DE43126C - Speichenrad fur kabelstrafsenbahnen - Google Patents

Speichenrad fur kabelstrafsenbahnen

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DE43126C
DE43126C DE188743126D DE43126DA DE43126C DE 43126 C DE43126 C DE 43126C DE 188743126 D DE188743126 D DE 188743126D DE 43126D A DE43126D A DE 43126DA DE 43126 C DE43126 C DE 43126C
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DE
Germany
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cable
teeth
wheel
spoke wheel
train tracks
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Expired
Application number
DE188743126D
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English (en)
Inventor
Tom Loftin Johnson
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/04Devices for damping vibrations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1887 ab.
Das vorliegende Speichenrad soll bezwecken, die im Betriebe von Strafsenbahnwagen mit Kabelbetrieb bisher aufgetretenen Stöfse zu mildern.
Die Ursache der Stöfse liegt in folgenden Umständen:
Bei allen Kabelbahnen kann das Kabel frei zwischen den Tragrollen, als festliegenden Punkten, auf- und abschwingen; dieser Bewegung folgt auch der vertical bewegliche Rahmen, welcher die Eingriffsscheibe trägt, und es ist auch Neigung des Rades vorhanden, aus dem Kabel herauszuspringen. Die gleiche Neigung des Sichtrennens zwischen Rad und Kabel ist auch beim Anfahren des Wagens zu bemerken, sowie wenn das Speichenrad über die hohen Punkte, welche die Laufrollen bilden, hinwegklettert.
Damit das Zahn- oder Speichenrad genau mit dem Kabel zusammen arbeiten und den Wagen ziehen kann, ist das Rad nicht allein mit Speichen oder Zähnen versehen, sondern diesen Speichen ist eine geringe Eigenbewegung nach rückwärts gestattet, so ■ dafs das Treibkabel an solchen Speichen heraufsteigt oder klettert, dadurch hochgehoben und von den Speichen getragen wird. Aufserdem ist das Rad nicht aus einem Stück, sondern aus zwei oder mehreren Zahnrädern zusammengesetzt, die auf eine gemeinsame Welle aufgebracht sind, wobei jedes Einzelrad mit gleichgeformten Zähnen versehen ist.
Das Doppelkabel, welches die Stege enthält, ist von Drähten aus verschiedener Drehung zusammengesetzt, so dafs also die Drähte, welche ein Seil bilden, rechts herum gewunden , dagegen die Drähte des anderen Seiles links herum gewunden sind, wodurch alle Ursache oder Neigung zur Verdrehung und Verschlingung der beiden Kabelseile vermieden wird, indem die Seildrehung des einen Seiles die des anderen aufhebt.
In den Figuren der Zeichnung bezeichnet 1 die Wagenräder, 2 die Achsen, 3 das Speichenrad, bestehend aus den beiden Theilen ab, die an der gemeinsamen Welle 4 befestigt sind. Diese Welle ist in einem Rahmen 5 gelagert, welcher auf der Welle 6 derart befestigt ist, dafs er sich seitlich auf 6 verschieben und auch um 6 drehen kann. Die Welle 6 ruht in Hängearmen 7, welche von den Seitenträgern 8 des Rahmens nach unten reichen und die ihrerseits von den Hauptachsen 2 getragen und durch die Stangen r zusammengehalten werden. Das andere Ende des Rahmens 5 ruht mittelst Hakens 9 auf der Stange 10, so dafs eine seitliche Verschiebung möglich ist. Die Stange 10 wird gehalten durch Hängearme 1 1 , die von den Seitenbalken des Rahmens ausgehen.
Das Doppelkabel ist mit 12 bezeichnet und besteht aus den zwei Kabeln c und d, die durch die Stege 13 verbunden werden. Dies Kabel läuft auf (nicht dargestellten) Laufrollen in dem Kabelwege zwischen den Schlitzrinnen 14, die in Stühlen 15 gelagert und ähnlich den bekannten Schienenstühlen mit der Schwelle 16 verbunden sind.
