DE84208C - - Google Patents

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DE84208C
DE84208C DENDAT84208D DE84208DA DE84208C DE 84208 C DE84208 C DE 84208C DE NDAT84208 D DENDAT84208 D DE NDAT84208D DE 84208D A DE84208D A DE 84208DA DE 84208 C DE84208 C DE 84208C
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DE
Germany
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pipe
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bathing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/04Water-basin installations specially adapted to wash-basins or baths
    • E03C1/044Water-basin installations specially adapted to wash-basins or baths having a heating or cooling apparatus in the supply line

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85: Wasserleitung.
Die auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 schematisch dargestellte Neuerung an Badeanstalten dient zum Erhitzen von Wasser für Badezwecke und besteht aus dem Dampfkessel A für Niederdruckheizung, welcher mit dem darüber liegenden geschlossenen Wasserwärmer B von grofsem Inhalt so verbunden ist, dafs der Dampf aus A in die Heizrohre von B treten und das entstehende Condenswasser nach A zurückfiiefsen kann. Damit im Kessel A stets genügend Dampf für die Heizzwecke der Badeanstalt verbleibt, ist in dem mit Wärmer B verbundenen Dampfrohr c ein belastetes Ventil C eingeschaltet, wodurch der Druck im Kessel A stets etwas höher als in den Röhren von B gehalten und nur der Ueberschufs von Dampf in letztere abgeführt wird. Es kann C ein beliebiges Rückschlagventil sein, dessen Führungsspindel nach oben hin verlängert und entweder durch ein Gewicht oder eine Feder entsprechend belastet ist.
Im Abflufsrohr D für das erwärmte Wasser befindet sich die Mischklappe F, welche in Fig. 2 und 3 im Längs- und Querschnitt in gröfserem Mafsstabe gezeichnet ist. In dieselbe tritt aus D warmes und aus E kaltes Wasser nach Mafsgabe der Lage der Zunge O, so dafs hierdurch die Temperatur des in G eintretenden Gemisches bestimmt wird. Zur Drehung der Zunge O im Gehäuse F dient der Hebel P, welcher nach der an F befestigten Scala Q. (Fig. 4) eingestellt werden kann.
Das Rohr E sowohl wie das Rohr K, welches dem Wärmer B von unten kaltes Wasser zuführt, sind beide Abzweige der Kaltwasserleitung J, und da das Wasser aus K in den Wärmer B und erwärmt daraus durch das Rohr D auf die linke Seite der Zunge O, das W'asser aus E dagegen auf die rechte Seite derselben tritt, so hat in der Mischklappe F das warme und kalte Wasser auf beiden Seiten der Zunge O den gleichen Druck. Vom Rohr G wird das aus der Mischklappe F tretende Wasser zu den Bädern geleitet.
Um während der Zeit, während welcher die Badeanstalt nicht benutzt wird, das Wasser im Wärmer B warm zu halten, verwendet man entweder die Rohrschlange in demselben oder baut eine besondere kleine Heizschlange ein und führt die Circulationsleitung in der punktirt gezeichneten Weise bei in B zurück. Dies hat zur Folge, dafs das aus K unten in B eintretende kalte Wasser durch U1 in U und G und von da in die Douchenleitungen HHH gelangt und so die Temperatur der Douchen eine ganz andere als diejenige ist, welche das Thermometer über der Mischklappe F anzeigt. Zur Verhinderung dieses Uebelstandes kann in das Rohr U1 ein Rückschlagventil eingeschaltet werden, doch bietet dieses, selbst bei sonst guter Circulation, stets einen Widerstand, und ist daher zur Beseitigung aller Unbequemlichkeiten die gezeichnete Einrichtung getroffen.
Im Rohr G ist zwischen der Mischklappe F und dem oberen, für die Douchenleitungen HHH dienenden Theil desselben ein Circulationsrücklaufrohr U0 eingeschaltet, aber nicht in gleicher Höhe, sondern durch einen niedergehenden Theil in das Rohr U übergeführt, da sonst die Circulationshöhe zwischen U0 und G zu klein sein würde. Um aber die durch die Circulation verloren gehende Wärme zu ersetzen, ist im niedergehenden Theile von U oder i/° der besondere Vorwärmer V ein-
geschaltet. In diesem liegt eine Heizschlange, welcher der Dampf aus dem Rohr Z zugeführt wird. Bei dieser Einrichtung gelangt das Wasser aus dem Wärmer B durch das Rohr G in dessen oberen horizontalen Theil, fällt dann in U herunter und kommt in den Wärmer V, wo es sich genügend erwärmt und aus demselben durch das Rohr U0 in den aufsteigenden Theil des Rohres G tritt. Hier vereinigt es sich mit dem aus dem Wärmer B kommenden Wasser und steigt mit ihm in den horizontalen Theil von G.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Einrichtung zum Erhitzen von Wasser für Badezwecke, dadurch gekennzeichnet, dafs mit dem Druckkessel (A) ein geschlossener Wasserwärmer (B) durch ein Dampfrohr verbunden ist, in welches ein belastetes Ventil (C) eingeschaltet ist, während im Abflufsrohr (D) für das warme Wasser eine Mischklappe (F) so eingebaut ist, dafs die Zuflüsse zu der Mischklappe Abzweige des gleichen Kaltwasserrohres sind, deren einer durch den Vorwärmer und deren anderer unmittelbar zur Mischklappe geht, so dafs beide genau gleichen Druck an der Mischklappe haben.
    In Verbindung mit der unter i. gekennzeichneten Einrichtung die Anbringung eines besonderen mit Dampf geheizten Vorwärmers (V) unten im Umlaufrohr (U U0) der Badeleitung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097777B (de) * 1958-05-17 1961-01-19 Grohe Armaturen Friedrich Mischventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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