DE848593C - Stoffschieberantrieb an Naehmaschinen - Google Patents
Stoffschieberantrieb an NaehmaschinenInfo
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- DE848593C DE848593C DEG5786A DEG0005786A DE848593C DE 848593 C DE848593 C DE 848593C DE G5786 A DEG5786 A DE G5786A DE G0005786 A DEG0005786 A DE G0005786A DE 848593 C DE848593 C DE 848593C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B27/00—Work-feeding means
- D05B27/02—Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
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Description
- Stoff schieberantrieb an Nähmaschinen Die Erfindung betrifft einen Stoffschieberantrieb an Mlunaschinen mit einem den Stoffschieber tragenden und von einer Kurbel hin und her geschwungenen Arm, dessen Höhenlage veränderbar ist. Die Erfindung hat den Zweck, eine besonders einfache Bauart einer solchen Vorrichtung zu schaffen, die eine gerade Vorschubbewegung des Stoffschiebers gewährleistet und außerdem die Möglichkeit gibt, den Stoffschieber nicht nur -rwccks Ausschaltens seiner Vorschulwirkung ganz ztt vt rs:nken, sondern auch die von ihm während des 4'<n-cchul@s cingenomineiie Höhenlage zu ändern. 1)as wird gemäß der L.riindung dadurch erreicht, c!aß der den Stoftschieher tragende Arni die Koppel eines von der Kurbel getriebenen schwingenden 1'ogenschubkurbelgetriebes bildet. dessen am .arm angelenkte Schwinge als Kniehebel ausgebildet ist, an dessen Kniegelenk die Koppel eines weiteren umlaufenden Bogenschubkurhelgetriehes angreift, das den Kniehebel während der Stoffvorschubbewegung im wesentlichen in gestreckter und während des Rückgangs des Stoffschiebers in geknickter Stellung hält. Um die von dem Stoffschieber während des Vorschubs eingenommene Höhenlage mit Rücksicht auf die verschiedenen zu verarbeitenden Stoffarten ändern zu können, empfiehlt es sich, die Höhenlage des Drehzapfens der Schwinge einstellbar ztr machen. Das kann besonders einfach dadurch geschehen, daß der Schwingenzapfen exzenti isch auf einer um eine waagerechte Welle drehharen 1?xzeiiterplatte angeordnet ist, derart, daß durch Drehung der Exzenterplatte die Höhenlage des Schwingenzapfens geändert werden kann. Fällt die betrieblich vorgesehene Höchstlage des Schwingenzapfens wenigstens nahezu mit der sich aus der Anordnung der Exzenterplatte ergebenden Höchstlage zusammen, dann ergeben * Drehungen der Exzenterplatte von dieser Lage aus nach beiden Seiten ein Senken des Schwingenzapfens. Damit ist die Möglichkeit gegeben, zur Einstellung der Exzenterplatte einen Handhebel so anzuordnen, daß er in einer mittleren Stellung die Höchstlage des Schwingenzapfens bestimmt. Nimmt der Schwingenzapfen die tiefste Lage ein, die nötig ist, um den Stoffschieber ganz aus seiner Arbeitsbahn zu versenken, dann ist es erforderlich, die durch den Antrieb auch dann noch hervorgerufenen Höhenausschläge des Stoffschiebers möglichst klein zu halten, damit er auch bei Höchstlage nicht in die Stoffbahn ragt. Das kann durch eine solche Anordnung erreicht werden, daß bei tiefster Lage des Schwingenzapfens die Auslenkungen des Kniegelenks wenigstens annähernd gleichmäßig zu beiden Seiten der durch die Schwingenzapfenaclise gehenden senkrechten Ebene liegen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Stoffschieberantriel>s,von der Greiferseite aus gesehen, teilweise geschnitten, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 11-1I der Fig. i, Fig. 3- und 4 der Fig. i entsprechende Seitenansichten in anderen Bewegungsstellungen, Fig. 5 his 8 schematische Darstellungen der Bewegungsverhältnisse und Fig.9 eine schematische Darstellung der Bahn des Stoffschiebers. -Die dargestellte Nähmaschine weist die übliche zur Auflage des Stoffes dienende Stofftragplatte i auf, auf der eine Stichplatte 2 befestigt ist. Diese zeigt die üblichen Durchbrüche 3 für die Zahnreihen eines Stoffschiebers 4. An der Unterseite der Stofftragplatte i sind Stollen 5 angeordnet, in denen. eine Antriebswelle 6 für den Greifer 7 gelagert ist.
