DE845922C - Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern mittels geneigter Bahnen, z. B. Schienen od. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern mittels geneigter Bahnen, z. B. Schienen od. dgl.

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DE845922C
DE845922C DEB5763D DEB0005763D DE845922C DE 845922 C DE845922 C DE 845922C DE B5763 D DEB5763 D DE B5763D DE B0005763 D DEB0005763 D DE B0005763D DE 845922 C DE845922 C DE 845922C
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DE
Germany
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rails
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conveyed
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Expired
Application number
DEB5763D
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English (en)
Inventor
Paul Spiess
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Buderus AG
Original Assignee
BuderusSche Eisenwerke AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Fördern mittels geneigter Bahnen, z. B. Schienen od. dgl.
  • Es ist bekannt, Gegenstände geringer Abmessungen, insbesondere bei der Fließfertigung, allein durch ihr Gewicht von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz zu befördern, inden man sie über ge neigte und die Arbeitsplätze miteinander verbindende Flächen abrutschen läßt. Die Längen der einzelnen Förderwege sind dabei gering und die Gewichte der Körper klein. Auch Rollbahnen, die aus einzelnen Rollen bestehen, konnen als antriebslose Fördermittel ausgebildet sein, wenn sie, z. B. in Form einer Wendel, eine genügende Neigung haben, um die zu fördernden Gegenstande unmittelbar oder mittelbar (in z. B. Behaltern) abgleiten zu lassen.
  • Körper großeren Gewichtes werden in der Regel mit Hilfe von angetriebenen Forderern transportiert, vor allem bei längeren Förderwegen. Dies gilt selbst für Rotationskörper, z. B. Rohre, die grundsätzlich zum Abrollen auf Laufbahnen ge eignet scheinen. Da es sich hierbei in der Regel um eine Massenfertigung handelt, sind entweder umfangreiche maschinelle Anlagen erforderlich, oder ein standiger Fluß des Fördergutes ist nicht er reichbar. In allen Fällen ist ein erheblicher Aufwand an Energie und Arbeitskräften erforderlich.
  • Mit der Erfindung wird angestrebt, die Forderung auch größerer und schwererer Korper durch die Ausnutzung des Eigengewichtes derselben wesent lich zu vereinfachen und zu verbilligen, also ein an sich bekanntes Förderprinzip in weiterem Umfange als bisher anwendbar zu machen, indem es besondere Ausgestaltungen und Erweiterungen erfährt. Die Erfindung besteht darin, die allein durch ihr Eigengewicht auf geneigt verlaufenden Bahnen zu fördernden Gegenstände mit zwei koaxialen Rotationsflächen von wechselndem Durchmesser (z. B. mit Kegelstumpfflächen) zu versehen, mit denen die Gegenstände auf den vbn @ zwei Laufschienen gebildeten Bahnen abrollen, und weiter darin, deu Abstand der beiden Laufschienen voneinander derart verschieden zu wählen, daß das Geradeauslaufen der Gegenstände durch Abrollen auf zwei Stellen gleichen Durchmessers, der Kurvenlauf dagegen durch Abrollen auf zwei Stellen ungleichen Durchmessers erzwungen wird.
  • Dieses Verfahren gibt die Möglichkeit, mit einfachen Mitteln verschiedenartige Gegenstände unter Einschaltung jedes beliebigen Richtungswechsels allein durch ihr Eigengewicht über beliebig lange Strecken zu fördern Am eitifachsten läßt sich das Verfahren bei solchen Körpern verwirklichen, die von sich aus Rotationskörper mit über ihre Länge wechselndem Durchmesser darstellen, derart, daß mehrfach zwei Stellen gleichen Durchmessers vorhanden sind. Wo das nicht der Fall ist, können erfindungsgemäß den zu fördernden Gegenständen die zwei Rotationslaufflächen bei der Herstellung (z. B. durch Gießen) zusätzlich gegeben werden, wobei dann entweder diese Flächen, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben, beseitigt erden oder man den Körpern die mit Rücksicht auf die Durchführung des Förderprinzips geänderte Gestalt beläßt. Es ist aber auch möglich, an dett zu fördernden (;egenständeil zwei selbständige Rotationshohlkörper vott wechselndem Außendurchmesser koaxial so anzubringen, daß sje nach Gebrauch wieder entfernt werden können.
