DE844565C - Verfahren zur mehrfarbigen Lackierung von Holz - Google Patents
Verfahren zur mehrfarbigen Lackierung von HolzInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B05D—PROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
- Verfahren zur mehrfarbigen Lackierung von Holz In der Oberflächenbehandlung von Holz wurden zweifarbige Lackierungen bisher dadurch erzielt, daß in die gebeizte oder ungebeizte Holzfläche ein andersfarbener Porenfüller eingerieben wurde, der durch seinen Farbton einen Kontrast zur Gesamtfläche hervorruft. Bei Behandlung gebleichter oder sehr heller Holzarten wurde bisweilen eine dünnschichtige farblose Sperrschicht aufgetragen. Diese Sperrschicht soll verhindern, daß das Bindemittel des Porenfüllers in das Holz eindringt und es dabei verdunkelt. Auf die Porenfüllung erfolgte dann der Auftrag eines farblosen oder transparenten Anstrichmittels im Lackier- oder Polierverfahren.
- Auch sind Verfahren zur Imitation hochwertiger Holzarten bekannt, bei welchen auf beliebigem Untergrund eine deckende Farbe aufgetragen wird, auf welcher mit Farblösungen von Hand oder im Druckverfahren oder mittels Abziehbildern ein andersfarbiges Muster aufgebracht wird, welches das Bild der natürlichen Holzmaserung zeigt und dadurch eine für den Laien oft genügende Nachahmung der betreffenden Holzart erzielt.
- Im Gegensatz zu dem genannten Verfahren geht das Verfahren nach der Erfindung den völlig neuen Weg, auf die Oberfläche zunächst eine deckende Farbschicht auf beliebigem Weg aufzutragen, die in ihrer Zusammensetzung so gewählt ist, daß sie dem Profil der Fläche folgt, bei Holz also die vorhandenen Poren nicht zuschwemmt, sondern die Vertiefungen der Poren erhält. Für diesen Arbeitsgang eignen sich u. a. hochpigmentierte Farben auf der Grundlage von Celluloseestern oder -äthern. Diese Schicht übernimmt gleichzeitig die Aufgabe, der Masse der Fläche den gewünschten Farbton zu geben, wodurch der Arbeitsgang des Beizens erspart wird. Die natürliche Maserung des Holzes läßt sich nun mit überraschender Wirkung dadurch wieder sichtbar machen, daß man eine Farbe oder Füllmasse von anderem Farbton in beliebiger Weise durch Streichen, Spritzen oder Wischen aufträgt und den Überschuß abreibt, so daß nur die vertieften Stellen andersfarbig erscheinen. Es entsteht dadurch das Bild der Maserung wieder, das sich von den vorgenannten Imitationen sehr vorteilhaft dadurch unterscheidet, daß es völlig natürlich ist, wobei' auch das Arbeitsverfahren im Gegensatz zu den erwähnten Verfahren durchaus einfach und von ungelernten Hilfskräften durchzuführen ist.
- Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung ist, daß Uneinheitlichkeit im Farbton des Untergrundes, wie sie sich durch verschiedenfarbige Furniere, Verfärbungen des Holzes auf Grund hohen Gerbsäuregehalts oder durch Verschmutzung im vorhergehenden Gebrauch ergeben kann, ohne weitere Arbeitsgänge ausgeglichen wird.
- Nach dem Verfahren gemäß Erfindung lassen sich auch völlig neue und ungewohnte Effekte erzielen, indem man für die deckende Farbe Farbtöne wählt, die mit Beiztönen nicht erzielbar sind und dazu auch völlig kontrastierende Porenfüllmassen wählt. Eine solche Zusammenstellung wäre beispielsweise ein silberfarbener Grund, auf welchem die natürliche Holzmaserung mit roten Poren erscheint. Beispiel Auf Eichenholz, das sich auch durch seinen Gerbstoffgehalt ungleichmäßig verfärbt haben kann, wird eine gelbliche Farbe von hoher Deckkraft und mit geringem Bindemittelgehalt und der Eigenschaft, vorhandene Vertiefungen nicht auszufüllen, gestrichen oder gespritzt.
- Nach dem Trocknen wird eine etwas dunkler gefärbte Füllmasse mit einem Lappen in einer Weise aufgewischt, daß sie nur in den Vertiefungen der Poren zurückbleibt.
- Nach dem Trocknen über Nacht kann mit beliebigen farblosen Lacken oler mit Polituren eine glänzende transparente Schutzschicht aufgetragen «,erden.
Claims (1)
- PATCNTANSPPI'CH: Verfahren zur mehrfarbigen Lackierung von Holz, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst ein deckender, dem Profil der Fläche folgender Grundaufstrich aufgetragen und dann in die Vertiefungen des Profils eine Farbe oler Füllmasse von anderem Farbton eingerieben wird, worauf die Lackierung mit dem Auftrag einer transparenten, meist farblosen Lackschicht abgeschlossen werden kann. Angezogene Druckschriften: Rudolf Pracher, Lasur-, Kammzug- und Durchziehtechnik, 1937, S. 29 ff ; Adolf Rudolf, Die Ollackierung, 1935, S. 65; W. Schramm, Neuzeitliches Beiz-, Spritz- und Polierverfahren auf Nitrocellulosebasis, 1931, S. 19; Paul Koch, Das neuzeitliche Beiz- und Polierverfahren, 1937, S. 129; Th. Graser, Schleifen, Beizen, Polieren aller Hölzer, 1932, S, 54, 195, 197. ,
Priority Applications (1)
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| DE844565C true DE844565C (de) | 1952-07-21 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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1950
- 1950-05-13 DE DEK3160A patent/DE844565C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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