DE846385C - Einrichtung an Ziehbaenken - Google Patents

Einrichtung an Ziehbaenken

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DE846385C
DE846385C DEK5923A DEK0005923A DE846385C DE 846385 C DE846385 C DE 846385C DE K5923 A DEK5923 A DE K5923A DE K0005923 A DEK0005923 A DE K0005923A DE 846385 C DE846385 C DE 846385C
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KREIDLER DIPL ING ALFRED
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/16Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
    • B21C1/27Carriages; Drives
    • B21C1/28Carriages; Connections of grippers thereto; Grippers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Einrichtung an Ziehbänken Beim Betrit#1> von Ziehbänken zeigt sich liäutig der Übelstand, claß sich beim Ziehen die Zähne der Greifbacken der Ziehzange derart in das Ziehgut festgebissen haben, daß es beim Öffnen der Zange nicht von selbst daraus loskommt. Die dann erforderlichen Bemühungen, das Ziehgut aus der Zange zu lesen, kosten Zeit und Arbeitskraft. Auch besteht bei solchen Ziehbänken, bei denen der Zieliwagen nach dein Ziehvorgang für den Rücklauf aus der Ziehlinie wegschwenkt, die Gefahr einer Verbiegung des Ziehgutes und eines Bruches an der Ziehbank.
  • Die Einrichtung nach der Irrfindung vermeidet diese Nachteile, indem hier an der längs bewegten Zielizaiige ein Auswerfer für das Ziehgut und an einem feststehenden Teil der Bank ein Anschlag od. ähiil. angeordnet sind, der den Auswerfer nach dem Ziehhub zum bestimmungsgemäßen Einsatz bringt. Zweckmäßig ist der Auswerfer an der Ziehzange derart angebracht, daß er für das Auswerfen des Ziehgutes zwischen die geöffneten Greifbacken eintreten kann. Als besonders geeignet hierzu erweist sich, die Ausbildung des Auswerfers als zweiarmiger Hebel, dessen einer Arm (Auswerferarm) zwischen die Greifbacken einschwenkt, wenn der andere Arm (Steuerarm) am Anschlag anläuft.
  • Vorteilhaft wird mit dem Anschlag für den Auswerfer eine Sicherungseinrichtung verbunden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann nämlich der Anschlag bei einem unüberwindlichen Widerstand des etwa festgeklemmten "Ziehgutes dem Steuerglied des Auswerfers entgegen der Wirkung einer Feder ausweichen, wobei er die Abstellvorrichtung der Ziehbank betätigt. Es kann etwa für (las Abstellest der Ziehbank ein elektrischer Kontakt vorgesehen sein, dessen Betätigungsglied in die Ausweichbahn des Anschlags ragt. Auf diese Weise wird die Maschine stillgesetzt, wenn es dein Auswerfer nicht gelingt, das Ziehgut aus der Zange zu entfernen, so daß auch in diesem Fall kejtio Beschädigungen eintreten können.
  • In der Zeichnung ist in Fig. s und 2 ein. Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. s einen Teil einer Ziehbatik mit dem Ziehwagen im Längsschnitt, Fig. 2 einen waagerechten Schnitt nach II-II der 1# ig. 1 .
  • Die obenerwähnte besondere Ausgestaltung des Anschlags für den Auswerfer zur Stillsetzung der Maschine geben Fig. 3 und 4 in beispielsweiser Verkörperung wieder. Dabei zeigt Fig.3 einen Querschnitt und Fig. .I einen Horizontalschnitt nach IV-IV der Fig.3.
  • Auf den oberen Längsträgern r der Bank fährt Zieliwagell 2 mit seinen Rollen 3. Die Ziehkette ist der Deutlichkeit halber nicht mitgezeichnet. Mit (lern Ziehwagen fest verbunden ist die "Ziehzange 4, die oben und unten offen ist und in der die Greifhacken 5 beiderseits schräg geführt sind. Ein an der Zielizatige angelenkter Betätigungshebel 6 dient in bekannter Weise zum öffnen und Schließen der Zange durch Lätigsverschieben der Greifbacken In dem Schlitz der Zange q. ist der Auswerfhebel 7 beweglich, der mit der Welle 8 fest verbunden ist. Diese ist unten in der Ziehzange gelagert. Auf ihr ist außerhalb der Zange der Steuerhebel 9 befestigt, der durch eine Zugfeder to in Anlage gegen einen. seitlichenVorsprung i s an der Zange gehaltert wird, so (laß er selbst nach unten weist und der Auswerfllebel 7 in waagerechter Lage unterhalb der Unterkante der Greifbacke115 liegt. Seitlich ist an (lein rillest Träger s der Ziehbank der Anschlag 12 angeschraubt, der in die Bewegungshahn des Steuerhebels 9 ragt (Fig. s und 2).
  • Atn Ende des Ziehhubes wird (furch Umlegen (les Betätigungshebels 6 die Zange 4, 5 (furch Ztiriickziehen der Greifhacken ; geüfftiet. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Ziehwagens 2 schlägt der Steuerhebel 9 gegen den Anschlag 12 und wird von ihm in die in Fig. s strichpunktiert gezeichnete Lage umgelegt. Dabei schwenkt der Auswerfliebel 7 als zweiter Arm des Winkelliebe157 bis 9 nach oben zwischen die geöffneten Greifbacken 5 und stößt gegen das Ziehgut, falls dieses sich nicht schon von selbst aus der Zange gelöst hat, und drückt es nach oben aus der Zange heraus.
  • In der Ausbildung nach Fig. 3 und .I ist der Anschlag 12 in einem am Träger i angeschraubten Lager 13 Mit seinem Bolzen 14 schwenkbar gelagert und weist noch einen zweiten Arin 1,5 auf, der durch eine verhältnismäßig starke Zugfeder 16 zur Anlage gegen einett VlerkantlH)17en 17 gebracht wird. Das Betätigungsglied des Abschaltkontaktes 18 für den Antriebsmotor befindet sich im Schwenkbereich des Armes 1 j# des Anschlags 12, I j5.
  • "Haben sich nun die Greifbacken 5 im Ziehgut so festgebissen, (laß dieses durch den Auswerfhehe17 nicht entfernt werdest kann, so schwenkt der Hebel 9 den Anschlag 12, r 5 in die in Fig. .I strichpunktiert gezeichnete Lage. Dabei betätigt der Arm j,3 den Kontakt 18. Der :Antriebsmotor wird abgeschaltet, und die Maschine steht still, so daß Beschädigungen ihrer "feile vermieden werden.
  • Es versteht sich von selbst. (lall der nachgiebige Anschlag 12, 15 auch anders ausgebil(let sein kann, etwa als gegen eine Feder längs verschiebbares Gleitstück, und (laß es auch durch Ausrücken einer mechanischen Kupplung die Maschine stillsetzen kann.

