DE848281C - Vorrichtung zur Foerderung des Farbbandes fuer Druckvorrichtungen oder Druckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Foerderung des Farbbandes fuer Druckvorrichtungen oder Druckmaschinen

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DE848281C
DE848281C DEC3023A DEC0003023A DE848281C DE 848281 C DE848281 C DE 848281C DE C3023 A DEC3023 A DE C3023A DE C0003023 A DEC0003023 A DE C0003023A DE 848281 C DE848281 C DE 848281C
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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 1. SEPTEMBER 1952
C3023 IX bI 43 α
oder Druckmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Förderung des Farbbandes für Druckvorrichtungen oder Druckmaschinen, insbesondere für Lochkartentabelliermaschinen.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus zwei Rollen zum Aufrollen und Abrollen des Farbbandes mit einer Vorrichtung zur Umkehrung der Förderungsrichtung.
Die Vorrichtung zur Förderung des Farbbandes l>esteht aus einer elektromagnetischen Kupplung für jede Farbbandaufnahmerolle, wobei diese Kupplungen in der Weise arbeiten, daß, wenn eine Kupplung für den positiven Antrieb einer Rolle wirksam ist, die Kupplungsvorrichtung der anderen Rolle ebenfalls in Tätigkeit ist und das Bestreben hat, das Farbband in der entgegengesetzten Richtung zu fördern, jedoch mit einer schwächeren Antriebskraft, so daß letztere eine Bremswirkung hat, welche eine geeignete Spannung des Farbbandes bewirkt. Ein Merkmal der Erfindung besteht daher darin, eine der elektromagnetischen Kupplungen als treibende Kupplung zu verwenden und dabei die andere durch einen Unterschied in der Stromstärke in den beiden Kupplungsvorrichtungen zum Spannen des Farbbandes zu benutzen. Der Umstand, daß das Farbband ständig gefördert wird, bedeutet für Druckmaschinen dieser Art keinen Nachteil, da für das Farbband ein Federspanner vorgesehen ist, der, wenn das Farbband durch das Aufschlagen der Typen zum Stillstand kommt, es der antreibenden
Kupplungsvorrichtung ermöglicht, ihre Bewegung fortzusetzen, obwohl ein Teil des Farbbandes angehalten ist, wodurch eine Beschädigung des Farbbandes vermieden wird. In dem Augenblick, in dem die Typen außer Berührung mit dem Farbband kommen, nimmt der Spanner seine Ausgangsstellung wieder ein, wobei er mittels seiner Feder eine größere Kraft auf das Farbband ausübt als diejenige, welche durch die Kupplungsvorrichtungen ίο erzeugt wird, die in diesem Augenblick die Rolle von Spannern übernehmen.
Durch die nachfolgende Beschreibung soll die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Abb. ι zeigt eine Draufsicht der Fördervorrichtung des Farbbandes;
Abb. 2 zeigt einen Aufriß des Gesamtantriebs der Farbbandfördervorrichtung und des Typenrades einer Rotationsdruckmaschine;
Abb. 3 zeigt eine Seitenansicht im Aufriß einer Farbbandrolle mit den Führungen für das Farbband ;
Abb. 4 zeigt eine Draufsicht der Abb. 3; Abb. 5 zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie V-V der Abb. 1, wobei die Typenräder und gewisse andere Teile weggelassen worden sind;
Abb. 6 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Kupplungsvorrichtung einer Farbbandrolle; Abb. 7 zeigt auf der linken Seite eine Draufsicht zu Abb. 6 und auf der rechten Seite einen waagerechten Schnitt durch die Welle 47 in Abb. 6; Abb. 8 zeigt ein elektrisches Schaltschema. Die Fördervorrichtung des Farbbandes besteht aus zwei gleichen oder symmetrischen Teilen, von denen einer auf der linken Seite und der andere auf der rechten Seite der Abb. 1 dargestellt ist und die je an einem der beiden Lagerschilde 19 und 20 der Druckvorrichtung einer Lochkartentabelliermaschine befestigt sind. Der Antrieb dieser Druckmaschine ist beispielsweise und schematisch in Abb. 2 dargestellt.
