DE682772C - In der Hoehe verstellbares Sitzmoebel - Google Patents

In der Hoehe verstellbares Sitzmoebel

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DE682772C
DE682772C DEG93727D DEG0093727D DE682772C DE 682772 C DE682772 C DE 682772C DE G93727 D DEG93727 D DE G93727D DE G0093727 D DEG0093727 D DE G0093727D DE 682772 C DE682772 C DE 682772C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • A47C3/28Chairs or stools with vertically-adjustable seats with clamps acting on vertical rods

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  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • In der Höhe verstellbares Sitzmöbel In der Höhe verstellbare Sitzmöbel, die mit einem in einem Führungsrohr verschiebbaren und mit diesem durch eine an seinem oberen Teil befindliche Klemmvorrichtung kuppelbaren Schaft versehen sind, der in der Bohrung der Stuhluntergestelltragsäule drehbar und federnd gelagert ist, sind bekannt. Für die Federung des Führungsrohres sind Sprungfedern benutzt worden, die den Nachteil haben, daß die Verkürzung oder die Ausdehnung der Feder verhältnismäßig gering ist. Um eine weiche Federung des Stuhles zu erreichen, mußte `also eine ziemlich lange Sprungfeder verwendet werden, was viel Platz fortnimmt. Wegen des Platzbedarfes der Sprungfeder wird die Führung .durch das Ende des Führungsrohres und durch die Mündung der Gestelltragsäule bewerkstelligt, wodurch die Bohrungsmündung für weitere zweckdienliche Bauteile verlorengeht. Die Führung des Führungsrohres erfolgt meistens noch durch ein Rohr, das auf einem axial angeordneten Kugellager befestigt ist. Sowohl das Kugellager als auch das Rohr benötigen ständige Ölung, was als ein weiterer Nachteil empfunden wird.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch behoben, daß das in die hohle Tragsäule des Stuhluntergestelles hineinragende Sitzschaftführungsrohr so ausgebildet ist, daß es in seinem mittleren Teil eine Bördelung und an seinem untersten Ende eine Aufbiegung aufweist, zwischen denen zwei voneinander getrennt gehaltene mehrteilige Scheibenringe befestigt sind. In dem äußeren Rand dieser Scheibenringe sind ein oder mehrere auf der Innenwandung der Tragsäule gleitende Ringe eingebracht.
  • Außerdem wird an Stelle einer Sprungfeder ein Gummirohr verwendet, dessen ,großer Ausdehnungskoeffizient bei gleicher Federwirkung eine kleine Bauhöhe gestattet. Somit bleibt in der Tragsäulenbohrung noch reichlich Platz übrig, um eine erforderliche Führung des Führungsrohres durchführen zu können. Nachdem die Bohrungsmündung der Tragsäule für die Rohrführung nicht mehr benutzt wird, wird an dieser ein Wälz- oder Gleitlager angebracht, und zwar bestehen die Gleitlagerflächen aus schmierlosem Baustoff oder, wenn Wälzlager benutzt werden, bestehen die Lagerkugeln aus härteren Gummisorten.
  • Der Oberteil .der Lager schließt die Mündung zu, während an der unteren Innenfläche der Lager das als Feder dienende Gummirohr befestigt wird. In die mittlere senkrechte Bohrung dqs Lagers ragt das Führungsrohr hinein, ohne von dem Lager geführt zu werden. Für die Höhenverstellung des Stuhles wird z. B. eine in dem Führungsrohr verschiebbare Säule benutzt, welche gegebenenfalls mittels Klemmvorrichtungen des Führungsrohres damit auslösbar verbunden wird. Auf diese Weise wird das Möbel sehr einfach und billig in der Herstellung, und es erübrigt sich jede Wartung bei der Benutzung. Außerdem wird beim Verdrehen der Sitzfläche und des damit verbundenen Schaftes und des Führungsrohres die Drehbewegung durch Schubbeanspruchungen auch auf die elastische Gummifeder übertragen. Da der Gummi Schubkräften weniger Widerstand leistet als Druck- und Zugkräften, wird die Gummifeder den Beanspruchungsrichtungen leicht folgen. Ein besonderer Vorteil dieser Ausbildung ist, daß bei Drehbewegungen die Sitzfläche mittels der Gummifeder zwangsläufig in .die Ausgangslage zurückgedreht wird, solange die Drehbewegung nicht auch auf :das jeweilige Kugel- bzw. Wälzlager übertragen worden ist: Ferner ermöglicht die Gummifederung ein völlig geräuschloses Arbeiten des Stuhles.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i den mittleren senkrechten Längsschnitt eines Stuhles nach .der Linie C-D der Fig. J, Fig. 2 ein Wälzlager im senkrechten Längsschnitt, Fig.3 einen Querschnitt durch das Führungsrohr in Draufsicht nach der Linie A-B der Fig. z.
