DE844103C - Umkehrgetriebe mit selbsttaetiger Umsteuereinrichtung zur Umsteuerung in einem genau einzuhaltenden Takt - Google Patents

Umkehrgetriebe mit selbsttaetiger Umsteuereinrichtung zur Umsteuerung in einem genau einzuhaltenden Takt

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DE844103C
DE844103C DEM4315D DEM0004315D DE844103C DE 844103 C DE844103 C DE 844103C DE M4315 D DEM4315 D DE M4315D DE M0004315 D DEM0004315 D DE M0004315D DE 844103 C DE844103 C DE 844103C
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DE
Germany
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reversing
gear
spur gear
pinions
pinion
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Expired
Application number
DEM4315D
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Rothe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lorenz AG
Original Assignee
Lorenz AG
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Publication date
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Publication of DE844103C publication Critical patent/DE844103C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F1/00Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
    • B23F1/06Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by milling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Umkehrgetriebe mit selbsttätiger Umsteuereinrichtung zur Umsteuerung in einem genau einzuhaltenden Takt Bei Räderfräsmaschinen zur Erzeugung von Zahnrädern mit echten Pfeilzähnen muß dem Zahnrad während der Bewegung des Fingerfräsers von oben nach unten durch ein Differentialgetriebe eine wechselnde Drehbewegung übermittelt werden, die die Grundlage der Erzeugung echter Pfeilzähne bildet. Die Umkehr der Drehbewegung des Zahnrades muß in einem genau einzuhaltenden Takt in Übereinstimmung mit dem vom gleichen Antrieb bewegten Fräserantrieb vor sich gehen, da nur dann die genaue Pfeilform der Radzähne gesichert ist. Man benötigt daher in solchen Zahnradbearbeitungsmaschinen ein Umkehrgetriebe, das eine derartig genaue taktmäßige Umsteuerung gewährleistet. Es ist ein solches Umkehrgetriebe bekannt, bei dem ein stetig umlaufendes Antriebsritzel mit Kegelradverzahnung abwechselnd mit zwei gegenüberliegenden Kegelradzahnkränzen in Eingriff gebracht wird. Als Mittel zum Wechsel werden Umleitungsbogenstücke mit Kegelradinnenverzahnung benutzt, deren Mantelkörper einen Kegelkeil, d. h. einen Kegel mit einer Linie statt der Spitze bildet. Es gibt keine Maschine auf dem Markt für die Herstellung dieser Verzahnung. Sie muß von Hand hergestellt werden. Diese Arbeit kann nur von ganz geschickten Facharbeitern ausgeführt werden. Sie ist also sehr zeitraubend und teuer, besonders, wenn als Werkstoff Stahl verwendet werden muß. Die bekannte-Ausführung hat auch noch besonders den Nachteil, daß beim Übergang des Antriebsritzels von einem Kegelradkranz in ein Umleitungsbogenstück und umgekehrt Stöße auftreten, da an äer . Stoßfuge der beiden Verzahnungen gewissermaßen ein Zahn fehlt. Infolgedessen ist die Geseliwindigkeit des, Getriebes beschränkt. In gleichem Sinne wirkt der Umstand, daß die Umleitungsbogenstücke auf einemschwenkbaren Stern exzentrisch zur Drehachse angeordnet sind.