Die Hauptwelle 24 der Druckmaschine trägt ein auf ihr drehsteif gelagertes nicht gezeigtes Zalinrad, das in ständigem Eingriff mit der Hauptwelle einer Lochkartentabelliermaschine steht und sich im Gleichlauf mit dieser dreht. Auf der Welle 24 ist ein nicht gezeigtes Sperrad befestigt, das einen Teil einer an sich bekannten, nur eine Umdrehung gestattenden Kupplung 26, 27 bildet. Neben dem Sperrad ist auf der Welle 24 ein Zahnrad 26 frei drehbar gelagert, das sich in ständigem Eingriff mit dem auf der Welle 28 verkeilten Zahnrad 30 befindet.
In dem Augenblick, in dem Elektromagnet 46 erregt wird, wird in bekannter Weise der Einrasthebel 27 und das Zahnrad 26 mit dem Sperrad gekuppelt, so daß diese eine Umdrehung machen, was zur Folge hat, daß über den Zahnrädersatz 26, 30, 38, 40, 41, 42 das Typenrad 43 angetrieben wird, das sich in druckbereiter Stellung vor der das Papier 39 tragenden Walze 44 befindet. Mit dem Zahnrad 30 ist. ein Kegelrad 31 fest verbunden, das über das Kegelrad 33, die Welle 32 und die Kegelräder 3'4, 36 ein Zahnrad 37 antreibt, das in standigem Eingriff mit einem Zahnrad 48 steht. Die Welle 32 ist in zwei Lagern 21 und 22 gelagert, die am Seitenschild 19 befestigt sind. Die Zahnräder sind derart bemessen, daß, wenn das Typenrad eine Umdrehung macht, sich das Zahnrad 48 um einen geeigneten Winkel dreht, damit durch die nachstehend beschriebene Vorrichtung das Farbband um einen entsprechenden Betrag gefördert wird.
Die Druckvorrichtung ist eine Vorrichtung mit umlaufenden, mit Typen versehenen Rädern. Selbstverständlich kann auch jede beliebige andere Druckvorrichtung verwendet werden. Das Farbband 113 befindet sich zwischen dem Typenrad 43 und der Druckwalze 44 und wird in einer im nachstehenden beschriebenen Weise durch verschiedene Rollen geführt, um auf jeder Seite auf Rollen zu enden, wie in Abb. 1 gezeigt.
Da die beiden elektromagnetischen Antriebsvorrichtungen, die jede der zwei Rollen antreibt, einander gleich oder symmetrisch sind, genügt es, im nachstehenden nur eine derselben im einzelnen zu beschreiben. Das Zahnrad 37 (Abb. 2, 5 und 7) ist auf der Welle 35 verkeilt, die in zwei Lagerschilden 19 und 20 gelagert ist und diese durchsetzt. Das Zahnrad 48 sitzt fest auf der Welle 47, die in zwei Kugellagern 53 bzw. 54 in den Laufringen 55 bzw. 56 gelagert ist, welch letztere in Aussparungen des Gehäuses 57 angeordnet sind, das wiederum auf dem Lagerschild der Druckvorrichtung befestigt ist. Auf der anderen Seite der Druckmaschine trägt die Welle 35 das Zahnrad 37" (Abb. 5), welches das auf der Welle 47° der anderen gleichen oder symmetrischen Farbbandfördervorrichtung befestigte Zahnrad 48" antreibt.
Auf der Welle 47 (Abb. 6 und 7) ist eine Schnecke 58 drehsteif befestigt, die in ständigem Eingriff mit der aus der Wand eines Magnetgehäuses 61 herausgearbeiteten Verzahnung 60 steht. In diesem Gehäuse ist ein Kern 62 befestigt oder vernietet, der sich frei auf der Welle 63 drehen kann, welch letztere einen Bund 65 trägt, gegen den sich das Magnetgehäuse mit einer Seite abstützt und der sich selbst wieder mit seiner entgegengesetzten Seite gegen ein Kugellager 66 in einem Laufring 69 abstützt, der in einer Aussparung des Gehäuses 57 untergebracht ist. Auf der Welle 63 vernietet befindet sich eine Hülse 67, die einen Zapfen 68 trägt, welcher in ein Loch in der Farbbandaufrollspule 70 eingreift, die auf der Welle 63 gelagert ist und in ihrer Lage durch eine auf die Welle 63 aufgeschraubte gerändelte Mutter gehalten wird. Das Magnetgehäuse 61 trägt außen an seinem unteren Rand einen Ring 72 aus Isoliermaterial. Dieser Ring, der einen T-förmigen Querschnitt hat, trägt zwei Kupferringe 73 und 74, gegen welche sich je eine Bürste 75 bzw. 76 (Abb. 5) abstützt, # deren anderes Ende durch Schrauben -jj bzw. 78 an einem Isolierkörper 80 befestigt ist, welch letzterer selbst wieder am Gehäuse $j festgemacht ist. Jede Bürste trägt außerdem zwei Schrauben 81 und zur Befestigung der Stromzuführungsdrähte.
