DE847591C - Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureestern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von CarbonsaeureesternInfo
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- DE847591C DE847591C DEB6567D DEB0006567D DE847591C DE 847591 C DE847591 C DE 847591C DE B6567 D DEB6567 D DE B6567D DE B0006567 D DEB0006567 D DE B0006567D DE 847591 C DE847591 C DE 847591C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C67/00—Preparation of carboxylic acid esters
- C07C67/24—Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or derivatives thereof with a carbon-to-oxygen ether bond, e.g. acetal, tetrahydrofuran
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- Organic Chemistry (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung.von Carbonsäureestern Bei manchen technischen Verfahren entstehen als Nebenprodukte Äther, für die 'Verwertungsmöglichkeiten gesucht werden.
- Es wurde nun gefunden, daß man Carbonsäureester in guten Ausbeuten sehr einfach dadurch herstellen kann, (laß man Äther auf Carbonsättren in Gegenwart von nichtflüchtigen Katalysatoren ein-,virk-en läßt. Die Urnsetzung vollzieht sich dabei nach der Reaktionsgleichung R - 0 - R + R' COOH - WCOOR + ROH, der hierbei gebildete Alkohol setzt sich mit der Säure ebenfalls zum Ester um. Als nicht flüchtige Katalysatoren wurd(# eitie große Anzahl von Stoffen als brauchbar
schon zur Vermittlung der Umsetzung von Äthern mit Carbonsäure vorgeschlagen worden; diese flüchtigen Säuren sind aber nicht nur umständlich zu handhaben und greifen die Apparatur stark alt, sondern sie führen auch durch Umsetzung mit dein Äther unter Bildung von Halogenalkyl u. dgl. zu Verlusten.befunden. Als besonders Nvirksam erwies sich aktive Kohle, diz- mit Phosphorsäure oder Lösumgen von phosphorsauren Salzen oder anderen sauren Salzen getränkt v,-ar. ferner sind aktive Altimitlitimoxyde, l##ieselgele oder Altuniniumsilicate, gegebenenfalls mit Phosphorsäure oder Lösu ngün saurer .S2117u, vorzüglich geeignet. Außer festenKatalvsatoren sind auch nicht flüch- tige Nlineralsäuren, wie Scli\"-efelsäure und Phos- phors.äure. geeignet, die man zweckmäßig in der tillizLil.letzcii(Iell Carbonsäure löst und zusammen mit ihr und deni Äther bei erhöhter Temperatur über Fiillk('*)rlwi-i-iii(,e führt. Halogenwasserstoffe sind .I - Die Reaktion verläuft bei Temperaturen zwischen ioo und 400', wobei die günstigste Temperatur von der Art des Äthers abhängig ist. Zweckmäßig arbeitet man bei Temperaturen zwischen igo und 300'. Man kann sowohl bei gewöhnlichem als auch. unter erhöhtem Druck arbeiten, wobei in gewissen Fällen das Arbeiten unter erhöhtem Druck Vorteile bietet. Die Verweilzeiten können in weiten Grenzen geändert werden. Als Carbonsäuren kann inan. aliphatische und aromatische Carbonsäuren und deren Derivate, z. B. Oxycarbonsäuren, oder Dicarbonsäuren, wie z. B. Adipinsäure oder Methyladipinsäure, Phtbalsäure usw., verwenden. Auch die Äther können verschiedener Art sein. Das Verfahren kann auch kontinuierlich durchgeführt werden, wobei die nicht umgesetzte Säure zurückgeführt wird. Wenn man z. B. Dimethylätlier zusammen mit Eisessig über einen der genannten Katalysatoren leitet, so entsteht Methylacetat in sehr guter Ausbeute. Dieses Reaktionsprodukt wird von der nicht umgesetzten Essigsäure abdestilliert und diese wieder zur Umsetzung verwertet, so daß die Ausheuten praktisch iool/oig sind.
- Das vorliegende Verfahren bietet die Möglich keit, Äther in hochwertige Produkte überzuführen. Besonders bei der l#lethanolsvntliese ist es von Interesse, den als Nebenprodät anfallenden Dinie-, thyläther nutzbringend zu verwerten. Mit Hilfe des vorliegenden Verfahrens gelingt es, aus Diniethyläther und Essigsäure oder Propionsäure auf einfacheArt billigeEster herzustellen. die als Lösungsmittel verwendet werden können.