  • Um ein Umlenken der zu fördernden Gegenstände auf den Schienen um eillell beliebigen Winkel auch auf der Stelle und dtibei noch unabgängig von dem Gewicht und dett Abmessungen der Gegenstände zu erreichen, schlägt die Erfindung eine besondere Vorrichtung vor, die aus zwei in die, innenliegende Schiene der Umlenkstelle hinterein.-ander eingebauten, auf einem Drehteller mit senkrechter Achse gelagerten Rollen besteht, auf bzw. zwischen denen der Gegenstand mit seiner innenliegender Lauffläche während des Kurvenlaufes seines außenliegenden Teiles unter gleichzeitiger Schwenkung des Drehtellers um einen der Länge der Kurvenbahn entsprechenden Winkel abrollt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführullgsbeispiels näher erläutcrt.
  • In Abb. 5 ist im Grundriß die in einer Werkstatt eingebaute Förderanlage gemäß der Erfindung dargestellt. Es handelt sich um die Förderung von Hohlkörpern, die aus der Gießerei in die Halle kommen und in dieser verschiedenen Bearbeitungen unterzogen werden, wobei sie gemäß dem neuen Verfahren allein durch Ausnutzung ihres Gewichtes den einzelnen Arbeitsplätzen zurollen. Einzelheiten der Förderanlage sind in Abb, t bis 4 und 6 im größerem Maßstabe dargestellt. Die Rollbahnen bestehen aus zwei Winkelschienen 1, die auf Böcken 2, z. B. aus Holz, gelagert bzw. befestigt sind, so dalS die Schienen an beliebigen Stellen leicht aufgebaut bzw. wieder entfernt oder umgebaut werden können.
  • Die Gußkörper rollen tiaclt ihrer Entfernung aus den Kokillen auf einer derartigen Bahn 3 (Abb. 5) einer maschinellen Einrichtung 4 zu, auf der sie vom Kernsand befreit werden. Sie gelangen dann auf einer weiteren Bahn 5 zu dem Blashaus 6, in dem sie unmittelbar hintereinander voll beiden Seiten aus ausgeblasen werden. Es folgt daitn über eine weitere Bahn 7 der selbsttatige Transport zu den Sägen 8. Auf einer neuen Bahn 9 laufen sie durch eine Trockenhaube 10 und voll da ül>er ein System vott mehreren parallel nebeneinander verlaufenden Schienensträngen 11 uiid aus diesen hinaus über Hauptstränge 1 2 und 13 zu den verschiedenen Bearbeitungsmaschinen 14. Die Abb. 3 und 4 zeigen, wie erfindungsgemäß der Kurvenverlauf der Kiir per durch Änderung des Abstandes der beiden Winkelschienen voneinander nach l)eliebiger Richtung erzwungen werden kann. Durch Austausch gerader und kurvenförmiger Schienenstücke gegeneinander kann der Einlauf der Körper in den jeweils gewünschten Strang 1 1 bewirkt werden. Im vorliegenden Fall wird damit in erster Linie der Zweck verfolgt, die Körper nach Gießschargen zu trennen und während dieser Trellllung das Prüfen (Ausleuchten, Schleifen und Stempeln) vorzunehmen.
  • Auf diese Weise ist eine genaue Kontrolle und Übersicht über die Produktion möglich. Die einzelnen Schienenstränge haben fortlaufende Markierungen, um die Anzahl der jeweils auf ihnen angesammelten Körper ablesen zu können. Der Einlauf der Körper aus dem jeweiligen Schienenstrang ii an den Hauptstrang 1 2 oder 13 geht ebenso einfach durch Einbau der entsprechenden Kurvenstücke (Abb. 4) vor sich. Nach der Vorbearbeitung auf den Maschinen 14 gelangen die Körper auf der Bahn 15 zur Fertigbearbeitung, bei der der Transport von Maschine zu Maschine nach dem gleichen Verfahren erfolgt. Die Laufschienen sind in einer für die Handhabung der Gußkörper günstigen Höhe angeordnet.
  • Abb. 6 zeigt eine Vorrichtung. die gestattet, die zu fördernden Gegenstände, z.R. Gußkörper, auf der Stelle um jeden beliebigen Winkel zu schwenken.