- Der Stoffschieber 4 wird von einem im wesentlichen waagerecht verlaufenden Arm 8, getragen, der mittels einer um eine Welle 9 schwingenden Kurbel to durch einen nicht gezeichneten Antrieb> n hin und her gehende Bewegung versetzt wird. _111 dem Arm 8 ist in einem Auge i i ein Drehbolzen 12 feStgekleinnit, auf dem der eine Hebel 13 eines Knieliebels gelagert ist, dessen anderer Heliel 14 mit (lern Hebel 13 durch einen das Knickgelenk bildenden Bolzen t 5 verbunden und um einen Zapfen 1,6 schwenkbar ist. Der Kniehebel 13, 1.1 bildet die um den Schwingenzapfen 16 bewegbare Schwinge eines durch den Arm 8 als Koppel und die Kurbel to erg;..nzten schwingenden Bogenschubkurbelgetriebes. Der Schwingenzapfen 16 ist auf einer um eine Welle 17 drehbaren Exzenterplatte iS exzentrisch befestigt, so daß durch Drehen der Welle 17 die Höhenlage des Zapfens 16 verändert werden kann. Zur Drehung der Welle 17 ist auf dieser ein Hebel iS festgeklemmt, der durch einen Lenker i9 init einem arn Ständer 2o der Nähmaschine gelagerten Handliehel 21 verbunden ist. An den das Knick-
gelenk des Kniehebels 13, 14 l)ildeilden Bolzen 15 greift mittels eines Auges 2 2 eine Exzeiite rkurbel 23 an, die von einem auf der Welle ('; befestigten Ex- zenter 7 bewegt wird. Die `'Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Durch die Schwirigenl)cwcgting der Kurbel io wird der Arm 8 und damit dci- auf iliin 1>tfestigte Stoff- schieber 4, in eine hin und her gellende Bewegung versetzt. In Fig. 5 sind die Teile in <lcrjenigen Stel- lung gezeichnet, in der sich die Kurbel 1o in ihrer linken Grenzlage befindet. Der Kniehebel 13. 1A ist dabei nahezu gestreckt. Während die Kurbel to von links nach rechts scliwiitgt, di-elit sich derExzeilter 7 aus der in F11. 5 mit 21 bezeichneten Stellung in die Stellung 25 in Fig. 6. Dabei ändert sich die ge- streckte Lage des Kniehebels 13, 11 nur wenig, so (laß während dieser ganzen l)ewegting, die als `'or- schtibbewegttng dient, der Stoffschieber eine 1111 wesentlichen gerade horizontale Bahn beschreibt. Diese Bahn ist in Fig. 9 durch die Verbindung der Punkte 24, 25 angegeben. \1'ährend des in Fig. 7 dargestellten Ausschwiligens der Kurbel io in ihre rechte Endlage dreht sich der Exzenter 7 aus der Stellung 25 der Fig. 6 in die Stellung 26 der Fig. 7, wodurch der Kniehebel 13, 14 geknickt und dadurch der Stoffschieber 4 nach unten geführt wird. Das dieser Bewegung entsprechende Bahnstück ist in Fig. 9 zwischen den PüilIitCn 25 und 26 gezeichnet. Beim Zurückschwingen der Kurbel to nimmt der Exzenter 7 die in Fig. 8 mit 27 bezeichnete Stellung ein, welcher der in Fig. () mit 2;@ bezeichnete Pulikt der Bahn des Stoffschiebers d entspricht. 1>a wäh- rend dieser Bewegung der Kniehebel weiter geknickt gehalten, ja sogar noch et«as starker geknickt wird, liegt der Punkt 271 110c11 tiefer. Beim weiteren Zu- rückschwingetudrerKurhel to«ird'de@rStoffscliielrer4 über eine Stellung 28 (Fig. 9) in die in Fig. 5 an- gegebene Stellung 24 gebracht. womit seine Bahn geschlossen ist und \\icdei-uni die ebene Vorschub- bewegung beginnt. Irr Fig. 1 ist diejenige Stellung des Schwingen- zapfens i6 gezeichnet, 1>e1 der der Stoffschieber am "weitesten aus der Sticizl>1,rtte2 Herausragt. Diese Stellung ist dann erwünscht, wenn es sich tim die Verarbeitung dicker Stoffe handelt. Der Schwingen- zapfen 16 hat darin in 1:; zug auf die Welle 17 etwa die höchste Stellung inne, die er erreichen kann. Bei dieser Stellung stellt, wie in Fig. i gezeichnet, de]- Handhebel 21 in einer Mittelstellung. Durch Heben dieses flandhehels in die Stelltlizg 21o kann der Schwingenzapfen 16 in Richttlilg des Pfeiles 20 eill wenig gesenkt und dadurch die Arbeitslage des Stoffschiebers der Stoff-dicke angepal.lt werden, wo- bei die Stellung des Schwingenzapfens 16 iiacli Fig. 3 erreicht wird. 11'1r<1 umgel:elirt der Handliche] 21 in seine untere Grenzlage 211 ]bewegt, so wird der Schwingenzapfen i0 in die in ,Fig. s dargestellte unterste Lage verstellt. Sie liegt so tief, daß der Stoffschieber .l während seiner Vorschuhbewegung nicht mehr über die Stichplatte hinaustritt. Diese unterste Lage des Schwirigenzapfens i ; ist so ge- wählt, daß das Knielichelpaar 13, 11 während einer vollständigen Bewegung des Stoltsc-liiellers Über seine gestreckte Lage nac 1i beiden Seiten gleich weit ausknickt. t)adtti-cli wird erreicht, (laß die I3alin des Stoffschiebers sehr Hach wird und der Stoffschieber sich in <ler.Fli@lienrichtung sehr wenig bewegt. In- folgedesseti bleibt er w:ilirend seiner ganzen l@e- @@-egung 1ttiterlialb der Sticlililatte 2.
