DE846970C - Fahrspielzeug - Google Patents

Fahrspielzeug

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DE846970C
DE846970C DEE3018A DEE0003018A DE846970C DE 846970 C DE846970 C DE 846970C DE E3018 A DEE3018 A DE E3018A DE E0003018 A DEE0003018 A DE E0003018A DE 846970 C DE846970 C DE 846970C
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DE
Germany
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vehicle
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Expired
Application number
DEE3018A
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English (en)
Inventor
Max Ernst
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/04Helical-spring driving mechanisms

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  • Toys (AREA)

Description

  • Bei dem Erfindungsgegenstand wird im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen von Spielzeugautos eine besondere Wirkung dadurch erreicht, daß ein durch Federkraft angetriebenes .Auto, beispielsweise als Rennwagen 'ausgebildet, in starker Anlehnung an die Wirklichkeit selbsttätig Wendungen durchführt, die durch Schleuderwirkung hervorgerufen werden, wobei keine Drehsiunänderung des Triebwerkes oder zusätzliche ausstellbare Stützelemente erforderlich sind. Zur @veiteren Erhöhung des Spielreizes liegt es ferner im Wesen der Erfindung, daß eine Rennfahrerfigur od. dgl. in Abhängigkeit von diesen Schleudermanövern sinngemäße Bewegungen durchführt bei gleichzeitiger Verdrehung des Lenkrades.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht auf das Schleuderauto bei abgenommenem Aufbau, Abb. 2 eine Seitenansicht des Schleuderautos mit Aufbau und daran angebrachter Rennfahrerfigur, Abb. 3 eine Ansicht der Rennfahrerfigur aus dem Schnitt A-B der Abb. 2.
  • Um die beabsichtigte Wirkung zu erzielen. ist das Spielzeugschleuderauto erfindungsgemäß durch ein übliches Federwerk i über das Ausgleichgetriebe 2, die beiden Halbachsers 3 und, 4 und die gummiprofilbereiften Triebräder 5 und 6 frontangetrieben, während die profillosen, nicht gummibereiften Hinterräder 7 und 8 auf der starren Achse 9 frei beweglich angeordnet sind. Die Schleuderwirkung wird durch wechselseitiges Blockieren der Laufräder 5 und 6 hervorgerufen, zu welchem Zweck zu beiden Seiten des Triebwerkes i die Bremshebel io und i i um die Drehpunkte 12 und 13 drehbar angebracht sind, wobei die anderen Hebel- . arme die Steuerklinken 14 und 15 tragen. Die Bremshebel io und i,i stehen unter Belastung der Zugfedern 18 und .i9, die den Kraftschluß der Steuerklinken 14 und 15 zu den auf der Aufzugswelle sitzenden Steuernocken 16 und 17 bewirken. Die kreisrunden Steuernocken 16 und 17 weisen je eine Steuerkerbe 2o auf, während die beiden Nocken, bezogen auf die Steuerkerbe, uni i8o' zueinander versetzt angeordnet sind. Die Steuerkerben sind so beschaffen, daß bei Bewegung in Pfeilrichtung die zuerst wirksame, radial verlaufende Kerbenseite ein schlagartiges Einfallen der Steuerklinke unter der Federbelastung hervorruft und dadurch das Blockieren des jeweiligen Laufrades besorgt wird. Die andere Kerbenseite ist für die Rückführung der Steuerklinke und der damit verbundenen Freigabe des Laufrades leicht abgerundet ausgeführt. Die Rennfahrerfigur 22, die zweckmäßigerweise mit dem Lenkrad 23 zusammen in Leichtbaustoff ausgeführt ist, ist auf dem U-förmig gebogenen Draht 24 befestigt, dessen vorderes Ende 25 in einer Bohrung im Armaturenbrett und dessen rückwärtiges Ende 26 in einer Bohrung auf gleicher Höhe in der Sitzlehne drehbar gelagert sind-iUnter der Figur ist die Gewichtsmasse 27 angebracht, die die sinngemäßen Bewegungen der Figur in Abhängigkeit der Schleuderbetvegung .des .<Autos .bewirkt.
  • Die Wirkungsweise des Schleuderautos mit bewoglicher Rennfahrerfigur ist folgende: . Durch das plötzliche Blockieren eines der beiden mit .griffigem Gummiprofil ausgerüsteten Laufräder wird an der Berührungsstelle mit der Fahrfläche ein Drehpunkt geschaffen, auf den der durch die Fahrt beschleunigte Gesamtschwerpunkt des Spielzeuges wirksam ist und um diesen Drehpunkt ein Drehmoment ausübt, so claß das auf den glatten Hinterrädern lastende, gewichtsmäßig leichte Fahrzeughinterteil 'hefumgeschleudert wird. Verstärkt wird diese Schleuderwirkung durch die zusätzliche Wirksamkeit..des Ausgleichgetriehes, das die Antriebskraft des Federwerkes auf das nicht blockierte Laufrad weiterwirken läßt. Nach Freigabe des jeweils blockierten Rades fährt das Auto wieder gerädeaus, bis sich der Vorgang nach der entgegengesetzten Seite von neuem abspielt.

Claims (6)

  1. PATE\TANSPPl:CIIf::: i. Fahrspielzeug, dadurch gekennzeichnet. daß eine Schleuderwirkung durch wechselseitiges Blockieren der gummiprofilbereiften Laufräder (5, 6) hervorgerufen wird.
  2. 2. Fahrspielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Blockieren der Laufräder (5, 6) unter Federwirkung (18, i9) stehende Bremshebel (io, i i) vorgesehen sind, die unter Vermittlung von Steuerklinken (14. t5) durch auf derAufzugsachse sitzende Steuernocken (16, 17) bewegt werden.
  3. 3. Fahrspielzeug nach den -Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, claß die Steuernocken (16, 17) Steuerkerben (20) besitzen, die um i8o° zueinander versetzt' angeordnet sind, wodurch ein schlagartiges Einfallen der Steuerklinken (14, z5) zwecks Schleudern des Fahrzeuges erreicht wird.
  4. 4. Fahrspielzeug nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, claß die Steuerkerben (2o) an der einen Seite zwecks Rückführung der Steuerklinken (15, 14) leicht abgerundet sind.
  5. 5. Fahrspielzeug nach den Allsprüchen i his 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Sitz des Fahrzeuges eine gewichtsbelastete Figur (22) beweglich eingesetzt ist, die in Abhängigkeit von den Schleudermanövern Bewegungen durchführt.
  6. 6. Fahrspielzeug nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Figur (22) auf einem U-förmig gebogenen Draht befestigt ist, dessen vorderes 1?nde (25) in einer Bohrung am Armaturenbrett und dessen rückwärtiges Ende (26) in einer Bohrung auf gleicher Höhe in der Sitzlehne drehbar gelagert sind.
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