DE230325C - - Google Patents

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DE230325C
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potato
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potatoes
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/06Potato planters with piercing or grasping devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/04Potato planters with bucket wheels

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 230325 KLASSE 45 ö. GRUPPE
ERNST TOEPFFER in TELTOW.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1909 ab.
Die Aufgabe, welche den Leg- und Greiforganen bei Kartoffellegmaschinen gestellt wird, ist eine dreifache. Die Greif- und Legorgane müssen zunächst eine Beschädigung der zu legenden Kartoffel unter allen Umständen vermeiden. Ferner muß. dafür Sorge getragen werden, daß leere Stellen nicht auftreten, also müssen die Legorgane jedesmal eine Kartoffel greifen, und schließlich muß
ίο auch dafür gesorgt sein, daß sie nicht mehr als eine Kartoffel entnehmen. Es muß also· jeder Greifer jedesmal nur eine Kartoffel aus dem Vorratsbehälter herausnehmen. Um diese Aufgabe zu lösen, hat man bereits Greiforgane vorgeschlagen, die scherenartig ausgebildet sind und sich unter Federdruck schließen, um die ergriffenen Kartoffeln festzuhalten. Man hat auch vorgeschlagen, vor dem Vorratsraum für die Kartoffeln eine Rinne oder einen Rost anzuordnen, in welchem die Kartoffeln in dünner Schicht ausgebreitet liegen, so daß die Greifer jedesmal nur eine Kartoffel nehmen sollen. Demgegenüber besteht das Neue der vorliegenden Erfindung darin, daß als Greiforgane gelenkig auf dem Radumfang angebrachte Klappen benutzt werden, die die Kartoffeln unmittelbar gegen die Radfelge andrücken. Diese Klappen können sich naturgemäß nur ungefähr in Richtung der Tangente an den Radumfang legen, so daß also die Entfernung zwischen der Spitze der Klappe und dem Radumfang, wenn eine Kartoffel eingeklemmt ist, so groß wird, daß dadurch nicht noch andere Kartoffeln festgeklemmt werden können. Um diese Wirkung unter allen Umständen zu sichern, erhalten die Klappen eine allmähliche Schließbewegung beim Durchgang durch den Rost oder die Rinne, derart, daß das Schließen der Klappe schon bei Eintritt der Klappe in den Rost beginnt und vor Verlassen des Rostes beendet ist. Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei einer derartigen Schließbewegung stets nur eine Kartoffel, diese aber mit vollkommener Sicherheit ergriffen wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 ist eine Oberansicht auf die Maschine unter Fortlassung des Legorgans.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Rücklaufrinne.
Fig. 4 ist eine Oberansicht auf das Legorgan innerhalb der Rücklaufrinne.
Die Kartoffeln befinden sich in einem Behälter a, aus welchem sie in bekannter Weise durch eine Ausgebewalze b in dünner Schicht herausbefördert werden und auf einen Rost c gelangen, der schräg gegen das Legrad geneigt ist und, wie Fig. 2 veranschaulicht, an seiner Spitze zugeschrägt ist, so daß er keilförmig gegen das Rad zuläuft. Der Rost ist , in der Mitte geschlitzt, wie Fig. 2 anzeigt, damit die scherenartigen Greifer hindurchgehen können. Das eigentliche Legrad d, welches in beliebiger Weise innerhalb der Maschine gelagert sein kann, erhält seinen Antrieb von den Laufrädern der Maschine aus. An diesem Rade d sind die eigentlichen Legorgane befestigt, welche aus den scherenförmigen Greifern e bestehen, die bei f
ctci
JL (oAfoiut.l#Jic

Claims (2)

  1. bar an dem Umfange des Rades befestigt sind. Demzufolge wird also der Umfang des Rades d dazu benutzt, den zweiten Scherenarm der bekannten scherenförmigen Greifer zu ersetzen. Die Greifer e sind mit einem Hebelarm g starr verbunden, der sowohl von einer Feder h, wie auch von einem Winkelhebel i beeinflußt werden kann. Die Federn h sind bestrebt, die Hebelarme g gegen die
    ίο Peripherie des Rades d zu ziehen, so daß die Greifer e sich schließen. Das öffnen der Greifer erfolgt mit Hilfe der Winkelhebel i, deren einer Teil mit einem Anschlag sich gegen den Hebel legt. In dem Maschinenrahmen ist ein bogenförmiger Anschlag k fest gelagert, dessen Anordnung und Größe so bemessen ist, daß die Winkelhebel i mit ihren freien Enden an dem Anschlag auflaufen können und dadurch entgegen dem Zug der Federn h die Greifer e öffnen, wie dies in Fig. 1 unten veranschaulicht ist. Die Wirkungsweise der vorliegenden Erfindung ist die folgende:
    Nachdem der Kartoffelbehälter genügend mit Kartoffeln gefüllt ist und auch Kartoffeln auf die Rinne bzw. den Rost c gebracht sind, beginnt das Rad d sich zu drehen. Hierbei beginnen die Greifer e, wie Fig. 1 zeigt, in weit geöffneter Stellung in den Rost c einzutreten, schieben dabei die in dem Rost c befindlichen Kartoffeln etwas vor sich her und klemmen die vorderste von den ergriffenen Kartoffeln ein, sobald der zugehörige Winkelhebel i an dem Anschlag k abläuft. Diese Greifbewegung vollzieht sich in der Weise, daß die Greifbewegung durch Festklemmen einer Kartoffel beendet ist, bevor die Spitze der Greifer den Rost verlassen hat. Da die Greifer in annähernd senkrechter Stellung in den Rost eintreten, so schieben sie naturgemäß ein wenig die Kartoffeln vor sich her und können demzufolge auch nur die ihnen zunächst liegenden Kartoffeln festklemmen. Wie die Fig. 1 zeigt, ist es möglich, daß die Greifer bei weiterem Aufwärtsgehen noch eine andere Kartof el mitnehmen, doch liegt diese Kartoffel dann nur lose auf und fällt bei genügend weiter Drehung auf die das Legorgan umgebende Rücklaufrinne /. Es wird dadurch erreicht, daß jeder Greifer nur eine Kartoffel, diese aber auch mit vollkommener Sicherheit ergreifen kann, und diese Kartoffel festhält, bis der zugehörige Winkelhebel i gegen den Anschlag k trifft, wie dies Fig. 1 unten veranschaulicht, worauf dann der scherenförmige Greifer e geöffnet wird und die Kartoffel frei herabfallen kann. Selbstverständlich ist es möglich, die Greifer statt an einem Rade an einer endlosen Kette anzubringen.
    Patent-A νSprüche:
    I. Kartoffellegmaschine mit scherenartigen Greifern am Legrad, dadurch gekennzeichnet, daß , die Greifer von auf dem Radumfang gelenkig angebrachten Klappen gebildet werden, die die Kartoffeln unmittelbar gegen die Radfelge andrücken.
  2. 2. Kartoffellegmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen der Klappe bei Eintritt in den Rost bereits beginnt und vor Austritt aus dem Rost beendet ist, zum Zweck, nicht mehr als eine Kartoffel mitzunehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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