  • Zweck der Erfindung ist, ein Umkehrgetriebe zu schaffen, das in einem genau einzuhaltenden Takt in Übereinstimmung mit einer vom gleichen Antrieb bewegten Vorrichtung umgesteuert werden muß und eine von einer Umschaltvorrichtung einzuschaltende selbsttätige Umsteuereinrichtung mit Umleitungsbogenstücken zur Umleitung eines auf das Umkehrglied wirkenden, stetig umlaufenden Antriebsgliedes aufweist und das die dem bekannten Umkehrgetriebe anhaftenden Nachteile nicht hat.@Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Umkehrglied als Stirnrad ausgebildet ist und als Antriebsglied zwei mit entgegengesetzter Drehrichtung angetriebene Ritzel dienen, die beide in einem Schieber gelagert sind, der zwecks abwechselnden Eingriffs der beiden Ritzel in das Stirnrad durch die Umsteuereinrichtung verschoben wird, die aus einer auf der Wellendes Stirnrades in Achsrichtung verschiebbaren, aber nicht drehbaren Steuerscheibe mit zwei einander gegenüberliegenden und durch Verschieben der Steuerscheibe in den Weg der Ritzel einrückbaren Doppelzähnsegmenten mit zylindrischer Innenverzahnung und zwischen diesen liegenden Leitwülsten zur Führung der Ritzel während der Umkehrung besteht. Zweckmäßig wird eine von der Umschaltvorrichtung zu bewegende Verriegelung vorgesehen, die den die Ritzel tragenden Schieber bei ausgerückter Steuerscheibe festlegt.
  • Durch die Erfindung wird die unvorteilhafte Herstellung der als Kegelkeile ausgebildeten Umleitungs-Bogenstücke des bekannten Umkehrgetriebes vermieden und verbilligt, weil die zylindrischen Innenverzahnungen der Doppelsegmente des erfindungsgemäßen Getriebes auf Zahnradstoßmaschinen mittels Schneidrad theoretisch einwandfrei und billig hergestellt werden können. Durch die symmetrische Anordnung der beiden Doppelzahnsegmente der Umsteuereinrichtung wird ein ruhiger, schlagfreier Gang erreicht, weil die Massen sich ausgleichen. Der Übergang der Ritzel vom Stirnrad in die Doppelsegmente oder umgekehrt geht völlig stoßfrei vor sich. Diese Vorteile ermöglichen vor allem, daß - das Umkehrgetriebe mit höheren Drehzahlen laufen und deshalb leichter im Gewicht gebaut werden kann. Dieses ermöglicht wiederum, die Getriebe der Maschine, in der ein solches Umkehrgetriebe verwendet wird, ebenfalls leichter auszuführen, da die Drehzahlen erhöht werden können.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen waagerechten Längsschnitt durch das Umkehrgetriebe in der Mittelstellung bei einer Umkehrung, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Abb. i, Abb. 3 einen. der - Abb. i entsprechenden Längsschnitt während des Laufes in einer bestimmten Drehrichteng, und zwar nach der durch die Abb. i dar--gestellten Umkehrung, Abb. .4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 3 und _ Abb. 5 einen Teil der Abb. 2 in @littelstellung wähsend der folgenden Umkehlung.
  • Das Umkehrgetriebe weist eine in festen Lagern i liegende Antriebswelle 2, die stets in einer Drehrichtung läuft, und eine in zwei festen lagern 3 laufende Antriebswelle 4 auf, deren Drehrichtung durch das Getriebe umgekehrt werden kann. Auf der Welle 4 sitzt fest ein Stirnrad 5 und eine in Achsrichtung verschiellbare, aber auf der Welle nicht drehbare UmsteÜereinrichtung: Diese besteht aus einer Steuerscheibe 6, zwei Doppelzahnsegmentezt 9 und io und zwei Leitwülsten ii und 12. Die Doppelzahnsegmente 9 und rb sind auf der- Steuerscheibe 6 in der Durchmesserrichtung einander gegenüberliegend so angebracht, daß sie, in Achsrichtung gesehen, die Fortsetzung der Verzahnung des Stirnrades 5 bilden. Die Leitwülste ii und 12 sitzen arn Umfang der Steuerscheibe 6.
  • Zwischen ihnen und den Doppelzahnsegmenten und io sind Lücken 13 frei gelassen. Zum Ein- und Ausrücken der Umsteüereinrichtung ist ein doppelarmiger, um einen fest gelagerten Drehbolzen 7 schwenkbarer Handhebel 8 vorgesehen. An die Stelle des Handhebels 8 kann auch eine vom Antrieb des Umkehrgetriebes angetriebene Vorrichtung treten, die die Verschiebungen der Steuerscheibe 6 in regelmäßigem Wechsel, zum Beispiel mittels einer Nockenscheibe, bewirkt.
