DE845606C - Verstellbarer Sitz fuer Fahrzeuge, insbesondere Omnibusse - Google Patents

Verstellbarer Sitz fuer Fahrzeuge, insbesondere Omnibusse

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DE845606C
DE845606C DEW2144A DEW0002144A DE845606C DE 845606 C DE845606 C DE 845606C DE W2144 A DEW2144 A DE W2144A DE W0002144 A DEW0002144 A DE W0002144A DE 845606 C DE845606 C DE 845606C
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DE
Germany
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seat
adjustable
pan
circular arc
seat according
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Expired
Application number
DEW2144A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Worm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS WORM GmbH
Original Assignee
HANS WORM GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/04Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the whole seat being movable
    • B60N2/10Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the whole seat being movable tiltable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

  • Verstellbarer Sitz für Fahrzeuge, insbesondere Omnibusse Die Ausbildung der Sitzfüße atis Stahlrohr im Fahrzeugbau, insbesondere bei Omnibussen, hat sich als nicht zweckmäßig erwiesen, weil die Rohre infolge auftretender Schwingungen zu Ermüdungsbrüchen neigen.
  • Diese Nachteile werden bekanntlich durch geschlossene Blechrahmen oder Säulenkonstruktionen vermieden, bei denen man vorzugsweise rechteckige Querschnitte anwendet, um den Sitzen eine sichere Auflage zu gewährleisten. Es sind' hier Ausführungsformen üblich, bei denen man beispielsweise ein selbsttragendes Stahlblechrohr finit einem langgezogenen Querschnitt zwischen Fuß- und Deckplatten aus Leichtmetall anordnet.
  • Alle diese Ausführungen besitzen den Nachteil, daß sie mir waagerecht oder mit einem einmalig vorher' bestimmten Sitzwinkel hergestellt werden können und deshalb als Bauelement für jedes Fahrzeug mit verschiedenen Polsterungen ungeeignet sind.
  • Bekannt sind auch Sitze, die, vom Schwerpunkt des Sitzenden ausgehend, kreisbogenförmige Kurven haben, die in entsprechenden Gegenlagern schaukelstuhlartige Bewegungen zulassen. Diese Sitzkonstruktion fand deshalb keine Verwendung, weil die Haltevorrichtungen, in denen sich die Kufen bewegen sollen, zu schwergängig sind. Durch den keineswegs starren Fahrzeugboden treten Verwin-Jungen auf; die zur Verklemmung der Haltevorrichtungen führen. Diese Schwierigkeiten erhöhen sich bei Sitzbänken, auf denen z. B. zwei Personen sitzen, erheblich.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet ein verstellbarer Sitz für Fahrzeuge, bei dem die obere Deckplatte des Gestellfußes eine kreisbogenförmige Pfanne enthält,, in der ein gleichfalls kreisbogenförmiges - Gegenstück verschieb- oder versetzbar angeordnet ist, so daß sich jeder gewünschte Sitzwinkel einstellen läßt. Wird eine dauernde Verstellungsmöglichkeit verlangt;.' so kann das Gegenstück in der kreisbogenförmigen Pfanne durch Kugeln oder Rollenlagerungen leicht beweglich gestaltet .werden, wobei dann eine Sperrung den Sitz in der gewünschten Sitzneigung festhält.
  • Weitere Einzelheiten der Ausbildung der Erfindung werden durch die Zeichnung deutlich. Hierin zeigen Abb. i und 2 eine Sitzbank in Seiten- und Vorderansicht, Abb. 3 eine Sitzbank in Seitenansicht., bei der die einmalige Einstellung des Sitzwinkels durch Verzahnung gesichert ist, _ Abb.4 und 5 einen Sitz, bei dem der oder die Sitzenden eine leichtgängige Verstellung des Sitzwinkels nach ihrem Belieben durchführen können und Abb.6 einen Einzelsitz, hei dem neben der Verstellung des Sitzwinkels auch eine Drehung und Höheneinstellung möglich ist.
  • Gemäß Abb. i und 2 ruht die Sitzbank auf zwei Säulenfüßers. Zwischen .den Fußplatten i und den Deckplatten 2, z. B. aus Leichtmetall, werden die in rechteckigem Querschnitt' gestalteten Blechhohlkörper 3 mittels Stehbolzen .starr und schwingungsfrei gehalten. Die Deckplatte 2 besitzt. eine kreisbogenförmige Pfanne, in der das am Sitz befestigte Kreisbogensegment 4 beweglich ist.
  • Wird eiire einmalige feste Einstellung des Sitzwinkels, der für das entsprechende Fahrzeug als zweckmäßig ermittelt wurde, gewünscht, so kann gemäß Abb. 3 der kreisbogenförmige Ausschnitt der Deckplatte 2 und des Kreisbogensegments 4 mit Verzahnung versehen werden, wobei z. B. die Gradeinteilung auf dem Kreisbogensegment 4 eine leichte Einstellung der Sitzwinkel ermöglicht.
  • Abb.4 zeigt eine teilweise Darstellung eines Sitzes, bei dem eine dauernde Verstellung des Sitzwinkels möglich ist. Hierbei könnte beispielsweise in der Deckplatte :2 ein Röhr 5 eingegossen sein, in dem sich gleichfalls ein kreisbogenförmiges, am Sitz befestigtes Rohr 6 verschieben läßt. Um Leichtgängigkeit zu gewährleisten, kann zwischen den Rohren 5 und 6 (Abb. 5) ein Käfigrohr 7, in dem Kugeln eingesetzt sind, angebracht werden. Hierdurch ergibt sieh eine solche Leichtgängigkeit bei Benutzung des Sitzes und auch bei eintretenden Verwindungen des Fahrzeugbodens, daß eine Veränderung des Sitzwinkels immer möglich ist. Die Leichtgängigkeit könnte in, geeigneter. Ford . uch durch Rollen; über die das Kreisbogensegment 4 rollt, erfolgen.
  • Abb. 5 erläutert einen Einzelsitz, bei dem die Verstellung des Sitzwinkels gemäß Abb. 4 erfolgt, der jedoch zusätzlich gedreht und in der Höhe verstellt werden kann.

