DE84332C - - Google Patents

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DE84332C
DE84332C DENDAT84332D DE84332DA DE84332C DE 84332 C DE84332 C DE 84332C DE NDAT84332 D DENDAT84332 D DE NDAT84332D DE 84332D A DE84332D A DE 84332DA DE 84332 C DE84332 C DE 84332C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/10Pantographic instruments for copying, enlarging, or diminishing
    • B43L13/12Multiple writing devices

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  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. Vl
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Ritzapparat besteht im Wesentlichen aus einem Kasten mit im Innern befindlichen seitlichen Falzen, in welche sich ein Einsatz verschieben läfst, dessen beweglicher Untertheil mit Liniirstiften ausgerüstet ist, welche nach Freigeben einer Schnappfeder durch zwei Bandfedern gemeinsam niedergedrückt werden, so dafs beim 'Verschieben von Führung und Einsatz eine untergelegte Schiefertafel mit eingeritzten Linien versehen werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt des Apparates,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie x-x der Fig. i,
Fig. 3 einen seitlichen Grundrifs des Untertheiles des Einsatzes.
In den Längswänden des Kastens α befinden sich am oberen Theile derselben die Falze d d, in welchen die Führung b hin- und hergleiten kann. Die Führung b hat zwei nach innen zu gelegene Falze e e, in welchen der Einsatz c mit seinen vorspringenden Nasen// ruht. In die Führung b wird der Einsatz c von vorn eingeschoben und legt sich mit seinem hinteren Ende gegen einen von der Decke der Führung niedergehenden Vorsprung (Fig. i).
Der Einsatz c besteht aus einem oberen Theil h und einem unteren Theil i. Zwei seitliche Stifte k dienen als Drehachsen für den unteren Theil, so dafs nach Auslösung der Schnappfeder I die beiden Blattfedern m, welche auf der Leiste s befestigt sind, zur Wirkung kommen können und den Untertheil i mit ihrem vorderen Ende nach unten drücken. In die am Untertheil i am hinteren Ende sitzende aufgesetzt ihrer Lage
Leiste s sind die Liniirstifte η in geneigter Lage eingesteckt (Fig. i). Es kommen also die rechtwinklig umgebogenen Spitzen dieser Liniirstifte unter einem stumpfen Winkel gegen die mit Linien zu versehene Schiefertafel zu stehen.
Die vordere Leiste ο des Untertheils ist lose angebracht und trägt so viel nach hinten offene Schlitze, als Liniirstifte η vorhanden sind, so dafs dieselbe von vorn über diese
werden kann und die Liniirstifte in
festlegt. Zwei U-förmig gebogene Klammernpp' sind an den Untertheil zu beiden Seiten so angeschlossen, dafs sie sich um zwei durch ihr offenes Ende und durch die untere Platte des Untertheils i gehende Stifte drehen können und im eingedrehten Zustande die Leiste ο fest gegen den Untertheil i anpressen. Sollen nun ein oder mehrere Liniirstifte ausgeschaltet werden, so werden dieselben nach Abnahme der Leiste ο um 90 Grad in der hinteren Leiste s gedreht, so dafs ihre für gewöhnlich senkrecht stehenden umgebogenen Spitzen alsdann horizontal liegen.
Vor dem umgebogenen Ende der Liniirstifte befindet sich aufserdem eine Leiste t, welche mit Rinnen versehen ist, in welche die Liniirstifte sich einlegen, wodurch deren Lage bei abgenommener Leiste 0 gesichert ist. Der Einsatz wird mit dem die Feder / tragenden Theil zuerst in die Führung b eingeschoben.
Beim Gebrauch des Apparates wird zunächst die Schiefertafel in den Kasten gelegt, und zwar so, dafs dieselbe an der Querleiste q anliegt, und in seitlicher Richtung so gelegt, dafs die am weitesten nach rechts zu ritzende Linie mit einem Querstrich auf der Querleiste q in
eine Richtung zu liegen kommt. Alsdann wird die Führung b bis an das Ende des Kastens eingeschoben, hierauf der Einsatz c eingeführt, wobei die Feder / den Untertheil i hochhält, die Spitzen der Liniirstifte die Schiefertafel also nicht berühren. Nun wird die Schnappfeder / freigegeben, die Liniirstifte fallen nieder und der gesammte Apparat wird auf die Querleiste q hin angezogen, wobei die Liniirstifte die Schiefertafel in gewünschter Weise ritzen. Greift man jetzt mit beiden Händen unter den Untertheil i und drückt denselben nach oben, so arretirt die Schnappfeder die Spitzen wieder, der Apparat kann wieder zurückgeschoben und die Schiefertafel fertig geritzt herausgenommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zum Einritzen von Linien in Schiefertafeln, gekennzeichnet durch einen von einer Führung (b) innerhalb eines die Schiefertafel aufnehmenden Kastens (a) getragenen Einsatz (c), dessen mit einer Reihe geneigt stehender Liniirstifte (n) versehener Untertheil (i) nach Auslösung einer Schnappfeder (I) durch Blattfedern (in) um zwei am Öbertheil (h) befindliche Stifte (k) auf die Schiefertafel gedrückt wird, wobei die Spitzen der umgebogenen Enden der in der Leiste (s) befestigten und durch eine mit Rinnen versehene Leiste (t) in ihrer parallelen Lage gesicherten Liniirstifte (ή) beim gleichzeitigen Verschieben von Führung und Einsatz parallele Linien in die Fläche einer untergelegten Schiefertafel einritzen, und wobei nach Abnahme der Leiste (o) eine beliebige Anzahl von Liniirstiften (n) in beliebiger Reihenfolge ausgeschaltet werden kann, zum Zwecke, Schiefertafeln leicht, genau und in beliebigen Abständen mit eingeritzten parallelen Linien versehen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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