DE84549C - - Google Patents
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- DE84549C DE84549C DENDAT84549D DE84549DA DE84549C DE 84549 C DE84549 C DE 84549C DE NDAT84549 D DENDAT84549 D DE NDAT84549D DE 84549D A DE84549D A DE 84549DA DE 84549 C DE84549 C DE 84549C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
- D04B7/30—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles specially adapted for knitting goods of particular configuration
- D04B7/32—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles specially adapted for knitting goods of particular configuration tubular goods
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung betrifft eine Abänderung der durch Patent Nr. 71280 geschützten Lambschen
Strickmaschine für Schlauchwaare, die darin besteht, dafs, abgesehen von einem
weiteren Mitnehmer für den einen Fadenführer unter sonst gleicher Anordnung, anstatt
eines Doppelschlosses ein verschiebbares Schlofs angewendet wird, das gegenüber dem anderen
Schlofs bei jedem Hubwechsel in eine stets voreilende Lage gebracht wird, jedoch auch
dem anderen Schlofs gegenüberliegend festgestellt werden kann, wodurch diese Maschine
auch zum Stricken mit nur einem Faden, also zur Herstellung von glatter und einfacher
Schlauchwaare zu verwenden ist.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung in den Fig. i, 2 und 3 in zwei Verticalansichten und
im Grundrifs (letzterer mit eben liegenden Nadeln gedacht) dargestellt. Aus Fig. 4, die
in gröfserem Mafsstabe gezeichnet ist, wird die Schlofsanordnung ersichtlich, und Fig. 5 zeigt
das Gleitstück, auf welchem das verschiebbare Schlofs in der Weise gelagert ist, dafs es mit
demselben die Hubbewegung des Schlittens mitmacht und sammt demselben bei jedem
Hubwechsel so weit verschoben wird, dafs es bei jeder neuen Bewegungsrichtung des Arbeitsrahmens dem anderen Schlofs stets ca. 50 mm
voranläuft. Zu letzterem Zwecke mufs der Hub des Arbeitsrahmens ebenfalls ca. 100 mm
gröfser sein wie bei einer gewöhnlichen Lambschen Strickmaschine. Für gewöhnliche Waare
ist jedoch eine Vorrichtung gemacht, den Hub auf eine Länge, wie für eine gewöhnliche Strickmaschine
erforderlich, zu ermäfsigen, indem der Kurbeltheil K, von dem der Rahmen R
in Bewegung gesetzt wird, mittelst seines im Kurbeltheile K1 verschiebbar gelagerten Schlittens
k radial verstellt werden kann.
Das Schlofs S1 sammt seinem Schlofsschieber F ist auf dem Gleitstück E befestigt
und nimmt an allen Bewegungen des letzteren Theil. Im Arbeitsrahmen R ist das Gleitstück E
einerseits in einem Schlitz und mit seinen Schlitzen e, andererseits in am Rahmen R befindlichen
Führungsnasen b verschiebbar gelagert. Die Verschiebung von E wird bei
jedem Hubwechsel durch je an den Endflächen des Gestelles G angebrachte, verschiebbare Anschläge
H bewirkt, an welche die Flächen e2 des Gleitstückes E anschlagen, bevor der
Arbeitsrahmen den Hub vollendet hat, und derart das Zurückhalten des Gleitstückes besorgen.
Zum Mitnehmen des Gleitstückes E dienen die beiden verschiebbaren Auslösebügel A
und A1 mit ihren Knaggen α und α1, welche
in entsprechende Verzahnungen e1 des Gleitstückes
E eingreifen. Damit vor jedem Hubwechsel der Gleitschieber E zurückgehalten
werden kann5~mufs der betreffende, den Gleitschieber mitnehmende Knaggen α bezw. al
vorher aus seinem Eingriff in die betreffende Verzahnung e1 gelöst werden. Dies wird durch
die Auslösebügel A und A1 in der Weise besorgt, dafs sie mit ihren abgeschrägten Enden
gegen ebenfalls abgeschrägte Enden von Anschlägen D anstofsen, die ebenfalls an den
Endflächen des Gestelles G liegen, sammt den Knaggen α bezw. a1 zurückgedrängt werden
und so lange zurückgedrängt bleiben, bis nach erfolgtem Hubwechsel das zurückgehaltene
Gleitstück E durch den Knaggen des vorderen Auslösebügels wieder in der anderen Bewegungsrichtung
mitgenommen wird. Auf diese Weise findet vor jedem Hubwechsel ein Auslösen der Mitnehmerknaggen bezw. bei eben
stattfindendem Hubwechsel ein Eindrücken des Knaggens in eine Vertiefung e1 des Gleitstückes
E statt, wodurch letzteres sammt dem Schlofs S1 stets dem anderen Schlofs voranlauft.
Soll nicht mit zwei getrennten Fäden gearbeitet werden, so wird das Gleitstück E so
gestellt, dafs sein Schlofs S1 dem festen Schlofs S
gegenüberliegt und festgehalten ist, wobei die beiden Knaggen α und. al in die beiden
äufsersten Vertiefungen e1 des Gleitstückes E
eingreifen und letzteres in seiner Lage festhalten, derart, dafs es die gleiche Bewegung
wie der Arbeitsrahmen R hat. Die Anschläge D und H müssen vorher zurückgeschoben werden,
derart, dafs kein Anschlagen des Gleitstückes E erfolgt; die beiden Mitnehmer cl und c3 werden
aus- und der Mitnehmer c'2 eingerückt. Ferner wird der Hub des Arbeitsrahmens R entsprechend
verkürzt.
Der Vorzug der neuen Vorrichtung eines verschiebbaren Schlosses S1 gegenüber einem
Doppelschlofs ist, abgesehen davon, dafs glatte und verstärkte Waare auf einer Maschine hergestellt
werden kann, z. B. noch der, dafs auf derselben Maschine erst der glatte Theil des
Schlauches gestrickt werden kann, indem beide Schlösser zuvörderst gerade gegenüber eingestellt
werden. Hiernach kann dann durch Verschieben der Anschläge D und H und
Umstellung der Mitnehmer c1 c2 c3 für die
Fadenführer der verstärkte TheH in einfachster Weise weiter gestrickt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Lamb'sehe Strickmaschine der durch Anspruch 2 des Patentes Nr. 71280 geschützten Art, sofern bei derselben anstatt eines ■Doppelschlosses , von welchem stets das vorlaufende Schlofs arbeitet, ein einfaches Schlofs angewendet wird, das auf einem Gleitstück (E) gelagert ist, welches mittelst stellbarer Anschläge bei jedem Hubwechsel so verschoben wird, dafs das darauf befindliche Schlofs dem gegenüberliegenden stets voraneilt, beim Stricken mit nur einem Faden jedoch so eingestellt werden kann, dafs sein Schlofs, dem festen Schlosse gegenüberliegend, ebenfalls auf dem Arbeitsrahmen festliegt. xHierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84549C true DE84549C (de) |
Family
ID=356769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84549D Active DE84549C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84549C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092155B (de) * | 1955-10-11 | 1960-11-03 | Everest Off | Flachstrickmaschine |
-
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- DE DENDAT84549D patent/DE84549C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092155B (de) * | 1955-10-11 | 1960-11-03 | Everest Off | Flachstrickmaschine |
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