Claims (5)

  1. PATFNTANSPR(@('IlF: 1. Einrichtung als Ziehbä liken, gekei1nzeichnet durch einen an der längs bewegten Ziehzange (4) angeordneten Auswerfer (7 bis 9) für das Ziehgut und einen Anschlag od. ä hn1. 1 2) an einem feststehenden Teil der Batik ( s ), der den Auswerfer beim Anlaufen nach (lern Zielilitil) zum bestimmungsgemäßen Einsatz bringt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch s, dadurch gekennzeichnet, (laß der Auswerfer (7 bis 9) an der "Zange (4) derart angeos-(lnet ist. daß er für das Auswerfen des Zieligiltes zwischen die geöffneten Greifbacken (,5) der Zange eintreten kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, (laß der Auswerfer als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist. (leisen einerArin (Auswerferarrn 7) zwischen die Greifbacken (5) einschwenkt, weint der andere :1rni (Steuerarm 9) am Anschlag (12) allEilift. i.
  4. Einrichtung nach Anspruch s oder folgenden, dadurch gekennzeichnet. dal,i der Anschlag (12, 15) bei einem unüberwindlichen Widerstand des etwa festgeklemmten Ziehgutes dem Steuerglied (9) des Auswerfers entgegen der Wirkung einer Feder.(16) ausweichen kann, wobei er die Abstellvorrichtung (18) der Ziehbank betätigt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch :I, dadurch gekennzeichnet, daß für das Allstellen der Ziehbank eilt elektrischer Kontakt (18) angeordnet ist, dessen Betätigungsglied in (sie Ausweichbahn des Anschlags (12, 1 #5) ragt.
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