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Die Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen mit unter dem Arbeitstisch gleichaehsig ineinander angeordneter Greifer- und Stoffvorschubwelle und besteht daiin, dass die auf und ab gehende Bweegung des Stoffschiebers durch die ständig umlaufende Greiferwelle und die seitlich hin und her gehende Be-
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der Erfindung der Antrieb des Stoffschiebers am über das vordere Lager hinausragenden Teil der beiden gleichachsigen We1len angeordnet und in einem kugelförmigen Gehäuse am Ende eines die genannten Wellen aufnehmenden Rohrstückes untergebracht, so dass die Maschine zum Nähen von flachen oder chlauchförmigen Waren sowie zum Stopfen verwendet werden kann.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt einer Nähmaschine gemäss der Erfindung.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Arbeitsplatte und die unter ihr befindlichen Teile in grösserem Massstabe. Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Arbeitsplatte bei geschlossenem Deckschieber, wobei das Gehäuse für den Stoffschieber und Schlingenfängermechanismus in punktierten Linien angedeutet ist.
Fig. 4 ist eine ähnliche Ansicht bei abgenommenem Deckschieber.
Bei der vorliegenden Maschine ist die wagrechte, hohle Vorschubwelle 1 in geeigneten Lagern 3
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der Länge nach durch die Vorschubwelle erstreckt, mit ihr gleichachsig angeordnet ist und beiderseits aus ihr hervorragt. Es können somit die Vorschubvorrichtung und der Schlingenfänger mit Bezug auf die gemeinsame Achse dieser beiden Wellen so gedrängt wie möglich angeordnet werden. In der Arbeitsplatte 26 der Maschine ist eine bis zur Vorderkante derselben reichende Öffnung 25 von verhältnismässig beträchtlicher Breite und Länge vorgesehen, welche über dem Gehäuse für den Stoffschieber und Schlingenfänger liegt und beim Nähen von schlauchförmiger Ware oder beim Stopfen freien Zutritt zu diesem Gehäuse gestattet.
Sonst ist die Öffnung 25 durch zwei abnehmbare Schieber 23, 24 geschlossen.
An der Vorschubwelle 1 ist ein Arm 10 befestigt und in ihr sind. Futter 8, 9 vorgesehen, welche als Lager für die Schlingenfängerwelle 6 dienen. Dicht vor dem Arm 10 ist an der Schlingenfängerwelle ein Daumen 12 befestigt, der den gezahnten Stoffschieber 14 lotrecht hin und her bewegt. Der letztere ist nämlich mit einer Stange 15 verbunden, die seitlich verschiebbar in einer Führung an der Oberseite eines lotrecht beweglichen Schlittens 13 gelagert ist, der in der Mitte mit einer Öffnung versehen ist, in welcher der Hubdaumen 12 umläuft. Ein Stift 16, der wagrecht aus der Stange. M herausragt, greift in einen Schlitz des Armes 10 ein.
Am hinteren Ende der Vorschubwelle 1 ist eine Kurbel 2 für den Vorschub vorgesehen, die der Vorschubwelle eine Hin-und Herdrehung erteilt, während welcher der Arm 10 die seitliche Hin-und Herbewegung der Stoffschieberstange 15 veranlasst. Am hinteren Ende der Schlingenfängerwelle. nahe an der Kurbel 2 ist eine Kurbel 7 vorgesehen, welche diese Welle und dadurch den Daumen 12 dreht. um die lorechten Hin-und Herbewegungen des die Vorschubstange tragenden Schlittens 13 zu veranlassen.
Der über das vordere L. ger 3 hinausreichende Teil der beiden Wellen ist von dem wagrecht ? n Rohrstück 19 umschlossen, das in einem kugelförmigen Gehäuse 20 endigt, welches den Arm 10, den Stoff-
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Das Rohrstück 19 ist von kleinerem Durchmesser als das kugelförmige Ende 20, wie in Fig. l. und 2 gezeigt ist ; die Oberseite des kugelförmigen Teiles ist, abgeflacht oder mit einer Abschlussplatte 21 versehen, die für die Zähne des Stoffschiebers 14 bei 22 geeignet geschlitzt ist.
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Wenn die Deckschieber 23, 24 abgenommen sind und so die Öffnung 2. freigelegt ist. kann schlauch- artige Ware, wie Ärmel, Hosen.
Socken od. dgl. über den kugelförmigen Teil des Gehäuses gegen das
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Die Abschlussplatte 21 hat nach der Zeichnung eine krummlinig begrenzte Gestalt und die einander zugekehrten-Enden der Schieber 23, 24 sind mit entsprechenden Abschnitten versehen, um die Abschlussplatte 21 genau. passend zwischen sich aufzunehmen. so dass, wenn die Schieber eingesetzt und geschlossen sind, ihre Kanten bei 27 zusammenstossen.
Es können verschiedene Mittel vorgesehen sein. um das Gehäuse in seiner Stellung festzumachen ; der kugelförmige Teil 20 und das Rohrstück 19 können entweder voneinander lösbar oder in einem Stück angefertigt sein. je nach der Bestimmung der Maschine. Um in das Innere des Gehäuses gelangen zu können, ist der kugelförmige Teil 20 mit einer an Scharniere angelenkten Verschlussklappe 29 versehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Stoffvorschubvorrichtung für Nähmaschinen mit unter dem Arbeitstisch gleichachsig ineinander angeordneter Greifer- und Stoffschieberwelle. dadurch gekennzeichnet, dass die auf und ab gehende Bewegung des Stoffschiebers durch die ständig umlaufende Greiferwelle (6). die hin und her gehende Bewegung des Stoffschiebers durch die schwingende Stoffvorschubwelle (1) hervorgerufen wird.