Der untere Teil des Magnetgehäuses stützt sich leicht gegen die Scheibe 84 (Abb. 6) ab, welche sich selbst wieder gegen eine Mitnehmerhülse 85, die fest auf der Welle 63 sitzt, abstützt. In dieser Hülse 85 sind zwei Achsen 86 und 87 vernietet, die mit ihrem oberen Ende in zwei entsprechende in der Scheibe 84 vorgesehene Bohrungen eingreifen und dieser eine leichte Bewegung in senkrechter Richtung gestatten, damit sie sich an dem Rand des Gehäuses anlegen kann, wenn die Spule 64 stromdurchflossen ist.
Das untere Ende der Welle 63 ist in einem in dem Lagerschild 91 befestigten Lager 90 geführt, das selbst wieder auf einem Kranz 92, 93 des Gehäuses 57 befestigt ist. Auf dem Kern 62 aufgeschoben befindet sich die Magnetspule 64, deren beide Stromführungsdrähte durch eine Aussparung des Gehäuses heraustreten und mit den beiden Ringen 73, 74 verschweißt sind.
Das Gehäuse 57 ist mit einer Bohrung versehen, in welcher sich eine senkrechte Achse 94 (Abb. 6) befindet, auf deren oberes Ende die Nabe 95 eines Hebels 96 (Abb. 1 und 7) aufgenietet ist. Das Ende dieses 1 lebeis hat eine senkrechte Verlängerung 98 (Abb. 6 und 7), die mit einem Schlitz 100 versehen ist, durch welchen das Farbband hindurchgeführt wird. Am unteren Teil der Achse 94 ist durch eine Schraube 101 eine Hülse 102 befestigt (Abb. 6 und 5), auf welcher ein Hebel 103 aufgenietet ist, der an seinem Ende einen Knopf 104 aus Isoliermaterial trägt, gegenüber welchem eich eine Kontaktfeder 105 befindet. Beim Antrieb nach rechts (Abb. 5) wirkt der Knopf 104 auf die Feder 105, so daß ein Kontakt 106 geschlossen wird, wenn durch das Farbband der Hebel 96 geschwenkt wird, und beim Antrieb nach links wirkt der entsprechende Knopf auf die zugehörige Feder zur öffnung des Kontaktes ioo", wenn durch das Farbband der Hebel 96" geschwenkt wird. Dieses Schwenken des Hebels 96 geschieht durch eine an den beiden Enden des Farbbandes in bekannter Weise aufgenietete öse. Zum Kontakt 106 (Abb. 6) gehört die Kon taktgegenfeder 107. Die beiden Federn 105 und 107 sind voneinander und vom Gehäuse elektrisch isoliert durch Schrauben 108 (Abb. 5) befestigt. Jede Feder trägt Schrauben in, 112 zur Befestigung der Stromzuführungsdrähte.