  • Während die äußere Schiene 16 kurvenförmig ist, ist in die innere Schiene 17 ein Rollenpaar 18 eingeschaltet, das auf der Drehscheibe 19 mit senkrechter Achse 20 gelagert ist. Der Gußkörper 2 1 durchläuft mit seinem äußeren Ende die Kurvenschiene 1S, während er mit dem inneren Ende zwischen die beiden Rollen 18 gelangt und sich auf diesen, d. h. auf der Stelle, abwälzt. Dabei wird) die Drehscheibe 19, die ständig unter der Wirkung eines Gewichtes 22 steht. entgegen dessen Kraft von dem sich außen auf der Kurvenschiene abwälzenden Körper um 90 um Pfeilrichtung geschwenkt. Sobald er die neue Richtung angenommen hat, wird er mittels eines zwischeit den Schienen 16. 17 befindlichen Schienenstückes 23 aus den Rollen 18 gehobett und auf die anschließende Schiene 17 gelegt, so daß er nunmehr in der neuern Richtung in der üblichen Weise weiterlaufen kann. Bei Anwendung des neuen Förderverfahrens können z. B. die Laufschienen auch übereinanderligen und die Übergänge durch besondere Förderer oder durch einfache abgefederte Bleche od. dgl. gebildet werden.
  • Handelt es sich um die Förderung von zum selbsttätigen Ablauf nicht ohne weiteres geeigneten Körpern, so können erfindungsgemäß z. B. auf die Enden außen kegelig ausgebildete Büchsen, Ringe od. dgl. Hohlkörper geschoben und dort in einfacher Weise, z. B. durch Reibungsschluß oder Federwirkung (geschlitzte Stahlbüchsen) gehalten werden. Die Büchsen od. dgl. können schnell entfernt werden. Bei Körpern mit nur nach einer Richtung zunehmendem Außendurchmesser (Kegel), be steht die Moglichkeit, zwei Körper derart als ein Ganzes herzustellen (z. B. zu gießen), daß die geneigten Flachen entgegengesetzte Richtungen haben, also z. B. die großeren Durchmesser der Kegel an einanderstoßen. Der zusammengesetzte Körper ist auf diese Weise für die Anwendung des neuen Förderverfahrens geeignet, und die Trennung in die beiden Teile erfolgt am Schluß der Arbeitsgänge bzw. nach Zurücklegung des Förderweges.

Claims (5)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Verfahren zum Fördern mittels geneigter Bahnen, z. B. Schienen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die zu fördernden Gegenstände (21) zwei koaxiale Rotationsflächen mit wechselndem Durchmesser, z. B. Kegelstumpfflächen, erhalten, mit denen sie auf den von zwei Laufschienen gebildeten Bahnen abrollen, und daß der Abstand der beiden Laufschienen voneinander verschieden gewählt wird, derart, daß der Geradeauslauf der Gegenständedurch Abrollen auf zwei Stellen gleichen Dureltmessers und der Kurvenlauf durch Abrollen auf zwei Stellen ungleichen Durchmessers erzwungen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß die zu fördernden Gegenstände die zwei Rotationsflächen bei der Herstellung (z. B. durch Gießen erhalten und daß gegebenenfalls diese Flächen nach Zurücklegung des Förderweges verändert bzw. beseitigt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den zu fördernden Gegenständen zwei Rotationshohlkörper von wechselndem Außendurchmesser koaxial und losbar angebracht werden.
  4. 4. Förderanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß z. B. für den Transport von Gußstücken zu den einzelnen Bearbeitungsstellen, geneigt auf Böcken od. dgl. verlegte geradlinig und/oder kurvenförmig verlaufende Bahnen untereinander verbunden sind, wobei zur Aufteilung des Fördergutstromes Abzweige mit Hilfe von gegen Geradsttieke aus tauschbaren Kurvenstücken an den Hauptstrang angeschlossen werden können.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4 zum Umlenken der Gegenstände, gekennzeichnet durch zwei in die innenliegende Schiene (17) der Kurvenbahn hintereinander eingebaute auf einer Drehscheibe (19) mit senkrechter Achse (20) gelagerte Rollen (18), auf bzw. zwischen denen die innenliegende Lauffläche des zu for dernden Gegenstandes während des Kurvenlaufes der außenliegenden Lauffläche unter gleichzeitiger Schwenkung des Drehtellers abrollt.
DEB5763D 1944-06-30 1944-06-30 Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern mittels geneigter Bahnen, z. B. Schienen od. dgl. Expired DE845922C (de)

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DE (1) DE845922C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1945416A1 (de) * 1968-09-09 1970-09-17 Redland Tiles Ltd Verfahren zum Betrieb einer Anlage zur Ziegelherstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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