DE847795C - Schiene zum Behandeln des Spitzfusses unter Entspannung der Wadenmuskel - Google Patents

Schiene zum Behandeln des Spitzfusses unter Entspannung der Wadenmuskel

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DE847795C
DE847795C DEK6317D DEK0006317D DE847795C DE 847795 C DE847795 C DE 847795C DE K6317 D DEK6317 D DE K6317D DE K0006317 D DEK0006317 D DE K0006317D DE 847795 C DE847795 C DE 847795C
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DE
Germany
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foot
calf
rail
splint
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Expired
Application number
DEK6317D
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English (en)
Inventor
Burkhard Kalisch
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F5/0104Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations without articulation
    • A61F5/0111Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations without articulation for the feet or ankles

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Description

  • Die Erfindung hat eine Einrichtung zum Gegenstand, mit deren Hilfe ein Spitzfuß unter Entspannung der \Vadenmuskel geschient werden kann. Die Einrichtung bietet insbesondere die Möglichkeit, einen infolge Wadenbeinnervenlähmung nach längerer Liegezeit entstandenen Spitzfuß bei geringem Schmerzaufwand rasch zu beheben; sie macht die bisher vielfach angewandte gewaltsame Streckung der Wadenmuskel mit anschließender Festlegung durch Gipsverband überflüssig. Für den erwähnten Zweck hat man auch häufig feststehende Streckgestelle benutzt, in denen bei gestrecktem Bein der in die richtige Winkellage gebrachte Fuß mittels Mullbinden festgelegt wird; abgesehen davon, daß solche Gestelle ständige Rückenlage des Patienten erforderlich machen, besteht der grundsätzliche Mangel, daß die Mullbinden dem Fußspitzendruck rasch nachgel)en.
  • Gegenüber diesen bekannten Maßnahmen und Einrichtungen zeichnet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch aus, daß der Patient nicht mehr zur Rückenlage gezwungen, sondern jede beliebige Liegestellung einnehmen und sogar laufen kann.
  • Die Besonderheit der Erfindung gestellt darin, daß die Schiene der Waden-, Fersen- und Sohlenform angepaßt ist, sich von der Kniekehle über die Ferse his zur Fußspitze erstreckt und entsprechend der normalen Winkelstellung des Fußes gebogen ist und daß sie am Fersenteil einen Fußhaltegurt und zwischen den Enden der Schienenschenkel eine Verspannung trägt. Als besonders zweckmäßig hat sich die Verwendung einer Sprossenschiene mit nachträglich aufgebrachter, zweckmäßig auswechselbarer Polsterung erwiesen, die hei ausreichender Festigkeit und Starrheit eine gute und rasche An-@assung an die Bein- und Fußformen erlaubt.
  • Für die Stützung eines gelähmten, lose herabhängenden Fußes ist vorgeschlagen worden. über die Fußspitze eine Stoffkappe zu ziehen, die mittels kreuzweise oberhalb des Fußes verlaufender Gummibänder an dem oheren Ende einer dem hinteren Teil des Fußes angepaßten Stahlferse hefestigt ist und beim Gebrauch sarnt den Bändern und der Ferse im Schuh liegt. Es kommt bei dieser Einrichtung nicht auf eine Heilwirkung, sondern lediglich darauf an, die durch den gelähmten Fuß bedingte Gehbehinderung aufzuheben und den Fuß unter Umständen als Gehstütze verfügbar zu machen. Das ergibt sich insbesondere daraus, daß die Benutzung der Einrichtung die Bekleidung des gelähmten Fußes mit einem Schuh erforderlich macht. Im übrigen ist die Verspannung mittels Stoffkappe und Stahlferse nach dem bekannten Vorschlag nicht geeignet, eine Entspannung der Wadenmuskel herbeizuführen, weil die Stahlferse gar nicht bis über die Wadenmuskel reicht.
  • Weitere Kennzeichen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform.
  • Abb. I zeigt die Grundschiene der Einrichtung in perspektivischer Ansicht; Abb. 2 veranschaulicht die Polsterung der Schiene; Abb. 3 zeigt die angelegte Schiene.
  • 1)ie Stütze der Einrichtung besteht aus der in Abb. 1 gezeigten Sprossenschiene 1, die zweckmäßig und, wie an sich hekanllt, aus legiertem Zinkdraht gefertigt ist und ausreichende Härte, Elastizität und statische Festigkeit aufweist; auch in hygienischer @ Hinsicht sind solche Schienen empfehlenswert. Die Sprossen 2 sind mit den Längsdrähten 3 fest verl>unden, so daß auch bei starker Belastung die Form der Schiene gewahrt bleil)t. Die Schienen form ist dem Fuß untl lTnterschenkel des Patienten angepaßt und so gewählt, daß der geschiente Fuß sich in der normalen Winkellage befindet.
  • Die Schiene ist auf der Vorder- und Rliickseite mit einer Polsterhahn 4 belegt, die durch eine Mullbewicklung 5 festgelegt ist. Am Fersenteil ist ein Fußhaltegurt 6 und im Bereich des Vorderfußes ein weiterer Haltegurt 7 vorgesehen.
  • Die Enden der Drähte 3 sind zu Ösen 8 hzw. 9 gebogen. Die Ösen S dienen zur unlösbaren Anlenkung eines Bügels 10, die Ösen 9 zur lösbaren Anlenkung eines Bügels oder Gurtes 1 1. Der Bügel oder Gurt 11 trägt einen Spannsteg 12 mit mehreren Zähnen oder @ Haken 13 zum Einhiingen des Bügels 10.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Schiene zum Behandeln des Spitzfußes unter Entspannung der Wadenmuskeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (1) der Waden-, Fersen- und Sohlenform angepaßt ist, sich von der Kniekehle über die Ferse bis zur Fußspitze erstreckt und entsprechend der normalen Winkelstellung des Fußes gebogen ist und daß sie am Fersenteil einen Fußlaaltegurt (6) und zwischen den Enden der Schienenschenkel eine Verspannung (10, 11, 12, 13) trägt.
  2. 2. Schiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Sprossenschiene (2, 3) mit nachträgl ich aufgelrachter, zweckmäßig auswechselbarer Polsterung (, 5) hesteht.
  3. 3. Schiene nach einem der Ansprüche I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie im Bereich der Zehenhallen einen zusätzlichen Haltegurt (7) aufweist.
  4. 4. Schiene nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zehenteil mit dem Wadenteil verbindende lösbare Verspannung aus einem am Zehenteil zweckmäßig unlösbar angelenkten Bügel (10) und einem am Wadenteil abnehmbar angelenkten Bügel oder Gurt (II) mit einem daran angelenkten mehrzahnigen Spannsteg (12, 13) zum Einhängen des Zehenteilbügels (io) besteht.
DEK6317D 1943-09-24 1943-09-24 Schiene zum Behandeln des Spitzfusses unter Entspannung der Wadenmuskel Expired DE847795C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4669450A (en) * 1985-04-15 1987-06-02 Bill Kelly Heel cord stretching appliance and method
DE4308260A1 (de) * 1993-03-16 1994-09-22 Heinz Herzig Schiene für Sprunggelenke

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4669450A (en) * 1985-04-15 1987-06-02 Bill Kelly Heel cord stretching appliance and method
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