- Beispiel i Über ioo Volumteile eines Katalysators, der durch Tränken von. aktiver Kohle mit Phosphor- säure und Trocknen bei 25o' hergestellt wurde und 25 II/o Phosphorsäure (berechnet als P2 05) enthäl t, werden stündlich bei 320' 5o Gewichtsteile Eisessig zusammen mit 5o Gewichtsteilen Dimethyläther geleitet. Das Reaktionsprodukt enthält -lo D/o Methylacetat. Nach dessen Abdestillieren werden die höher als 6o' siedenden Anteile wieder in das Verfahren eingesetzt, wobei die Ausbeuten und Umsätze gleichbleiben. Der Umsatz bei gegebener Belastung des Katalysators ist temperaturabhängig und kann durch Erhöhung der Temperatur auf über 6o% gesteigert werden.
- Beispiel 2 (Y1)#r iol des im Beispiel i genannten KatalysatorS wird bei 210' stündlich ein Gemisch von 5kg
H'isessig und 6,5 kg Diiith - vIätlier geleitet. Dabei werden 300/0 Äthvlacetat neben niclit umgesetztem 1)läthyläther und i,-lises--,ig erlialten. Ersetzt man in diesem Beispiel unter sonst glei- chen Arbeitsbedingungen den Diäthyläther durch 1)i-ii-proy12itlier, so erhält inan gleiche #Xusbeuten von n-Propylacetat. B e i s 1) ie 1 3 Über ioo Volumteile Füllkörperringc aus Glas, die in einem beheizten Reaktionsrohr eingebaut sind, wer-den stündlich 5o Voltirnteile eines Ge- misches aus Eisessig, Di-iitli#-I:itlier und Phosphor- säure (47 Gewichtsprozent Eisessig, si Gewichts- prozeitt Diäthyläther Und 2 Ge-#vichtsprozerit lizi l'04) geleitet. Bei einer Reaktionstemperatur von 210 C enthält das Reaktionsprodukt neben dein niclit umgesetzten Anteil 250/0 Äthylacetat. Beispiel 4 Wie im Beispiel 3 wird ein Gernisch von Eisessig mit iGewichtsprozentPhosphorsäure zusammenmit Dirriethyläther (_5o% CTI)erschuß Über theorctische .%!enge) bei 2So' über l#'iillk-örl)ei-ritige geleitet, Das Peaktionsprodukt etitli;ilt .5o% \lctlivlacet#it. B e 1 s 1) i e 1 5 Ein Gemisch von Eisessig init 5 Gewichtsprozent .Schwefelsäure wird zusammen mit 1-)iiiictli\-lätliei- bei 210' über Füllkörperringe geleitet. Das Reak- tionsprodukt enthält lo0/'o i\,fetlivlacetat neben nicht umgesetzter Essigsätire. Bei Spiel 0 In einem Autoklaven läßt inan 5o Gewichtsteile Adipinsäure und 5 Ge,#vichtsteile Fliosphorsäure auf Dirriethyläther (iniCberschuß angewendet ' ) bei2io' 2 Stunden lang einwirkeii, wobei der Drucl# auf .Coat steigt. Das Reaktionsprodukt besteht zu 0,#"/o aus Adipinsäuremethviester neben nicht umgesetzter Adipinsättre. BeisPiel 7 Über ioo Vol,uintcll(2 eine" #\luiiiiiiiuniox#"(1- katalysators werden 5o Voluinteile Eisessig zu- sammen mit überschüssigem 1)iiiietlivlätliei- geleitet. Bei einer Reaktionsternperatur Von 2So' besteht das ReaktIonsprodukt aus 4,5 (l/o Mutlivlacetat. Statt Aluminiuntoxvd kann nian auch Kieselgel als Katalysator verwenden. \v(-)bei envas geringere Umsätze erhalten werden.
Claims (1)
-
PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Carbonsäure- estern aus Äthern und Carbotisäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung 111 Gegenwart nicht flüchtigerKatalysatoren bei er- höhter Temperatur durchfiffirt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB6567D DE847591C (de) | 1944-11-17 | 1944-11-17 | Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureestern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB6567D DE847591C (de) | 1944-11-17 | 1944-11-17 | Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureestern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE847591C true DE847591C (de) | 1952-08-25 |
Family
ID=6954728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB6567D Expired DE847591C (de) | 1944-11-17 | 1944-11-17 | Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureestern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE847591C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0031687A1 (de) * | 1979-12-22 | 1981-07-08 | The British Petroleum Company p.l.c. | Durch Protonen katalysierte Reaktionen, katalysiert mit Tonerdelagen in Wasserstoffionenform |
-
1944
- 1944-11-17 DE DEB6567D patent/DE847591C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0031687A1 (de) * | 1979-12-22 | 1981-07-08 | The British Petroleum Company p.l.c. | Durch Protonen katalysierte Reaktionen, katalysiert mit Tonerdelagen in Wasserstoffionenform |
| WO1981001844A1 (en) * | 1979-12-22 | 1981-07-09 | British Petroleum Co | Proton-catalysed reactions catalysed by hydrogen ion-exchanged layered clays |
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