Die Scheiben α b des Speichenrades 3 besitzen jede gleichgeformte Zähne oder Speichen ss, welche nach rückwärts, Fig. 1, und nach innen in eine Ebene. Fig. 6, gebogen sind.
In normaler Lage werden die benachbarten Zähne ä s der beiden Scheiben in nahezu gleicher Entfernung von einander durch einen Stift ρ gehalten, welcher fest in der einen Scheibe b sitzt, aber durch die andere Scheibe a, vielmehr durch einen Schlitz derselben hindurchreicht, und zwar zwischen einem Paar von Kästen yy, in welchen Kautschukbuffer oder Federn u u eingelegt sind. Die Federn suchen den Stift ρ stets so zwischen sich zu halten, dafs die Zähne 55 in nahezu demselben Abstand von einander stehen, so lange, bis ein äufserer Druck sie von einander entfernt.
Die Form des Stiftes ρ läfst sich aus Fig. 6 erkennen, und zwar durch die inneren punktirten Linien p1 und die äufseren Linien j>2, denen die voll ausgezogenen Linien plp2 in Fig. 4 entsprechen, so dafs die Seiten des Stiftes radial nach der Mitte der Scheibe zulaufen. Mit p3 ist derjenige Theil des Stiftes bezeichnet, der in der Scheibe b festgenietet ist. Der Schlitz in der Scheibe a, in welchem der Stift ρ sich bewegen kann, ist in Fig. 4 und 5 mit S1S2 bezeichnet.
Die sich gegenseitig ergänzenden Zähne sind nothwendig, damit die gebogenen Zähne zwischen die Stege des Kabels eintreten können, ohne einen Steg zu treffen, was sonst deshalb erfolgen würde, weil jeder Zahn oder jede Speiche gekrümmt ist. Der praktische Erfolg dieser Anordnung liegt darin, dafs die herausgehenden Zähne weit von einander abstehen, während die eintretenden dicht auf einander folgen. Dies wird durch die Thätigkeit der Bremse herbeigeführt, welche die Umdrehung jeder Einzelscheibe verzögert, sowie ein Zahn aus dem Kabel heraustritt und an dem letzten Steg vorbeigleitet.
Wie aus Fig. 4 und 5 zu erkennen, sind nur je ein Zahn und ein Steg in der einen Figur, dagegen zwei Zähne und zwei Stege in der anderen Figur im Eingriff. Durch die beschriebene Anordnung sind aber immer mindestens ein Zahn und Steg mit höchstens zwei Zähnen mit zwei Stegen im Eingriff. Die Zähne der beiden Scheiben , welche das Speichenrad bilden, sind in ihrem gegenseitigen Spiel gegen einander begrenzt durch die Compression der Federn, welche der Stift ρ bewirkt. Todtes Spiel und Schlag zwischen Steg und Zahn wird verhütet und grofse Weichheit der Bewegungen und sanftes Arbeiten in den übrigen Theilen des Mechanismus erlangt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Treibrad für Kabelstrafsenbahnen, bei welchen die Zähne zum Zwecke des weichen Eingriffs in das als Leiterzahnstange ausgebildete Kabel gegen einander verstellbar sind, und zwar dadurch, dafs das Rad aus zwei Scheiben besteht, welche je die Hälfte der gebogenen und mit einander abwechselnden Zähne tragen, und wobei in einer Scheibe ein Stift befestigt ist, der von der anderen innerhalb bestimmter Grenzen zwischen Kautschukbuffern oder Federn gehalten wird (Fig. 4 bis 6).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188743126D 1887-05-10 1887-05-10 Speichenrad fur kabelstrafsenbahnen Expired DE43126C (de)

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ID=318474

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016124665B3 (de) * 2016-12-16 2018-03-01 MehrTec GmbH Transportmittel und Verfahren zum Transportieren einer Last auf einer Rollenbahn

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016124665B3 (de) * 2016-12-16 2018-03-01 MehrTec GmbH Transportmittel und Verfahren zum Transportieren einer Last auf einer Rollenbahn
EP3335959A1 (de) * 2016-12-16 2018-06-20 MehrTec GmbH Transportmittel und verfahren zum transportieren einer last auf einer rollenbahn

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