  • Zum Antrieb des Stirnrades 5 dienen zwei Ritzel 14 und 15, die mit ihren Wellen in einem parallel zum Stirnrad 5 verschiebbaren Schieber 16 gelagert sind. Sie werden von der Welle 2 über Stirnräder 17 und 18, eine Welle ig und zwei Kegelradpaare 20 und 21 in einander entgegengesetzten Richtungen in Drehung versetzt. Bei der durch den Pfeil 22 bezeichneten Drehrichtung der Antriebswelle 2 laufen die Ritzel 14 und i5 in den durch die Pfeile 23 und 24 bezeichneten Drehrichtungen.
  • Die Ritzel 14 und 15 haben einen so großen Abstand voneinander, daß stets nur eines von ihnen mit dem Stirnrad 5 im Eingriff stehen kann, so daß das Stirnrad- 5 entweder von dein Ritzel 14 in der durch den Pfeil 25 bezeichneten Drehrichtung oder vom Ritzel 15 in der erftgegengesetzten Richtung angetrieben wird. In den Abb. 3 und 4 ist der Betriebszustand dargestellt, bei dem das Ritzel 14 das Stirnrad 5 in Pfeilrichtung 25 antreibt.
  • Zum Umschalten von einer Drehrichtung auf die andere dient die Steuerscheibe 6 mit den Doppelzahnsegmenten 9 und io und den Leitwülsten ii und 12. Die Ritzel 14 und. 15 sind axial so lang, daß sie über das Stirnrad 5 überstehen und bei gemäß Abb. i an das Stirnrad 5 herangeschobener Steuerscheibe 6 mit den Doppelzahnsegmenten 9 und io in Eingriff kommen. Außerdem tragen die Ritzel je einen Zapfen 26 bzw. 27, die sich hinter die Leitwülste ii und 12 der Steuerscheibe legen. Die Abb. i und 2 zeigen das Umkehrgetriebe während der Umschaltung, wobei sich der Schieber 16 gerade in der Mittelstellung befindet. Es ist angenommen, daß vor der Umschaltung das Ritzel 15 im Eingriff mit dem Stirnrad 5 umlief und dieses in zum Pfeil 25 entgegengesetzter Drehrichtung antrieb. Durch das Heranschieben der Steuerscheibe 6 ist das Ritzel 14 in Eingriff mit dem Segment 9 und das Ritzel 15 in Eingriff mit dem Segment io gekommen. Das Ritzel 14 läuft nun im Segment 9 nach innen und das Ritzel 15 aus der Verzahnung des Stirnrades 5 heraus und im Segment io nach außen, wobei sich die Zapfen 16 bzw. 27 an die Leitwülste ii bzw. 12 legen, den Eingriff der Ritzel in die Segmente sichern und ein Verdrehen der Steuerscheibe 6 verhindern. Durch die Bewegung der Ritzel nach innen bzw. außen wird der Schieber 16 in Pfeilrichtung 28 verschoben, bis das Ritzel 15 außer Eingriff mit dem Segment io kommt und das Ritzel 14 in die Verzahnung des Stirnrades 5 einläuft, wodurch dieses eine Drehbewegung in Richtung des Pfeiles 25 erhält. Nun wird der Hebel 8 in Pfeilrichtung 29 bewegt und dadurch die Steuerscheibe 6 mit den Doppelzahnsegmenten 9 und io und den Leitwülsten ii und 12 von dem Stirnrad 5 soweit abgehoben, daß die Zapfen 26 und 27 frei vor den Segmenten vorbeilaufen können.
  • Durch die Bewegung des Hebels 8 wird ein mit ihm verbundener und in einem festen Lager 30 geführter Bolzen 31 in eine Bohrung 32 des Schiebers 16 geschoben und verriegelt ihn in seiner Lage. Für die andere Stellung des Schiebers ist noch eine Bohrung 33 zum Eingriff des Bolzens 31 vorgesehen.
