit Kugelgelenk (i6) befestigt ist, während am folgenden Wagen (i8) ein starrer Kupplungsarm (r7) befestigt ist, der durch das Kugelgelenk (i6) mit dem beweglichen Arm (i5) des Vorderwagens verbunden ist.
DER5443A 1951-02-24 1951-02-24 Vergnuegungsbahn Expired DE848771C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4138442A1 (de) * 1991-11-22 1993-05-27 Josef Wiegand Freizeitanlage
EP0600300A3 (en) * 1992-11-17 1994-09-07 Togo Kk Amusement track ride system.

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