  • Der Stuhl gemäß :der Fig. i besteht aus einer Stuhluntergestelltragsäule i, in der z. B. aus Rohr hergestellteFußteile2 befestigt sind: Auf der oberen Kante der Gestelltragsäule i ist eine Gleitfläche 3 ünverdrehbar befestigt. Auf der Gleitfläche 3 liegt ein Auflagering 5, in den: ein z. B. aus schmierlosem Baustoff hergestellter Lagerring q. eingesetzt ist, der sich auf der Gleitfläche 3 bewegt. Die beiden Lagerteile 3 und 5 werden durch den Ring 6 zusammengehalten. An dem Auflagering 5 wird :die Gummifeder 7 befestigt, z. B. anvulka-nisi:ert. Das untere Ende der Gummifeder 7 ist mit dem mehrteiligen Scheibenring 8 ver-. Bunden, der unter die Ausbördelung io des Sitzschaftführüngsrohres 15 mit Festsitz' greift. Der Scheibenring 8 trägt in seinem äußeren Rand, in einem umlaufenden Einschnitt einen aus schmierlosem Werkstoff hergestellten Ring 9,- der an der Innenwandung der Tragsäule gleitet. Um eine senkrechte Führung des Sitzschaftführungsrohres i5 zu erreichen, wird auf ihm unter dem Scheibenring 8 eine Abstandhülse i i geschoben, wobei dann gegen den unteren Teil der Hülse i r anliegend ein weiterer Scheinring 12 auf das Sitzschaftführungsrohr 15 geschoben ist. Der mehrteilige Scheibenring i2 weist an seinem äußeren Rande ebenfalls einen schmierlosen Lagerring 13 auf: Nach dem Zusammenbau der einzelnen Ringe und der Abstandhülse wird das Sitzschaftführungsrohr 15 unten mit einer Aufbiegung 1q. versehen, wodurch die einzelnen Teile ohne Schraubenverbindung zusammengehalten werden. In das Sitzschaftführungsrohr 15 ist der Sitzschaft 17 eingeschoben, und beide Rohre sind z. B. mittels Klemmschraube 16 auslösbar verbunden. An dem Sitzschaft 17 wird dann auf bekannte Weise, z: B. mittels des Gußstücks 18, die Sitzfläche i9 befestigt.
  • Wird an Stelle des Gleitlagers ein Wälzlager verwendet, so wird die Gleitfläche 3 als Wälzlagerteil ausgebildet, wie dies in der Fig. 2 gezeigt ist: In die Laufrinne des Ringes 2o werden kleine Gummikugeln z2 aus härteren Gummisorten eingesetzt, auf die der entsprechend ausgebildete Auflagering 23 gesetzt wird. Damit sich die beiden Lagerhälften nicht trennen können, wird der Haltering 2i z. B. mittels Gewindes an dem Auflagering 23 befestigt: Außer dem Vorteil, daß :das Wälzlager überhaupt keiner Wartung benötigt, ergeben die Gummikugeln eine völlig geräuschlose und elastische Auflagefläche. Die Gummifeder 7 kann auch durch Haftverbindung an dem Sitzschaftführungsrohr 15 und Wälzring 2o befestigt werden, in welchem Falle der Wälzring 2o mit einer in die Tragsäule i hineinragenden Fläche versehen sein muß. An Stelle :der Gummifeder 7 können auch Metallfedern verwendet werden.
  • Bei der Ausführungsform nach der Fig: 3 wird das Sitzschäftführungsrohr 15 durch die Klemmschraube 16 zusammengedrückt; wodurch das Sitzschäftrohr 17 einen festen Halt bekommt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In der Höhe verstellbares Sitzmöbel mit in einem Führungsrohr verschiebbarem und mit diesem durch eine an seinem oberen Teil befindliche Klemmvorrichtung kuppelbarem Schaft, der in der Bohrung der Stuhluntergestelltragsäule drehbar und federnd gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß. das in die hohle Tragsäule (i) des Stuhluntergestelles hineinragende Sitzschaftführungsrohr (i5) in seinem mittleren Teil eine Bördelung (io) und an seinem untersten Ende eine Aufbiegung (i4) aufweist, zwischen denen zwei voneinander getrennt gehaltene mehrteilige Scheibenringe (8, 12) befestigt sind, in deren äußeren Rand je ein. oder mehrere vorzugsweise aus schmierlosem Werkstoff hergestellte, auf der Innenwandung der Tragsäule (i) des Untergestelles gleitende Ringe (9, 13) eingebracht sind.
  2. 2. Sitzmöbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der oberen Fläche des oberen Scheibenringes (8) eine elastische Hülse (7), vorzugsweise aus Gummirohr, zugfest angebracht ist, die mit ihrem oberen Rande mit einem auf der Obere kante der Tragsäule (i) mittelbar oder unmittelbar gleitenden und die Säulenöffnung gleichzeitig abschließenden Wälz-bzw. Gleitlagerteil (5, 23) zugfest verbunden ist.
  3. 3. Sitzmöbel nach Anspruch i und 2, dadurch 'gekennzeichnet, daß die Lagerkugeln (22) aus schmierlosem Stoff, vorzugsweise aus härteren Gummisorten, bestehen.
DEG93727D 1936-09-15 1936-09-15 In der Hoehe verstellbares Sitzmoebel Expired DE682772C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932324C (de) * 1952-02-02 1955-08-29 Ver Schulmoebelfabriken G M B Drehstuhl mit einer auf einem Standfuss fest angeordneten Fuehrungssaeule

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932324C (de) * 1952-02-02 1955-08-29 Ver Schulmoebelfabriken G M B Drehstuhl mit einer auf einem Standfuss fest angeordneten Fuehrungssaeule

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