  • Das Stirnrad 5 läuft so lange in Richtung des Pfeiles 25, bis der Hebel 8 und damit die Steuerscheibe 6 wieder in die in Abb. i gezeichnete Lage gebracht werden, wodurch sich die in Abb. 5 dargestellte Stellung der Ritzel 14 und 15 zu den Doppelzahnsegmenten 9 und io ergibt. Das Ritzel 14 läuft jetzt an dem einen Segment 9 nach außen, das Ritzel 15 an dem anderen Segment io nach innen in die Verzahnung des Stirnrades 5, wobei sie den Schieber 16 entgegengesetzt zum Pfeil 28 verschieben. Das Stirnrad 5 wird nun in Pfeilrichtung 34 angetrieben. Nach Zurückziehen der Steuerscheibe 6 greift der Bolzen 31 in die Bohrung 33 des Schiebers 16. Die Drehbewegungen der Welle 4 werden von deren Zapfen 35 weitergeleitet, z. B. zum Differentialgetriebe einer Räderfräsmaschine, um dem zu fräsenden Rade, während der Fingerfräser von oben nach unten verschoben wird, eine wechselnde Drehbewegung zu übermitteln und dadurch im zu fräsenden Zahnrad echte Pfeilzähne zu erzeugen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umkehrgetriebe, das in einem genau einzuhaltenden Takt in Übereinstimmung mit einer vom gleichen Antrieb bewegten Vorrichtung, z. B. dem Fräserantrieb bei Zahnradbearbeitungsmaschinen, umgesteuert werden muß und eine von einer Umschaltvorrichtung einzuschaltende selbsttätige Umsteuereinrichtung mit Umleitungsbogenstützen zur Umleitung eines auf das Umkehrglied wirkenden, stetig umlaufenden Antriebsgliedes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Umkehrglied als Stirnrad (5) ausgebildet ist und als Antriebsglied zwei mit entgegengesetzter Drehrichtung angetriebene Ritzel (i4 und 15) dienen, die beide in einem Schieber (i6) gelagert sind, der zwecks abwechselnden Eingriffs der beiden Ritzel (i4 und 15) in das Stirnrad (5) durch die Umsteuereinrichtung verschoben wird, die aus einer auf der Welle (4) des Stirnrades (5) in Achsrichtung verschiebbaren, aber nicht drehbaren Steuerscheibe (6) mit zwei einander gegenüberliegenden und durch Verschieben der Steuerscheibe in den Weg der Ritzel (i4 und 15) einrückbaren Doppelzahnsegmenten (9 und io) mit zylindrischer Innenverzahnung und zwischen diesen liegenden Leitwülsten (ii und 12) zur Führung der Ritzel während der Umkehrung besteht.
  2. 2. Umkehrgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Umschaltvorrichtung (8) zu bewegende Verriegelung (3i) vorgesehen ist, die den die Ritzel (i4 und 15) tragenden Schieber (i6) bei ausgerückter Steuerscheibe (6) festlegt. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 697 217, :;99 8i3.
DEM4315D 1940-05-07 1940-05-07 Umkehrgetriebe mit selbsttaetiger Umsteuereinrichtung zur Umsteuerung in einem genau einzuhaltenden Takt Expired DE844103C (de)

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DE844103C true DE844103C (de) 1952-07-17

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE409813C (de) * 1922-08-17 1925-02-11 Lorenz A G Maschf Umkehrgetriebe
DE697217C (de) * 1934-11-06 1940-10-08 Walther Lindner Wendegetriebe mit druckoelgesteuerten Kupplungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE409813C (de) * 1922-08-17 1925-02-11 Lorenz A G Maschf Umkehrgetriebe
DE697217C (de) * 1934-11-06 1940-10-08 Walther Lindner Wendegetriebe mit druckoelgesteuerten Kupplungen

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