Claims (6)

  1. PATEYTANSPRÜCIIL: i. Verstellbarer Sitz für Fahrzeuge, insbesondere Omnibusse, gekennzeichnet durch eine in der oberen Deckplatte (2) des Gestellfußes angeordnete kreisbogenförmige Pfanne und ein als Kreisbogensegment (4) ausgebildetes, in der Pfanne gleitendes und am Sitz befestigtes Gegenstück.
  2. 2. Verstellbare% Sitz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck der leichteren Einstellbarkeit und des sicheren Festhaltens des einmal eingestellten Sitzwinkels Kreisbogenpfanne (2) und Ki-eisbogensegment (4) mit einer ineinandergreifenden Zahnung versehen sind, wobei die Zahnabstände so eingerichtet sind, daß sie gleichmäßige Gradstufungen ergeben.
  3. 3. Verstellbarer Sitz nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Gradstufung zum Zweck leichter Einstellbarkeit markiert ist.
  4. 4. Verstellbarer Sitz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreisbogensegment (4) auf der Kreisbogenpfanne (2) durch in Käfigen gehaltene Rollen oder Kugeln leicht verschiebbar angeordnet ist, wodurch sich die Sitzneigung, z. B. während der Benutzung, einstellen läßt und die als bequem empfundene Neigung durch Feststellung von Pfanne zu Gegenstück festgehalten werden kann.
  5. 5. Verstellbarer Sitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfanne aus einem halbkreisförmig gebogenen Rohr (5) besteht, in dem sich auf Kugeln ein mit entsprechend kleinerem Durchmesser gleichfalls halbkreisförmig gebogenes Rohr (6) bewegt, wobei die Kugeln spiralförmig in einem ebenfalls halbkreisförmigen Rohrkäfig (7) angeordnet sind.
  6. 6. Verstellbarer Sitz nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Gestellfüße um die senkrechte Achse drehbar und höhenverstellbar sind, wobei für die Sitzneigung nach Bedarf ein oder mehrere kreisbogenförmige Gleitbahnen Anwendung finden.
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