Claims (1)
- P.4TE:\TA\Sf'Ri"CHE:
3. Stoffschieberantrieb nach denAnsprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß derSchwingenzapfen (16) exzentrisch auf einer um eine waagerechte Welle (17) drehbaren Exzenterplatte (18) angeordnet ist, derart, daß durch Drehung der Exzenterplatte die Höhenlage (les Schwingenzapfens geändert werden kann. .4. Stoff schieberantriel) nach den Ansprüchen 1 his 3, dadurch gekennzeichnet, daß die betrieblich vorgesehene Höchstlage des Schwingenzapfens (16) wenigstens nahezu mit der sich aus der :\nordnung der Exzenterplatte (18) ergebenden Höchstlage zusammenfällt, so daß Drehungen derExzenterplatte von dieserLage aus nach beiden Seiten ein Senken des Schwingenzapfens ergeben. 5. Stoff schieberantriel) nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Exzenterplatte ein Handliebe] (21) so abgeordnet ist, (laß er in einer mittleren Stellung die F-löchstlage des Sch,#vingenzapfens (16) bestimmt. 6. Stoff schieberantriel)-nach den Ansprüchen i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß bei tiefster Lage des Schwingenzapfens (16) die Auslenkungen des Knickgelenks (i,5) wenigstens annähernd gleichmäßig zu beiden Seiten der durch die Schwingenzapfenachse gehenden senkrechten Ebene liegen,1. Stolsrltielierantrielt an \älimaschinen finit einem den `t;tti:cltiel@er tragenden und von einer Kurbel bitt und leer gescliwungenein .\rtn, dessen Ili*)licttlage ver:inderhar ist, dadurch gekenn- zeiclittet, da) der :\rtti (,N) die Koppel eines von der Kurbel (1o) getriel>etieti schwingenden Bo- gensrhul>l;urltelgetrieltes bildet, dessen am Arm angelenkte Schwinge a.1sKtiieliel;el (13, 14) aus- gebildet ist. an (]essen Knickgelenk (1 5) dieKop- ltel ( 3 ) eines w. i tereti unilaufenden Bogetiscliult- ktirlkclgetriebms (;. 23, 14) angreift, das den Kniehebel wahrend der @toffvorscliul)bew-egung ini wesentlichen in gestreckter und während des lZückgangs des Stottscliiel>ers in geknickter Stel- lttng li_ilt. 2. Stoffschieberantrieh nach :\tispruch i, da- durch gel:etitizeiclitiet, claß die I1ölienlage des festen I)rehzal>feits (10) der Scli@\'itlge (1A) ein- stellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG5786A DE848593C (de) | 1951-04-27 | 1951-04-28 | Stoffschieberantrieb an Naehmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE304359X | 1951-04-27 | ||
| DEG5786A DE848593C (de) | 1951-04-27 | 1951-04-28 | Stoffschieberantrieb an Naehmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE848593C true DE848593C (de) | 1952-09-04 |
Family
ID=25789183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG5786A Expired DE848593C (de) | 1951-04-27 | 1951-04-28 | Stoffschieberantrieb an Naehmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE848593C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2851975A (en) * | 1954-12-16 | 1958-09-16 | Merrow Machine Co | Feed control for shirring mechanism |
-
1951
- 1951-04-28 DE DEG5786A patent/DE848593C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2851975A (en) * | 1954-12-16 | 1958-09-16 | Merrow Machine Co | Feed control for shirring mechanism |
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