Auf jedem Seitenschild 19, 20 ist durch Schrauben 130, 130" (Abb. i, 3 und 4) ein Winkeleisen 131 bzw. 131" befestigt, das um die Schrauben 130, 130" schwenkbar ist. Dieses Winkeleisen trägt Rollen, die zur Führung des Farbbandes 113 dienen. Das Farbband 113 (Abb. 4) läuft von der Aufrollspule 70 über die Führungsrolle 114 des Spanners, die Führungsrolle 115, den Schlitz des Hebels 96 und über die Rollen 116 und 117. Von dieser letzteren aus wird das Farbband zwischen den Druckrädern 43 und der Druckwalze 44 hindurchgeführt und schließlich zu der der Rolle 117 entsprechenden Rolle 117", die auf dem Winkeleisen 131« befestigt ist, von wo das Farbband zur zweiten Aufrollspule 70" über eine symmetrische Rollenanordnung geführt wird. Auf seinem Wege kann das Farbband noch über weitere bei den bekannten Farbbandfördervorrichtungen übliche Führungen geführt werden, deren Beschreibung hier im einzelnen nicht erforderlich ist. Die Rolle 114 (Abb. 4) ist am Ende j eines Armes des Winkelhebels 121 befestigt, der um die Achse 122 der Rolle 115 schwenkbar ist und der durch eine Feder 123 belastet ist, die mit einem Ende an einem Arm des Hebels 121 und mit dem andern Ende an einer auf dem Winkeleisen 131 befestigten Federeinhängung 134 festgemacht ist. In Abb. 5 befindet sich die Fläche des Farbbandes j gegenüber der Druckwalze. Das Farbband ist leicht gegenüber der Waagerechten geneigt, um zu vermeiden, daß die Reihe der Typenräder, die sich auf der gleichen waagerechten Linie befinden, in der gleichen Höhe auf das Farbband auftreffen.
Beschreibung des elektrischen Schaltschemas (Abb. 8): Die Gesamtanlage wird von den Klemmen A und B aus gespeist. In der gezeigten Stellung der Kontakte wird das Farbband von der durch die Magnetspule 64 betätigte Kupplung gefördert und in der Abb. 1 von rechts nach links bewegt. Die Magnetspule 64 ist in Reihe mit einem Kontakt 109^ geschaltet, wobei der Stromkreis durch den Spannungsregler R1 vervollständigt wird. Die andere Kupplung, die von der Magnetspule 64" betätigt wird, ist in Reihe mit einem Kontakt iO9d geschaltet, wobei der zugehörige Stromkreis durch die beiden Spannungsregler R2 und R1 vervollständigt wird. Der durch die Magnetspule 64" fließende Strom ist daher schwächer als der, der über die Magnetspule 64 seinen Weg nimmt. Die von der Magnetspule 64 betätigte Kupplung wirkt deshalb als Antriebskupplung, während die von der Spule 64° betätigte Kupplung als Bremse zur Spannung des Farbbandes wirkt. Die beiden Spannungsregler R1 und R2 ermöglichen eine geeignete Regelung der Stromstärke. Wenn das Farbband vollständig von der in Abb. 1 auf der rechten Seite befindlichen Spule 70 abgerollt ist, wird durch die öse des Farbbandes der Hebel 96° geschwenkt, was ein Schließen des Kontaktes io6fl (Abb. 6 und 8) und die Erregung eines Schaltrelais 109 bewirkt. Durch die Erregung dieses Relais 109 werden die Kontakte 109", 109° und iO9e geschlossen und die Kontakte 109^ und iO9d geöffnet. Durch das Schließen des Kontaktes 109" bleibt das Schaltrelais 109 stromdurchflössen bis zur erneuten Umkehrung der Förderrichtung des Farbbandes, wie im nachstehenden beschrieben. Das öffnen des Kontaktes iO9d und das Schließen des Kontaktes iO9e bewirken, daß der Speisestrom der Kupplungsmagnetspule 64" nicht mehr über den mit R1 in Reihe geschalteten Spannungsregler /?2 geleitet wird, sondern nur mehr über R1. Das öffnen des Kontaktes 109* und das Schließen des Kontaktes iO9c haben zur Folge, daß der Speisestrom der Kupplungsmagnetspule 64, anstatt über den Spannungsregler R1 zu fließen, seinen Weg über die in Reihe geschalteten Spannungsregler R2 und R1 nimmt. Der durch die Magnetspule 64 fließende Strom ist daher schwächer als der Strom, der durch die Magnetspule 64° fließt. Die durch die Magnetspule 64" erzeugte Kupp-
lungskraft wird daher größer als der durch die Magnetspule 64 bewirkte Antrieb, so daß die Förderrichtung des Farbbandes sich umkehrt.
