DE84501C - - Google Patents

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DE84501C
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Germany
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fertilizer
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/16Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei vielen bisher bekannten Düngerstreumaschinen sind die Rührwerke im Düngerkasten in solcher Weise angebracht, dafs ihre regelmäfsige Drehung mancherlei Nachtheile im Gefolge hat, insbesondere kommt hier in Betracht die Erwärmung des Düngers bei ununterbrochener Bewegung, wodurch der künstliche Dünger in der Regel warm und klebrig wird.
Andererseits entstehen bei der Drehung der Rührwerke hohle Stellen in der Düngermasse, welche ein Nachsinken des Düngers verhindern und .dadurch zu unregelmäfsiger Streuung Veranlassung geben. Diese Hohlräume wurden bisher in der Weise beseitigt, dafs die Bedienungsmannschaft mit einem Stab den Dünger umrührte. Natürlich hatte dies oft zur Folge, dafs Verbiegungen der Rührwerke und damit Beschädigungen der ganzen Maschine herbeigeführt wurden.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Düngerstreumaschine vermeidet diese Uebelstände dadurch, dafs aufser der zur continuirlichen Vertheilung des Düngmaterials angeordneten Streuwelle noch ein besonderes, stofsweise sich bewegendes Rührwerk angebracht ist, welches die durch die Thätigkeit der Streuwelle entstandenen hohlen Stellen einstofsen und vollfüllen soll. Aufserdem sind die den Streuschlitz bildenden Bodenschienen nicht wie bisher so angeordnet, dafs sie in einer Ebene liegen oder einen Winkel nach aufsen bilden, sondern so, dafs sie einen stumpfen Winkel nach dem Kasteninnern zu einschliefsen, wodurch das Abstreichen des Düngers von der Rührwelle erleichtert wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 3 eine Ansicht des Düngerkastens von unten und
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Düngerkasten.
Wie bei anderen Düngerstreumaschinen wird auch bei dieser der Düngerkasten α von zwei Rädern b getragen. Auf den Naben der Fahrräder b sind zwei Zahnräder c befestigt, welche zwei weitere Zahnräder d auf der Streuwelle e antreiben. Durch zwei auf beiden Seiten vorgesehene Hebel f können die Zahnräder c ausgerückt werden, um die Streuwelle jederzeit aufser Thätigkeit zu setzen.
Aufser der Streuwelle e ist in dem Düngerkasten noch eine zweite Welle g angeordnet, welche den Zweck hat, die durch die Thätigkeit der Rührwelle entstandenen Hohlräume einzustofsen, so dafs die Düngermasse immer gleichmäfsig zum Ausstreuen kommt.
Wie aus Fig. 1 und 4 ersichtlich, ist die Welle g mit zwei gegenüberstehenden Flügeln versehen, welche aus einem einfachen Rundstab gebildet sind. Die in älteren Constructionen " üblichen Wellen dieser Art sind gewöhnlich unausgesetzt während des Ganges der Maschine in Bewegung. Hierdurch tritt der Uebelstand auf, dafs die Düngermasse durch die beständige Bewegung erwärmt und dadurch klebrig wird, so dafs sie sich zusammenballt und nicht mehr gut ausstreuen läfst.
Bei vorliegender Maschine wird dieser Uebelstand vermieden. Wie Fig. 2 erkennen läfst, ist der Antriebsmechanismus für die Welle g
folgendermafsen zusammengesetzt. Auf der Welle g sitzt ein Zahnrad i mit io Zähnen. Für gewöhnlich wird dieses Zahnrad durch eine Sperrklinke k mit entsprechendem Kopf an der Drehung verhindert. Auf der Streuwelle e sitzt ein Knaggen h, welcher so construirt ist, dafs er in das Zahnrad / eingreifen kann. Bei jeder Umdrehung der Streuwelle e kommt der Knaggen h nun einmal zum Fingriff in das Zahnrad i und schiebt dasselbe, nachdem er vorher die Klinke k durch Anheben des mit diesem verbundenen zweiten Hebelarmes / angehoben hat, um eine Theilung weiter. Das Zahnrad i schreitet in seiner Bewegung also immer erst dann um eine Zahntheilung vor, wenn die Streuwelle e schon eine ganze Umdrehung ausgeführt hat.
Es wird dadurch die Düngermasse nicht unnöthig bewegt, sondern erst, nachdem die Maschine einen Weg von io bis 12 m zurückgelegt hat, wird die Masse durch das ruckweise Drehen der Welle g erschüttert, so dafs etwa sich bildende Hohlräume zusammenfallen.
Der Boden des Düngerkastens wird von zwei Schienen m und η gebildet, von denen die letztere in der Weise beweglich ist, dafs sie durch Verstellung eines Stellhebels 0 den Schlitz mehr oder weniger öffnet. Zu diesem Zweck ist sie, wie aus Fig. 3 zu ersehen, mit Führungsschlitzen ρ versehen, die bei einer Längsverschiebung der Schiene η eine mehr oder weniger grofse seitliche Verschiebung derselben herbeiführen, wodurch der Streuschlitz entsprechend eingestellt wird. ·
Die zweite feste Schiene m ist nicht, wie bisher gebräuchlich, so angeordnet, dafs sie mit der ersten einen Winkel nach aufsen bildet, sondern die Schienen sind so gegen einander geneigt, dafs sie nach dem Innern des Kastens zu einen stumpfen Winkel einschliefsen, wodurch am Streuschlitz eine scharfe Kante entsteht. Es wird hierdurch erreicht, dafs die Düngermasse stets gut und glatt von den Flügeln abgestrichen wird, während sich die Masse bei den früheren Constructionen häufig zwischen der Schiene und den Flügeln einklemmte. : j ■
Die beiden Schienen m und η sind in Form von T-Schienen hergestellt, um jegliches Vferbiegen derselben zu verhindern. i

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: '.
    Eine Düngerstreumaschine, gekennzeichnet durch ein unmittelbar über der bekannten Streuwelle (e) liegendes zweites Rührwerk f-g), welches aus einer Stabtrommel mit zur Rührwelle parallelen Stäben besteht und von Zeit zu Zeit durch ein Schaltwerk gedreht wird, j zu dem Zweck, in der Düngermasse sich bildende Hohlräume einzustofsen, ohne . die Masse Unnöthig viel zu bewegen, und so ein Erwärmen und Festsetzen derselben zu verhindern. [
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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