DE84751C - - Google Patents

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DE84751C
DE84751C DENDAT84751D DE84751DA DE84751C DE 84751 C DE84751 C DE 84751C DE NDAT84751 D DENDAT84751 D DE NDAT84751D DE 84751D A DE84751D A DE 84751DA DE 84751 C DE84751 C DE 84751C
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levers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B29/00Accommodation for crew or passengers not otherwise provided for
    • B63B29/02Cabins or other living spaces; Construction or arrangement thereof
    • B63B29/04Furniture peculiar to vessels
    • B63B29/12Self-levelling mountings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Staat Maine, V. St. A.).
Schiffsbett.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Schiffskoje, welche in der .Weise aufgehängt und mit Gegengewicht versehen ist, dafs dieselbe einerseits jeder Bewegung des Schiffes entsprechend nachgeben- kann, während Bewegungen der in der Koje befindlichen Personen auf letztere nicht übertragen werden.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Querschnitt durch die Koje,
. Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig." 3 eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 5 und 6 stellen Einzelheiten dar.
Die Koje selbst besteht aus den beiden Seitentheilen A und den Endtheilen A1.
Der Matratzentragrahmen ΑΆ ist mittelst Rollen α und Riemen al an den beiden Seitentheilen A aufgehängt, wodurch ihm eine geringe Längsbewegung gestattet wird, um eine Bewegung in der Längsachse des Schiffes auszugleichen.
Die zur Verhinderung der Uebertragung des Rollens eines Schiffes auf die Schlafkoje dienende Vorrichtung ist in folgender Weise getroffen. An den Kajütenwänden bezw. geeigneten Ständern C sind Zapfen b vorgesehen, welche in die Bettenden A1 greifen, und mittelst deren das Bett schwingend aufgehängt ist.' Ueber diesen Zapfen, ebenfalls an denselben Ständern bezw. an den Kajütenwänden, befindet sich drehbar gelagert ein Zahnsegment E, welches durch ein kleines,'an einem Zapfen der Wand C • lose drehbares . Uebertragungsrad F mit dem lose um den Zapfen b und fest mit dem Bettende verbundenen Zahnrade D in Eingriff steht. Eine Bewegung der Koje um ihren Drehpunkt würde also eine entsprechende Bewegung des Zahnsegmentes zur Folge haben.
Unterhalb des Zapfens b befindet sich -drehbar an den Kajütenwänden bezw. an den Ständern C angebracht ein zweites Zahnsegment G, welches ebenfalls unter Vermittelung des an einem Zapfen der Wand C lose laufenden Zahngetriebes H mit dem Rade D in Eingriff steht. Ferner erhält dieses Segment ein Gegengewicht J, welches so weit wie möglich unter den Drehpunkt des Zahnsegmentes herunterhängt. Das Segment E ist ebenfalls mittelst der Verbindungsstange K mit der an dem Bettende befestigten bezw. das Bettende bildenden Scheibe A, andererseits durch Verbindungsstange L mit dem Segment G verbunden, so dafs sämmtliche Bewegungen des letzte'ren auf das Segment E und auch durch die Getriebe FDH auf die Koje übertragen werden. Die Theile FD H können in Fortfall kommen, dieselben dienen lediglich als Hilfsvorrichtungen. Das Gewicht J ist so weit wie möglich unter dem Drehpunkt des Segments aufgehängt, damit dieser Arm des durch die ganze Vorrichtung gebildeten Winkelhebels so lang wie möglich und die Bewegung der Koje thunlichst stetig gehalten wird.
Zweck dieser Anordnung ist, zu ermöglichen, dafs die Koje entsprechend den Bewegungen des Schiffes durch das Gewicht unter Vermittelung der Segmente und Verbindungsstangen bewegt werden kann, während jedoch