Die von der Magnetspule 640 betätigte Kupplung fördert daher das Farbband so lange, bis es völlig von der Spule 70" abgerollt ist, wobei nach Beendigung dieses Abwicklungsvorganges durch die öse des Farbbandes der Hebel 96 geschwenkt wird, was ein kurzzeitiges öffnen des Kontaktes 106 zur Folge hat und damit ein Stromlosvverden des Schaltrelais 109, wodurch die Kontakte in die in Abb. 8 gezeigte ursprüngliche Stellung zurückgebracht werden. Das Farbband wechselt daher erneut seine Förderrichtung und wird nun durch die von der Magnetspule 64 betätigte Kupplung gefördert. Wenn der Kontakt 106 nach dem Durchgang der Öse wieder geschlossen wird, kann das Schaltrelais 109 nicht erregt werden, da der Kontakt 109" offen ist.
Bei der beschriebenen Ausführungsform befindet sich während des Betriebes der Maschine jede Spule 64 bzw. 64" in ständiger Umdrehung und hat unter der Wirkung des sie durchfließenden Stromes das Bestreben, die Scheibe und die zugehörige Aufrollspule des Farbbandes zu drehen. Selbstverständlich können auch andere Ausführungsformen innerhalb des Rahmens der Erfindung Anwendung finden. Beispielsweise kann die Scheibe 84 während des Betriebes der Maschine ständig angetrieben werden und dabei die Magnetspule mitnehmen, wenn diese stromdurchflossen ist. Ferner kann eine Feder vorgesehen sein, durch die die Scheibe ständig gegen die Magnetspule oder gegen ihr Gehäuse angedrückt wird, um einen Antrieb der Farbbandspule zu bewirken. Außerdem kann die Kupplungskraft für die beiden Farbbandspulen unterschiedlich gesteuert werden, dadurch, daß man die Stärke des durch eine Magnetspule fließenden Stromes gegenüber der anderen verstärkt oder vermindert. Ferner kann für jede der Farbbandspulen eine mit dieser verbundene Reibscheibe verwendet werden und jede Scheibe durch eine andere, sich während des Betriebes der Maschine ständig drehende Reibscheibe angetrieben werden, wobei die Antriebsreibung für die beiden Scheiben durch einen geeigneten Unterschied der Stromstärke in den entsprechenden Magnetspulen geregelt werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Fördervorrichtung für das Farbband von Druckmaschinen, insbesondere Tabelliermaschinen, bestehend aus zwei Farbbandaufnahmespulen, von denen wechselweise die eine für das Aufrollen und die andere für das Abrollen des Farbbandes dient und umgekehrt, wobei jede Spule durch je eine elektromagnetische Gleitkupplung angetrieben wird, deren Wirkungsweise darin besteht, daß diese das Bestreben haben, das Farbband auf den beiden Spulen gleichzeitig aufzuwickeln, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kupplungen ungleich starke Zugkräfte entwickeln, wobei dieser Zustand umkehrbar ist, um die Umkehrung der Förderrichtung des Farbbandes mit Hilfe von durch das Farbband betätigten Hebeln zu bewirken in der Weise, daß mittels eines Schaltrelais die an den Klemmen der Magnetspulen der Kupplungen jeweils wirksamen Spannungen mit Bezug aufeinander umschaltbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Spannungswerte an den Klemmen der erwähnten Magnetspulen durch Umschaltung der Widerstände in den Stromkreisen der Magnetspulen geschieht, wobei diese Stromkreise von der gleichen Spannung gespeist werden.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Farbband betätigten Hebel, je nachdem, ob die Umkehrung der Förderrichtung des Farbbandes an dem einen oder an dem anderen Ende des Farbbandes stattfindet, den Stromkreis eines Schaltrelais, dessen Kontakte durch ihre Anordnung die Umschaltung der erwähnten Widerstände ermöglichen, schließen bzw. öffnen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    5325 8.
DEC3023A 1947-07-18 1950-10-03 Vorrichtung zur Foerderung des Farbbandes fuer Druckvorrichtungen oder Druckmaschinen Expired DE848281C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239873B (de) * 1964-03-19 1967-05-03 Bull General Electric Vorrichtung zum Vorschub eines Farbbands abwechselnd in der einen und in der anderenRichtung in einem Druckmechanismus
DE3624369A1 (de) * 1985-07-19 1987-01-22 Seikosha Kk Farbbandanordnung fuer seriendrucker
DE4304497A1 (de) * 1992-04-27 1993-10-28 Sato Tokio Tokyo Kk Mechanismus zum Verhindern von Spannungslosigkeit bei einem Drucker-Farbband

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FR949738A (fr) 1949-09-07
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