etwaige Stellungsänderungen der in der Koje befindlichen Person nicht genügen würden, um eine Bewegung des Gewichtes / herbeizuführen. In anderen Worten, die Bewegung der Koje wird derjenigen des Schiffes,- nicht aber derjenigen des in der Koje befindlichen Körpers folgen können.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, bei welcher die Koje A an den Zapfen b mittelst Riemen B1 aufgehängt ist, und durch das Gewicht J unter Vermittelung der Segmente G1E1 die Verbindungsstangen K L in derselben Weise, wie mit Bezug auf Fig. ι und 2 beschrieben, bewegt wird; es lassen sich auch an dieser Vorrich- j tung andere dem Fachmann geläufige Abänderungen treffen, ohne aus dem Rahmen der vorliegenden, Erfindung zu treten. Es ist vortheilhaft, die gleiche Vorrichtung an jedem Bettende anzubringen, und zwar in der Weise, dafs beide Verbindungsstangen K auf die linke Seite des Drehpunktes, von der Mitte der Koje aus gesehen, zu liegen kommen, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist. '
Um der Koje eine seitliche Bewegung in der entgegengesetzten Richtung gleichzeitig zu ertheilen, ist die in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellte abgeänderte Ausführungsform vorgesehen. Fig. 4 ist ein Querschnitt, Fig. 5 ein verticaler Längsschnitt durch die Mitte des Kojenendes und Fig. 6 eine schematische Darstellung der zur Erzielung der seitlichen Bewegung dienenden Theile. Die Kojenseiten A werden hier vortheilhaft in den Nuthen N1 der Kopfenden A1 befestigt. Die Enden der Koje dagegen werden mittelst Bolzen b mit den unteren Enden der Hebel B2 verbunden, welche von &1 drehbar an den Kajütenwänden bezw. an dem Rahmen C aufgehängt sind. An dem Obertheil des Rahmens C, bei e1 drehbar aufgehängt, befindet sich ein Jochstück E1, welches einen nach unten ragenden Arm e be- ■ sitzt, dessen unteres Ende mit einem in den Schlitz B3 des Hebels B'2 eingreifenden Stift e~ versehen ist. Das eine Ende des Joches E1 ist durch Stange K mit dem Kopfende A1 der Koje verbunden, während das andere Ende durch Verbindungsstange L mit einem am unteren Theile des Rahmens C drehbar befestigten Winkelhebel M verbunden ist. In Fig. 4 ist das Gegengewicht J nicht gezeichnet. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist derjenigen der vorhin geschriebenen bis auf die folgende Abweichung gleich. Wenn nämlich das Gegengewicht das Joch E1 verstellt, so wird der Hebel e das obere Ende des Hebelarmes B- seitlich ausschwingen, wodurch die Längsachse der Koje,nach der Seite verschoben wird, nach welcher das Gewicht J hinpendelt, wobei jedoch die Koje stets ihre waagrechte Stellung beibehält.
Die zur Aufnahme der Matratze dienende Vorrichtung . besteht . aus den Längsleisten N, welche durch Querleisten N'2 verbunden sind. Der also gebildete Rahmen NN'2 ist vortheilhaft an den Seiten und Enden mittelst Spiralfedern η aufgehängt, die, wie gezeichnet, in einem Winkel zu den verticalen Kojentheilen liegen und das Gewicht der in der Koje liegenden Person bedeutend unter die Schwingungsmitte der Koje verlegen, ohne jedoch bei etwaigen Schwingungen ein Anstofsen an die Kajütenwände zu verursachen.

Claims (2)

  1. Patent-Anspeüche:
    I- Schiffsbett, welches an jedem Längsende vermittelst der Stangen KL mit zwei über und unter ihm liegenden Hebeln E G, von welchen G ein Gewicht J trägt, derart verbunden ist, dafs das Bett, um die Festzapfen b sich drehend, den Schwingungen des Gewichtes / folgen kann, ohne selbst das Gewicht / in erhebliche Schwingungen setzen zu können.
  2. 2. Ausführungsformen des unter 1. gekennzeichneten SchifFsbettes, bei welchen:
    a) die Hebel EG als Zahnsectoren ausgebildet sind, die mit den Zapfen b durch Zahn triebe FH verbunden sind;
    b) die Zapfen b des Bettes in doppelarmigen Hebeln B% hängen, die durch Coulissenführung mit den Hebeln E1 verbunden sind, um auch ein seitliches Schwingen der Längsachse des Bettes zu gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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